Coronavirus: Weltbank warnt vor deutlicher Zunahme von extremer Armut

Merken
Coronavirus: Weltbank warnt vor deutlicher Zunahme von extremer Armut

Die Weltbank hat vor einer deutlichen Zunahme der extremen Armut rund um den Globus als Folge der Corona-Pandemie gewarnt. Nach Schätzung der Weltbank könnten durch die Pandemie bis zu 60 Millionen Menschen in bitterste Not abrutschen, wie der Direktor der auf Entwicklungsmaßnahmen spezialisierten Finanzinstitution, David Malpass, am Dienstag in einer Telefonkonferenz sagte.

Die in den vergangenen drei Jahre erzielten Fortschritte in der weltweiten Armutsbekämpfung würden durch die Coronakrise zunichtegemacht, beklagte Malpass. Die Weltbank geht nach seinen Angaben davon aus, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um fünf Prozent schrumpft. Dies treffe die ärmsten Länder besonders hart.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der Lenker einens Motorrollers musste Sonntagabend nach einem Verkehrsunfall mit einem PKW in Wels-Innenstadt notärztlich versorgt werden.

Verkehrsunfall mit Motorroller in Wels-Innenstadt fordert einen Verletzten

Mit kurzzeitig etwa 250 km/h hat sich Freitagabend ein Motorradlenker auf der Wiener Straße eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Lenker konnte trotz mehrfacher Anhalteversuche der Polizei schließlich in einem Gewerbegebiet entkommen.

Spitzengeschwindigkeit um 250 km/h: Motorradraser lieferte sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Ein Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes in Supermärkten nach dem Vorbild Österreichs ist in Deutschland derzeit noch kein Thema. Ein solcher Schutz sei “vielleicht eine sinnvolle Ergänzung zu den ohnehin geltenden Hygieneregeln”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Dies dürfe aber nicht dazu führen, “dass sich ein falsches Sicherheitsgefühl einstellt” und die Regeln wie Abstand halten, Hände waschen und Kontakte vermeiden nicht mehr eingehalten würden. Hierzulande dürfen Supermärkte beginnend mit Mittwoch nur mit Mund-Nase-Schutz betreten werden. Es könne sinnvoll sein, andere vor einer Ansteckung zu schützen, indem man eine Maske trägt, sagte der deutsche Regierungsprecher. Die Nutzung solcher Masken könne insbesondere dann in Erwägung gezogen werden, wenn über Ausstiegsszenarien aus den aktuell geltenden Corona-Maßnahmen nachgedacht werde. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte mit Blick auf die bei uns eingeführte Verpflichtung: “Uns beschäftigt der Gedanke ehrlich gesagt auch.” Konkrete Pläne gebe es dafür aber noch nicht. Bayern ist besonders stark von den Corona-Infektionen betroffen.

Deutsche Regierung zurückhaltend bei Maskenpflicht

Der Tierpark Neumünster in Schleswig-Holstein hat wegen der Corona-Zwangsschließung Notpläne für das Schlachten seiner Tiere erarbeitet. Dort stehe auch, wer im Fall des Falles zuletzt auf die Schlachtbank komme: Der 3,60 Meter große Eisbär “Vitus”, sagte Zoodirektorin Verena Caspari. Österreichische Zoos schließen derartige Pläne einstimmig und vehement aus, ergab ein Rundruf der APA.

Keine Notschlachtungen in heimischen Zoos

In Schweden sind mittlerweile mehr als 1.000 Menschen mit Covid-19-Erkrankung gestorben. Bis zum frühen Dienstagnachmittag gab es in dem skandinavischen EU-Land 11.445 bestätigte Infektionen und 1.033 Todesfälle, wie aus Zahlen der schwedischen Gesundheitsbehörde hervorging.

Schweden jetzt mit mehr als 1.000 Todesfällen