Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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In Österreich sind mit Stand Freitag, 9.30 Uhr, 11.348 Menschen am Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankt. 168 Menschen haben Covid-19 nicht überlebt, 2.022 haben sich bereits wieder von der Erkrankung erholt. Das teilte das Innenministerium mit. 1.074 Menschen sind wegen einer Covid-19-Erkrankung in Spitalsbehandlung, davon 245 auf Intensivstationen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bis Freitagvormittag (9.30 Uhr) 98.343 Tests durchgeführt. Die Zahl der positiv getesteten Menschen stieg im 24-Stunden-Vergleich nur verhältnismäßig schwach an und lag unter vier Prozent Zuwachs. Im Gesundheitsministerium kommentierte man dies damit, dass es gut wäre, den Zuwachs über längere Zeiträumen ähnlich gering oder noch geringer zu halten. Bei den Intensivpatienten gab es im 24-Stunden-Vergleich einen Zuwachs um 7,9 Prozent, Donnerstagvormittag waren es 227. Nur eine geringe Veränderung gab es bei der Zahl der Hospitalisierten: Gegenüber Donnerstagvormittag (1.057 Menschen mit Covid-19 im Krankenhaus) waren es um 1,6 Prozent mehr. Von den 168 Todesfällen waren nach den Zahlen des Gesundheitsministeriums mit 38 die meisten in der Steiermark zu verzeichnen, gefolgt von Wien mit 34 und Tirol mit 29. In Niederösterreich gab es bisher 28 Tote, in Oberösterreich 17, in Salzburg zwölf, in Vorarlberg vier sowie in Kärnten und dem Burgenland je drei.

11.348 am Coronavirus erkrankt, 168 tot und 2.022 genesen

Beim Super Sale Day am Freitag, 29. November erwarten Sie in den zahlreich teilnehmenden Shops exklusive Rabatte & Aktionen, nur gültig an diesem Tag.

SCW Super Sale Day

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte am Sonntag im Deutschlandfunk, wenn Österreich sich dem Aussetzen des Ski-Tourismus verweigere, werde das niemand unterbinden können. Aber Italienund Frankreich handelten seiner Ansicht nach vorbildlich, so Laschet. Beide Länder haben angekündigt, die Ski-Pisten beziehungsweise Lifte zu schließen. Der Ski-Tourismus im deutschen Sauerland wird möglicherweise ebenfalls in den Weihnachtsferien ausgesetzt, sagte Laschet. Man wolle auf die Betreiber in den dortigen Ski-Gebieten zugehen und “da auch vorbildlich handeln”.

Laschet: Niemand kann Österreich am Aufsperren hindern

Die Frist für die Beibringung von Fotos für abgelaufene E-Cards wird um zwei Monate verlängert. Die Übergangsfrist beginnt jeweils mit der ersten Information, dass ein Foto gebracht werden muss, und läuft ab diesem Zeitpunkt fünf Monate statt wie bisher drei. Die Verordnung dazu segnete der Ministerrat am Mittwoch ab. Der Grund sind die steigenden Infektionen mit COVID-19 – und wegen der Coronakrise trafen sich die Regierungsmitglieder auch nicht, wie sonst, im Bundeskanzleramt, sondern tagten per Videokonferenz. Die Fristverlängerung ist ein Beitrag, um Personalressourcen in den Behörden – vor allem den Landespolizeidirektionen – nicht übermäßig zu binden. Neue E-Cards werden seit 1. Jänner nur noch mit Foto ausgestellt. Versicherte, für die kein Foto in einem Register vorhanden ist und deren E-Card abgelaufen ist, müssen ein Foto beibringen. Bis zum Ablauf der Übergangsfrist können sie weiter mit der alten E-Card oder mit Ausweis und Versicherungsnummer einen Arzt aufsuchen.

Übergangsfrist für Foto auf E-Card verlängert

Angesichts der hohen Anzahl an Neuinfektionen gilt Wien in Deutschland und Belgien jetzt offiziell als Corona-Risikogebiet. “Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Bundesland Wien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt”, erklärte das deutsche Auswärtige Amt am Mittwochabend. Brüssel erklärte Wien ab Freitag 16.00 Uhr zur “roten Zone”. Einreisende aus Risikogebieten müssen sich in Deutschland verpflichtend auf das Coronavirus testen lassen, sofern sie kein negatives Testergebnis vorweisen können, das höchstens 48 Stunden alt ist. Solange kein negatives Ergebnis vorliegt, müssen sie sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Berlin begründete die Einstufung mit dem zunehmenden COVID-19-Infektionsaufkommen in Österreich. “Im Bundesland Wien liegt die Inzidenz derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb das Bundesland zum Risikogebiet eingestuft wurde. Daraus resultiert bei Einreise nach Deutschland ein verpflichtender kostenloser COVID-19-PCR-Test und ggf. eine Quarantäneverpflichtung.” In Wien liegt der Wert laut österreichischem Gesundheitsministerium aktuell bei 113 neuen Fällen bei 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Auch das Bundesland Tirol, hier insbesondere die Stadt Innsbruck, würden stark steigende Infektionszahlen verzeichnen, heißt es auf der Website des deutschen Außenministeriums. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das deutsche Gesundheits-, Außen- und Innenministerium. Aus dem deutschen Außenministerium hieß es, bei Reisewarnungen handle es sich dem Charakter nach um einen dringenden Appell, nicht um ein Reiseverbot. Das Bestehen einer Reisewarnung könne jedoch weitergehende Auswirkungen haben, beispielsweise für die Gültigkeit einer Reisekrankenversicherung. Als Risikogebiete definierte Deutschland bisher Regionen in Frankreich, Spanien, Belgien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Tschechien und der Schweiz. Neu dazugekommen sind seit Mittwochabend neben Wien auch die ungarische Hauptstadt Budapest, die französische Region Hauts-de-France und das Überseegebiet La Réunion, die kroatischen die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina, die niederländischen Provinzen Nordholland und Südholland, die rumänischen Kreise Neamt und Caras Severin, der Schweizer Kanton Freiburg sowie die tschechische Region Stredocesky (Mittelböhmen). Die Kreise Arges und Dambovita in Rumänien gelten dagegen nicht mehr als Risikogebiete. Ebenso wie Deutschland hat auch Belgien die österreichische Bundeshauptstadt zum Corona-Risikogebiet erklärt. Wie das Außenministerium in Brüssel am Mittwoch mitteilte, wird Wien ab Freitag 16.00 Uhr zur “roten Zone”. Darüber hinaus gilt für sechs österreichische Bundesländer ebenfalls eine leichtere Corona-Warnung: Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark, Tirol und Salzburg wurden vom belgischen Außenamt zur “orangen Zone” eingestuft. Bis Freitagnachmittag gilt diese Kategorie auch für Wien. Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hatte im Vorfeld der Entscheidung gemeint, der Schritt wäre “keine Besonderheit”. “Es ist eine Entwicklung, die ganz Europa, vor allem die urbanen Räume, trifft. Das gilt ja schon für andere europäische Großstädte wie Brüssel, Paris, Prag, Genf – überall dort, wo es natürlich auch größere Menschenansammlungen gibt”, sagte Ludwig.

Deutschland und Belgien stufen Wien als Risikogebiet ein