Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

Merken
Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will gemeinsam mit über 30 weiteren Firmen und Forschungseinrichtungen die Suche nach einem Medikament gegen die von dem neuen Coronavirus verursachte Krankheit Covid-19 beschleunigen. Das Unternehmen leitet nach eigenen Angaben vom Dienstag die Arbeiten zur Entwicklung sogenannter virusneutralisierender Antikörper. Insgesamt gehören dem auf fünf Jahre angelegten Konsortium CARE (Corona Accelerated R&D in Europe) 37 Mitglieder aus der EU, China, Großbritannien, der Schweiz und den USA an. Ein Schwerpunkt der Forschung soll auf der Entwicklung von Antikörpern liegen, die das Virus neutralisieren, sowie auf kleinen Molekülen, die direkt gegen die Erreger wirken sollen. Bei den Antikörpern würde es sich um eine Art passive Impfung handeln. Erforscht werden soll auch, ob sich bereits vorhandene Produkte und Medikamentenkandidaten gegen Covid-19 umfunktionieren lassen. Das Forschungsnetzwerk wird den Angaben zufolge mit 77,7 Millionen Euro aus Mitteln der EU sowie mit Geld- und Sachbeiträgen aus der Pharmabranche unterstützt.

Forscher wollen Suche nach Corona-Medikament bündeln

Pro Jahr steigt die Lebenserwartung um 2,5 Monate. Senioren werden somit in den kommenden Jahren zur Wähler- und Konsumstärksten Gruppe. Wie man damit umgeht und was der Generation 60+ geboten wird stellt nun der OÖ Seniorenbund vor.

Die Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus gilt ab Freitag wieder in umfassender Form. Seit Mitternacht muss der Mund-Nasen-Schutz (MNS) nicht nur in Apotheken und öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden, sondern auch wieder im Lebensmittelhandel, in Tankstellenshops, in Bank- und Postfilialen sowie beim Besuch in Gesundheitseinrichtungen. Mit der Ausweitung der Maskenpflicht soll dem Anstieg der täglichen Covid-19-Infektionszahlen entgegengewirkt werden. Wieder eingeführt wurde die Pflicht beim Einkaufen allerdings nur im Lebensmittelhandel. Neben Supermärkten sind davon etwa auch Tankstellenshops oder Greißlereien oder Bäckereien betroffen. Neu ist die Tragepflicht auch bei Besuchen von Bank- oder Postfilialen (gilt auch bei Postpartnern). Fix verordnet ist die Maske nun für Besucher von Kranken- und Kuranstalten sowie Pflegeheimen; dort war dies freilich schon bisher meist gängige Praxis. Auch beim Arztbesuch ist der Schutz ab sofort obligatorisch. Aufrecht bleibt die Verpflichtung, die Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis aufzusetzen sowie in Apotheken und bei Veranstaltungen im geschlossenen Raum (abgesehen vom Sitzplatz). Auch bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen und auf Demonstrationen, bei denen der Ein-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann, ist weiterhin der Schutz zu tragen.

Umfassende Maskenpflicht tritt wieder in Kraft

Nach einer Amtsmissbrauchs-Anzeige gegen Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) erfolgte die Eintragung nun doch, wie das Rechtskomitee Lambda am Donnerstag mitteilte. Ausgestellt wurde die Geburtsurkunde nach Angaben von Lambda, das sich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen und Transgender-Personen einsetzt, für Alex Jürgen. Jürgen wurde intergeschlechtlich geboren und bestand auf dem Geschlechts-Eintrag “inter”. Eigentlich hätte die Eintragung der Geschlechtsbezeichnung bereits 2018 erfolgen müssen. Damals bestätigte der Verfassungsgerichtshof das Recht auf Eintragung jenes Geschlechts, das der persönlichen Identität entspricht – also nicht nur männlich oder weiblich, sondern etwa auf “divers”, “inter” oder “offen”. Tatsächlich ausgestellt wurden aber nur Dokumente mit dem Eintrag “X” oder “divers”. Den von Jürgen gewünschten Eintrag verweigerte das Innenministerium unter Verweis darauf, dass das in der Software des Ministeriums nicht vorgesehen sei. Software geändert Der Rechtsanwalt Helmut Graupner, Vorsitzender des Rechtskomitee Lambda, kündigte daher Mitte Juni Anzeigen wegen Amtsmissbrauchs gegen Innenminister Nehammer (ÖVP) und seinen Vorgänger Herbert Kickl (FPÖ) an. Keine drei Wochen später habe ihm das Standesamt Steyr mitgeteilt, dass die Software geändert wurde und der Eintrag nun erfolgen könne, sagte Graupner am Donnerstag gegenüber der APA: “Es ist traurig, dass man in einem Rechtsstaat wie Österreich die Strafjustiz befassen muss, bevor man Justizurteile umsetzt und respektiert.” Graupner geht davon aus, dass die – von der Korruptionsstaatsanwaltschaft an die Staatsanwaltschaft Steyr abgetretene – Anzeige nun zurückgelegt wird. Das Innen- und das Sozialministerium arbeiten derzeit an einem neuen Erlass zum Umgang der Behörden mit dem Geschlechtseintrag in offiziellen Dokumenten. Das hat ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag gegenüber der APA gesagt. Bestätigt hat das Ministerium auch, dass das Standesamt Steyr erstmals in einer Geburtsurkunde das Geschlecht “inter” ausgewiesen hat. Begründet wurde das damit, dass das Landesverwaltungsgericht Oberösterreich im Februar bestätigt hatte, dass der Eintrag entsprechend den Erkenntnissen der Höchstgerichte vorzunehmen ist. Es handle sich dabei um die Umsetzung in einem Einzelfall. Eine generelle Handlungsanleitung werde die Arbeitsgruppe zu Personenstandsfragen zeitnah erstellen.

Erste Geburtsurkunde mit "inter" ausgestellt

Im Streit über ein milliardenschweres Corona-Rettungspaket haben die EU-Finanzminister vorerst kein Ergebnis vorgelegt, sondern sich auf Donnerstag vertagt. Dies teilte Eurogruppen-Chef Mario Centeno am Mittwoch auf Twitter mit. “Nach 16 Stunden Diskussion sind wir einem Deal sehr nahe gekommen, aber wir sind noch nicht dort”, so Centeno. Die Beratungen seien ausgesetzt und würden morgen fortgesetzt werden, erklärte er.

Finanzminister vertagen sich wegen Uneinigkeit