Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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In Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) ist am späten Mittwochabend ein Auto im neuen Kreisverkehr verunfallt und dabei unter anderem gegen eine Straßenbeleuchtung geprallt.

Auto räumt Verkehrsleiteinrichtungen und Straßenbeleuchtung im neuen Kreisverkehr in Gunskirchen ab

Dominic Thiem ist bei hochsommerlichen Temperaturen richtig gefordert worden, doch der Tennis-Weltranglistendritte qualifizierte sich programmgemäß für das Endspiel “seines” Schauturniers “Thiem’s 7” in Kitzbühel. Er bezwang am Freitag im Halbfinale des 300.000-Euro-Einladungsturniers den Spanier Roberto Bautista Agut mit 6:7(5),6:2,6:2. Am Samstag geht es um den 100.000-Euro-Siegerscheck. Thiem hatte die drei Gruppenmatches im von ihm mitorganisierten Schauturnier ohne Satzverlust gewonnen, doch Bautista Agut, die aktuelle Nummer 12 im ATP-Ranking, bot dem Niederösterreicher in zweieinhalb Stunden enorme Gegenwehr. Der Spielstil des Spaniers, der am Vortag Dennis Novak nur ein Game gelassen hatte, liegt Thiem nicht besonders. Schließlich hat Thiem gegen den 32-Jährigen in der ATP-Statistik auch eine 1:3-Bilanz stehen. “Es waren 2:30 Stunden höchstes Niveau, so wie jede Woche auf der Tour. Da hat jegliche Show gefehlt, aber ist eh cool so”, sagte Thiem nach dem Kräfte raubenden Match auf dem Kitzbüheler Center Court auf ServusTV. Auch in den vorangegangen Partien war keine Spur eines Schauturniers zu sehen. “Es sind alle voll im Saft, es war wieder eine lässige Partie.” Das Match hätte eigentlich auch schneller vorbei sein können, denn Thiem führte im ersten Satz dank zweier Breaks schon mit 4:1. Doch er ließ etwas nach und der Spanier nutzte seine Chance. “Ich habe (da) unglaublich gut gespielt, Bautista spielt vom ersten bis letzten Punkt immer solide sein Spiel runter. Wenn ich selbst ein bisserl nachlasse, geht es total schnell. Ich habe vielleicht sogar über meinem Niveau gespielt – dann ist der erste Satz richtig eng geworden.” Das verlorene Tiebreak auch nach einem verpatzten Rückhand-Volley ärgerte Thiem so sehr, dass sein Schläger daran glauben musste. “Ich habe es auch nicht geglaubt, dass es so seriös wird, aber es sind voll ernste Matches und ich habe mich davon anstecken lassen.” Vom Spielerischen her habe er sich im Vergleich zu den Vortagen “am wenigsten wohlgefühlt”. “Es war richtig heiß und noch eine Spur schneller. Ich habe die ersten drei Partien unglaublich gut gespielt. Da ist die Gefahr, dass man dann ein bisserl schlampiger wird. Heute waren zu viele Eigenfehler dabei.” Im Endspiel trifft Thiem nun entweder auf Matteo Berrettini (ITA-2) oder Andrej Rublew (RUS-4), also den Sieger des anschließenden Halbfinales. Die Verlierer spielen am Samstag (11.30 Uhr) davor um Platz 3. Im Kampf um den 100.000-Euro-Siegerscheck am Samstag (13.00/live ServusTV) hat Thiem auf jeden Fall nochmals Schwerarbeit zu leisten. Gegen Rublew hat Thiem im Gruppenmatch mit 7:5,6:4 gewonnen. Das bisher letzte Duell mit Berrettini hatte der Italiener bei den ATP Finals 2019 in zwei Sätzen gewonnen, gesamt steht es bei Thiem-Berrettini 2:2. Gegen Rublew hat Thiem (ohne Kitzbühel 2020) in der ATP-Statistik eine 2:1-Bilanz stehen. “Ich werde schauen, dass ich mich gut erhole. Gegen Rublew würde ich schon gerne noch einmal spielen, aber es wird schwer (für ihn). Berrettini ist leicht zu favorisieren”, glaubte Thiem vor dem zweiten Semifinale. Im Rahmen der Übertragung gab Turnierdirektor Alexander Antonitsch bekannt, dass es auch noch zu einer Änderung des Termins für das Generali Open kommen könnte. Denn noch immer ist nicht sicher, dass die US Open tatsächlich ausgetragen werden. Sollte das Grand-Slam-Turnier ausfallen, könnte Kitzbühel schon früher gespielt werden. “Entweder erste oder zweite Septemberwoche”, sagte Antonitsch auf ServusTV zu den möglichen Terminen.

Thiem bei "Thiem

Der Bundesrat hat am Donnerstag die Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie, den Kultur- und den Medienbereich abgesegnet. Gelten soll die Senkung auf fünf Prozent befristet von Anfang Juli bis Ende des Jahres. Keinen Einspruch gab es zudem für das 22. Covid-19-Gesetz, das eine Überbrückungsfinanzierung für Künstler vorsieht, und für Zweckzuschüsse für die Bundesländer. Durch die Novelle des Umsatzsteuergesetzes wird der Steuersatz unter anderem für Getränke und Speisen in der Gastronomie, für Theater- und Kinokarten, aber auch für Kunstwerke, Bücher, Zeitungen, Zoos und Naturparks auf fünf Prozent reduziert. Beschlossen wurde auch der mit 90 Millionen Euro dotierte Unterstützungsfonds für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, berichtete die Parlamentskorrespondenz. Der Fonds soll eine monatliche Unterstützungsleistung bis zu 1.000 Euro leisten, wobei die Hilfe für maximal sechs Monate gewährt werden soll. Das Covid-19-Zweckzuschussgesetz zielt darauf ab, den Ländern die im Rahmen der Bekämpfung der Coronakrise entstandenen Aufwendungen für Schutzausrüstung oder die Hotline 1450 durch einen Zweckzuschuss des Bundes zu ersetzen. Auch dieses Gesetz wurde am Donnerstag vom Bundesrat durchgewinkt.

Mehrwertsteuersenkung passiert Bundesrat

Wegen der Coronakrise waren seit Anfang April erstmals außerordentliche Zivildiener im Einsatz. Für rund 1.500 junge Männer bedeutete dies eine Verlängerung ihres Dienstes, dazu kamen insgesamt rund 3.000 freiwillige frühere Zivildiener. Mit Ende Juni ist dieser Dienst nun für die meisten zu Ende gegangen. Der Beschluss der Bundesregierung erfolgte mit 15. März, wobei man neben Verlängerung und freiwilligem Einsatz auch auf die Versetzung bestehender Zivildiener zu Corona-relevanten Einrichtungen (Krankenanstalten, Rettungswesen, etc.) setzte. Starttermin war der 1. April. Für 1.500 Aktive wurde der Dienst bis Ende Juni verlängert, zusätzlich traten rund 2.000 Freiwillige ihren Dienst an. Mit 1. Mai kamen noch einmal 1.000 Freiwillige dazu. Im Juni begannen keine weiteren a.o. Zivildiener, die bestehenden 4.500 blieben im Einsatz. Mit Ende des Monats endete nun der Dienst für alle verlängerten und für den Großteil der Freiwilligen. Nur noch einige 100 vom Mai-Termin sind weiter im Einsatz, hieß es im zuständigen Ministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP). Der heutige 1. Juli ist nun wieder ein normaler Dienstantrittstermin mit mehr als 1.200 ordentlichen Zivildienern, davon 600 bei Rettungsorganisationen. Für Köstinger hat sich die Maßnahme gelohnt, wie sie in einer schriftlichen Mitteilung erklärte. Es sei dies eine wichtige Stütze und Ergänzung für den Gesundheits-, Pflege- und Betreuungsbereich gewesen. Sie dankte den rund 4.500 jungen Männern: “Sie haben einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass unsere Versorgungssysteme in der Coronakrise gut gehalten haben.” Es sei wichtig, den Zivildienst weiter zu stärken und weiterzuentwickeln, meinte die Ministerin.

Außerordentlicher Zivildiener-Einsatz großteils beendet

Auch die Städte und Gemeinden bekommen nun finanzielle Unterstützung in der Coronakrise. Der Bund stellt (bis Ende 2021) eine Milliarde Euro an Investitionszuschüssen zur Verfügung, gab die Regierungsspitze am Montag in einer Pressekonferenz bekannt. Vertreter der Kommunen zeigten sich zufrieden, auch wenn damit nicht alle Forderungen erfüllt werden.

Eine Mrd. Euro Zuschuss für Städte und Gemeinden

Als erste Vertreterin der schwedischen Königsfamilie hat Kronprinzessin Victoria (43) den Startschuss für die Stockholmer Pride-Parade gegeben. Da die Parade für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen (Abkürzung: LGBTI) wegen der Coronavirus-Pandemie diesmal online abgehalten werden musste, richtete Victoria am Samstag per Videobotschaft ihre Worte an die Teilnehmer. “Pride ist nicht nur irgendein Sommerfestival. Das ist ein Fest, aber auch eine Kundgebung für Menschenrechte. Es ist zugleich Ernst und Freude”, sagte die schwedische Thronfolgerin. Dass Schweden und Skandinavien bei den LGBTI-Rechten relativ weit vorne lägen, dürfe angesichts der Lage in anderen Weltteilen nicht als selbstverständlich hingenommen werden. “Wir dürfen nicht still sein. Wir müssen für diejenigen das Wort ergreifen, die das nicht wagen, dürfen oder können.” Zugleich dürfe man nicht vergessen, dass auch in Schweden wegen Vorurteilen und Unkenntnis viele nicht offen zu ihrer Sexualität stehen könnten. “Wenn du einer von denen bist, der nicht kann oder es nicht wagt, offen darüber zu sein, wer du bist, dann möchte ich bloß, dass du weißt: Du hast das Recht, genau der zu sein, der du bist. Wir sind viele, die hinter dir stehen. Ich stehe hinter dir.” Normalerweise kommen Zehntausende mit Regenbogenflaggen ausgestattete Teilnehmer und eine knappe halbe Million Zuschauer zu dem Festival in der schwedischen Hauptstadt. Die digitale Parade bestand nun zu einem großen Teil aus Grußbotschaften, die Teilnehmer vorab aufgenommen hatten. Victoria blieb dabei nicht das einzige prominente Gesicht, das den Pride-Teilnehmern ein paar Grüße da ließ: Auch Mitglieder der Regierung, die Elektropop-Band Icona Pop (“I Love It”) und selbst der derzeit omnipräsente Staatsepidemiologe Anders Tegnell meldeten sich mit Videobotschaften zu Wort. “Es ist wirklich schön, zu hören, dass ihr diese wichtige Kundgebung trotz allem durchführt. Und wir freuen uns, dass ihr das auf eine coronasichere Weise tut”, sagte Tegnell.

Kronprinzessin Victoria eröffnete Pride-Parade im Netz