Covid-19-Einsatz des Bundesheeres kommt bei Österreichern gut an

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Covid-19-Einsatz des Bundesheeres kommt bei Österreichern gut an
  • 14.080 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden (Stand: Montag, 9.30 Uhr).
  • Die Anzahl der Infizierten in den Bundesländern: Burgenland (266), Kärnten (385), Niederösterreich (2.342), Oberösterreich (2.122), Salzburg (1.169), Steiermark (1.553), Tirol (3.283), Vorarlberg (831), Wien (2.044) – (Stand: Montag, 9.30 Uhr).
  • 368 Personen sind in Österreich an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 7.343 sind wieder genesen. 981 Personen befinden sich in einem Krankenhaus, davon 239 auf einer Intensivstation (Stand: Montag, 9.30 Uhr).
  • Von der Leyen rät: Keine Sommerurlaube buchen.
  • Johnson aus der Klinik entlassen – aber mit Horrorprognose für das Königreich.
  • Infografiken: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt.
  • Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 bietet täglich von 8 bis 22 Uhr kostenfreie Hilfe.

Der gestrige Tag zum Nachlesen

Montag, 13. April 2020

13.15 Uhr: Russland droht Verdopplung der Arbeitslosenzahl

nte Rechnungshofchef Alexej Kudrin am Montag in der Zeitung “RBK”. Russische Gewerkschaften bestätigten diese Einschätzung nach Informationen der Agentur Interfax. Im Februar waren 3,4 Millionen Russen ohne Job.

Präsident Wladimir Putin hatte landesweit arbeitsfrei bis Ende des Monats bei voller Lohnfortzahlung angeordnet. Vor allem der Klein- und Mittelstand sieht sich deshalb in schwerer Not und erwartet Massenentlassungen.

“Wir wissen noch nicht, ob wir die Quarantäne verlängern müssen”, sagte Kudrin. Einige Branchen in bestimmten Regionen “befinden sich in einer sehr schwierigen Situation”. Im flächenmäßig größten Land der Erde gibt es mittlerweile mehr als 18.000 Corona-Fälle. In den vergangenen Tagen war die Zahl rasant gestiegen. 148 mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierte Menschen starben demnach bisher.

13.10 Uhr: Quarantäne-Hymnen”Don’t Stand So Close To Me”: So reagiert Pop auf Corona

Weniger Nähe, bitte! Aber nicht die Hoffnung verlieren! Licht und Liebe, auch in der Krise! Wir langweilen uns – also machen wir das Beste draus! Am Ende werden wir alle wiedergeboren – lasst uns daran glauben! Mit solchen Imperativen in alten, aber wieder aktuellen Liedern oder auch unveröffentlichten und neuen Songs reagieren Popmusiker auf die Coronapandemie mit all ihren Begleiterscheinungen. Eine kleine Song-Auswahl.

Eine kleine Hörprobe von den Ärzten:

13.05 Uhr: Kaiser will Testregionen für Aufheben von Corona-Maßnahmen

Je nach Fallzahlen in Bundesländern oder Regionen könnten unterschiedliche Schritte gesetzt werden, sagt der Kärntner Landeshauptmann. Er kann sich für Kärnten etwa eine testweise Öffnung der Schulen im Mai vorstellen.

>> Mehr zu den Ideen des Kärntner Landeshauptmannes

13.00 Uhr: Weiter Rückgang bei “aktiven” Erkrankten in Österreich

Auch am Ostermontag hat sich der Rückgang der “aktiven” Coronavirus-Erkrankten in Österreich fortgesetzt. Dieser wichtige Faktor (bestätigte Infektionen abzüglich Genesener und Toter) sank im 24-Stunden-Vergleich um 239 Personen bzw. 3,6 Prozent auf 6.369 Personen (Stand: 9.30 Uhr).

14.080 Personen wurden bisher in Österreich positiv auf das Virus getestet,7.343 sind bereits wieder genesen, 368 Erkrankte starben. 981 Personen befinden sich aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung, davon 239 auf Intensivstationen, berichtete das Gesundheitsministerium.

18 weiteren Patienten, die mit oder an der SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind, bedeuten einen Anstieg von rund fünf Prozent im 24-Stunden-Vergleich. Die meisten Todesfälle gab es bisher in der Steiermark mit 80, gefolgt von Wien (75), Tirol (68) und Niederösterreich (66).

12.55 Uhr: Covid-19-Einsatz des Bundesheeres kommt bei Österreichern gut an

Der Covid-19-Assistenzeinsatz des Bundesheeres kommt bei den Österreichern gut an. Das ergab eine repräsentative Studie des Instituts Market Extra unter 1.000 Österreichern. Die Befragung fand im Rahmen einer großen Umfrage zu Covid-19 statt. Dabei wurden die Teilnehmer unter anderem gefragt, ob sie den Heereseinsatz befürworten. Ganze 88 Prozent bejahten diese Frage.

55 Prozent der Befragten befürworten den Covid-19-Assistenzeinsatz des Bundesheeres “voll und ganz”, 33 Prozent befürworten ihn “eher”. Abgelehnt wird der Einsatz von zwölf Prozent, wobei ihn acht Prozent “eher nicht” und vier “überhaupt nicht” befürworten, geht aus den Teilergebnissen der Studie, die das Bundesheer der APA am Montag mitteilte, hervor.

54 Prozent fühlen sich der Umfrage zufolge durch die vermehrte Präsenz von Soldaten in Uniform im öffentlichen Raum “eher beruhigt” bzw. “sehr beruhigt” (jeweils 27 Prozent), 36 Prozent fühlen sich “weder beruhigt noch beunruhigt”, nur jeder zehnte fühlt sich beunruhigt (sieben Prozent “eher beunruhigt” und drei Prozent “sehr beunruhigt”).

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Ampel-Chaos und steigende Infektionszahlen – Gesundheitsminister sieht “erste Lage”, das Land befinde sich jetzt an einer wichtigen “Weggabelung”. Die Regierung hat sich nach dem Ministerrat zu Wort gemeldet, um einen Überblick über die aktuelle Corona-Lage und mögliche weitere Maßnahmen zu geben. Wenn bei Feiern in den eigenen vier Wänden die Corona-Regel missachtet werden, hat der Staat keine Handhabe. Bei Partys in geschlossener Gesellschaft denkt die Regierung über die Einführung einer Sperrstunde nach. Außenminister Alexander Schallenberg bergann und verkündete, dass sich der Ministerrat darauf geeinigt hat, die Hilfe für Flüchtlinge vor Ort in Griechenland auf zwei Millionen Euro zu erhöhen. “Wir helfen effizient und wir helfen vor Ort.” Der Innenminister werde heute vor Ort Hilfsgüter verteilen. Auch der Auslandskatastrophenfond werde deutlich auf gestockt, nämlich von 25 auf 50 Millionen Euro. Damit helfe man “verantwortungsvoll, konkret und ohne Populismus”. Laut Schallenberg sei die Reisewarnung aus Deutschland noch nicht offiziell ausgegeben worden, dazu werde es aber im Laufe des Nachmittags wohl kommen. Informationen über weitere Reisewarnungen für Österreich habe er aktuell keine. Anschober: Sorge über aktuelle Entwicklung Gesundheitsminister Rudolf Anschober gab anschließend einen Überblick über die aktuellen Corona-Zahlen. “Was mich mit großer Sorge erfüllt”: Man sei aktuell bei 32-35 Jahren bei den positiven Fällen, die dafür sorgt, dass es weniger Hospitalisierungen gibt. “Jetzt merken wir erstmals, dass auch wieder die Zahl der Hospitalisierungen steigt und das macht uns Sorgen.” Nun befinde man sich in einer Schlüsselsituation, “an einer Weggabelung, an der wir stehen”. Eine Prognose zeige, dass sich die Infektionszahlen auf dem aktuellen Niveau einpendeln können. Aber eine andere sehe mögliche Neuinfektionen pro Tag in der Höhe von 1.500 vorher. Nun müsse man alles tun, damit sich die zweite nicht bewahrheitet. Nur so habe man “gute Chancen”, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Denn: “Die aktuellen Zahlen sind deutlich zu hoch.” Bei Großveranstaltungen und bei Ansteckungen bei privaten Veranstaltungen “haben wir ein Problem”, so Anschober. Hier müsse es Obergrenzen geben. Zudem sei es nun essenziell, dass die Bereiche der Risikogruppe geschützt werden, “damit wir das Überspringen von jüngeren Infizierten zu Älteren, die gefährdet sind, verhindern”. “Mehr Risikobewusstsein” In einer Videokonferenz am Mittwochvormittag mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Vertreter der von Ampel-Orange betroffenen Regionen habe man über die derzeitige Situation beraten. Das Gespräch sei laut Anschober sehr gut und konstruktiv verlaufen. Anschober verteidigte die Corona-Ampel erneut, diese sei ein wichtiges Werkzeug. Entscheidend sei weiterhin das Einhalten der Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln und Maskenvorschriften. Es brauche jedoch “wieder mehr Risikobewusstsein”, man müsse Verantwortung für sich und andere übernehmen. Zudem müssen in orangen Regionen die Screening-Programme ausgeweitet werden.

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In Österreich hingegen setzt der erfreuliche Trend fort: “Die Massnahmen wirken weiterhin, es sind die richtigen Massnahmen zum richtigen Zeitpunkt. Und weiterhin macht die Bevölkerung vorbildlich mit“, erklärte Gesundheitsminister Rudi Anschober. Das Zwischenergebnis: – die Zahl der Anrufe bei 1450 nimmt schrittweise ab (gestern 2200), – nur mehr ein Prozent der gestern durchgeführten Testungen sind positiv. – mit 3694 Personen gibt es weniger als 4000 aktiv Erkrankte – auch die Zahl der Hospitalisierten (805) sinkt genauso wie die darin enthaltene Zahl der Menschen auf Intensivstationen (194) – die tägliche Steigerung positiv Getesteter liegt im Durchschnitt der letzten 10 Tage mittlerweile nur mehr bei 1,04 Prozent (Spanien: 2,6; Frankreich 2,7; Schweden 4,6; GB 6,3 Prozent).

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