Coronavirus Zahlen aus Österreich

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Der britische Gitarrist und Mitgründer der Band Fleetwood Mac, Peter Green, ist tot. Er sei friedlich im Schlaf im Alter von 73 Jahren gestorben, teilten Familienmitglieder am Samstag in einer offiziellen Stellungnahme mit. Green gründete gemeinsam mit Schlagzeuger Mick Fleetwood 1967 in London Fleetwood Mac. Green verließ die Band schon 1970 wieder. Der Blues-Rock-Gitarrist hatte lange Zeit psychische Probleme. Seine Familie kündigte eine weitere Stellungnahme für die kommenden Tagen an.

Gitarrist und Fleetwood-Mac-Mitgründer Peter Green gestorben

Die Auszahlungssumme aus dem Härtefallfonds bleibt bei maximal 6000 Euro. Die Soforthilfezahlung von bis zu 1.000 Euro werde angerechnet, sagte die Pressesprecherin des Wirtschaftsministeriums am Donnerstagabend.

Auszahlung aus Härtefallfonds bleibt bei 6000 Euro

Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit SOS Méditerranée beteiligt sich Ärzte ohne Grenzen (MSF) an einem neuen Seenotrettungseinsatz im Mittelmeer. Gemeinsam mit der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch soll ein MSF-Team an Bord des neuen Schiffes “Sea-Watch 4” “in Kürze” in See stechen, wie die beiden Organisationen am Donnerstag mitteilten. Derzeit befinde man sich in der letzten Vorbereitungsphase, so würden etwa noch Umbauarbeiten an dem Schiff durchgeführt, wie ein Mitarbeiter erklärte. Wann genau der Einsatz der “Sea-Watch 4” im Gebiet vor der libyschen Küste beginnen könne, stehe aber noch nicht fest. Momentan gibt es keine zivile Seenotrettung im Mittelmeer, alle NGO-Schiffe – darunter die “Sea-Watch 3” oder die “Alan Kurdi” der deutschen Organisation Sea-Eye – wurden festgesetzt. Wegen “angeblicher Sicherheitsmängel” und unter “fadenscheinigen Vorwänden” seien die Seenotretter von den italienischen Behörden am Einsatz gehindert worden, so Marie Naaß, Sprecherin von Sea-Watch. Diese sei aber dringend notwendig, die Situation bezeichnete sie als “nach wie vor dramatisch”. Bei Aufklärungsflügen während der vergangenen Wochen seien bis zu 2.000 Menschen in Seenot gesichtet worden und gerade in den warmen Sommermonaten würden die Zahlen erfahrungsgemäß weiter ansteigen. “Es ist wichtig, dass wir so schnell wie möglich zurückkommen”, sagte Naaß. Dass die zivile Seenotrettung weiterhin notwendig ist, zeige “ganz klar das Versagen der EU” in den vergangenen Jahren auf, kritisierte Oliver Behn, Leiter der Projektabteilung von Ärzte ohne Grenzen. Diese werde ihrer Verantwortung “nicht mal im Ansatz gerecht”, behindere die NGOs bei ihren Einsätzen und fördere somit sogar das Leid der Menschen, so die Kritik. Nach dem Ende der Kooperation mit SOS Méditerranée auf dem Schiff “Ocean Viking” aufgrund von “Meinungsverschiedenheiten” über den Einsatz während der Corona-Hochphase ist Ärzte ohne Grenzen auf der “Sea Watch 4” mit vier Mitarbeitern, die für die medizinische Versorgung der Geretteten zuständig sind, vertreten. “Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben ist nicht verhandelbar”, betonte auch Sandra Bils, Gründungsmitglied von United4Rescue, einem Bündnis von 550 Partnern, das den Kauf der “Sea-Watch 4” ermöglicht hatte. Das Schiff trägt deshalb auch den Zusatz “powered by United4Rescue”. Italien hatte die “Sea-Watch 3” am 9. Juli, wenige Wochen später die “Ocean Viking” im Hafen von Porto Empedocle festgesetzt. In beiden Fällen machten italienische Prüfer Sicherheitsmängel und Verstöße etwa bei Schiffszertifikaten geltend. Die “Alan Kurdi” von Sea-Eye ist in Spanien zur Wartung. Doch auch ihr soll die Freigabe für das Auslaufen in die Rettungszonen zwischen Italien und Nordafrika fehlen. Sollten die Behörden auch die “Sea-Watch 4” festsetzen, werde der Protest “deutlich lauter” sein als zuvor, meinte Bils.

Ärzte ohne Grenzen beteiligt sich an "Sea-Watch 4"

Noch im Herbst war sie mit ihrer jüngsten Produktion unterwegs, in Berlin etwa wurde die Diva aus Delmenhorst von 14.000 Fans gefeiert. Blues, Gospel, Jazz mit Live-Orchester und großer Band – für ihre Neuproduktion war Sarah Connor durch die Welt gereist, zu Studios in London und den USA. Dann kam die Pandemie und brachte den Tourkalender durcheinander. Die anstehenden Konzerte sollen nun im nächsten Jahr stattfinden. Connor scheint das alles gelassen zu nehmen. “Wird schon irgend ‘n Sinn haben alles”, schrieb sie auf Instagram. Mit ihrer Charity-Single “Sind wir bereit?” sammelt sie zur Zeit Geld für Menschen, die wegen der Pandemie in Not geraten sind. Fast 60.000 Euro sind bisher auf dem Spendenkonto eingegangen. “Ich brauch’ endlich mal’ne Pause/Sonst verlier’ ich meinen Kopf/Alles dreht sich um das Eine/Mann, wir sind doch nicht bekloppt”, singt sie im Corona-Song. Mit Widrigkeiten, Kritik und Anfeindungen geht Connor äußerlich entspannt um.  

Zum 40er eine neue Single gegen die Corona-Not

Die österreichischen Bora-Profis Gregor Mühlberger und Patrick Konrad haben auch den Schlusstag der Sibiu-Rundfahrt dominiert. Mühlberger nahm seinem Landsmann zunächst im Berg-Einzelzeitfahren (12,5 km) mit überlegener Bestzeit die Gesamtführung ab, Konrad wurde hinter dem Schweizer Matteo Badilatti (Israel Start-up) Dritter. Auf dem zweiten Sonntag-Abschnitt (109 km) ohne nennenswerte Steigungen verteidigte das rot-weiß-rote Duo seine Spitzenposition erfolgreich und fuhr einen Doppelsieg ein. Der letzte Abschnitt ging im Massensprint wie schon die Flachetappe am Samstag mit Pascal Ackermann an einen weiteren Bora-Fahrer. Im Schlussklassement lag der 26-jährige Niederösterreicher Mühlberger, der die Königsetappe am Freitag zeitgleich vor Konrad gewonnen hatte, 1:01 Minuten vor seinem Teamkollegen. Badelatti wurde deutlich hinter Konrad Gesamt-Dritter. Der deutsche Bora-Rennstall war neben der Israel Start-up mit Matthias Brändle der einzige Erstligateam am Start des ansonsten für die Topmannschaften nicht im Kalender stehenden Rennens in Rumänien. Diesmal bestritten sie eines der ersten Bewerbe nach der internationalen Corona-Pause aber quasi zum Aufwärmen für die nächste Woche mit den Strade Bianche (1. August) startende World Tour. Dort gelten wie auch schon bei der Sibiu-Tour strenge Sicherheits- und Hygiene-Regeln wie vorherige Corona-Tests und fehlende Zuschauer in den Start- und Zielbereichen. Gesamtsieger Gregor Mühlberger sprach von einer tollen Woche in Rumänien für das gesamte Team. “Ich bin glücklich, dass meine Beine nach der langen Rennpause gleich so gut waren. Besonders im Zeitfahren heute hatte ich wirklich ein sehr gutes Gefühl. Ich denke, wir sind bereit für die kommenden Aufgaben”, so Mühlberger. Der zweitplatzierte Patrick Konrad zeigte sich generell damit zufrieden, wie die Woche für ihn gelaufen ist. “Im Zeitfahren heute habe ich mich nicht ganz so wohl gefühlt wie bei der Bergetappe, aber das ist ok, es ist noch früh in unserer neuen Saison. Gratulation an Gregor, er war heute wirklich beeindruckend. Jetzt können wir einen ganzen Haufen Siege und Führungstrikots feiern”, sagte Konrad, dessen Höhepunkt mit dem Giro d’Italia erst im Oktober folgt. Christian Pömer, Sportlicher Leiter des Teams, war hocherfreut über die Mannschaftsleistung, außerdem lobte er die Umsetzung des Corona-Konzeptes der Veranstalter. “Das Hygienekonzept hat perfekt funktioniert, wir haben uns immer sicher gefühlt. In dieser Form werden wir alle in den kommenden Wochen viele Freude an Radsport haben”, meinte Pömer.

Bora dominierte Sibiu-Tour, Mühlberger-Sieg vor Konrad

Die von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) angekündigte Stichprobenuntersuchung von 2.000 Österreichern auf eine Infektion mit dem Coronavirus soll bereits morgen, Dienstag, starten. Das kündigte Forschungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) gegenüber der APA an. Die Feldarbeit mit den Testungen soll am Freitag abgeschlossen sein, die Auswertung bis Anfang nächster Woche vorliegen. Durchgeführt wird die Studie vom Sozialforschungsinstitut SORA, das die Auswahl der Stichprobe sowie die Auswertung vornimmt, in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Medizinischen Universität Wien.

Stichprobenstudie soll schon Dienstag starten