Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

Merken
Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der Süden von Mexiko ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,5 lag 23 Kilometer südlich der Ortschaft Crucecita im Bundesstaat Oaxaca in einer Tiefe von fünf Kilometern, wie der seismologische Dienst am Dienstag mitteilte. In der Ortschaft Huatulco sei ein Mensch ums Leben gekommen und ein weiterer verletzt worden, sagte Gouverneur Alejandro Murat im Fernsehsender Foro TV. Medienberichten zufolge wurden sie auf einer Landstraße in ihrem Auto von herabfallendem Geröll getroffen. Aus der Region wurden leichte Schäden an Gebäuden gemeldet. Auf Fotos war zu sehen, dass in der Provinzhauptstadt Oaxaca de Juarez Steine von Dächern und Häuserfassaden abgebrochen und Mauern eingestürzt waren. Zudem fiel der Strom aus. Auch in Mexiko-Stadt – rund 750 Kilometer vom Zentrum des Bebens entfernt – war der Erdstoß zu spüren. Zahlreiche Menschen verließen ihre Häuser und brachten sich in Sicherheit. Es wurden Risse in Fassaden und zerbrochene Fensterscheiben gemeldet. Ein Krankenhaus wurde evakuiert. Auch in den Bundesstaaten Guerrero, Veracruz, Puebla und Chiapas war das Beben zu spüren. Präsident Andres Manuel Lopez Obrador rief die Bevölkerung dazu auf, Ruhe zu bewahren und sich auf mögliche Nachbeben einzustellen. Der seismologische Dienst meldete insgesamt 147 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 4,6. Die US-Behörden sprachen eine Tsunami-Warnung für die Küste von Mexiko aus. In Mexiko ereignen sich immer wieder heftige Beben. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist. Beim bisher letzten starken Beben in Mexiko im September 2017 kamen 369 Menschen ums Leben. Das Unglück ereignete sich genau 32 Jahre nach dem stärksten Beben der jüngeren Geschichte, als 1985 in Mexiko-Stadt mindestens 10.000 Menschen starben.

Mindestens ein Toter nach schwerem Erdbeben in Süd-Mexiko

Die Entscheidung über die Zukunft der Luftraumüberwachung und damit auch der Eurofighter wird für nächste Woche erwartet. Bereits jetzt sickerte via “Standard” eine Berechnung durch, die ein für den Eurofighter günstiges Ergebnis bringt. Demnach wäre der Weiterbetrieb des Eurofighter mit Kosten von 4 bis 4,5 Mrd. Euro in den kommenden 20 Jahren ähnlich teuer wie der Umstieg auf ein anderes System. Die Berechnung stammt von der noch unter FPÖ-Verteidigungsminister Mario Kunasek 2018 eingesetzten Kommission zur Luftraumüberwachung. Allerdings müsste die Eurofighter-Flotte dafür nachgerüstet werden, heißt es. Und für die Kostenberechnung wird davon ausgegangen, dass Österreich keine Trainingsflugzeuge anschafft, sondern einen Teil der Piloten-Ausbildung im Ausland abwickelt. Zu einem gänzlich anderen Ergebnis war eine von Kunaseks SPÖ-Vorgänger Hans-Peter Doskozil eingesetzte Kommission gekommen. Deren Berechnungen ergab Einsparungen von bis zu 2 Mrd. Euro durch den Umstieg auf günstigere Kampfjets. Doskozil verkündete daraufhin den – bis heute nicht vollzogenen – Ausstieg aus dem Eurofighter-System. Schon damals stand aber der Vorwurf im Raum, die Kosten wären bewusst zuungunsten des Eurofighter-Systems gerechnet worden. Und zwar, indem die erwartete Lebensdauer der Jets von 30 auf 40 Jahre verlängert wurde, wodurch die ohnehin hohen Betriebskosten noch einmal deutlich anstiegen.

Eurofighter offenbar nicht teurer als Alternativen

Bei den Miami Marlins aus der Major League Baseball sind vier weitere Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit sind bereits 15 Spieler mit dem Virus infiziert. Eine offizielle Bestätigung des Clubs steht noch aus. Am Dienstag hatte es allerdings eine weitere Testreihe im Team gegeben. Die MLB setzte daraufhin weitere Partien des Teams vorerst aus. “Unter den gegebenen Umständen glaubt die MLB, dass es das Beste ist, den Marlins Zeit zu geben, sich um ihre Spieler zu kümmern und die Wiederaufnahme der Baseball-Aktivitäten Anfang nächster Woche zu planen”, erklärte die MLB am Dienstag. Insgesamt sind bereits 15 MIami-Spieler mit dem Virus infiziert. Die Spiele der Marlins gegen die Baltimore Orioles am Montag und Dienstag waren bereits abgesagt worden, genauso wie die beiden Partien der Philadelphia Phillies und den New York Yankees. Die ersten vier Fälle im Team von Miami sollen bereits am Samstag bekannt gewesen sein. Dennoch waren die Marlins bei den Philadelphia Phillies noch, sie gewannen das Spiel mit 11:6.

Weitere Baseball-Spieler bei Miami Covid-19-positiv

Österreichs Wirtschaft ist wegen der Coronakrise im ersten Quartal noch etwas stärker geschrumpft als bisher angenommen. Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug im Jahresabstand real 2,9 Prozent, gab das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) am Freitag bekannt. Bei der ersten Schätzung vor einem Monat war man von minus 2,7 Prozent ausgegangen.   Stärker als zuletzt gedacht war vor allem die Abschwächung der Konsumausgaben der Privathaushalte, die 4,3 Prozent statt 3,6 Prozent ausmachte – womit sich auch der Einzelhandel noch mehr abschwächte. Der Außenhandel sackte von Jänner bis März ebenfalls stärker ab: Exporte und Importe gaben binnen Jahresfrist um 4,2 bzw. 4,9 Prozent nach, Ende April war man noch von 3,9 bzw. 4,4 Prozent Rückgang ausgegangen. Am stärksten war das Minus freilich in den Bereichen Sport-, Kultur- und Unterhaltungseinrichtungen sowie persönliche Dienstleistungen (etwa Frisöre) mit unverändert 8,1 Prozent sowie im großen Bereich “Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie” mit weiterhin 7,3 Prozent. Der Wachstumseinbruch in der gegenwärtigen Coronakrise sei “deutlich kräftiger” als beim Ausbruch der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise im Spätherbst 2008, betonte das Wifo: “Ein BIP-Rückgang dieser Größenordnung ist zu Beginn einer Krise in Friedenszeiten außergewöhnlich.” Für 26. Juni ist die nächste vierteljährliche Konjunkturprognose von Wifo und dem Institut für Höhere Studien (IHS) geplant, die Wifo-Schnellschätzung für das BIP im 2. Quartal für 30. Juli. Im Zeitraum April bis Juni wird das BIP noch viel stärker einbrechen.

Heimische Wirtschaft schrumpfte wegen Corona bis März um 2,9 Prozent

Der Schlagersänger Nik P. hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Obwohl sich Nik P. bereits seit Freitag vergangene Woche aus Selbst- und Fremdschutz in seinem Haus bei Salzburg in Quarantäne begeben hat, habe es den Sänger und seine Lebensgefährtin erwischt, berichtete sein Management am Sonntag in einer Aussendung.

Schlagersänger Nik P. hat sich infiziert

Nach den Problemen beim Einhalten der Corona-Vorsichtsmaßnahmen bei Großdemos in Wien haben die Teilnehmer eines Runden Tisches im Gesundheitsministerium am Montag zu klären versucht, wie der Pandemieschutz auch bei Demonstrationen gewährleistet bleiben kann. Die zentrale Bedingung: Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, soll künftig eine Nasen-Mundschutz-Pflicht gelten. Grundsätzlich waren sich die Teilnehmer einig, dass die vielen Menschen bei den Anti-Rassismus-Demos “hier ein großartiges Zeichen gesetzt haben. Und wir sind froh darüber”, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Rund zwei Drittel hätten auch freiwillig einen Nasen-Mundschutz getragen. Dennoch musste eine Lösung gefunden werden, wie künftig das Grundrecht auf Demonstration mit dem Recht auf Gesundheit vereinigt werden kann. Dafür sollen schon im Vorfeld im Einvernehmen mit den Veranstaltern logistische Lösungen gefunden werden, dass der Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden kann. Dies könnten etwa alternative Routen oder eine bessere Platzwahl sein. Dennoch habe etwa die Demonstration am Donnerstag gezeigt, dass dies nicht immer möglich: Hier kamen nämlich anstatt der geplanten 2.000 Teilnehmer 50.000. In solchen Fällen, bei denen der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann, soll daher künftig analog zu den Regeln bei der Benutzung der Öffis eine Nasen-Mundschutz-Pflicht gelten.    Auch die Wiener Vizebürgermeisterin Brigitte Hebein (Grüne) sprach sich dafür aus, dass man “das Recht auf Versammlungsfreiheit nicht gegen das Recht auf Gesundheit” ausspielen sollte. Die Stadt Wien unterstütze daher den Plan Anschobers. Wie der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) betonte, sollen die Vorschläge von Juristen schon in den kommenden Tagen in eine Rechtsform gegossen werden, die dann beschlossen werden kann. Die Umsetzung dieser Schritte sind für den Wiener Landespolizeipräsidenten Gerhard Pürstl machbar. Schon jetzt sei die enge Abstimmung mit den Veranstaltern “gang und gäbe”. Pürstl ging auch davon aus, dass sich die Teilnehmer an den Demonstrationen an die neuen Regeln halten werden. In einzelnen Fällen könnten aber auch Anzeigen verhängt werden.

Künftig Mund-Nasenschutz-Pflicht bei Großdemos