Coronafälle im Abwasser nachgewiesen

Merken
Coronafälle im Abwasser nachgewiesen

Wie die ORF-Futurezone berichtet, ist es Forschern in den Niederlanden gelungen, das Virus im Abwasser nachzuweisen. Damit lässt sich sagen, ob das Virus sich in Gegenden verbreitet, in denen es bislang noch keine nachgewiesenen Fälle gibt.

Es gelangt über menschliche Ausscheidungen ins Abwasser. Dass es über das Wasser weiter übertragen werden kann, hält der Studienleiter und Mikrobiologe Gertjan Medema aber für unwahrscheinlich. Dennoch müsse erst noch nachgewiesen werden, ob Gefahr besteht – etwa für Abwasser-Arbeiter.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Pandemien durch krankmachende Viren, die eigentlich von Tieren stammen, können laut einer neuen Studie in Zukunft häufiger auftreten. Verantwortlich dafür ist demnach der Mensch selbst, der durch die Jagd auf wilde Tiere, den Handel mit ihnen und die zunehmende Zerstörung ihrer natürlichen Lebensräume die Tiere zu immer größerer Nähe zum Menschen zwingt. Je enger der Kontakt wird, desto größer wird auch die Gefahr, dass Krankheitserreger vom Tier auf den Menschen überspringen. Rund 70 Prozent der menschlichen Krankheitserreger sind zoonotisch, das bedeutet, sie machen wie im Fall des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 an einem Punkt den Sprung – “Spillover”- vom Tier zum Menschen.

Neue Studie: Der Mensch ist für Verbreitung neuer Viren verantwortlich

Dominic Thiem hat am Donnerstag auch das dritte Gruppenmatch seines eigenen Einladungsturniers “Thiem’s 7” in Kitzbühel gewonnen. Der Weltranglisten-Dritte, der schon zuvor mit zwei Zweisatz-Siegen über Casper Ruud (NOR) und Andrej Rublew (RUS) überzeugt hatte, besiegte den Deutschen Jan-Lennard Struff nach 83 Minuten mit 6:4,7:6(3). Thiem war schon zuvor als Semifinalist festgestanden. Thiem zeigte sich neuerlich in prächtiger Spiellaune. Der 26-jährige Niederösterreicher, der in der Coronapause laut eigenen Angaben zwei bis drei Kilo an Muskelmasse zugelegt hat, hatte gegen den aufschlagstarken Deutschen nur wenig Mühe. “Das waren drei sehr gute Matches in der Gruppenphase. Heute wieder ein komplett anderes Spiel als gestern, sicher zehn Grad wärmer”, konstatierte Thiem, der immer noch eine “weiße Weste” in Kitz hat. “Struffi geht auf alles sehr aggressiv drauf, ich war eigentlich die ganze Zeit am Reagieren und nicht am Agieren. Im Endeffekt war es ein Break im ersten Satz und ein sehr enger zweiter Satz, den ich dann im Tiebreak gewinne”, analysierte der Lichtenwörther. Körperlich gehe es ihm gut. “Ich habe ja viel gemacht, vor allem in den ersten Wochen vom Corona-Lockdown. Ich habe viel an der Ausdauer gearbeitet, auch jetzt immer wieder Fitnessblöcke eingebaut, was eine gute Sache ist, weil man ja sonst nie dazukommt. Es ist jetzt doch schon meine 22. oder 23. Partie seit der Pause, von dem her kann es weitergehen.” Der Halbfinal-Gegner von Thiem heißt Roberto Bautista Agut (ESP-3). Spannend wurde es, weil der als Nummer zwei gesetzte Italiener Matteo Berrettini beim 300.000 Euro-Event gegen den bisher sieglosen Russen Karen Chatschanow mit 6:7(6),4:6 verlor. Berrettini blieb dank knapp besserer Game-Differenz dennoch in seiner Gruppe vor Bautista Agut und entging damit einem Halbfinal-Duell mit Thiem. Dieser trifft am Freitag (13.30 Uhr/live ServusTV) auf den Pool-Zweiten Bautista Agut. Zum zweiten Mal nach Ausbruch der Coronakrise mit von der Partie war sein Hauptcoach Nicolas Massu. Der Chilene hatte seinen Schützling am Mittwoch erstmals seit Monaten wieder vor Ort gesehen und war wegen der Coronavirus-Pandemie auch erst nach einer 30-stündigen Anreise-Odyssee in Tirol eingetroffen. “Wir waren monatelang getrennt. Er schaut wirklich fit aus und er hat auch viel an seiner Physis gearbeitet”, konstatierte Massu im Servus-TV-Interview. “Es war gut, ihn nach Monaten so zu sehen. Ich hoffe, dass wir bald wieder normale Turniere spielen”, ergänzte der Südamerikaner, der dem Schauturnier in Kitz ein sehr gutes Level bescheinigte, da alle Spieler sehen wollen, wo sie stehen. Dennis Novak hatte vor dem Match zwischen Thiem und Struff ein “Endspiel” um ein Halbfinal-Ticket bestritten. Er hatte sich diese Chance am Mittwoch mit einem 6:1,6:4 gegen den Russen Karen Chatschanow erarbeitet. Und während der 26-Jährige auch am Dienstag bei der Niederlage gegen den Italiener Matteo Berrettini ganz ansehnlich gespielt hatte, lief beim 0:6,1:6 gegen Roberto Bautista Agut gar nichts zusammen. Der Weltranglistenzwölfte packte sein solides Spiel aus, ließ kaum etwas zu. Der Lokalmatador hingegen konnte sich nach schwachem Beginn hingegen nicht mehr erfangen. “Es waren am Anfang einfach zu viele Fehler von mir, und dann ist er immer besser reingekommen”, analysierte Novak auf ServusTV. “Ich wollte aggressiv spielen, aber bei mir hat nicht viel zusammengepasst. Er war in allen Belangen besser.” In der Satzpause war Österreichs Nummer zwei nicht bereit, ein mögliches Coaching von Julian Knowle zu konsumieren. “Dennis hat es nicht geschafft, Bautistas Rhythmus zu brechen. Es ist zu wenig Variation passiert”, wusste der Vorarlberger. Novak erkannte nach dem Ausscheiden aber, dass ihm viele Matches auf diesem Niveau (es ging für ihn ausschließlich gegen Top-15-Spieler, Anm.) sehr viel bringen. Knowle möchte mit seinem Schützling daran arbeiten, den Aufschlag konstanter gut zu bringen und mehr Druck in den Grundschlägen zu haben. “Da muss Dennis schauen, dass er noch mehr Waffen entwickelt.” Nach ein paar Tagen Pause hänge der weitere Fahrplan Novaks davon ab, ob die US Open ab Ende August stattfinden oder nicht.

Thiem gewann auch drittes Gruppenmatch in Kitzbühel

Papst Franziskus hat am Sonntagvormittag die liturgische Feier zum Palmsonntag als Auftakt der Karwoche zelebriert. Wegen der Coronavirus-Epidemie erfolgte das Gedenken an den Einzug Jesu in Jerusalem in einem Gottesdienst im Petersdom und ohne die traditionelle Prozession über den Petersplatz. Der Papst zelebrierte die Messe am sogenannten Kathedra-Altar des Petersdoms zusammen mit Zeremonienmeister Guido Marini, einer Lektorin, einem Diakon sowie einer Schola, einem kleinen Chor. Wenige Anwesende verfolgten die Messe. Auf den Bänken wurde eine Distanz von einem Meter eingehalten, wie die Coronavirus-Schutzmaßnahmen vorsehen. Übertragen wurde die Messe über Internetplattformen wie Vatican News und einzelne Fernseh- und Hörfunkanstalten. Die Fürbitten, bei großen Papstgottesdiensten in mehreren Sprachen vorgetragen, wurden dieses Mal nur auf Italienisch gehalten. Der vordere Bereich des Petersdomes war mit Palmzweigen und Olivenbäumen geschmückt.

Papst feierte Palmsonntags-Messe im Vatikan ohne Pilger

Eine jüngere Person ist Freitagnachmittag in Wels-Innenstadt von einem Auto erfasst und schwerer verletzt worden. Rettungsdienst, Notarzt und Polizei standen im Einsatz.

Notarzteinsatz: Person in Wels-Innenstadt von Auto erfasst und schwerer verletzt

Wegen der Zehntausenden Toten in der Corona-Pandemie in den USA lässtUS-Präsident Donald Trump Flaggen auf halbmast hängen. “Ich werde die Flaggen an allen öffentlichen Gebäuden und Nationaldenkmälern über die kommenden drei Tage hinweg in Erinnerung an die Amerikaner, die wir wegen des Coronavirus verloren haben, auf halbmast hängen”, kündigte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter an. Am Montag begehen die USA den Memorial Day, an dem traditionell der Kriegsveteranen und Gefallenen gedacht wird. Auch dann werde auf halbmast geflaggt, erklärte Trump.

Trump setzt Flaggen auf halbmast

Österreichs Radsportverband ÖRV sieht aufgrund unsicherer Prognosen keine Möglichkeiten, seine Rundfahrten 2020 risikolos durchzuführen. ÖRV-Präsidium setzt aber Arbeitsgruppe “Re-Start Cycling Austria” ein, um Maßnahmenkatalog für Training und einen eingeschränkten Rennbetrieb zu definieren. Trotz erster Lockerungen im Kampf gegen das Corona-Virus, SARS-CoV-2, sieht sich Österreichs Radsportverband ÖRV aufgrund des nunmehr bis 31. August ausgeweiteten bundesweiten Verbots für Veranstaltungen, vor allem aber durch die Ungewissheit auch für die Wochen und Monate danach gezwungen, entsprechend weitreichende Entscheidungen zu treffen. Daher hat das ÖRV-Präsidium in seiner heutigen Videokonferenz einstimmig beschlossen: Die 72. Österreich-Rundfahrt (27. Juni bis 3. Juli), die Int. Jugendtour Oststeiermark (26. bis 30. August) sowie die neue Radliga werden abgesagt und erst 2021 wieder stattfinden. “Der Radsport hat in der Corona-Krise seit Wochen mit klaren und verantwortungsbewussten Entscheidungen so etwas wie eine Vorbildrolle”, sagt ÖRV-Präsident Harald J. Mayer. “Wir werden diese Verantwortung weiterhin sehr ernst nehmen und vor allem keinerlei Risiken eingehen.” Insbesondere Reisebeschränkungen, die bis auf Weiteres nicht gegebenen Möglichkeiten, mit einem Tross von bis zu 1.000 Personen durch Österreich unterwegs zu sein sowie ein auf Monate drohender Sport ohne Zuschauer:innen haben den Spielraum des Radsports zusätzlich eingeengt. ÖRV-Präsidium setzt auf “Re-Start Cycling Austria” Um zugleich aber auch im Radsport möglichst schnell wieder einen zumindest eingeschränkten Trainings- und Rennbetrieb ermöglichen zu können, hat das ÖRV-Präsidium heute die Arbeitsgruppe “Re-Start Cycling Austria” installiert. Gemeinsam mit den Landesverbänden wird eine Expertenrunde in den nächsten Tagen einen Maßnahmenkatalog definieren, der für Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Radsport dem Sportminister als Grundlage dienen soll. Eine endgültige Neuordnung des Rennkalenders 2020 wird der ÖRV unter Berücksichtigung des für 15. Mai angekündigten offiziellen neuen Kalenders des Weltverbandes UCI vornehmen. Insbesondere die nationalen Straßen-Staatsmeisterschaften, derzeit von der UCI noch für den 22. und 23. August vorgesehen, stehen dabei im Mittelpunkt.

Österreich Rundfahrt abgesagt