Corona-Virus - Krise kostet Stadt 15 Millionen Euro

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Dr. Andreas Rabl (Bürgermeister) im Talk.

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„Niemand nennt mich Mitzi!“ – die verrücktesten Politikerzitate in einem Kabarettprogramm. Das bieten Profil-Wirtschaftschef Michael Nikbakhsh und Satiriker Klaus Oppitz. und hier gibts gleich mal die Möglichkeit zum mitraten und kommentieren…

Niemand nennt mich Mitzi

Derzeit gebe es für nur rund ein Prozent der Bevölkerung krankenkassenfinanzierte Psychotherapie. Durch die Coronakrise steige der Bedarf, die Versorgung sei aber immer noch stark an die Geldbörse des einzelnen geknüpft oder mit langem Warten verbunden,kritisiert Peter Stippl, Präsident des Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), der die Kampagne #mehrpsychotherapiejetzt gestartet hat. Ziele seien u.a. mehr kassenfinanzierte Psychotherapieplätze und die Abschaffung der Kontingentierung. Die Podcasterin Beatrice Frasl schilderte: “Stell dir vor, du gehst mit einer Grippe zu deiner Hausärztin und dort erfährst du, dass du nicht behandelt werden kannst, weil es nur ein Kontingent für zehn Grippepatientinnen gibt, und das sei bereits ausgeschöpft.” Für Menschen mit psychischen Erkrankungen stehe “genau das an der Tagesordnung”. Corona steigert Bedarf “Durch Corona sind die psychischen Belastungen in Form von Depressionen, Angststörungen und Schlaflosigkeit stark gestiegen”, warnte Stippl. Dass die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) die Plätze um 25 Prozent bzw. 20.000 Einheiten erhöht hat, sei “ein erster wichtiger Schritt, aber mehr denn je braucht es jetzt eine Aufhebung der Kontingente”. ÖBVP-Präsidiumsmitglied Barbara Haid erklärte, warum in Tirol die Wartezeiten kürzer sind als in Wien: “Bei der ÖGK versicherte Kinder und Jugendliche können in Tirol sofort und kostenlos bis zu sieben Stunden Psychotherapie in Anspruch nehmen. Wenn wir dieses Modell auf ganz Österreich ausweiten, vermindert das lange Leidenswege und spart den Sozialversicherungen langfristig sehr viel Geld.” Der Rechnungshof habe die Mehraufwendungen für die Folgen psychischer Erkrankungen im Jahr 2016 mit 300 Millionen Euro bewertet, erinnerte der ÖBVP. Psychotherapeut Richard Rogenhofer beschrieb die aktuelle Situation in Wien so: “Schon Ende des Frühlings sind die freien Plätze fürs restliche Jahr alle weg.” Für eine qualitativ hochwertige Versorgung in ganz Österreich brauche es einen Gesamtvertrag mit den Krankenkassen, forderte Haid. Die mehr als 10.000 Psychotherapeutinnen und -therapeuten könnten den Bedarf jederzeit decken.” Der ÖBVP ruft am 20. November den Tag der Psychotherapie aus. Geplant sind landesweit Veranstaltungen – wegen der Coronakrise gegebenenfalls auch virtuell -, die sich mit psychischer Gesundheit beschäftigen.

Psychotherapie: Bundesverband fordert dringend Verbesserungen

Eine Pflicht-Tracking-App zur Corona-Kontrolle wäre ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Grundrechte auf Datenschutz und Freiheit, stellen die Verwaltungsrichter fest. Sie appellieren an die Regierung, bei ihren Maßnahmen “die Grundsätze des Rechtsstaats nicht außer Kraft zu setzen” und Verhältnismäßigkeit zu wahren. Besonders wichtig wäre ein rascherer Rechtsschutz, sagte Sprecher Markus Thoma.

Verwaltungsrichter fordern rascheren Rechtsschutz

Publikumsliebling Andrea Bocelli will Ostersonntag im leeren Dom von Mailand ein live in alle Welt gestreamtes Konzert geben. Begleitet wird der 61-jährige, blinde Tenor ausschließlich vom Domorganisten Emanuele Vianelli. Am Programm steht Sakrales, darunter Pietro Mascagnis “Sancta Maria”. Zu sehen ist das Solokonzert im doppelten Sinne am 12. April auf www.youtube.com/andreabocelli ab 17 Uhr. “Ich glaube an die Stärke des gemeinsamen Gebets. Und ich glaube an das christliche Osterfest – ein universelles Symbol der Wiedergeburt, das momentan jeder – gläubig oder nicht – bitter benötigt”, so Bocelli. Italien hat nach jetzigem Stand die höchste Zahl an Coronatoten weltweit zu beklagen.

Andrea Bocelli will Ostersonntag im leeren Mailänder Dom singen

“Man hat etwas versucht, probiert”, sagte Muster im Rückblick. “Wenn da aus irgendeiner Richtung die Chemie nicht gestimmt hat, ist es so.” Das tue ihm leid. Österreichs Tennis-Legende Thomas Musterkennt auch viereinhalb Monate nach seinem Intermezzo im Trainerteam vom Dominic Thiemdie Gründe für die Trennung nicht. “Animositäten” habe er deswegen aber keine, betonte der 52-Jährige am Montag in der ORF-Sendung “Sport aktuell”. Thiem hatte die zu Jahresbeginn fixierte Zusammenarbeit mit dem French-Open-Sieger von 1995 bereits Ende Jänner wieder beendet – mitten während der Australian Open, bei der er am Ende erstmals das Finale erreichte. “Man hat etwas versucht, probiert”, sagte Muster im Rückblick. “Wenn da aus irgendeiner Richtung die Chemie nicht gestimmt hat, ist es so.” Das tue ihm leid. “Ich bin ein Mensch, der sich schwer verbiegen lässt, der weiß, wo er anpacken muss”, meinte Österreichs bisher einziger Grand-Slam-Turniersieger im Einzel. “Ich glaube, wenn ich der Meinung bin, dass es Ansätze gibt, wo man besser werden kann, dann werde ich die kundtun.” Thiem ist mittlerweile die Nummer drei der Welt. Muster war 1996 für insgesamt sechs Wochen die Nummer eins. Diskussionen mit Thiem habe es während seiner kurzen Amtszeit nie gegeben, erklärte der Steirer. “Er hat das alles toll angenommen, was wir besprochen haben. Da gab es keine lauten Worte. Das war sehr harmonisch. Aber das wirkliche Aus kann nur er begründen, ich weiß es bis heute nicht.” An seiner Haltung zu Thiem ändere das nichts. Der Niederösterreicher sei “ein toller Spieler, der seine Gründe hat, warum er Dinge eben so macht, wie er sie macht”. Thomas Muster betonte am Montagabend auf ServusTV, dass das Engagement für Dominic Thiem “die einzige Herausforderung” gewesen wäre, die ihn auf der ATP-Tour interessiert hätte. “Man ist zu mir gekommen, um den nächsten Schritt zu gehen”, erklärte der Steirer. Für ihn selbst sei es schwierig gewesen, die zusätzliche Reisetätigkeit mit seiner Familie abzuklären.

Thomas Muster kennt Gründe für Thiem-Trennung "bis heute nicht"