"Coronasicheres" Bier vom Roboter-Kellner

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"Coronasicheres" Bier vom Roboter-Kellner

Das Bier am Tisch per App bestellen, online bezahlen – und dann vom Roboter an der Theke überreichen lassen. Ein Beisl in Sevilla will so “coronasicheren” Biergenuss bieten.

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Der berühmte Große Basar von Istanbul ist nach mehr als zwei Monaten Pause wegen der Corona-Pandemie wieder für Besucher zugänglich. Es öffneten zunächst nur elf der insgesamt 22 Tore des Basars, zudem gilt eine Maskenpflicht. Der Goldhändler Fatih Lebit sagte: “Wir sind sehr glücklich, das hier ist ein historischer Ort.” Es gebe schon am ersten Tag viele Besucher, aber der Basar sei nicht so belebt wie gewöhnlich. “Es sind keine Touristen da”, sagte er. Der Große Basar, der ab dem 15. Jahrhundert gebaut und ausgeweitet wurde, ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in der Türkei. In dem oft dicht bevölkerten Labyrinth aus überdachten Gängen gibt es laut dem Chef des Ladenbesitzer-Verbandes, Hasan Firat, rund 3.600 Läden.

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In dem neuen Band der Western-Comicserie “Lucky Luke” spielt erstmals in gut 70 Jahren ein Afroamerikaner eine tragende Rolle. Der Titelheld und “einsame Cowboy” Lucky Luke kämpfe in dem neuen Band an der Seite eines schwarzen Sheriffs gegen die Rassentrennung in den USA, sagte der französische Autor Jul am Montag der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Jul setzt mit dem Zeichner Achdé die von dem Belgier Morris 1946 geschaffene Western-Serie fort. “Die Geschichten von Lucky Luke spielen im amerikanischen Bürgerkrieg und danach, aber bisher kamen nie Afroamerikaner in den Alben vor, außer als Nebenfiguren”, betonte Jul. Dies soll der neue Band ändern, der am 23. Oktober erscheint. Das Szenario sei allerdings vor dem brutalen Tod des Afroamerikaners George Floyd und den darauf folgenden Protesten entstanden. Die Geschichte basiere auf einem historischen Helden, sagte Jul weiter: Bass Reeves, der als einer der ersten Vize-Sheriffs afrikanischer Abstammung in den USA gilt. Er wurde 1838 als Nachkomme von Sklaven im US-Bundesstaat Texas geboren und verhaftete im Laufe seines Lebens mehr als 3.000 Kriminelle.

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Bei Überschwemmungen auf der griechischen Insel Euböa sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen, darunter ein acht Monate altes Baby. Zwei weitere Menschen wurden nach Angaben von Vize-Zivilschutzminister Nikos Hardalias am Sonntag noch vermisst. Etwa 100 Feuerwehrleute, zwei Hubschrauber und die Küstenwache waren im Einsatz, um Bewohner von überfluteten Häusern zu retten. Nach Starkregen im Gefolge von Sturm “Thalia”standen auf der Insel Häuser und Straßen unter Wasser. In einem Haus im Dorf Politika fanden Rettungskräfte nach Angaben der Feuerwehr das tote Baby. Seine Eltern überlebten. In zwei anderen Häusern lagen eine 86-jährige Frau und ein 85-jähriger Mann. Beide wurden im Krankenhaus für tot erklärt. Die Identität der weiteren Opfer blieb zunächst unklar. Auch in den nahegelegenen Dörfern Bouzi und Psahna gab es schwere Schäden. In vielen Häusern stand Medienberichten zufolge das Erdgeschoss unter Wasser. Auf einem Campingplatz saßen auch zahlreiche Urlauber fest, wie die griechische Nachrichtenagentur Ana berichtete. “Albtraumhafte Zustände” Im Westen der Insel, die rund hundert Kilometer von der Hauptstadt Athen entfernt ist, traten Bäche über die Ufer und überfluteten mehrere Straßen. Teilweise kamen noch nicht einmal die Fahrzeuge der Feuerwehr durch. Der Präfekt Fanis Spanos bezeichnete die Zustände als “albtraumhaft”. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis tat auf Twitter seinen “Schmerz über die verlorenen Menschenleben” kund. Er kündigte für Montag seinen Besuch auf der zweitgrößten Insel des Landes nach Kreta an. Sturm “Thalia” war am Samstag über mehrere Regionen in Griechenland hinweggezogen, es kam dabei zu starken Regenfällen. Am Sonntag besserte sich das Wetter wieder. Überschwemmungen in Folge von Stürmen kommen wegen mangelnder Baukontrollen häufig vor. Im November 2017 starben 24 Menschen bei Überschwemmungen in Mandra, einem Dorf in einem Industriegebiet unweit von Athen. Tausende Häuser, Geschäfte und Fabriken wurden von den Schlammfluten zerstört oder beschädigt.

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Seit Mitternacht sind Landeverbote für Luftfahrzeuge aus zehn weiteren Staaten in Kraft. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, Bulgarien, Rumänien, der Republik Moldau sowie Ägypten das Coronavirus nach Österreich eingeschleppt wird. In diesen Staaten sind die Infektionszahlen zuletzt deutlich gestiegen. Wie das Außenministerium auf APA-Anfrage bekannt gab, halten sich in den zehn Ländern derzeit insgesamt weniger als 450 reiseregistrierte Österreicher auf. Ob diese Zahl die realen Verhältnisse abbildet, ist allerdings nicht ganz gesichert. Manche Reisende könnten sich nicht registriert, andere wiederum registriert, von der Reise aufgrund der Gefährdungslage aber im letzten Moment Abstand genommen haben, gab man im Außenministerium zu bedenken. Fakt ist, dass für sämtliche zehn Staaten bereits vor Bekanntgabe des Landeverbots eine Reisewarnung – Stufe 6 von 6 – gegolten hat. Das Außenministerium hatte explizit vor Reisen Richtung Westbalkan oder Ägypten gewarnt und dort aufhältige Österreicher zur Heimkehr aufgefordert. Dieser Umstand könnte für Urlauber bedeutsam werden, die sich darüber hinweggesetzt und etwa einen Hin- und Rückflug nach bzw. Pauschalurlaub in Ägypten gebucht haben und nun mit dem bezahlten Ticket nicht mehr zurückkommen. Sollte das Außenministerium ihre Repatriierung organisieren müssen, wäre das für die Betroffenen mit einem erheblichen Kostenbeitrag verbunden. Schon länger in Kraft waren Landeverbote für Großbritannien, Schweden, Portugal, Russland, Weißrussland (Belarus), die Ukraine, China und den Iran. In diesen acht Ländern dürften sich derzeit weniger als 500 reiseregistrierte Österreicher befinden, vermutete das Außenministerium. Damit sind im Gesamten weniger als 1.000 reiseregistrierte Österreicher von den aktuellen Landeverboten betroffen.

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