"Coronakonformes" Tennisturnier geplant

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"Coronakonformes" Tennisturnier geplant

Österreichs Tennis-Verband (ÖTV) will am Montag gemeinsam mit dem Deutschen Tennis-Bund (DTB) eine Turnierserie in der Coronakrise ankündigen. Teilnehmen sollen unter anderen Profis wie ÖTV-Star Dominic Thiem oder der Deutsche Jan-Lennard Struff.

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Große Lust aufs Spielen verspürt das Schauspielensemble des “Jedermann” bei den diesjährigen Salzburger Festspielen, die coronabedingt in verkürzter Form von 1. bis 30. August stattfinden. Die neue Buhlschaft Caroline Peters wird ihre Rolle “hintergründig und tiefgründig” interpretieren, mehr verriet sie nicht. Tobias Moretti kündigte indes an, nächstes Jahr nicht mehr den “Jedermann” zu spielen. Peters freut sich, nach der wegen der Coronapandemie monatelangen Pause endlich wieder spielen zu dürfen. Die Proben für den “Jedermann” im 100. Jubiläumsjahr des Festivals sind Anfang der Woche im Schüttkasten angelaufen, für kommenden Dienstag ist die erste Probe auf dem Domplatz geplant. Erste Konturen haben sich schon herauskristallisiert. “Man überlegt, stellt sich etwas vor, und in der Realität ist es dann zu 100 Prozent wieder anders”, bilanzierte Peters nach den ersten Proben im Gespräch mit Journalisten am Freitag auf der Festspielpresseterrasse. Sie sei hier in Salzburg sehr freundlich aufgenommen worden und sehe sich als “Teil einer Gang von lauter starken Schauspielerpersönlichkeiten”. Welches Kostüm sie tragen wird, darüber hüllte sich die Schauspielerin noch in Schweigen. “Es wird eine Entblätterung”, schmunzelte Schauspielchefin Bettina Hering. Die Coronapandemie mit all den aus Sicherheitsgründen eingeführten Maßnahmen nehme in der Rollengestaltung keinen Einfluss auf sie, erzählte Peters. Regisseur Michael Sturminger meinte, die Kraft des Stückes sei das Erbauende, es solle das Publikum vergessen lassen, wie schwer diese Zeit gerade ist. Peters meinte, vielleicht würden Sätze in dem Stück von Hugo von Hofmannsthal wegen Corona einen anderen Widerhall finden und der Tod weniger sinnbildlich, sonder realer vorkommen. In den vergangenen Monaten seien die Menschen mit der Frage konfrontiert gewesen, “ob der Tod vor der Tür steht oder nicht”. Auch das “Drumherum” beim Theater sei anders geworden. “Wie wir sitzen, ist eine andere Welt”, verwies Peters auf die Abstandsregelung bei der Sitzordnung. Tobias Moretti freute sich, mit Peters “so eine hervorragende Schauspielerin” an seiner Seite zu haben. Was den “Jedermann” und die anderen Festspielproduktionen in diesem Sommer betrifft, so gehe es “um die Essenz des Machbaren”, sagte Moretti. Die Produktionen hätten heuer einen besonderen Charakter. “Das hat auch einen inhaltlichen Kontext für mich.” Er sehe es als eine Wechselwirkung aus Bürde und Lust und Herausforderung. Und er fühle sich “gebettet in einer Gang und in einem Konglomerat von großartigen Schauspielern und Regisseuren”. “Vor zwei, drei Tagen wurde uns wie einer Schulklasse gesagt, was wir alles nicht dürfen. Das war so eine komische Distanz wie vor einer Prüfungskommission”. Beim Fotoshooting, als er mit der neuen Buhlschaft posierte und dabei auf die Abstandsregel aufmerksam gemacht wurde, antwortete er: “Wir dürfen ja. Wir sind die rote Gruppe”. Damit gemeint sind jene Künstler und Mitarbeiter der Salzburger Festspiele, die den Mindestabstand und die Maskenpflicht bei ihrer Arbeit nicht einhalten können. Aufhorchen ließ Moretti mit dem Sager, dass er im nächsten Jahr nicht mehr den Jedermann bei den Salzburger Festspielen spielen wird. “Ich werde im nächsten Jahr nicht mehr der Jedermann sein.” Wer im Jahr 2021 gegebenenfalls an seine Stelle tritt und ob es eine Neuinszenierung geben wird, darüber war am Freitag nichts zu erfahren. Neu im “Jedermann-Team” sind heuer Pauline Knof als Schuldknechts Weib und Gustav Peter Wöhler als Dicker Vetter. Knof sagte, sie habe sich “wahnsinnig gefreut”, als Schauspielchefin Hering sie gefragt habe, ob sie die Rolle übernehmen wolle. “Ich habe auch noch nie Freiluft gespielt.” Wöhler hat “sofort zugesagt, ohne zu überlegen”. Der Schauspieler und Musiker freute sich auch, dass er im Chor singen darf. Er wirkte bereits 1999 beim “Jedermann” mit, als Geselle an der Seite von Ulrich Tukur. “Damals hat es in Salzburg “zu viel geregnet”. Für die diesjährige Rolle hat er dennoch “sofort zugesagt, ohne zu überlegen”.

Tobias Moretti will 2021 nicht mehr "Jedermann" sein

Bisher gab es in Österreich 132.515 positive Testergebnisse. Innerhalb von 24 Stunden wurden 7416 Neuinfektionen gemeldet – am Tag zuvor waren es 6211 gewesen. Mit heutigem Stand (05. November 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 1.268 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 80.604 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 2.737 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 407 der Erkrankten auf Intensivstationen. Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf: Burgenland: 233 Kärnten: 338 Niederösterreich: 1.053 Oberösterreich: 1.540 Salzburg: 497 Steiermark: 987 Tirol: 828 Vorarlberg: 709 Wien: 1.231Der Betrieb des Dashboards des Gesundheitsministeriums erfolgt durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und ist unter der URL covid19-dashboard.ages.at abrufbar. Das Dashboard bezieht seine Daten ausschließlich aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS) und wird einmal täglich, um 14:00 Uhr, aktualisiert. EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird. Das Bundesministerium für Inneres erhebt die Zahlen im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) über eine Videokonferenz, diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind.

7.416 Neuinfektionen und derzeit kein Ende in Sicht

Erstmals überstieg der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) die Marke von 1.600 Euro. Zwischenzeitlich lag er bei bis zu 1.603 Euro. In US-Dollar wurde Gold bei 1.725 Dollar gehandelt. Der Rekordstand von 1.900 Dollar, erreicht im Jahr 2011, ist noch ein gutes Stück entfernt.

Goldpreis steigt erstmals über 1.600 Euro

Die Ungewissheit wird die Sportler noch Monate begleiten. Niemand weiß, ob die auf 23. Juli bis 8. August 2021 verschobenen Sommerspiele in Tokio auch stattfinden werden. Die Corona-Pandemie blockiert das Sportgeschehen nach wie vor weitgehend, an Qualifikationswettkämpfe ist nicht zu denken. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hält an den Japan-Plänen fest und bastelt an Szenarien. Der Qualifikationsprozess ist derzeit noch in allen Sportarten ausgesetzt, das IOC hat mit den 33 Olympia-Fachverbänden diskutiert, wie dieser jeweils fortgesetzt werden könnte. Viele Fachverbände planen die Wiederaufnahme in den kommenden Wochen und Monaten. Wann es tatsächlich die Möglichkeit für Quotenplätze oder Ranglistenpunkte geben wird, bleibt allerdings abzuwarten. Erst muss die globale Reisefreiheit wiederhergestellt sein, um allen Athletinnen und Athleten eine faire Chance zur Teilnahme zu geben. Nicht nur für Österreichs Olympisches Komitee ist aber klar, dass bestehende Qualifikationen auch bestehen bleiben müssen. Österreich hat in der Leichtathletik (5 Athleten), im Schwimmen (4), Segeln (6), Schießen (2), Klettern (2), Rudern (1), Kanu (3), Turnen (1), Radsport (6), Reiten (4) und Tischtennis (3) persönliche Startplätze oder Quotenplätze geholt. In den meisten erfolgte durch die Fachverbände auch bereits eine namentliche Zuordnung, in einigen Fällen wird es interne Qualifikationen geben. 37 Athletinnen und Athleten wären also laut aktuellen Stand in Japan mit dabei. Einige weitere liegen in Olympia-Ranglisten auf aussichtsreichen Positionen, hätten die Spiele heuer stattgefunden, wäre ihnen die Teilnahme gewiss gewesen. Für manche könnte bzw. wird Tokio die einzige Möglichkeit bedeuten, einmal im Zeichen der Fünf Ringe dabei zu sein. Ob es rechtzeitig einen Impfstoff gegen das Virus geben wird, ist fraglich. Falls nicht, könnten nur sorgfältig ausgeklügelte Quarantäne-, Reise- und Durchführung-Bestimmungen halbwegs sichere Spiele möglich machen. Ohne Zuschauer sollen die Sommerspiele laut der Macher nicht ablaufen, eine Reduzierung wird aber geprüft. Konkrete Pläne wird es frühestens im Herbst geben. Die Arenen von heuer für die 339 Medaillen-Entscheidungen werden aber auch 2021 zur Verfügung stehen, ebenso das Olympische Dorf, dies wurde bereits ausgehandelt. “Einfachheit soll das Merkmal dieser Spiele sein”, sagte der Präsident des Organisationskomitees, Yoshiro Mori, im Rahmen der IOC-Session vergangene Woche. Die Zusatzkosten durch die Verschiebung werden Unsummen verschlingen. Als “Mammutaufgabe” bezeichnete IOC-Boss Thomas Bach die Neuorganisation der Spiele. Der Zeitplan wurde bestätigt und an die neue Zeitspanne angepasst, am 1. August soll es einen “Goldenen Sonntag” mit 25 Medaillenentscheidungen geben. Das Highlight soll der 100-m-Sprint sein. In der Leichtathletik beispielsweise ist die Qualifikationsphase noch für Monate unterbrochen, sie soll von 1. Dezember 2020 bis 29. Juni 2021 gehen, vor der Coronakrise erzielte Limits behalten ihre Gültigkeit. Der 29. Juni ist der Tag, den das IOC als neue Frist festgesetzt hat. Die internationalen Sommersport-Verbände können auch frühere Daten benennen. Laut IOC-Angaben sind bisher bereits 57 Prozent der gesamten Athleten-Quotenplätze vergeben.

Ungewissheit ein Jahr vor Olympia in Tokio größer denn je

Für Opernstar Anna Netrebko war die Corona-bedingte Auszeit von der Bühne, wie für “alle meine Kollegen”, sehr schwierig. “Ich habe alle Interviews abgelehnt und wollte überhaupt nicht über dieses Thema sprechen”, sagte die Sopranistin vor ihrem Auftritt in Dresden am Freitagabend. Sie verwies auf viele Sänger und Musiker ohne Arbeit, in äußerst schlechter finanzieller Situation. “Das ist natürlich beängstigend”, sagte sie. “Ich hoffe nur, dass es bald vorbei ist.” Netrebko und ihr Mann, der aserbaidschanische Tenor Yusif Eyvazov, sind die Stars der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Dresdner Semperoper nach gut drei Monaten Zwangspause. Netrebko gibt dabei ihr Rollendebüt als Elisabetta in Verdis Oper “Don Carlo” – wegen der Corona-Schutzmaßnahmen in einer konzertanten Kurzfassung für Kammerensemble. Die insgesamt vier Abende sind ausverkauft und der Aufakt der Programmreihe “Aufklang!” – wegen der aktuellen Hygienebestimmungen mit beschränkter Platzkapazität. Netrebko ist der Semperoper dankbar für die Möglichkeit, wieder auf der Bühne zu stehen. “Es ist noch sehr früh und sie sind sehr mutig”, sagte sie. Auftritte müssten momentan in etwas experimenteller Form stattfinden, um die Regeln in der aktuellen Situation einzuhalten. “Aber wir müssen das Positivste daraus machen”, sagte sie. “Das Wichtigste ist, weiterhin Musik zu machen.”

Opernstar Anna Netrebko will nicht über Corona sprechen

Der britische Premierminister Boris Johnson ist immer noch mit Coronavirus-Symptomen im Spital. “Er hat die Nacht im Krankenhaus verbracht”, verlautete am Montag aus Regierungskreisen in London. Johnson war am Sonntag eingeliefert worden. Nach einem Bericht der “Times” wird er dort mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt.

Premier Johnson wird mit Sauerstoff behandelt