Coronakrise drückt Lebenszufriedenheit, Frauen stärker betroffen

Merken
Coronakrise drückt Lebenszufriedenheit, Frauen stärker betroffen

Im internationalen Vergleich gelten die Österreicherinnen und Österreicher als besonders zufrieden. Die zur Pandemie-Bekämpfung verhängten Einschränkungen haben die Stimmung allerdings eingetrübt, wie im Auftrag der Universität Wien durchgeführte Befragungen zeigen. Besonders unzufrieden sind Frauen, die ihre Lebenszufriedenheit durchschnittlich nur noch mit 6,4 von 10 Punkten bewerten.

In der europäischen Sozialerhebung European Social Survey haben die Österreicher ihre Lebenszufriedenheit vor zwei Jahren noch mit 8 von 10 Punkten bewertet. Ähnliche Werte zeigte heuer eine Aufstellung der Industriestaaten-Organisation OECD, in der Österreich auf Platz 5 von 33 Ländern landete.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Am Freitag, dem 4. September, soll erstmals die geplante Corona-Ampelschaltung plus dazugehöriger Maßnahmen auf einer Webseite publiziert werden. Das kündigte Ulrich Herzog, einer der beiden Leiter der Corona-Kommission vom Gesundheitsministerium, am Samstag im Ö1-“Mittagsjournal” an. Unklar sei aber weiter, welche konkrete Bedeutung die Ampelfarben haben. Daran werde noch gearbeitet, so Herzog. Ab diesem Zeitpunkt wird es mindestens einmal pro Woche oder auch öfter entweder Grün, Gelb, Orange oder Rot analog zur jeweiligen epidemiologischen Lage geben, sagte Herzog. Aus seiner Sicht werde die Corona-Ampel lange in Betrieb sein, sie werde “sicher ein Jahr, eineinhalb Jahre unsere Arbeitsgrundlage.” Wien bekomme jedenfalls eine Ampelfarbe für alle Bezirke, das stehe fest. Gegenwärtig werde aber weiterhin evaluiert, ob die darin enthaltenden Maßnahmen rechtlich verbindlich oder nur eine Empfehlung seien. Fest steht schon jetzt: Steht die Ampel auf Grün, dann heiße das nicht, dass es keine Maßnahmen gebe. Aufgrund der Tatsache der “neuen Normalität” seien hier ebenfalls Empfehlungen vorgesehen, es gelte ja die “zweite Welle” zu vermeiden. Die Empfehlung zur Schaltung der Corona-Ampel, die bekanntlich unmittelbar vor Schulbeginn in Betrieb gehen soll, wird erstmals am 3. September ausgesprochen. Die Generalprobe erfolge eine Woche davor, am 27. August. Welche Farbe dann aufgrund der Empfehlung vergeben wird, liegt in der Hand der Politik, also bei Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), den Landeshauptleuten oder den Bezirksobleuten. Am 7. August traf die neue Corona-Kommission erstmals zusammen, laut Herzog gab es seither insgesamt zwei Treffen der 19 Experten bestehend aus Vertretern der Ministerien, Bundesländer und Experten, um die Leitlinien für die Ampel zu gestalten. Ebenfalls im Ö1-“Mittagsjournal” am Samstag äußerte der Public Health-Experte Martin Sprenger von der MedUni Graz seine Bedenken zur Ampel: Zwar sei die einfache Darstellung gut, aber “es muss unbedingt öffentlich gemacht werden, was die Kriterien sind” wenn es um die Festlegung der Farben gehe. Keinesfalls dürfe es “eine Geheimkommission geben, die irgendwie intransparent entscheidet, das wäre demokratiepolitisch fatal”, so das einstige Mitglied des Expertenrats im Gesundheitsministerium. Ein Grundlage wären stattdessen die 15 Qualitätskriterien “Gute Gesundheitsinformation Österreich”, die auf der Seite des Ministeriums zu finden seien, empfahl er der Corona-Kommission. Kritik kam von Sprenger auch angesichts der Tests an Kroatien-Rückkehrern, denn er “halte Fiebermessen an den Grenzen für reinen Aktionismus”, die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) viel zu testen habe sich auf Verdachtsfälle bezogen – “wahllos Urlaubsrückkehrer zu testen macht meiner Meinung nach wenig Sinn”. Viele Menschen würden so auch unnötig in Quarantäne geschickt und von der Arbeiten abgehalten.

Erste Corona-Ampelschaltung geht am 4. September online

Wenn Menschen mit Behinderung in Corona-Kurzarbeit geschickt werden, übernimmt der Staat nun die Lohnkosten zur Gänze, teilte Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) am Mittwoch mit. Aber auch ohne Kurzarbeit werde der Zuschuss für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erhöht. Bei Kurzarbeit wegen der Coronakrise ersetzt das Arbeitsmarktservice den Großteil des Lohnentgangs. Mit einem neuen Arbeitsplatzsicherungszuschuss werden zusätzlich den Arbeitgebern aus dem Ausgleichstaxfonds alle nach Abzug der AMS-Kurzarbeitsförderung verbleibenden Kosten für die Dauer der Kurzarbeit ersetzt. “Mit dieser Maßnahme soll ein zusätzlicher Anreiz zum Erhalt der Arbeitsplätze gesetzt werden, da für begünstigte Behinderte in Zeiten der Kurzarbeit somit keine Lohn- oder Lohnnebenkosten anfallen”, schreibt Anschober in einer Aussendung.

Staat übernimmt für Menschen mit Behinderung vollen Lohn

Statement von Bürgermeister Dr. Andreas Rabl zum viel diskutierten Grundstückskauf am Lokalbahnhofareal.

Wegen der Zehntausenden Toten in der Corona-Pandemie in den USA lässtUS-Präsident Donald Trump Flaggen auf halbmast hängen. “Ich werde die Flaggen an allen öffentlichen Gebäuden und Nationaldenkmälern über die kommenden drei Tage hinweg in Erinnerung an die Amerikaner, die wir wegen des Coronavirus verloren haben, auf halbmast hängen”, kündigte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter an. Am Montag begehen die USA den Memorial Day, an dem traditionell der Kriegsveteranen und Gefallenen gedacht wird. Auch dann werde auf halbmast geflaggt, erklärte Trump.

Trump setzt Flaggen auf halbmast

Die Regierung evaluiert heute die Lage und setzt ihre Gespräche über die Pandemie fort. Den Start machen Beratungen mit Experten, danach werden im Laufe des Tages auch die Landeshauptleute und die Opposition über die aktuelle Lage informiert. Entscheidungen, wie es nach dem derzeitigen Lockdown ab 8. Februar weitergehen soll, werden bei diesen Gesprächen noch nicht getroffen, betonte das Kanzleramt im Vorfeld. Neues kommt heute aber aus dem Bildungsministerium: Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) stellt gemeinsam mit Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek ein Corona-Förderungsprogramm für Schülerinnen und Schüler vor.

Faßmann stellt Corona-Förderungsprogramm für Schüler vor