Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Alles schon gehabt: Nach Panikkäufen aufgrund eines neuen Coronavirus-Ausbruchs in Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne haben die Supermärkte erneut den Verkauf von Toilettenpapier rationiert. Die beiden größten Ketten Woolworths und Coles kündigten am Freitag an, dass Kunden im ganzen Land – wie schon zu Beginn der Pandemie – nur noch eine begrenzte Zahl von Packungen kaufen dürften. Australiens Premierminister Scott Morrisonrief seine Landsleute auf, die Hamsterkäufe sofort einzustellen. Hamsterkäufe seien “lächerlich”, sagte Morrison. Die bisher erfolgreiche Eindämmung des Virus im Land sei durch den seit knapp zwei Wochen anhaltenden Ausbruch in Melbourne und dem Bundesstaat Victoria nicht gefährdet. Zuvor hatten die Behörden 30 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Die Behörden starteten Massentests in zehn Vororten der Metropole, in denen die meisten Infektionen gemeldet wurden. Zur Unterstützung will die Armee am Wochenende 200 Soldaten schicken. Trotz der niedrigen Ansteckungszahlen wächst die Angst vor einer zweiten Corona-Welle, während die meisten australischen Bundesstaaten die Beschränkungen mehr und mehr aufheben. Nach ersten Panikkäufen in Victoria wuchs die Nachfrage nach Toilettenpapier auch im Rest des Kontinents enorm an. Behördenvertreter in anderen Teilen appellierten bereits an die Einwohner von Victoria, nicht in ihre Gegend zu reisen. Morrisons Gesundheitsberater Brendan Murphy spielte die Gefahr einer zweiten Corona-Welle herunter. Mit derartigen Ausbrüchen wie in Melbourne müsse immer wieder gerechnet werden, doch seien die Behörden vorbereitet und zuversichtlich, entsprechend reagieren zu können. Australien hat nach offiziellen Angaben bisher etwas mehr als 7500 Infektionsfälle, 104 Menschen starben an den Folgen der Virus-Erkrankung.

Neuer Corona-Ausbruch: Sturm auf Klopapier startet wieder

Die Österreicher sind wegen Corona deutlich weniger verreist: Die Zahl der Urlaubsreisen hat sich im ersten Halbjahr fast halbiert und ist um rund 43 Prozent auf 5,6 Millionen gesunken, wie die Statistik Austria am Dienstag mitteilte. Grund dafür war vor allem der Einbruch im zweiten Quartal um mehr als 60 Prozent. Österreich war das beliebteste Reiseziel, Auslandsreisen gingen stärker zurück als Inlandsurlaube. Flugreisen ins Ausland brachen bis Juni um fast drei Viertel ein. Der Rückgang der Urlaubsreisen ab einer Übernachtung (inklusive Verwandten- und Bekanntenbesuchen) um 42,7 Prozent auf 5,59 Millionen im Halbjahr ist laut Statistik Austria vor allem auf das zweite Quartal 2020 zurückzuführen. Das Minus betrug von April bis Juni verglichen mit dem Vorjahreszeitraum 61,3 Prozent – Inlandsreisen sanken um 27,9 Prozent, jene ins Ausland brachen um 91,2 Prozent ein. Der Anteil der Personen, die mindesten einmal verreisten, ging im ersten Quartal um 7,4 Prozentpunkte auf 30 Prozent zurück. Im zweiten Quartal verreiste nur mehr jeder Fünfte (19,8 Prozent), das waren um 26,7 Prozentpunkte weniger als im zweiten Quartal 2019. Wenn jemand verreist ist, dann vor allem in Österreich. Im Ausland ging es gerne nach Deutschland, Ungarn, Italien und Kroatien. Im ersten Halbjahr verbrachten in Österreich wohnhafte Personen mehr als drei Viertel der Urlaubsreisen (76,0 Prozent oder 4,25 Millionen) im Inland, das waren um 21,8 Prozent weniger. Bei Kurzurlauben bis zu drei Übernachtungen lag der Inlandsanteil sogar bei 81,4 Prozent.Die Zahl der Urlaubsreisen ins Ausland sank um 69 Prozent auf 1,34 Millionen. Besonders deutlich waren dabei die Rückgänge bei beliebten Destinationen wie Deutschland (minus 60,2 Prozent), Ungarn (minus 28,9 Prozent), Italien (minus 86,4 Prozent) und Kroatien (minus 79,0 Prozent). Die Zahl der Fernreisen verringerte sich um 57,6 Prozent auf rund 179.000. Mehr als ein Drittel der Urlaubsreisen führte zu Verwandten und Bekannten, wobei dieser Anteil im Halbjahr wegen Ostern traditionell sehr hoch sei und auch heuer das wichtigste Reisemotiv war, so die Statistik Austria. 38,8 Prozent (erstes Halbjahr 2019: rund 22 Prozent) aller Auslandsreisen seien aus diesem Grund unternommen worden, im Inland 35 (32) Prozent. Entsprechend hoch war auch der Anteil der Gratisunterkünfte: Bei 44 (30) Prozent aller Urlaubsreisen wurde bei Freunden, Verwandten oder am Zweitwohnsitz übernachtet, in Inland waren es sogar 45,6 Prozent. Wichtige Motive für Reisen in Österreich waren auch der sportliche Aktivurlaub (33 Prozent) und Erholung (14 Prozent).Verreist sind die Österreicher heuer vermehrt mit dem Auto. Bei 83 Prozent der Inlandsreisen wurde der eigene Pkw zur Anreise genutzt, bei Auslandsreisen waren es rund 49 Prozent, das waren um je rund 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Flugreisen ins Ausland sank von rund 38 auf rund 34 Prozent. Die Zahl der Auslandsflugreisen ging um fast drei Viertel (minus 72,2 Prozent) zurück.

Urlaubsreisen haben sich wegen Corona fast halbiert

Ein kleiner, gepanzerter Roboter fährt in Tunis durch fast menschenleere Straßen und hält die wenigen Fußgänger an, die sich noch draußen aufhalten. Um die wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren, setzt die tunesische Polizei einen Roboter ein. Über Kameras kontrollieren die Polizisten die Identitäten der Passanten und fragen nach, weshalb sich die Personen auf der Straße aufhalten. Nach offiziellen Angaben sind in Tunesien 173 Fälle des neuartigen Coronavirus registriert, bisher gab es fünf Todesfälle.

Roboter überwacht Ausgangsbeschränkungen

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ist hoffnungsfroh, was die Aufhebung der in der Coronakrise verhängten Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen betrifft. Er könne zwar kein konkretes Datum nennen, aber “eine Hoffnung gebende” Antwort geben, sagte Nehammer den “Salzburger Nachrichten” (Freitag-Ausgabe). Seine Wunschvorstellung sei es, bald zu einem Zeitplan zu kommen. “Wir und einige unserer Nachbarländer wie Deutschland, Tschechien, die Slowakei und die Schweiz haben eine sehr günstige Entwicklung, was die Infektionszahlen betrifft. Hier bin ich in engem Kontakt, wie wir im Gleichklang eine Öffnung der Grenzen realisieren können. Die Gesprächsbereitschaft und das Interesse ist da.” Allen sei klar, dass es eine zeitliche Perspektive geben müsse, ab wann keine Grenzkontrollen mehr notwendig seien, so Nehammer.

Innenminister Nehammer optimistisch zu Grenzöffnungen

Am 9. Juni soll es in Las Vegas erstmals nach der Corona-Pause wieder Profi-Boxkämpfe geben. Entsprechende Pläne bestätigte der Promotor Bob Arum am Donnerstag der US-Nachrichtenagentur AP. Ganz sicher ist der Termin noch nicht, weil dafür noch Genehmigungen fehlen und die Hotels in der Glücksspiel-Metropole in Nevada erst wieder öffnen müssen. Davon ist den Angaben zufolge auszugehen. Wer zum Comeback des Profiboxens in den USA im MGM Grand Hotel gegeneinander antreten wird, soll zu einem späteren Zeitpunkt vom übertragenden Sender ESPN bekannt gegeben werden.

Boxen: Erste Post-Corona-Profikämpfe in Las Vegas

In Russland sind binnen 24 Stunden weitere 5.061 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit stieg die Gesamtzahl auf 917.884. Das ist das vierthöchste Niveau weltweit. Die Zahl der Toten, die mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht werden, kletterte am Samstag auf 15.617. Unterdessen wurde die erste Charge des neuen russischen Impfstoffs gegen das Coronavirus gefertigt. Obwohl die finalen Tests noch laufen, hat Russland die Pilot-Produktion des ersten amtlich zugelassenen Corona-Impfstoffs der Welt nun abgeschlossen. “Die erste Charge des neuen Impfstoffs gegen das Coronavirus des Gamaleja-Forschungszentrums wurde hergestellt”, zitierten russische Nachrichtenagenturen das Gesundheitsministerium in Moskau am Samstag. Wissenschafter und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben allerdings Vorbehalte gegen den Impfstoff geäußert. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte den in Erinnerung an den ersten sowjetischen Weltraumsatelliten “Sputnik V” getauften Impfstoff vergangenen Dienstag vorgestellt und als “sicher und effektiv” bezeichnet. Auch eine seiner Töchter sei schon mit dem Impfstoff behandelt worden, sagte er. Russland will schon im September in die industrielle Produktion einsteigen und plant ab Dezember oder Jänner bereits mit fünf Millionen Impfdosen monatlich. In Lateinamerika sind mittlerweile über sechs Millionen Corona-Fälle bestätigt, wie aus einer Auswertung der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht. Es ist die von der Pandemie am schlimmsten betroffene Region. Die Zahl der Toten kletterte auf 237.360. In Indien soll jetzt jeder Bürger einen digitalen Gesundheitsausweis bekommen. Ein entsprechendes Projekt für das Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern hat Ministerpräsident Narendra Modi anlässlich des indischen Unabhängigkeitstages gestartet. Seinen Worten zufolge sollen unter individueller Kennung die Aufzeichnungen unter anderem zu jedem Gesundheitstest, jeder Erkrankung und jeder medikamentösen Behandlung festgehalten werden. “Technologie wird klug genutzt, um die Probleme bei Behandlungen zu reduzieren, egal ob es die Wahl von Ärzten, Geldzahlungen oder die Verfügbarkeit von Dokumenten in Krankenhäusern geht”, sagte Modi. Zur aktuellen Corona-Krise ergänzte er, in Indien würden derzeit drei Impfstoffe gegen das Virus getestet. Das Land sei bereit für die Massenproduktion. Als erster Staat in den USA verzeichnet Kalifornien inzwischen mehr als 600.000 bestätigte Corona-Fälle. Gouverneur Gavin Newsom verwies in diesem Zusammenhang allerdings darauf, dass trotz der steigenden Fallzahlen Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in den vergangenen zwei Wochen um 20 Prozent zurückgegangen seien. Verlegungen auf Intensivstationen seien im selben Zeitraum um 14 Prozent zurückgegangen.

Mehr als 5.000 Corona-Neuinfektionen in Russland