Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 08:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 08:00
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Die niederländische Shorttrack-Welmeisterin Lara van Ruijven ist 27-jährig verstorben. Bei der Holländerin war im Juni dieses Jahres eine Autoimmun-Erkrankung festgestellt worden. Zuletzt befand sie sich auf der Intensivstation und unterzog sich auch zwei Operationen, nachdem sich ihr Zustand über die vergangenen Wochen verschlechtert hatte. Erst im März 2019 krönte sich van Ruijven bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften in Sofiaüber 500 Meter zur Weltmeisterin, ein Jahr zuvor holte sie in Montreal mit der holländischen Staffel Silber. “Was für eine schreckliche Nachricht”, bekundete Nationaltrainer Jeroen Otter sein Mitgefühl. “Der Verlust wird in der Sportwelt gespürt werden.”

Schock in der Sportwelt: 27-jährige Weltmeisterin verstorben

Die EU-Staaten wollen sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie stemmen. Man habe “den starken Willen, zu tun was immer nötig ist, um den derzeitigen Herausforderungen zu begegnen und eine schnelle Erholung zu unterstützen”, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung nach einer Videokonferenz der Euro-Staaten mit den übrigen EU-Staaten am Montag. Die Eurogruppe bestätigte, finanzielle Hilfen in Höhe von rund ein Prozent der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr einsetzen zu wollen, um der Krise Herr zu werden. Es gebe bereits Liquiditätszusagen und Steuermaßnahmen der Staaten in Höhe von mindestens zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Größenordnungen könnten in der Zukunft noch deutlich ansteigen.

Eurogruppe will ein Prozent des BIP einsetzen

Die Zahl der weltweit gemeldeten Corona-Infektionen nähert sich der Marke von fünf Millionen. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP wurden bis Mittwoch mehr als 4,9 Millionen Infektionsfälle in 196 Ländern registriert, die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg auf über 323.000. In Österreich ist mit 838 hingegen wieder die Grenze von 1.000 Aktiv-Erkrankten unterschritten worden.

Weltweit fast fünf Millionen Infizierte

Wegen steigender Infektionszahlen im Ausland schließt Ungarn ab 1. September seine Grenzen für ausländische Touristen. Das gab die Regierung in Budapest am Freitag bekannt. Einreisen dürfen nur noch ungarische Staatsbürger, Ausländer müssen dazu einen triftigen Grund angeben. Die meisten neuen Infektionen in Ungarn seien aufgrund von Ansteckungen im Ausland festgestellt worden, sagte Regierungssprecher Gergely Gulyas.

Ungarn schließt ab 1. September seine Grenzen

In den USA sind nach einer Zählung der Johns-Hopkins-Universität vom Montagabend (Ortszeit) in einem Zeitraum von 24 Stunden erneut mehr als 1.500 Menschen mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus in den USA laut der Universität in Baltimore auf mehr als 23.500. Die USA sind inzwischen das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land der Welt. Mehr als 550.000 Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität mit dem neuartigen Erreger Sars-Cov-2 infiziert. Die im internationalen Vergleich sehr hohen Infektionszahlen sind aber auch darauf zurückzuführen, dass in den USA besonders viel getestet wird. Zentrum der Pandemie in den USA ist der Bundesstaat New York, wo bereits mehr als 10.000 Menschen an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 starben

Erneut mehr als 1.500 Tote binnen 24 Stunden in den USA

Die Geschäftsschließungen infolge der Coronavirus-Epidemie setzen sämtlichen Betrieben immens zu. Allein der Handel verliert täglich Umsätze zwischen 79 und 113 Mio. Euro brutto, wie die Badener Beratungsgesellschaft Standort + Markt gemeinsam mit der Linzer Johannes Kepler Universität in einer Studie errechnete. Pro Monat sind das – bei 26 Öffnungstagen – 2 bis 2,9 Mrd. Euro. Der gesamte stationäre Einzelhandel verliert der Untersuchung zufolge pro “Shutdown”-Tag zumindest 46,4 Prozent seines täglichen Umsatzes. Den mit 66,8 Prozent stärksten Umsatzverlust gebe es dabei in den “Cities”, gefolgt von den Einkaufszentren mit täglich im Schnitt 65,2 Prozent weniger Verkaufserlösen.

Handel verliert monatlich bis zu 3 Milliarden Umsatz