Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 12:00

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Vier Verletzte forderte Montagnachmittag ein Verkehrsunfall mit einem Linienbus – beziehungsweise ein Bremsmanöver aufgrund eines anderen Fahrzeuges – in Wels-Pernau.

Vier Verletzte bei Verkehrsunfall mit Linienbus in Wels-Pernau

Aufgrund einer Reihe neuer Corona-Infektionsherde hat Südkorea einen Teil seiner Lockerungen wieder zurückgenommen. In der besonders betroffenen Hauptstadtregion Seoul würden Museen, Parks und Kunstgalerien ab Freitag für zwei Wochen wieder geschlossen. Die Einwohner wurden aufgerufen, auf Restaurant- oder Barbesuche zu verzichten und größere Menschenansammlungen zu meiden. Dagegen werde am Zeitplan für die schrittweise Öffnung der Schulen festgehalten, wie Gesundheitsminister Park Neung-hoo am Donnerstag mitteilte. Südkorea war zu Beginn der Coronavirus-Pandemie das am zweitstärksten betroffene Land nach China. Durch strikte Abstandsregeln, umfangreiches Testen und das Nachverfolgen von Kontakten konnte der Ausbruch aber unter Kontrolle gebracht werden – die Zahl der Neuinfektionen ging deutlich zurück.

Südkorea nimmt Lockerungen teilweise wieder zurück

Zu Beginn des zweiten Halbjahres hat sich die Stimmung in der heimischen Wirtschaft nach dem coronabedingten Allzeittief im Aprilweiter aufgehellt. Im Juli stieg der Bank-Austria-Konjunkturindikator um einen Punkt (auf minus 2,3 Punkte) und damit den dritten Monat in Folge weiter an. Auch die Industriestimmung hellt sich langsam auf, während es im Bau und bei der Konsumstimmung Rückschläge gab. Seit dem Tiefpunkt im April zeige sich eine “rasche und kontinuierliche Aufwärtsbewegung, die damit zumindest den Beginn einer typischen V-förmigen Konjunkturerholung nach dem Lockdown anzeigt”, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer laut Aussendung vom Montag. Dennoch bleibe das Aufholpotenzial beträchtlich, denn im heurigen Sommer liege die Wirtschaftsleistung in Österreich um rund 10 Prozentpunkte unter dem Vorkrisenniveau. Für das Gesamtjahr 2020 gehen die Ökonomen weiterhin von einem Minus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 8 Prozent aus. Gute Industriestimmung Ein treibender Faktor für die konjunkturelle Erholung sei die Industriestimmung. Diese habe sich im Juli aufgehellt – getrieben von einem besseren Exportumfeld, was auch auf eine Belebung der internationalen Konjunktur hindeute. Zudem würden die Dienstleister – vor allem im Tourismus, in der Gastronomie und im Handel – aufgrund der Lockerungen der Corona-Maßnahmen mittlerweile wieder einen “Silberstreif am Horizont” sehen, so Bruckbauer. Es gibt auch Rückschläge Rückschläge habe es allerdings in der Baubranche und bei der Konsumentenstimmung gegeben. Die Ökonomen gehen daher zwar davon aus, dass sich die Erholung der Wirtschaft in den kommenden Monaten fortsetzen, jedoch das Tempo verlangsamen wird. “Das weitere Erholungstempo der österreichischen Wirtschaft wird durch eine zurückhaltende Entwicklung der In- und Auslandsnachfrage bestimmt werden”, so Bank Austria Ökonom Walter Pudschedl. Auch die nach wie vor angespannte Lage am Arbeitsmarkt dürfte das Konsumentenvertrauen trüben. Ende Juli waren 432.539 Personen arbeitslos gemeldet oder in Schulung, das sind um 107.333 mehr als im Vorjahresmonat. Die Volkswirte gehen davon aus, dass die Kurzarbeit bei einigen Unternehmen als Überbrückungsmaßnahme nicht ausreichen wird und Personalanpassungen kommen. Arbeitslosigkeit deutlich über Vorjahr Dies würde die Erholung am Arbeitsmarkt empfindlich einschränken. “Der laufende Verbesserungstrend wird sich in den kommenden Monaten deutlich verlangsamen und nach durchschnittlich 10 Prozent im Jahr 2020 wird die Arbeitslosenquote 2021 mit zumindest 8 Prozent noch deutlich über dem Vorkrisenniveau liegen”, sagte Pudschedl. Impulse für die schwächelnde Nachfrage dürften jedoch von den staatlichen Konjunkturprogrammen kommen. “Die massiven staatlichen Konjunkturprogramme sowohl auf europäischer Ebene als auch in Österreich werden 2021 wichtige Nachfrageimpulse setzen können. Die Investitionen und auch der Konsum werden dadurch gestärkt werden”, so Pudschedl weiter. Dennoch werden die Folgen der Corona-Pandemie spürbar bleiben. Die Ökonomen gehen nicht davon aus, dass Österreichs Wirtschaft 2021 – trotz eines prognostizierten Wachstums von 7 Prozent – das Auslastungsniveau von vor der Krise erreichen kann.

Österreichs Wirtschaft erholt sich weiter, Industriestimmung besser

Die derzeit freiwillig eingesetzte Corona-App des Roten Kreuzes speichert Kontakte auf Wunsch bald automatisch. Ab Donnerstag werde es eine Aktualisierung geben, kündigt Bundesrettungskommandant Gerry Foitik an. Auch Verdachtsmeldungen können in der aktualisierten Version abgegeben werden. Knapp 200.000 Menschen nutzen laut Rotem Kreuz derzeit die App.

Corona-App speichert Kontakte bald auf Wunsch automatisch

Acht von zehn Eltern und neun von zehn Lehrern finden laut einer Umfrage (800 Personen) für das Bildungsministerium die Schulschließungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus “sehr richtig”, laut ebenso vielen Befragten funktioniert das Lernen daheim bisher (sehr) gut. Allerdings sehen sich auch 23 Prozent der Eltern durch die Umstellung vor mittlere (18 Prozent) oder große Probleme gestellt.

Großteil ist für Schulschließungen, ein Viertel hat Probleme

Das von der Coronavirus-Pandemie besonders betroffene Spanien hat mangelhafte Testkits gekauft. Man habe die 9.000 Stück inzwischen zurückgegeben, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Die Vorwürfe der konservativen Opposition, die linke Regierung habe beim Kauf fahrlässig gehandelt, wies das Ministerium zurück. Das Material sei für den gesamten europäischen Raum zugelassen gewesen, hieß es. Die Diagnosekits hatten nach Angaben von Ärzten und von Experten der konservativ regierten Region Madrid eine Genauigkeit von nur 30 Prozent. Als akzeptabel gelten 80 Prozent. Tests mit dem mangelhaften Material hätten deshalb leicht zu falschen Ergebnissen führen können. Die Verteilung der Kits hatte das Ministerium zuvor bereits aufgenommen.

Spanische Regierung kaufte mangelhafte Testkits