Covid-19 Infektionen in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infektionen in OÖ Stand 8:00
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Die Regierungsspitze hat am Montag ihre intensiven Kontakte in Sachen Coronavirus fortgesetzt. Zunächst gab es eine interne Video-Konferenz aller Regierungsmitglieder mit Bundeskanzler Sebastian Kurz(ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). Danach berieten Kurz und Kogler gemeinsam mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mit den Landeshauptleuten via Video über die aktuelle Lage. Und schließlich stand dann auch noch eine Video-Konferenz von Kurz und Kogler mit den Chefs der Oppositionsparteien auf dem Programm, hieß es aus dem Kanzleramt gegenüber der APA. Derartige Gesprächsrunden hat es bereits vorige Woche gegeben. Thema der Gespräche waren die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

Regierung berät über Video mit Parteichefs und LH

Wie es mit dem Lockdown weitergeht, weiß niemand so genau. Am kommenden Montag, dem 1. Februar, empfängt die Regierungsspitze Landeshauptleute und Oppositionschefs. Unter Einbindung von Virologen und Epidemiologen soll festgelegt werden, wie es am 8. Februar weitergeht. Doch welcher Weg soll beschritten werden? Verständnis für den Lockdown schwindet zusehends Unüberhörbar ist der Ruf nach Lockerungen, quer durch die Bevölkerung. Das Verständnis für den Lockdown schwindet zusehends, vor allem Eltern, Lehrer, die Wirtschafttreibenden drängen auf Öffnungen. Gleichzeitig sind die Mutationen am Vormarsch. Die Politik steckt in der Doppelmühle: Je mehr geöffnet wird, umso größer das Risiko eines neuerlichen explosionsartigen Anstiegs der Infektionszahlen und somit eines vierten Lockdowns. Bleibt alles zu, kippt die Stimmung im Land. In Regierungskreisen sucht man nach einem Ausweg aus dem Dilemma. „Den Lockdown einfach fortzusetzen, stelle ich mir schwierig vor“, räumte Gesundheitsminister Rudolf Anschober gestern ein. Dem Vernehmen nach drängen alle Landeshauptleute auf Öffnungsschritte. Mit seinem untrüglichen Gespür für Stimmungen weiß der Kanzler ebenso, dass eine Fortschreibung des Lockdowns den Volkszorn entfachen könnte. Was tun? Die Macht der Modellrechner Eine Option, die derzeit die Runde macht: Schulen und Läden werden ganz vorsichtig geöffnet, mit Schichtbetrieb und strengen Quadratmeterregeln, vielleicht nur in Regionen mit niedriger Inzidenz, was in der Steiermark und Kärnten wegen der schlechten Zahlen fatal wäre. Gleichzeitig könnten die Testverpflichtungen ausgeweitet werden. Um sich ein präzises Bild von der Ausbreitung der Mutationen machen zu können, sollen die Abwasserproben in Kläranlagen bundesweit ausgerollt werden. Nichtberufliche Reisen ins Ausland bzw. Einreisen könnten komplett unterbunden werden. Probenentnahmen in Kläranlagen Es kann aber auch völlig anders kommen, wenn sich am Wochenende herausstellt, dass die heimtückischen Mutationen in Österreicher stärker als bisher angenommen verbreitet ist. Auf Basis der in den heimischen Kläranlagen erfolgten Probenentnahmen und der Einschätzungen der Virologen werden von den Modellrechner auch diesmal Prognosen und Simulationen erstellt werden. “Wir blicken immer angstvoll auf die Charts der Modellrechner”, enthüllt einer der Beteiligten. “Und hoffen, dass die Kurve nicht zu steil nach oben zeigt.”

Die große Angst vor dem vierten Lockdown

Der Bezirk Hallein mit dem Hotspot Kuchl, die Städte Wels und Innsbruck sowie Innsbruck-Land wurden von der Corona-Kommission auf Rot gestellt. Bei fünf anderen Bezirken und Städten setzte sich die Kommission über die Empfehlung der Experten hinweg. Das Corona-Virus breitet sich immer schneller bis in die letzten Talschaften des Landes aus. Wegen der wachsenden Infektionszahlen musste die 19-köpfige Corona-Kommission in den Abendstunden die Notbremse ziehen. Politisch pikant: Nicht die Bundeshauptstadt Wien, sondern vier Städte und Regionen außerhalb des Großraums Wien werden als Hochrisiko-Regionen eingestuft. Nach intensiven, teils kontroversen Gesprächen wurde in den Bezirken Hallein mit dem Hotspot Kuchl, das ab Samstag von der Außenwelt abgeriegelt, mit Ausgangsbeschränkungen versehen und unter Quarantäne gestellt wird, in den Städten Wels und Innsbruck wie auch Innsbruck-Land die Corona-Ampel auf Rot gestellt. Die Experten hatten neun Städte und Bezirke vorgeschlagen, darunter Innsbruck, St. Pölten, Wels, die Bezirke Hallein, St. Johann im Pongau, Rohrbach, Innsbruck-Umgebung, Imst und Schwaz. Zumindest sah dies der Vorschlag der Infektiologen, Epidemiologen und Virologen. Zwei steirische, drei Kärntner Bezirke orange Den steirischen wie auch den Kärntner Regionen bleibt dieses Schicksal – vorerst – erspart. Wegen der hohen Infektionszahlen werden in der Steiermark die Bezirke Bruck-Mürzzuschlag und Voitsberg (Liezen entging Orange nur knapp) und in Kärnten die Bezirke Völkermarkt, St. Veit an der Glan und Hermagor auf Orange gestellt. Hermagor und Völkermarkt waren es bereits. Lockdown in Kuchl Einsamer Spitzenreiter mit rund 405,8 Infizierten auf 100.000 Einwohner (Stand 15. Oktober, 14 Uhr) ist  – derzeit – der Bezirk Hallein, da vor allem die Stadt Kuchl, über die der Salzburger Landeshauptmann am Vormittag einen Lockdown verhängt hat, gefolgt von Wels (226,8), Innsbruck (184,7), St. Johann im Pongau (170), Schwaz (168,1), Rohrbach (166,3),  Imst (161,5), Innsbruck-Land (139,4), St. Pölten (134,4). Oberstufen werden heimgeschickt In Tirol hat nun Landeshauptmann Günter Platter in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz neue Maßnahmen für rote Bezirke verkündet. In Pflegeheimen und Krankenhäusern wird die Zahl der täglichen Besucher auf zwei beschränkt. Oberstufen, Unis und Fachhochschulen werden auf Distance Learning, Tiroler Unternehmen wie auch die Landesverwaltung werden auf Home Office umgestellt. Für die Gastronomiebetriebe wird eine Registrierungspflicht eingeführt. Die Sperrstunde bleibt bei 22 Uhr.  Wien hat sich verbessert Verbessert hat sich allerdings die Lage in Wien. Dem Vernehmen nach soll sich die 7-Tages-Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen sein. Die Bundeshauptstadt bleibt deshalb orange.

Vier Bezirke werden rot - Lockdown in Kuchl, Homeoffice in Innsbruck

Seit Montag ist der harte Lockdown in Österreich gelockert worden, Schulen, körpernahe Dienstleister und Handel sperrten wieder auf. Am Tag zwei der Öffnung wurden 1197 SARS-CoV-2-Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Toten stieg um 39 auf bereits 8.071 Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind. Im Schnitt gab es in der vergangenen Woche täglich 1333 Neuinfektionen. Gestiegen ist wieder die Zahl der Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 104,8. Die Zahlen sind somit weiterhin mehr als doppelt so hoch, wie das von der Regierung gewünschte Ziel einer Sieben-Tages-Inzidenz von 50. Die 1.197 Neuinfektionen standen 1.374 Menschen gegenüber, die sich von einer Infektion erholt hatten. Österreichweit galten am Dienstag 13.346 Menschen als bestätigt aktiv infiziert – 216 weniger als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie sind in Österreich bereits 8.071 Menschen gestorben. 3.479 Tote gab es bisher in Alters- und Pflegeheimen, 50 in stationären Behinderteneinrichtungen. Sie machen in Summe somit 43,7 Prozent aller Covid-19-Toten in Österreich aus. Innerhalb der vergangenen Woche waren 224 Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, hinzugekommen. Pro 100.000 Einwohner wurden somit bereits 90,7 Tote verzeichnet. Seit Beginn der Pandemie gab es in Österreich 426.093 positive Testergebnisse. 404.676 Menschen haben sich von einer Infektion wieder erholt. Die meisten Neuinfektionen wurden am Montag mit 267 in Niederösterreich verzeichnet, 231 waren es in Wien, 210 in der Steiermark. In Oberösterreich kamen 160 neue Fälle hinzu. Alle anderen Bundesländer verzeichneten eilweise deutlich weniger als 100 Fälle. In Tirol gab es 98 Neuinfektionen, in Salzburg 87, in Kärnten 85, in Vorarlberg 40 und im Burgenland 19. Am Dienstag lagen 22 Patienten mehr im Krankenhaus als am Montag, insgesamt mussten 1.593 Menschen in Spitälern behandelt werden. Auch auf den Intensivstationen gab es einen Zuwachs von sieben Erkrankten. Somit benötigten 285 Covid-19-Patienten intensivmedizinische Versorgung. Im Wochenvergleich ist deren Zahl um lediglich 15 zurückgegangen.

1197 Neuinfektionen und 39 Todesopfer in Österreich

Nach einer riesigen Pool-Party mit tausenden Feiernden in Wuhan hat die chinesische Regierung internationale Kritik zurückgewiesen. Die Bilder zeigten lediglich, dass China das Coronavirus erfolgreich bekämpft und einen “strategischen Sieg” eingefahren habe, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Pekingam Donnerstag vor Journalisten. In der zentralchinesischen Millionenstadt Wuhan, wo im Dezember die ersten Corona-Infektionen festgestellt worden waren, hatten am Wochenende tausende Menschen in einem Spaßbad zu elektronischer Musik gefeiert – ohne Gesichtsmasken und Abstandhalten. Bilder und Videos von der Party sorgten weltweit für Empörung. Der chinesische Außenamtssprecher Zhao Lijian sagt am Donnerstag, offensichtlich hätten die Party-Bilder aus Wuhan viele Menschen in Europa und den USA “sehr überrascht”. Ausländische Medien sollten in ihren Berichten daher “die reale Situation” in China abbilden. Wuhan, die Hauptstadt der Provinz Hubei, war wegen der Ausbreitung des Coronavirus Ende Jänner als erste chinesische Stadt komplett abgeriegelt worden, später folgte fast die gesamte Provinz. Millionen Menschen waren wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten. Inzwischen wurden die Beschränkungen aber aufgehoben. Neue Ansteckungsfälle wurden aus Wuhan seit Wochen nicht gemeldet.

China verteidigt Poolparty mit tausenden Feiernden in Wuhan

Die Einsatzkräfte standen Freitagnachmittag bei einer Personenrettung in Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land) im Einsatz.

Personenrettung: Mann aus Schacht unter Garage in Thalheim bei Wels gerettet