Corona-Opfer in Altersheimen

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Die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen haben die heimische Wirtschaftsleistung massiv beeinträchtigt. Laut EU-Statistikamt Eurostat sank das Bruttoinlandsprodukt des ersten Quartals 2020 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal (saison- und arbeitstagsbereinigt). Firmen beurteilen die Lage weiterhin ungünstig, erhob das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo). Die Erwartungsindikatoren besserten sich jedoch.

Konjunktur weiter im Abschwung, Firmenerwartungen besser

Eigentlich sollte Daniel Leitner, das Multitalent aus Marchtrenk, am 22. April 2020 beim „JG Kleinkunstabend“ im Full Haus vor zahlreichem Publikum sein neustes Buch mit dem Titel „Muttermal“ vorstellen, doch leider ist das aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich. Darum hat sich der junge Autor dazu entschlossen, einen Auszug aus seinem Werk exklusiv als Online-Lesung auf der neuen Webplattform „Kreatives Marchtrenk“ am ursprünglich geplanten Veranstaltungstag zu präsentieren.

Kreatives Marchtrenk: Online-Lesung mit Jungautor Daniel Leitner

Dominic Thiem ist bei hochsommerlichen Temperaturen richtig gefordert worden, doch der Tennis-Weltranglistendritte qualifizierte sich programmgemäß für das Endspiel “seines” Schauturniers “Thiem’s 7” in Kitzbühel. Er bezwang am Freitag im Halbfinale des 300.000-Euro-Einladungsturniers den Spanier Roberto Bautista Agut mit 6:7(5),6:2,6:2. Am Samstag geht es um den 100.000-Euro-Siegerscheck. Thiem hatte die drei Gruppenmatches im von ihm mitorganisierten Schauturnier ohne Satzverlust gewonnen, doch Bautista Agut, die aktuelle Nummer 12 im ATP-Ranking, bot dem Niederösterreicher in zweieinhalb Stunden enorme Gegenwehr. Der Spielstil des Spaniers, der am Vortag Dennis Novak nur ein Game gelassen hatte, liegt Thiem nicht besonders. Schließlich hat Thiem gegen den 32-Jährigen in der ATP-Statistik auch eine 1:3-Bilanz stehen. “Es waren 2:30 Stunden höchstes Niveau, so wie jede Woche auf der Tour. Da hat jegliche Show gefehlt, aber ist eh cool so”, sagte Thiem nach dem Kräfte raubenden Match auf dem Kitzbüheler Center Court auf ServusTV. Auch in den vorangegangen Partien war keine Spur eines Schauturniers zu sehen. “Es sind alle voll im Saft, es war wieder eine lässige Partie.” Das Match hätte eigentlich auch schneller vorbei sein können, denn Thiem führte im ersten Satz dank zweier Breaks schon mit 4:1. Doch er ließ etwas nach und der Spanier nutzte seine Chance. “Ich habe (da) unglaublich gut gespielt, Bautista spielt vom ersten bis letzten Punkt immer solide sein Spiel runter. Wenn ich selbst ein bisserl nachlasse, geht es total schnell. Ich habe vielleicht sogar über meinem Niveau gespielt – dann ist der erste Satz richtig eng geworden.” Das verlorene Tiebreak auch nach einem verpatzten Rückhand-Volley ärgerte Thiem so sehr, dass sein Schläger daran glauben musste. “Ich habe es auch nicht geglaubt, dass es so seriös wird, aber es sind voll ernste Matches und ich habe mich davon anstecken lassen.” Vom Spielerischen her habe er sich im Vergleich zu den Vortagen “am wenigsten wohlgefühlt”. “Es war richtig heiß und noch eine Spur schneller. Ich habe die ersten drei Partien unglaublich gut gespielt. Da ist die Gefahr, dass man dann ein bisserl schlampiger wird. Heute waren zu viele Eigenfehler dabei.” Im Endspiel trifft Thiem nun entweder auf Matteo Berrettini (ITA-2) oder Andrej Rublew (RUS-4), also den Sieger des anschließenden Halbfinales. Die Verlierer spielen am Samstag (11.30 Uhr) davor um Platz 3. Im Kampf um den 100.000-Euro-Siegerscheck am Samstag (13.00/live ServusTV) hat Thiem auf jeden Fall nochmals Schwerarbeit zu leisten. Gegen Rublew hat Thiem im Gruppenmatch mit 7:5,6:4 gewonnen. Das bisher letzte Duell mit Berrettini hatte der Italiener bei den ATP Finals 2019 in zwei Sätzen gewonnen, gesamt steht es bei Thiem-Berrettini 2:2. Gegen Rublew hat Thiem (ohne Kitzbühel 2020) in der ATP-Statistik eine 2:1-Bilanz stehen. “Ich werde schauen, dass ich mich gut erhole. Gegen Rublew würde ich schon gerne noch einmal spielen, aber es wird schwer (für ihn). Berrettini ist leicht zu favorisieren”, glaubte Thiem vor dem zweiten Semifinale. Im Rahmen der Übertragung gab Turnierdirektor Alexander Antonitsch bekannt, dass es auch noch zu einer Änderung des Termins für das Generali Open kommen könnte. Denn noch immer ist nicht sicher, dass die US Open tatsächlich ausgetragen werden. Sollte das Grand-Slam-Turnier ausfallen, könnte Kitzbühel schon früher gespielt werden. “Entweder erste oder zweite Septemberwoche”, sagte Antonitsch auf ServusTV zu den möglichen Terminen.

Thiem bei "Thiem

Ein Auto ist Donnerstagfrüh in Lambach (Bezirk Wels-Land) in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte den in Vollbrand stehenden PKW rasch löschen.

Auto auf Parkplatz in Lambach in Vollbrand

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin kann sich vorstellen, dass die Fußball-Champions-League auch in Zukunft mit einem Final-Acht-Turnier beendet werden könnte. “Wir waren gezwungen, es so zu machen, aber am Ende sehen wir, dass wir etwas Neues herausgefunden haben. Wir werden also sicher in Zukunft darüber nachdenken”, sagte Europaverbandpräsident Ceferin. Wegen der Corona-Pandemie war der Fußball-Europacup monatelang unterbrochen worden, die Champions League wurde mit einem Finalturnier ab dem Viertelfinale in Lissabon beendet. Gespielt wurde im K.o.-Modus , also ohne Hin- und Rückspiel. Das wirkte sich durchaus positiv auf den Offensivfußball aus, Ceferin sah “spannendere” Spiele. “Es gab nicht so viel Taktik. Wenn nur ein Spiel ist und eine Mannschaft ein Tor erzielt, muss auch die andere so schnell wie möglich ein Tor erzielen.” Freilich müsse man aber auch sehen, dass so weniger Spiele stattfinden würden. Für die Clubs bedeutet das weniger Einnahmen und Vermarktungsmöglichkeiten. “Also müssen wir darüber diskutieren, wenn diese verrückte Situation endet.” In Lissabon waren keine Zuschauer zugelassen. Bei einem künftigen Finalturnier mit acht Clubs in einer Stadt könnten aufgrund der vielen Fans Sicherheits- und Logistik-Probleme entstehen. Das aktuelle Turnier ging über elf Tage, dafür im überlasteten internationalen Kalender Platz zu finden, dürfte ein weiters Hindernis ein. “Es ist sicher ein sehr interessantes Format. So wie der Kalender derzeit aussieht, bezweifle ich, dass wir ein Final-Eight-Turnier machen können. Aber ein Format mit einem Match und einem System wie jetzt, ich denke, das wäre spannender als das Format vorher”, erklärte Ceferin. Noch habe es aber keine Diskussionen gegeben, noch sei es eine Idee.

Champions League könnte auch künftig mit Finalturnier enden