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Bedarf es einer kurzen Auflockerung der Lachmuskulatur? EAV-Urgestein Thomas Spitzer widmet dem Coronavirus ein kleines Ständchen und kann aushelfen:

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Die Polizei hat am Dienstag das Seniorenheim “Pio Albergo Trivulzio” durchsucht, in dem wegen des Coronavirus vermutlich über 100 Menschen ums Leben gekommen sind. Durchsucht wurden auch die Büros anderer Seniorenheime in der Lombardei, berichteten italienische Medien, Dokumente wurden beschlagnahmt. Die Untersuchung wurde nach Anzeigen von Familienangehörigen der Todesopfer und Mitarbeitern des Seniorenheims eingeleitet. Es wird vermutet, dass Sicherheitsvorkehrungen ignoriert worden sein könnten. Das italienische Gesundheitsministerium entsendete Inspektoren zur Kontrolle der Lage im “Pio Albergo Trivulzio”, das zu den größten Altersheimen Italiens zählt. Unter anderem wird geprüft, warum aus Spitälern entlassenen infizierte Coronavirus-Patienten in Abteilungen des “Pio Albergo Trivulzio” eingeliefert worden seien. Dadurch sei die Gesundheit der Heimbewohner aufs Spiel gesetzt worden, lautet der Verdacht der Mailänder Staatsanwaltschaft.

Polizei durchsuchte lombardische Seniorenheime

Ein 65-jähriger Mann hat am Dienstagabend auf einem Güterweg in Stroheim (Bezirk Eferding) seinen Hund hinter dem fahrenden Wagen nachgeschleift. Eine eineinhalb Kilometer lange Blutspur zeugte von dem Vorfall. Laut seinen Aussagen habe seine Frau das Tier während des Rasenmähens an der Anhängerkupplung angeleint und er habe das nicht bemerkt, berichtete die Polizei. Zeugen hatten den Vorfall beobachtet und erfolglos versucht, den Pkw anzuhalten. Sie erstatteten Anzeige bei der Polizei. Diese forschte einen 65-Jährigen als Lenker aus. Der Mann gab an, er habe nicht bemerkt, dass der Hund am Wagen angeleint war, und sei losgefahren. Als er nach kurzer Fahrt ausstieg, habe er das leblose Tier am Heck seines Autos gesehen.

Hund hinter Auto nachgeschleift: 1.500 Meter lange Blutspur

Wissenschafter haben immer wieder erklärt, dass breit anwendbare, einfache und wirklich genaue Antikörpertests noch fehlen. Das wird noch Wochen bis Monate dauern. Dies ist auch die Meinung der Österreichischen Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin und Klinische Chemie (ÖGLMKC ). Der Präsident der Gesellschaft, Georg Mustafa, wurde am Dienstag in einer Aussendung so zitiert: “Die ersten Antiköpertests für SARS-CoV-2 sind bereits verfügbar. Derzeit ist die eingeschränkte Spezifität der Antikörpertests jedoch die wesentliche Limitation für eine breite Anwendung.” Unter Spezifität versteht man die Aussagekraft, dass bei einem negativen Tests auch wirklich keine Infektion vorliegt (falsch negative Tests sollen nicht vorkommen).

Bisher vorhandene Antikörpertests nicht zuverlässig

Der Dirigent und ehemalige Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, Franz Welser-Möst, übt Kritik am gerade aus dem Amt geschiedenen Direktor Dominique Meyer. “Die Staatsoper hat international an Relevanz verloren”, so Welser-Möst in den “Oberösterreichischen Nachrichten”. “Ein Haus muss lebendig sein und pulsieren”, argumentierte der Dirigent. “Das zeigt sich unbedingt nicht nur an Auslastungszahlen, die, so wie sie kolportiert worden sind, sowieso nicht gestimmt haben. Es gibt eine Gefälligkeit, die gefährlich ist. Kunst muss auch leidenschaftlich diskutiert werden”. Welser-Möst war 2014 aufgrund von “Auffassungsunterschieden in künstlerischen Belangen” mit Meyer als Generalmusikdirektor zurückgetreten. Er habe dann eine Vereinbarung unterschrieben, wonach er sich bis 1. Juli 2020 nicht zu seiner Zeit an der Staatsoper äußern dürfe, schildert er im Interview. “Wenn ein Haus auf lange Sicht vom Tourismus lebt, dann wird das gefährlich”, meinte der Dirigent unter Hinweis auf die Coronakrise. Auch bei der künstlerischen Ansicht, “also was szenisch passiert und auch was das Sängerensemble und Engagements anlangt, habe ich die Meinung von Dominique Meyer oft nicht geteilt”: “Für mich war es ein Problem, dass er viele junge, hübsche Sängerinnen engagiert hat, die einfach mit wenig oder gar keiner Erfahrung plötzlich Ensemblemitglied in der Wiener Staatsoper waren. Das ist ja keine Ausbildungsstätte, sondern ein Riesenbetrieb mit rund 50 verschiedenen Opern pro Jahr.”

Welser-Möst: Staatsoper hat an Relevanz verloren

Nach dem frühen Ausfall beim WM-Auftakt hofft Max Verstappen beim Grand Prix der Steiermark am Sonntag auf ein besseres Ergebnis. Der Red-Bull-Pilot aus den Niederlanden hätte auch kein Problem, würde es diesmal in Spielberg regnen. “Ich mag es sehr, im Regen zu fahren”, sagte der 22-Jährige vor dem zweiten Saisonrennen, in dem er bereits ziemlichen Druck hat. Denn die Nullnummer vergangenen Sonntag hat Verstappen nicht aufs Scoreboard gebracht, mehr als acht Rennen stehen derzeit nicht am Plan. “Wenn so wenige Rennen im Kalender sind, ist ein Ausfall doppelt schade”, ist Verstappen bewusst. In der Pause zwischen den beiden Grands Prix war Verstappen in der “wunderschönen” steirischen Landschaft joggen, zudem gab es eine wegen Corona interne Grillerei mit dem Team. Auch Mitte der Woche war noch unklar gewesen, was genau die RB16 beim ersten Saisonrennen gestoppt hatte. Die inkriminierten Teile wurden in der kurzen Pause nach Japan geflogen und untersucht. Ob auch bei Red Bull die hohen und für Spielberg so typischen Strecken-Randsteine Sensoren oder andere sensible Autobauteile zum “Spinnen” gebracht hatten, war vorerst unklar. Klar war aber, dass Red Bull sowohl mit Verstappen als auch Alex Albon das Rennen anstelle von Mercedes-Pilot Valtteri Bottas gewinnen hätte können. “Gleich nochmals auf der gleichen Strecke fahren zu können steigert die Chance, das Auto besser zu verstehen und besser vergleichen zu können”, hofft Verstappen, dass es beim zweiten Anlauf am Sonntag besser läuft für das Gastgeber-Team. Dass sich der junge Holländer Regen wünscht, ist verständlich. Letztlich hatte seinerzeit Verstappens Regen-Performance in der Formel 3 dazu geführt, dass er als Super-Talent von Mastermind Helmut Marko engagiert und über einen kurzen Halt im Junior-Team von Red Bull direkt in die Formel 1 gehievt worden war. “Schaut ganz so aus, als ob es regnen könnte am Wochenende”, frohlockte Verstappen vor dem nächsten Auftritt auf dem Red Bull Ring. Regen würde nach dem trotz trockener Piste ausfallsreichen WM-Auftakt eine zusätzliche Komponente in den Kampf der Formel-1-Teams zu Saisonbeginn bringen. “Ich bin überzeugt, keiner weiß, wie stark er ist, wenn es auf der Strecke nass ist”, ist Verstappen überzeugt. “Das wird also interessant.” Verstappen könnte eine nasse Strecke helfen, nach der vergebenen Siegchance am vergangenen Sonntag endlich anzuschreiben. 2020 ist das letzte Jahr, in dem der jüngste Formel-1-Pilot der Geschichte auch jüngster Weltmeister aller Zeiten werden kann. “Nach diesem verpatzten Wochenenden wird es sicherlich noch schwieriger”, ist Verstappen klar. “Noch ist nichts vorbei. Aber kommendes Wochenende muss ich endlich Punkte holen.”

Verstappen hofft nach Auftakt-Pleite in Spielberg auf Regen