Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Rund 1.900 der 5.800 für die Bregenzer “Festtage im Festspielhaus” aufgelegten Tickets sind bisher verkauft worden. Das gaben die Bregenzer Festspiele als Veranstalter der Festtage bekannt. Festspielpräsident Hans-Peter Metzler stellte noch einmal fest: “Trotz – oder gerade wegen – der aktuellen Situation blicken wir zuversichtlich nach vorne und möchten mit den ‘Festtagen’ ein Zeichen setzen.” Die 75. Auflage der Bregenzer Festspiele hätte am kommenden Mittwoch (22. Juli) eröffnet werden sollen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind die Festspiele aber zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 1946 abgesagt worden. “Die Absage hat uns hart getroffen: künstlerisch, wirtschaftlich, aber auch emotional”, stellte Metzler im Vorwort der aktuellen Ausgabe des Magazins “Festspielzeit” der Bregenzer Festspiele fest. Umgekehrt habe man aber auch sehr viel Zuspruch erfahren. Als “starkes künstlerisches Zeichen” (Intendantin Elisabeth Sobotka) und damit die Festival-Fans nicht ganz auf ihren Kulturgenuss verzichten müssen, präsentieren die Festspiele im Rahmen der “Festtage” (15. bis 22. August) drei Konzerte, einen Arienabend und eine Musiktheater-Uraufführung im Großen Saal des Festspielhauses. Außerdem stehen zwei Abende der beliebten Reihe “Musik & Poesie” sowie ein Konzert im Kunsthaus Bregenz (KUB) auf dem Programm. Das KUB-Konzert und der “Musik & Poesie”-Abend mit Karl Markovics sind bereits ausverkauft. Für alle anderen Veranstaltungen sind noch Karten erhältlich.

1.900 Tickets für Bregenzer Festtage bereits verkauft

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben 2034 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet (Datenstand 22.08. 00.00 Uhr), wie es am Samstag vom Robert Koch-Institut (RKI) hieß. Höher lag der Wert zuletzt am 25. April mit 2055 registrierten Neuinfektionen. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen war Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen, danach waren die Werte deutlich gesunken. Seit Ende Juli steigt die Zahl der Nachweise wieder an. Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg bei den Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens stieg. Waren es nach RKI-Daten in der Kalenderwoche 31 vom 27. Juli bis 2. August noch rund 578.000 (übermittelt von 165 Laboren), lag die Zahl zwei Wochen später schon bei mehr als 875.000 (übermittelt von 181 Laboren). Die Werte können sich im Zuge von Nachmeldungen noch verändern, zudem können Mehrfachtestungen einzelner Menschen enthalten sein. In der Woche vom 20. bis 26. April war die Zahl der Tests bei rund 364.000 (übermittelt von 178 Laboren) gelegen – also wesentlich niedriger als derzeit. Die Rate positiver Ergebnisse lag damals bei fünf Prozent, derzeit liegt sie bei knapp einem Prozent. Die steigenden Fallzahlen seien derzeit aber nicht nur mit dem vermehrten Testaufkommen zu erklären, hatte das RKI vor einigen Tagen mitgeteilt. Bundesweit gebe es eine große Anzahl kleinerer Ausbruchsgeschehen, die beispielsweise mit größeren Feiern im Familien- und Freundeskreis in Verbindung stehen, heißt es im Lagebericht von Freitag (21.8.). Hinzu komme, dass Corona-Fälle zu einem großen Anteil unter Reiserückkehrern, insbesondere in den jüngeren Altersgruppen, identifiziert werden. So sehen die Kurven von Österreich und Deutschland im direkten Vergleich aus. Gemessen an der Einwohnerzahl hat Österreich deutlich mehr Fälle zu vermelden als Deutschland. Seit Beginn der Coronakrise haben sich mindestens 232.082 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI meldete. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9267. Seit dem Vortag wurden sieben Todesfälle mehr gemeldet. Bis Samstag früh hatten etwa 206.600 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Freitag bei 1,02 (Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI einen sogenannten Sieben-Tage-R-Wert an. Er bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert nach Angaben von Freitag bei 1,12 (Vortag: 1,14 ). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

2000 Neuinfektionen in Deutschland überschritten

Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie fordert die Umweltschutzorganisation WWF Österreich ein “Arbeitsmarkt-Paket Klimaschutz”. Dieses soll ein Mix aus Reformen und Investitionen sein. So soll die Öko-Steuerreform vorgezogen, klimagerechte Arbeitsplätzegeschaffen und Klimachecks für Konjunkturpakete verankert werden.

WWF Österreich schlägt "Arbeitsmarkt-Paket Klimaschutz" vor

5984 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind in Österreich bis Dienstagvormittag innerhalb der vergangenen 24 Stunden eingemeldet worden. Die Zahl der Intensivpatienten stieg binnen eines Tages um 46 auf nunmehr 658 an,insgesamt mussten am Dienstag bereits 4525 Covid-19-Erkrankte in Spitälern behandelt werden. Seit Montag starben weitere 58 Menschen an den Folgen der Coronavirus-Erkrankung. Somit gibt es in Österreich seit Beginn der Pandemie bereits 1945 Tote. Im Schnitt kamen in den vergangenen sieben Tagen in Österreich täglich 7104 Neuinfektionen hinzu. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner betrug am Dienstag 558,7. Insgesamt gab es in Österreich 76.165 bestätigte aktive Fälle. Seit Beginn der Pandemie wurden bereits 214.597 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. 136.487 gelten als genesen.

5984 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden