Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Die zahlreichen Beschwerden gegen die Corona-Beschränkungen bescheren dem Verfassungsdienst im Kanzleramt arbeitsreiche Tage. Allein am Mittwoch schickt die Regierung ein Dutzend Stellungnahmen an den Verfassungsgerichtshof (VfGH), der unter anderem entscheiden muss, ob geschädigte Unternehmen Anspruch auf Verdienstentgang haben. Insgesamt liegen dem VfGH bisher rund 70 Anträge gegen die Corona-Maßnahmen vor. Unter anderem haben sich Tiroler Hoteliers an das Höchstgericht gewandt, weil sie sich durch die von der Regierung gesetzten Maßnahmen ihrer im Epidemiegesetz geregelten Entschädigungsansprüche beraubt sehen. Denn im Covid-19-Maßnahmengesetz hatten ÖVP und Grüne festgelegt, dass die Bestimmungen des Epidemiegesetzes über Betriebsschließungen – inklusive Entschädigung für Verdienstentgang – in diesem Fall nicht greifen. Den Inhalt ihrer Stellungnahmen kommentiert die Regierung mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht. Laut der Tagesordnung zum Ministerrat geht es beim Großteil der Mittwoch anstehenden Stellungnahmen – insgesamt sind es 13 – aber um die Bestimmungen zum Inkrafttreten der Covid-Maßnahmen. Dort ist unter anderem auch die Aushebelung des Epidemiegesetzes bei Betriebsschließungen geregelt. Außerdem Thema sind die Regeln über die “Betretungsverbote”, mit denen die De-Facto-Betriebsschließungen im Handel und der Hotellerie im März umgesetzt wurden. Die strittigen Gesetze stammen zwar aus dem Gesundheitsministerium. Vertreten wird die Republik im Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof allerdings vom Verfassungsdienst im Kanzleramt, wenn es sich bei den angefochtenen Bestimmungen um Gesetze handelt, wie es im Büro von Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) auf APA-Anfrage hieß. Werden Verordnungen angefochten, dann übernimmt die Verteidigung das jeweilige Ministerium. Erste Entscheidungen könnten die Verfassungsrichter bereits in ihrer vom 8. bis 27. Juni laufenden Session treffen. Um das zu ermöglichen, hat der Verfassungsgerichtshof der Regierung eine etwas kürzere Frist für ihre Stellungnahmen gesetzt – nämlich fünf bis sechs anstatt der üblichen sechs bis acht Wochen.

Regierungs-Stellungnahmen zu Coronagesetzen an VfGH

Die Macher der Fernsehserie “Die Simpsons” wollen in Zukunft keine weißen Synchronsprecher mehr für die Vertonung von nicht-weißen Figuren einsetzen. Das teilte die US-Produktionsfirma Fox Studios am Freitag mit. Die Entscheidung inmitten der landesweiten Anti-Rassismus-Proteste betrifft die “Simpsons”-Charaktere Apu Nahasapeemapetilon und Dr. Hibbert. Bereits Anfang des Jahres hatte der langjährige Synchronsprecher des indisch-stämmigen Ladenbesitzers Apu Nahasapeemapetilon, Hank Azaria, angekündigt, die Vertonung aufgeben zu wollen. Zuvor hatte es immer wieder Rassismusvorwürfe gegeben. Kritiker warfen Azaria eine klischeehafte Darstellung Apu Nahasapeemapetilons vor, weil er dessen indischen Akzent stark überspitzte. Die Entscheidung von Fox Studios betrifft auch die Figur des Arztes Dr. Hibbert, der vom weißen Schauspieler Harry Shearer vertont wird. Shearer leiht zahlreichen weiteren “Simpsons”-Figuren seine Stimme, darunter dem berüchtigten Unternehmer Mr. Burns und dem quirligen Nachbarn der Familie Simpson, Ned Flanders. Landesweite Anti-Rassismus-Proteste in den USA haben auch die Debatte über strukturellen Rassismus und Diskriminierung in der US-Gesellschaft befeuert. Die Proteste wurden vom Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai ausgelöst.

Serie "Die Simpsons" reagiert auf Anti-Rassismus-Proteste

Bei der AUA gibt es schon wieder Veränderungen im Vorstand. Wenige Monate nach dem Abgang von Finanzchef Wolfgang Jani wird auch sein Nachfolger als Finanzer, Andreas Otto, die Airline verlassen. Otto war erst seit September Finanzchef, Jahre vorher aber schon Chief Commercial Officer (CCO). Die Finanzen übernimmt nun CEO Alexis von Hoensbroech selber. Als neuer CCO bei der AUA kommt im Jänner ein bisheriger Swiss-Manager, Michael Trestl, gebürtiger Österreicher. Andreas Otto, derzeit Chief Commercial Officer und Chief Financial Officer, habe sich entschieden, zum 31. Dezember 2020 das Unternehmen auf eigenen Wunsch zu verlassen, um sich zukünftig neuen Herausforderungen außerhalb des Lufthansa Konzerns zu widmen, teilte die AUA Mittwochnachmittag mit. Otto hatte über 20 Jahre Vorstandspositionen der Lufthansa-Gruppe. Die letzten sechs Jahre war er AUA-Vorstand. Seit dem Frühjahr 2020 sei Otto federführend an der Krisenbewältigung sowie der Gestaltung des Finanzierungs- und Hilfspaketes der rot-weiß-roten Airline beteiligt gewesen, schrieb die Airline. Wechsel von Swiss Neu in den AUA-Vorstand zieht Michael Trestl ein. Er soll zum 1. Jänner 2021 die Rolle des Chief Commercial Officers (CCO) übernehmen. Diesem Vorschlag des Lufthansa Vorstands müsse der Austrian Airlines Aufsichtsrat noch zustimmen. Aktuell ist Trestl Leiter des Network Management bei der AUA-Schwesterairline Swiss. Seit Beginn der Coronapandemie steuert er zusätzlich den Neustart der kommerziellen Bereiche der Lufthansa Airlines. Auch Jens Ritter, Chief Operating Officer (COO) der AUA, wird die österreichische Lufthansa-Tochter Ende März 2021 verlassen. Er wird neuer Chief Operating Officer und Mitglied der Geschäftsführung bei Eurowings in Deutschland. Ritter war fünf Jahre Teil des AUA Managements, zuerst als Accountable Manager und seit Anfang 2020 als COO, wo er im operativen Betrieb als oberster Krisenmanager der rot-weiß-roten Airline während der Coronapandemie fungiert hat. Auf Ritter wird ab 1. April 2021 Francesco Sciortino folgen. Er ist derzeit Managing Director und Accountable Manager bei Germanwings. Das Vorstandsressort “Finanzwesen” wird nicht nachbesetzt und ab 1. Jänner von Vorstandschef Alexis von Hoensbroech in Personalunion übernommen. Der Vorstand von Austrian Airlines besteht somit zukünftig aus Alexis von Hoensbroech als CEO & CFO sowie Michael Trestl als CCO und Francesco Sciortino als COO.

Erneut Wechsel an der Spitze der AUA

Riesenfreude im Zoo Schmiding. Breitmaulnashorndame Nina brachte ihr zweites Jungtier zu Welt. Damit ist das aktuelle Nashornbaby, nach Nala im Jahr 2012, dem ersten jemals in Österreich geborenen Nashorn, und Django 2014 das dritte Nashorn das im Zoo Schmiding, in Krenglbach bei Wels, das Licht der Welt erblickte.

Nashorn-Nachwuchs in Schmiding!

Die Zahl der Grippe oder grippeähnlichen Erkrankungen ist im Vergleich zur Vorwoche fast um die Hälfte gesunken und bringt so auch eine Erleichterung für das Gesundheitssystem. Das zeigt die aktuelle Wochenerhebung der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES). Waren in der vergangenen Woche noch 112.000 Menschen an Influenza erkrankt, zählte die AGES in dieser Woche nur mehr 59.000 Grippe-Patienten.

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Der brasilianische Präsident Jair Bolsonari hält die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus für “Hysterie”. In einer Ansprache an die Nation forderte er die Bürgermeister der abgeriegelten Städte Rio de Janeiro und Sao Paulo auf, “zur Normalität zurückzukehren”. Bolsonaro wird zunehmend wegen seines Umgang mit dem Virus, den er als “Fantasie” und “kleine Grippe” bezeichnet, kritisiert.

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