Coronafolgen bremsen Wirtschaft in Eurozone aus

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Coronafolgen bremsen Wirtschaft in Eurozone aus

Die Coronakrise trifft die Wirtschaft in der Eurozone mit voller Wucht. Der Einkaufsmanagerindex, der die Geschäfte von Industrie und Dienstleister zusammenfasst, fiel im April auf 13,5 Punkte und damit auf den tiefsten Wert seit Beginn der Datenerhebung im Juli 1998. Dies teilte das Markit-Institut am Donnerstag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 4.000 Unternehmen mit.

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Emmanuel Macron will in der Corona-Krise mehr Mut und Ehrgeiz von seinen EU-Partnern sehen. Für Europa sei die Pandemie mit Zehntausenden Toten ein “Augenblick der Wahrheit” und ein “Augenblick der neuen Grundlage”, sagte der französische Staatschef seinen Landsleuten am Montagabend in einer rund 30-minütigen TV-Ansprache. “Ich werde versuchen, uns in Europa Gehör zu verschaffen, um mehr Einheit und Solidarität zu haben”, lautet das Credo des 42-Jährigen. Frankreich gehört wie Italien und Spanien zu den Ländern, die in der Krise für eine gemeinsame europäische Schuldenaufnahme über die sogenannten Corona-Bonds eintreten. Für Deutschland und die Niederlande ist das Thema von Gemeinschaftsanleihen für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Kontinents aber tabu.

Macron fordert Merkel heraus

Ein 65-jähriger Mann hat am Dienstagabend auf einem Güterweg in Stroheim (Bezirk Eferding) seinen Hund hinter dem fahrenden Wagen nachgeschleift. Eine eineinhalb Kilometer lange Blutspur zeugte von dem Vorfall. Laut seinen Aussagen habe seine Frau das Tier während des Rasenmähens an der Anhängerkupplung angeleint und er habe das nicht bemerkt, berichtete die Polizei. Zeugen hatten den Vorfall beobachtet und erfolglos versucht, den Pkw anzuhalten. Sie erstatteten Anzeige bei der Polizei. Diese forschte einen 65-Jährigen als Lenker aus. Der Mann gab an, er habe nicht bemerkt, dass der Hund am Wagen angeleint war, und sei losgefahren. Als er nach kurzer Fahrt ausstieg, habe er das leblose Tier am Heck seines Autos gesehen.

Hund hinter Auto nachgeschleift: 1.500 Meter lange Blutspur

Bei der Betreuung und Lernbegleitung an den Schulen in den kommenden drei Wochen sollen auch Lehramts-Studenten eingesetzt werden. Das kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann(ÖVP) in der ZiB2 am Sonntagabend an. In den vergangenen Monaten habe man einen Pool von rund 1800 Studenten aufgebaut, die nun über Sonderverträge beschäftigt werden könnten. Außerdem sollen bei der Betreuung vor allem Lehrer aus jenen Fächern eingesetzt werden, die im Distance Learning weniger gebraucht werden. Weiters würden Überstunden ausbezahlt. Noch nicht festlegen wollte sich Faßmann auf das Vorgehen beim Zentralmatura-Haupttermin im Frühjahr. “Ich habe im letzten Sommersemester durchaus gezeigt, dass ich bereit bin, eine Zentralmatura durchzuführen, die auf die Umstände der Zeit Rücksicht nimmt. Wenn wir sehen, dass sich die Zeiten nicht ändern, werde ich Ähnliches tun.” Jetzt sei es aber erst Mitte November: Bereits jetzt zu sagen, was bis zum Zeitpunkt der Matura noch passiere, wäre noch verfrüht.

Lehramts-Studenten sollen an Schulen aushelfen

In der Ukraine können wegen der Corona-Einschränkungen noch immer Dutzende Babys von Leihmüttern nicht von ihren ausländischen Eltern abgeholt werden. 119 Familien hätten aktuell um eine Einreisegenehmigung ersucht, um ihre 125 Kinder abzuholen, sagte die parlamentarische Menschenrechtsbeauftragte Ljudmila Denissowa in Kiew. Ein Dienstleister für Leihmutterschaften in dem Land hatte bereits im Mai ein Video veröffentlicht, in dem auf die schwierige Lage der nicht abgeholten Neugeborenen hingewiesen wurde. Seit Mitte März dürfen Ausländer ohne Aufenthaltstitel wegen der Coronavirus-Pandemie nicht mehr ins Land einreisen. Zudem sind alle regulären internationalen Flugverbindungen gekappt. Am 15. Juni soll der Flugverkehr wieder starten.

Dutzende nicht abgeholte Leihmütter-Babys in der Ukraine

Um in der Corona-Krise schneller Impfstoffe, Medikamente und Testsysteme zu finden, sollen sich Forscher auf einer europäischen Datenplattform austauschen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kündigte die Gründung der “European COVID-19 Data Platform” am Montag an. Wissenschafter hätten bereits einen großen Wissensschatz über das Coronavirus gesammelt und kein Forscher könne allein eine Lösung finden, sagte von der Leyen. Auf der Plattform könnten sie ihre Erkenntnisse speichern und die ihrer Kollegen nutzen. Die Kommission erwarte, dass binnen weniger Tage Zehntausende Beiträge hochgeladen würden.

Neue europäische Datenplattform für die Forschung

In den USA ist das Coronavirus weiter auf dem Vormarsch. Binnen eines Tages wurden über 55.000 Neuinfektionen festgestellt. Das ist der weltweit höchste jemals gemeldete tägliche Anstieg. Am späten Donnerstag wurden 55.274 neue Fälle registriert. Bisher lag der Rekord in Brasilien, das am 19. Juni 54.771 Neuinfektionen bekanntgab. Die Infektionszahlen in den USA steigen rasant: noch vor zwei Wochen betrug die Zahl der täglichen Neuinfektionen etwa 22.000. Der US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci warnte erst Anfang der Woche davor, dass die Schwelle von 100.000 Neuinfektionen am Tag überschritten werden könnte, sollten keine Maßnahmen wie das Tragen von Masken oder Abstandsregeln befolgt werden. Virus breitet sich aus War zu Beginn der Pandemie noch New York im Nordosten des Landes das Epizentrum, so breitet sich das Coronavirus nun nach Süden und Westen aus. Allein in Florida wurden am Donnerstag mehr als 10.000 neue Fälle registriert – so viele wie noch nie an einem Tag in dem Bundesstaat mit seinen 21 Millionen Einwohnern. Um die Ansteckungswelle zu stoppen, setzten einige Bundesstaaten die bereits eingeleiteten Lockerungen von Auflagen aus. Bars und Strände wurden geschlossen, Feuerwerke zum bevorstehenden Unabhängigkeitstag am Samstag abgesagt. Maskenpflicht – ja oder nein? Mit einer Maskenpflicht gehen die US-Staaten unterschiedlich um. Vizepräsident Mike Pence erklärte vor einem Besuch in Florida, er sehe keine Notwendigkeit für eine landesweite Maskenpflicht. Zusammen mit Präsident Donald Trump unterstütze er die Entscheidungen einiger Bundesstaaten, bei den schon angelaufenen Lockerungen zu pausieren. Zwischen Trump und den Gouverneuren herrscht nicht immer Einigkeit über das Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus. Der Gouverneur des US-Staates Texas vollzog am Donnerstag eine Kehrtwende und führte eine Maskenpflicht ein. Diese gelte für alle Bezirke mit über 20 Fällen, kündigte der Republikaner Greg Abbott an. Führende demokratische Politiker aus den Ballungsräumen von Texas fordern diesen Schritt seit Monaten, Abbott hielt ihn aber wie viele Republikaner bisher nicht für nötig. Nun sei es aber unbedingt erforderlich, sagte er in einer Videobotschaft. In den letzten Wochen habe es einen rasanten und beträchtlichen Anstieg von Coronavirus-Fällen gegeben. Allein am Donnerstag meldete Texas 8.000 Neuinfektionen. “Wir müssen uns wieder darauf konzentrieren, die Ausbreitung zu stoppen. Aber dieses Mal wollen wir Texas nicht wieder schließen.”

USA melden Weltrekord an täglichen Corona-Neuinfektionen