Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Ab Montag kommen an den Schulen die neuen Corona-Selbsttests für Schüler und Lehrer zum Einsatz – aufgrund der verschobenen Rückkehr in den Präsenzunterricht allerdings nur eingeschränkt. Bei den “Anterio-Nasal-Tests” reicht ein einfacher Abstrich mit einem Tupfer im vorderen Nasenbereich, ein Ergebnis liegt nach rund 15 Minuten vor. Die Testungen sollen künftig einmal pro Woche jeweils am Montag am Programm stehen. Am Wochenende beginnt die Auslieferung, am kommenden Montag bzw. spätestens am Dienstag sollen dann alle Schulen mit Testkits ausgestattet sein. Dort wird allerdings noch nicht im großen Ausmaß gebohrt. Volksschülerbekommen die Tests ohnehin immer nach Hause mit, um sie zusammen mit den Eltern zu machen. Bei den Unter-14-Jährigen ist außerdem zunächst eine Einverständniserklärung der Eltern vorzulegen, bevor gemeinsam getestet wird. Im Schnitt werden aufgrund der Umstellung auf Distance Learning an den AHS-Unterstufen und Mittelschulen derzeit auch nur ein bis zwei Kinder pro Klasse betreut. Ab 25. Jänner, wenn laut aktuellem Plan alle Schüler im Schichtbetrieb wieder in die Klassen zurückkehren, soll der Ablauf ab der AHS-Unterstufe bzw. Mittelschule folgendermaßen funktionieren: Für den ersten Test bekommen die Kinder und Jugendlichen an der Schule eine Anleitung zur Handhabung des Tests etwa durch Videos oder geschultes Personal wie Schulärzte. Ab dem zweiten Durchlauf bekommen sie dann entweder die Tests zum Selbermachen nach Hause mit oder die Schule bleibt bei einer gemeinsamen Durchführung. Der neue Test funktioniert recht simpel und soll aufgrund der Abnahme im vorderen Nasenbereich auch nicht schmerzhaft sein: Nach der Abnahme wird der Tupfer in einem Faltkarton mit einer Flüssigkeit beträufelt, der Karton anschließend zugeklappt. Innerhalb weniger Minuten erscheint dann das Ergebnis auf der Vorderseite. Bei einem positiven Resultat sind die Gesundheitsbehörden zu verständigen und ein PCR-Test durchzuführen. Der Test ist freiwillig und kostenlos. Wer nicht teilnimmt, muss keine Konsequenzen fürchten und darf auch weiter am Unterricht teilnehmen.

Ab Montag sollen Schüler in der Nase bohren

Die UNO haben Ägyptens Vorstoß für eine Waffenruhe im Bürgerkriegsland Libyen begrüßt. Die Waffen müssten schweigen, um ernsthafte politische Gespräche fortzusetzen, teilte die Unterstützungsmission für Libyen (UNSMIL) am Sonntag mit. Der gemeinsame Militärausschuss “5+5” aus je fünf Vertretern der beiden Konfliktparteien müsse Details der erhofften Waffenruhe rasch und konstruktiv aushandeln. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi hatte am Samstag eine politische Initiative angekündigt, um die Kämpfe in Libyen zu beenden. Demnach soll in Libyen ab Montag um 6.00 Uhr eine Waffenruhe gelten. Bei Sisis Treffen mit General Khalifa Haftar, der im April 2019 eine Offensive auf Tripolis angeordnet hatte, war aber kein Vertreter der international anerkannten Regierung von Ministerpräsident Fayez al-Sarraj anwesend. “Jeder Krieg unter Libyern ist ein verlorener Krieg. Es kann keinen echten Sieger geben, nur schwere Verluste für das Land und seine Bürger, die wegen des Konflikts schon mehr als neun Jahre gelitten haben”, teilte UNSMIL mit. Die Mission stehe bereit, um den politischen Prozess voranzutreiben. Eine Lösung für einen Ausweg aus dem Konflikt sei “in greifbarer Nähe”. Initiativen der Vereinten Nationen, die zu einem dauerhaften Ende der Kämpfe führen sollten, waren bisher erfolglos. In Genf hatten sich Militärvertreter der Konfliktparteien unter UNO-Vermittlung zwar grundsätzlich auf die Bedingungen für eine Waffenruhe geeinigt. Die Gespräche endeten dann aber ergebnislos. Erst vor wenigen Tagen hatten sich die Konfliktparteien darauf verständigt, ihre Gespräche wieder aufzunehmen. Auch Griechenland begrüßte die Initiative Ägyptens. Nur so könnte der “Gordische Konten der Libyen-Frage zerschlagen werden”, erklärte das griechische Außenministerium. Allen voran müssten nach Inkrafttreten der Waffenruhe alle ausländischen Söldner abreisen und alle paramilitärischen Gruppen entwaffnet werden. Eine Verlängerung der Krise diene nur anderen Ländern, die sich mit Hintergedanken in die inneren Angelegenheiten Libyens einmischen, hieß es in der Erklärung Athens weiter. Athen ist stark an der Stabilisierung Libyens interessiert. Es befürchtet nämlich den zunehmenden Einfluss Ankaras auf sein südliches Nachbarland. Ankara, das die international anerkannte Regierung von Al-Sarraj unterstützt, hatte vergangenes Jahr in einem Abkommen mit Tripolis – ohne die Billigung durch das libysche Parlament – Griechenland jedes Recht auf eine Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) südlich Kretas und anderer griechischer Inseln abgesprochen.

Vereinte Nationen begrüßen Vorschlag einer Libyen-Waffenruhe

Das kleinste Auto der Welt, der Dreiräder Peel P.50, Baujahr 1963, ist am Freitag für 85.100 Euro im Wiener Dorotheum versteigert worden. Das Gefährt war Teil der “Sammlung RRR – Roller, Rollermobile & Raritäten” aus dem Museum Eggenburg in Niederösterreich, die allesamt unter den Hammer kamen. Gutes Geld wurde mit 66.700 Euro auch für den Peel Trident eingenommen. Für 36.800 Euro fand der 1954er Messerschmidt KR 175 einen neuen Besitzer. Laut Dorotheum wurden sämtliche 129 Roller, Rollermobile und Miniautos erfolgreich versteigert.

Kleinstes Auto der Welt in Wien versteigert

Der Shutdown wegen des Coronavirus hat bei Österreichs Jugendlichen zu einer Abkehr vom Ego-Individualismus geführt, zeigt eine repräsentative Studie des Instituts für Jugendkulturforschung. Die 16- bis 29-Jährigen (1.000 Befragte) sind demnach im Ausnahmezustand bereit, das individualistische Streben nach dem “eigenen Ding”, Spaß und individueller Selbstverwirklichung vorerst zurückzuschrauben. Während vor der Coronakrise noch 79 Prozent der Jugendlichen der Aussage “Ich will machen, was ich will und die anderen sollen machen, was sie wollen” zugestimmt haben, sind es nun nur noch 23 Prozent. Die Zustimmung zur Aussage “Ich will nicht nach Vorschrift und Plan leben, sondern tun, was mir gerade Spaß macht” ist von 72 Prozent auf 48 zurückgegangen. 93 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass jeder einzelne einen Beitrag leisten muss, um die Corona-Pandemie einzugrenzen. Die Ergebnisse zeigen auch grundsätzliche Solidarität mit älteren Menschen,denen das Coronavirus eher gefährlich werden kann. Unterstützung signalisieren Jugendliche vor allem bei Alltagsdingen, die wenig Zeit beanspruchen, wie kleinen Einkäufen und Erledigungen.  

Studie: Jugend verabschiedet sich in Coronakrise von Ich-Bezogenheit

Branchenkenner rechnen wegen der Coronavirus-Pandemie mit einem scharfen Einbruch der Autonachfrage in diesem Jahr. Für den Fall, dass der Ausbruch des Erregers in zwei bis drei Monaten erfolgreich eingedämmt werden könne und sich die Wirtschaft danach nur schrittweise erhole, gehen die Experten des Beratungsunternehmens McKinsey von jeweils mehr als fünf Millionen weniger produzierten Autos in Europa und den USA aus. Das wäre in der EU ein Minus von 30 Prozent zu den ursprünglichen Schätzungen, heißt es in einer Untersuchung des Unternehmens. In den USA belaufe sich der Rückgang auf 30 bis 35 Prozent.

Experten rechnen mit massivem Einbruch der Autonachfrage