Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die rasante Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 am Freitag mit Zahlen veranschaulicht. Es habe etwa drei Monate gedauert, bis die ersten 100.000 nachgewiesenen Fälle bekannt waren, sagte ein WHO-Sprecher in Genf. Die zweiten 100.000 Fälle seien innerhalb von zwölf Tagen erreicht worden. Wie sich die Zahlen angesichts der teils drastischen Bewegungseinschränkungen in vielen Ländern weiter entwickeln, sei schwer vorherzusagen. Die Johns Hopkins-Universität in den USA zeigte in ihren Tabellen am Freitag 245.000 nachgewiesene Fälle weltweit und mehr als 10.000 Tote. Die WHO hatte ihre eigenen Zahlen vom Donnerstag (knapp 210.000 Fälle und fast 9.000 Tote), bis Freitagmittag nicht aktualisiert.

Verdoppelung der Fälle weltweit in nur zwölf Tagen

Der Meister der Fußball-Bundesliga könnte aufgrund der aktuellen Aussetzung des Spielbetriebs wegen der Coronavirus-Pandemie eventuell erst im August gekürt werden. “Wir haben bis jetzt den 30. Juni gehabt, meine neuesten Informationen sind schon, dass wir Richtung Ende Juli, Anfang August gehen könnten, das gibt uns wieder Spielraum”, sagte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer.

Fußballmeister eventuell erst im August

Das schwer von der Corona-Pandemie betroffene Spanien könnte nach Auffassung der Regierung Ende April Schritt für Schritt zu einer gewissen Normalität zurückkehren. Kurz vor der offiziellen Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis 26. April versicherte Finanzministerin und Regierungssprecherin Maria Jesus Montero, dass die Bürger danach langsam “ihr normales Leben zurückgewinnen können”. Für Menschen, die Straßen und Plätze bevölkerten, werde es aber “klare Anweisungen” der Regierung geben, so Montero in einem Interview mit dem Sender “Antena 3”. In Spanien herrscht seit dem 15. März ein striktes Ausgehverbot, das nun bereits zum zweiten Mal verlängert wird. Das Parlament muss der von Ministerpräsident Pedro Sanchez angekündigten Maßnahme am Donnerstag noch zustimmen. Die knapp 47 Millionen Spanier dürfen nur zum Einkaufen und in Sonderfällen vor die Tür, Spaziergänge oder Sport sind nicht erlaubt. Die strengen Beschränkungen zeigen jedoch langsam Wirkung: Die Zahl der Neuinfektionen ist mittlerweile deutlich rückläufig. Sanchez hatte vor wenigen Tagen bereits durchblicken lassen, dass es ab Ende April Lockerungen für die Bevölkerung geben werde.

Spanien plant ab Ende April Schritt zur Normalität

Sehr erfreut zeigt sich die Welser Nationalratsabgeordnete Petra Wimmer über die Zusicherung von Budgetmittel für die Sanierung der Hessen-Kaserne: „Im Bundesbudget sind 1,52 Mio. Euro für die Sanierung der Hessen-Kaserne vorgesehen. Die Sanierung war schon lange dringend notwendig. Im Jahr 2021 wird endlich damit begonnen.“

Hessenkaserne in Wels wird 2021 saniert: Petra Wimmer bestätigt Bundesmittel von 1,52 Mio. Euro

Dominic Thiem muss zumindest einen Tag länger auf sein Auftaktmatch bei der Generali Pro Series für die heimische Tennis-Elite warten. Regen verhinderte am Montag das Spiel des Weltranglisten-Dritten in der Südstadt gegen Staatsmeister David Pichler aus dem Burgenland. Weitere angekündigte Regenschauer in der Südstadt für den Nachmittag ließen auch keine Verschiebung des Spiels zu. Das gesamte Montag-Programm wurde annulliert. “Wir werden morgen um 12.00 Uhr mit dem Dienstag-Programm beginnen, Thiem spielt dann nicht vor 16.00 Uhr”, sagte Organisator Alexander Antonitsch. Für Dienstag war eigentlich das Match Thiems gegen den Niederösterreicher Lucas Miedler angesetzt.

Regen verhindert Thiems Auftaktmatch bei "Pro Series"

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat die Kritik der Türkei an Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gegenüber einer griechischen Zeitung zur türkischen Flüchtlingspolitik zurückgewiesen. “Die Kritik der Türkei an den Aussagen des Bundeskanzlers entbehrt jeder Grundlage”, erklärte Schallenberg am Dienstag gegenüber der APA. Kurz, der die Grenzen für Flüchtlinge geschlossen habe, verstoße damit gegen EU-Werte, Menschenrechte sowie die Genfer Flüchtlingskonvention, zitierten türkische Medien Außenamtssprecher Hami Aksoy. Der Kanzler hatte der Türkei im Interview mit der griechischen Zeitung “Kathimerini” einmal mehr “Erpressung” in der Flüchtlingspolitik vorgeworfen: “Wir dürfen der Türkei nicht erlauben, uns zu erpressen! Wir können der Türkei nicht erlauben, Migranten zu benutzen, um uns zu erpressen, wie es das wiederholt versucht hat. (…) Ich bin sehr glücklich zu sehen, dass die EU Griechenland hilft, seine Grenzen zu verteidigen (…)”, wurde der ÖVP-Chef von “Kathimerini” wiedergegeben. “Es ist notwendig und richtig, dass die EU ihre Außengrenzen vor illegaler Migration schützt. Griechenland hat hier unsere volle Unterstützung. Diese Haltung Österreichs ist auch nicht neu”, betonte nunmehr Schallenberg in einer Aussendung. “Österreich braucht sicher keine Belehrungen, was die Wahrung der Menschenrechte und den vollumfassenden Respekt der Grund- und Freiheitsrechte betrifft. Alle Menschen in Österreich genießen hier den international garantierten Menschenrechtsschutz ohne Einschränkungen”, fügte der Außenminister hinzu. Die Türkei hat Aussagen von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gegenüber einer griechischen Zeitung zur türkischen Flüchtlingspolitik kritisiert. Kurz, der die Grenzen für Flüchtlinge geschlossen habe, verstoße damit gegen EU-Werte, Menschenrechte sowie die Genfer Flüchtlingskonvention, sagte Außenamtssprecher Hami Aksoy. Die Haltung Österreichs gegenüber Asylsuchenden sei nicht ander als jene Griechenlands, erklärte Aksoy in Reaktion darauf. Und das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) habe sich zu Berichten über “Pushbacks” an den Grenzen durch die griechischen Behörden besorgt gezeigt. Die EU-Grenzschutzagentur, an der sich auch Österreich beteilige, müsse Abkommen und EU-Recht umsetzen und Asylsuchenden, die an den Grenzen um Einlass in EU-Staaten bitten, Schutz bieten statt sie zurückdrängen und unmenschlich zu behandeln. Beim Schutz von Menschenrechten und der Würde von Flüchtlingen gebe es “keine Wahlmöglichkeit, das ist moralische und gesetzliche Pflicht”. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise waren 2015 fast eine Million Flüchtlinge und Migranten von der Türkei aus auf die griechischen Inseln gelangt. Damals schloss die EU mit der Türkei in der Folge ein Abkommen, um den Zustrom nach Europa einzudämmen. Dieser sieht vor, dass die Türkei gegen illegale Migration vorgeht. In die Türkei sollte im Gegenzug unter anderem schrittweise finanzielle Unterstützung von insgesamt sechs Milliarden Euro für Flüchtlinge fließen. Die Türkei hat mehr als 3,5 Millionen Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg aufgenommen. Die Umsetzung des Flüchtlings-Deal klappte jedoch nicht reibungslos. So kündigte die Regierung in Ankara im Frühjahr an, dass sie von nun an die Migranten auf ihrem Weg nach Europa nicht mehr aufhalten werde. Tausende Menschen machten sich unmittelbar auf den Weg, um auf dem Landweg aus der Türkei nach Griechenland zu gelangen. Griechenland setzte jedoch Tränengas ein und ließ die meisten nicht passieren. Ende Februar, Anfang März verzeichneten die griechischen Behörden unmittelbar daraufhin mehr als 24.200 versuchte illegale Grenzübertritte. Knapp 1.900 Menschen schafften die Einreise. Kurz und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sprachen bereits damals von “Erpressungsversuchen” des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, denen die EU nicht nachgeben dürfe. Die Lage entspannte sich schließlich und die Coronakrise sorgte im April für ein Rekordtief bei der Zahl der Flüchtlinge Richtung Europäische Union. Nun ist die Zahl wieder im Steigen begriffen.

Schallenberg weist Kritik der Türkei an Kurz-Aussagen zurück