Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Das Krankenhaus Hallein muss wegen drei Mitarbeiter des Pflegepersonals, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, unter Quarantäne gestellt werden. Der Betrieb des Spitals sei für die Patienten zwar weiter gewährleistet , es werden jedoch keine neuen Patienten mehr aufgenommen, sagte der Sprecher des Landes Salzburg, Franz Wieser. Ausgenommen von der Quarantäne sei nur die Geburtshilfe. Patienten, die entlassen werden und keinen intensiven Kontakt zu den positiv Getesteten hatten, werden aufgefordert, sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu begeben.

Krankenhaus Hallein unter Quarantäne

Peter Lehner (Wirtschaftsstadtrat / Obmann SVS) im Talk

Festnahme am 12. Jänner 2019. Untersuchungshaft. Verurteilt zu 22 Monaten Haft am 25. April 2019. Rechtskräftig wurde das Urteil am 12. Juli 2019. Verurteilt wurde der 20-Jährige, weil er versuchte, nach Syrien zu reisen, um dort für den sogenannten Islamischen Staat (IS) zu kämpfen. Wie konnte es sein, dass dieser Mann schon im Dezember 2019 wieder aus der Haft entlassen wurde? Das sei gesetzlich so vorgesehen, erklärt am Dienstag Justizministerin Alma Zadic (Grüne). „Grundsätzlich werden bedingte Entlassungen nach zwei Dritteln der Haftzeit ausgesprochen, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Dies geschieht unter Auflage einer Probezeit von drei Jahren zur spezifischen Behandlung, Betreuung und laufenden Kontrolle.“ Im konkreten Fall sei das am 5. Dezember 2019 nach einer „Entlassungskonferenz und gerichtlichen Entscheidung“ passiert. Als junger Erwachsener fiel er unter die Privilegien des Jugendgerichtsgesetzes. “Verfassungsschutz wurde informiert” Der Mann hatte Kontakt zu einem Bewährungshelfer und dem Verein Derad, der sich um die Deradikalisierung islamistischer Straftäter kümmert. Damit könne „über die Haftzeit hinaus auf den Täter eingewirkt werden“, heißt es aus dem Justizministerium. „Bei einer regulären Entlassung, die im konkreten Fall im Juli 2020 erfolgt wäre, hätte es keine Möglichkeit gegeben, mit zusätzlichen Auflagen auf den Täter Einfluss zu nehmen.“ Wie in solchen Fällen üblich sei das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung über die Entlassung informiert worden. Nach der Verurteilung als IS-Terrorist war auch ein Verfahren zur Aberkennung der österreichischen Staatsbürgerschaft des Mannes, der auch nordmazedonischer Staatsbürger war, eingeleitet worden. Laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hätten die zuständigen Behörden aber offenbar keine ausreichenden Hinweise auf radikale Aktivitäten des Attentäters gegeben. Der 20-Jährige habe es geschafft, „das Deradikalisierungsprogramm der Justiz zu täuschen“, sagt Nehammer. Er fordert eine „Evaluierung und Optimierung des Systems“. Die FPÖ fordert leichtere Ausbürgerung von islamistischen Gefährdern und Terroristen.

Zadic erklärt: Deshalb wurde der Täter frühzeitig aus der Haft entlassen

Dominic Thiem hat am Donnerstag auch das dritte Gruppenmatch seines eigenen Einladungsturniers “Thiem’s 7” in Kitzbühel gewonnen. Der Weltranglisten-Dritte, der schon zuvor mit zwei Zweisatz-Siegen über Casper Ruud (NOR) und Andrej Rublew (RUS) überzeugt hatte, besiegte den Deutschen Jan-Lennard Struff nach 83 Minuten mit 6:4,7:6(3). Thiem war schon zuvor als Semifinalist festgestanden. Thiem zeigte sich neuerlich in prächtiger Spiellaune. Der 26-jährige Niederösterreicher, der in der Coronapause laut eigenen Angaben zwei bis drei Kilo an Muskelmasse zugelegt hat, hatte gegen den aufschlagstarken Deutschen nur wenig Mühe. “Das waren drei sehr gute Matches in der Gruppenphase. Heute wieder ein komplett anderes Spiel als gestern, sicher zehn Grad wärmer”, konstatierte Thiem, der immer noch eine “weiße Weste” in Kitz hat. “Struffi geht auf alles sehr aggressiv drauf, ich war eigentlich die ganze Zeit am Reagieren und nicht am Agieren. Im Endeffekt war es ein Break im ersten Satz und ein sehr enger zweiter Satz, den ich dann im Tiebreak gewinne”, analysierte der Lichtenwörther. Körperlich gehe es ihm gut. “Ich habe ja viel gemacht, vor allem in den ersten Wochen vom Corona-Lockdown. Ich habe viel an der Ausdauer gearbeitet, auch jetzt immer wieder Fitnessblöcke eingebaut, was eine gute Sache ist, weil man ja sonst nie dazukommt. Es ist jetzt doch schon meine 22. oder 23. Partie seit der Pause, von dem her kann es weitergehen.” Der Halbfinal-Gegner von Thiem heißt Roberto Bautista Agut (ESP-3). Spannend wurde es, weil der als Nummer zwei gesetzte Italiener Matteo Berrettini beim 300.000 Euro-Event gegen den bisher sieglosen Russen Karen Chatschanow mit 6:7(6),4:6 verlor. Berrettini blieb dank knapp besserer Game-Differenz dennoch in seiner Gruppe vor Bautista Agut und entging damit einem Halbfinal-Duell mit Thiem. Dieser trifft am Freitag (13.30 Uhr/live ServusTV) auf den Pool-Zweiten Bautista Agut. Zum zweiten Mal nach Ausbruch der Coronakrise mit von der Partie war sein Hauptcoach Nicolas Massu. Der Chilene hatte seinen Schützling am Mittwoch erstmals seit Monaten wieder vor Ort gesehen und war wegen der Coronavirus-Pandemie auch erst nach einer 30-stündigen Anreise-Odyssee in Tirol eingetroffen. “Wir waren monatelang getrennt. Er schaut wirklich fit aus und er hat auch viel an seiner Physis gearbeitet”, konstatierte Massu im Servus-TV-Interview. “Es war gut, ihn nach Monaten so zu sehen. Ich hoffe, dass wir bald wieder normale Turniere spielen”, ergänzte der Südamerikaner, der dem Schauturnier in Kitz ein sehr gutes Level bescheinigte, da alle Spieler sehen wollen, wo sie stehen. Dennis Novak hatte vor dem Match zwischen Thiem und Struff ein “Endspiel” um ein Halbfinal-Ticket bestritten. Er hatte sich diese Chance am Mittwoch mit einem 6:1,6:4 gegen den Russen Karen Chatschanow erarbeitet. Und während der 26-Jährige auch am Dienstag bei der Niederlage gegen den Italiener Matteo Berrettini ganz ansehnlich gespielt hatte, lief beim 0:6,1:6 gegen Roberto Bautista Agut gar nichts zusammen. Der Weltranglistenzwölfte packte sein solides Spiel aus, ließ kaum etwas zu. Der Lokalmatador hingegen konnte sich nach schwachem Beginn hingegen nicht mehr erfangen. “Es waren am Anfang einfach zu viele Fehler von mir, und dann ist er immer besser reingekommen”, analysierte Novak auf ServusTV. “Ich wollte aggressiv spielen, aber bei mir hat nicht viel zusammengepasst. Er war in allen Belangen besser.” In der Satzpause war Österreichs Nummer zwei nicht bereit, ein mögliches Coaching von Julian Knowle zu konsumieren. “Dennis hat es nicht geschafft, Bautistas Rhythmus zu brechen. Es ist zu wenig Variation passiert”, wusste der Vorarlberger. Novak erkannte nach dem Ausscheiden aber, dass ihm viele Matches auf diesem Niveau (es ging für ihn ausschließlich gegen Top-15-Spieler, Anm.) sehr viel bringen. Knowle möchte mit seinem Schützling daran arbeiten, den Aufschlag konstanter gut zu bringen und mehr Druck in den Grundschlägen zu haben. “Da muss Dennis schauen, dass er noch mehr Waffen entwickelt.” Nach ein paar Tagen Pause hänge der weitere Fahrplan Novaks davon ab, ob die US Open ab Ende August stattfinden oder nicht.

Thiem gewann auch drittes Gruppenmatch in Kitzbühel

Die verschiedenen Corona-Apps der EU-Staaten sollen künftig Informationen untereinander austauschen können und so die Kontaktverfolgung von Infizierten über Ländergrenzen hinweg möglich machen. Darauf einigten sich mehrere EU-Länder – darunter Österreich -, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Dabei sind alle Länder, deren Apps auf eine dezentrale Speicherung der Daten setzen. Neben Österreich sind das rund 15 andere EU-Länder, sowie Liechtenstein und Norwegen. Davon hat bisher allerdings nur ein kleiner Anteil seine Apps gestartet. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton betonte: “Nun, da wir uns der Reisesaison nähern, ist es wichtig, sicherzustellen, dass Europäer die App ihres eigenen Landes benutzen können, wohin auch immer sie in der EU reisen.” Kontaktverfolgungs-Apps könnten hilfreich sein, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Stella Kyriakides rief die EU-Bürger dazu auf, diese Apps zu nutzen. Nach Angaben der EU-Kommission haben sich die teilnehmenden Länder auf eine Reihe technischer Details geeinigt. Die französische und die ungarische App sind nicht dabei, weil sie die gesammelten Daten zentral auf einem Server speichern und nicht dezentral auf den Handys. Andere Länder haben sich dagegen entschieden, eine App zur Kontaktverfolgung einzusetzen, oder haben diese Entscheidung noch nicht getroffen.

EU-Staaten vereinbarten technische Standards für Corona-Apps