Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 12:00

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Die Messe- und Veranstaltungstermine für den Herbst 2020 Welser Volksfest                             4. – 6. September & 10. – 13. September (Probebeleuchtung 3. Sept.) Austria Comic Con                          5. – 6. September Blühendes Gartenfest                   11. – 13. September Classic Austria                                  11. – 13. September PFERD Wels                                       24. – 27. September Caravan Salon Austria                   14. – 18. Oktober Retter                                                  29. – 31. Oktober AGRARIA                                            25. – 28. November

Neue Welser Messe Herbst Termine

Österreich hat bei den Neuzulassungen von Elektroautos den fünfthöchsten Anteil in der EU. 4,2 Prozent der Neuwagen des ersten Halbjahres 2020 fahren elektrisch. EU-Spitzenreiter ist die Niederlande, neun Prozent der Neuwagen fahren dort ausschließlich mit Strom. Dem VCÖ, der die EU-Statistik auswertete, ist der Anteil Österreichs zu gering. Dieser reiche nicht, um die Klimaziele zu erreichen. Zwischen den Niederlande und Österreich liegen Schweden mit einem E-Pkw-Anteil von 7,2 Prozent, Frankreich mit 6,3 Prozent und Portugal mit 5,6 Prozent. Das Autoland Deutschland liegt mit 3,5 Prozent hinter Österreich. In absoluten Zahlen sind die Neuzulassungen von Elektroautos noch gering: In Österreich waren es heuer zwischen Jänner und Juni 4805. Den höchsten E-Pkw-Anteil Europas haben Norwegen mit fast 47 Prozent und Island mit 27 Prozent. Erhöhte Förderung seit 1. Juli Seit 1. Juli bekommt man in Österreich beim Kauf eines Elektrofahrzeugs bis Jahresende eine erhöhte Förderung. So stieg die Förderung für E-Autos von 3000 auf 5000 Euro an, für E-Motorräder gibt es im nächsten halben Jahr 1.200 statt 1.000 Euro und für Elektro-Mopeds 800 statt 700 Euro. Lastenfahrräder werden mit 850 Euro gefördert. “Österreich kann von den Spitzenreitern lernen” Der VCÖ kritisierte am Montag, dass gleichzeitig auch Diesel gefördert wird. Die fehlende CO2-Bepreisung und die Steuerbegünstigung von Diesel seien Hindernisse für die E-Mobilität, so der Verkehrsclub. “Österreich kann von den Spitzenreitern lernen, dass Förderungen und Steuerbegünstigungen alleine die E-Pkw nicht zum Durchbruch bringen. Es braucht auch Maßnahmen bei den Verbrenner-Pkw”, so VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Insgesamt gibt es in Österreich aktuell rund 34.000 Elektroautos. Mit gut fünf Millionen Diesel und Benzinern sind rund 146 Mal so viele Verbrenner-Pkw wie Elektroautos unterwegs.

Österreich hat fünfthöchsten E-Pkw-Anteil

Immer mehr Patienten, die sich dieser Tage an den Rettungsnotruf 144 wenden, verschweigen laut Rotem Kreuz ihre Corona-Erkrankung oder Symptome einer möglichen Infektion. Das gefährde nicht nur die Rettungskräfte selbst, sondern in der Folge auch andere Patienten, erklärte der Bundesrettungskommandant Gerry Foitik am Freitag auf APA-Anfrage. Das Rote Kreuz ruft zur “Fairness” auf.

Immer mehr Patienten verschweigen Erkrankung

Großbritannien ist mit fast 42.000 Toten das in Europa am stärksten vom Coronavirus betroffene Land. Zuletzt gingen die Infektionszahlen wieder nach oben. Am vergangenen Montag waren bereits striktere Maßnahmen in ganz England in Kraft getreten, diese wurden für den Nordosten nun nochmals verschärft. Premier Boris Johnson bereitete seine Landsleute auf weitere Einschränkungen vor. Diese seien notwendig, um die zweite Infektionswelle zu stoppen, sagte er der Tageszeitung “The Sun”. Britische Zeitungen berichten, dass das Land auf einen zweiten Lockdown zusteuert. Demnach könnte bereits in der kommenden Woche verkündet werden, dass es im Oktober zu drastischen Maßnahmen kommt. Experten hätten gefordert, für zwei Wochen alle Gaststätten zu schließen, um so den Anstieg zu bremsen. Schulen und Firmen sollen dieses Mal aber nicht geschlossen werden. Laut BBC habe die Regierung noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Der medizinische Beauftrage des Kabinetts rechnet allerdings mit einer „erheblichen Anzahl von Todesfällen“ Ende Oktober, sollten keine weitreichenden Maßnahmen getroffen werden. Kämpfen für Weihnachten Im Kampf gegen eine zweite Corona-Welle gelten im Nordosten Englands ab Freitag strikte Ausgehregeln. Die beliebten Pubs in Newcastle und Sunderland dürfen nur noch bis 22.00 Uhr öffnen, kündigte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Donnerstag im Parlament an. Zuvor hatte bereits Regierungschef Boris Johnson erklärt, neue Einschränkungen seien “der einzige Weg, damit das Land Weihnachten genießen kann”. Laut den neuen Regeln dürfen die Menschen im Nordosten Englands sich nur noch zu Hause oder innerhalb ihrer “sozialen Blase” treffen. Alle Restaurants oder Cafés dürfen nur noch direkt am Tisch servieren, Bars und Lokale müssen um 22.00 Uhr schließen. “Wir treffen diese Entscheidungen nicht leichtfertig”, warb Hancock um Verständnis. “Aber alle Zahlen sagen, dass wir jetzt handeln müssen.” Der Premier verglich die Entwicklung der Corona-Zahlen mit dem Profil eines Kamels – kam dabei allerdings etwas durcheinander: “Wir können es jetzt schaffen, wir können den zweiten Höcker des Dromedars verhindern”. Allerdings schränkte er ein: “Dromedar oder Kamel? Ich kann mich nicht genau erinnern, ob es ein Dromedar oder ein Kamel ist, das zwei Höcker hat.” Dromedare, auch Arabische Kamele genannt, haben nur einen Höcker.

Großbritannien steht vor einem zweiten Lockdown

Die National Football League hat auf die eindringliche Forderung ihrer schwarzen Profis reagiert, Fehler eingestanden und sich deutlich wie nie gegen Rassismus positioniert. In einem am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Video sagte NFL-Boss Roger Goodell: “Wir, die National Football League, verurteilen Rassismus und die systematische Unterdrückung schwarzer Menschen.” “Wir, die National Football League, geben zu, dass es falsch war, nicht schon früher auf die NFL-Spieler gehört zu haben und ermutigen alle, sich zu äußern und friedlich zu protestieren. Wir, die National Football League, glauben, dass schwarze Leben wichtig sind”, heißt es weiter. Goodell betonte, er persönlich protestiere mit und wolle Teil des dringend notwendigen Wandels in den USA sein. Ohne schwarze Spieler gebe es die NFL nicht. Er werde sich mit den Profis in Verbindung setzen und erfragen, wie die NFL sich verbessern könne. Unter anderen Kansas-City-Chiefs-Quarterback und Super-Bowl-Champion Patrick Mahomes, Star-Receiver Odell Beckham Jr. von den New York Giants und Quarterback Deshaun Watson von den Houston Texans hatten tags zuvor genau dieses Eingeständnis der Liga gefordert. Auslöser für das emotionale Video der Profis waren de anhaltenden Demonstrationen wegen Polizeigewalt gegen Afroamerikaner. Der 46 Jahre alte George Floyd war vergangene Woche von einem weißen Polizisten so lange mit dem Knie im Nacken zu Boden gedrückt worden, bis er starb. Goodell hatte schon zuvor der Familie Floyds sein Beileid ausgesprochen und gesagt: “Es bleibt ein dringender Handlungsbedarf.” Die Liga sei sich ihres Einflusses bewusst und nehme ihre Verantwortung an. Man wolle die systemischen Themen zusammen mit Spielern, Clubs und Partnern weiterhin angehen. Schon 2016 hatte der damalige Quarterback der San Francisco 49ers, Colin Kaepernick, die Polizeigewalt gegen Schwarze zum Anlass für einen friedlichen Protest genommen und während des Abspielens der Nationalhymne gekniet. Goodell sagte damals, dass er “nicht unbedingt einverstanden ist damit, was er macht”. Der heute 32 Jahre alte Kaepernick hat seit 2017 keinen Vertrag mehr in der NFL bekommen.

Video der NFL-Stars wirkt: Ligachef verurteilt Rassismus

Die Bundesschulen sollen Vereinen auch im Sommer mindestens zwei Wochen offenstehen. Darum hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) die Direktoren der AHS und berufsbildenden höheren Schulen (BHS) in einem Brief gebeten. Dabei gelten die gleichen Regeln wie für die Überlassung des Schulraums während des Schuljahrs – die Vereine müssen also etwa die Reinigungskosten tragen. Schon jetzt greifen viele Vereine während des Schuljahrs auf Schulinfrastruktur, etwa Sportanlagen oder Klassen, zurück. In dem Schreiben verweist Faßmann auf die eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten während der Coronakrise bzw. die gute Infrastruktur der Schulen und sieht es “als einen wichtigen Beitrag des Bildungssystems, dass diese auch in den Sommerferien örtlichen Vereinen/Initiativen als ‘nutzbarer Raum’ zur Verfügung steht”. Die genauen Rahmenbedingungen sollen die Direktoren mit den Vereinen abstimmen. Darüber hinaus erhält die vom Bildungsministerium organisierte Wien-Aktion, in deren Rahmen Schüler die Bundeshauptstadt kennenlernen können, eine abgespeckte Sommer-Ausgabe. Vereine, Organisationen und Gemeinden können dabei in Gruppen von bis zu zehn Kindern zwischen zehn und 14 Jahren plus einer Aufsichtsperson an unterschiedlichen Führungen teilnehmen. Statt der sonst üblichen ganzen Woche gibt es das Angebot aber nur halbtags oder ganztags von 6. Juli bis 6. September. Im kommenden Schuljahr soll die aufgrund der Corona-Pandemie im zweiten Semester eingestellte Wien-Woche dann wieder regulär über die Bühne gehen.