Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Andreas Wohlmuth, der Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), hat an ältere Menschen appelliert, am Dienstag nicht Bau- und Gartenmärkte zu stürmen. “Gesundheit ist wichtiger als Rindenmulch oder das Salatpflänzchen.” Nach Ostern treten nach dem Ausbruch Corona-Krise die ersten Lockerungsmaßnahmen im Handel in Kraft. Wohlmuth befürchtet am ersten Tag der Wiedereröffnung einen regelrechten Kunden-Ansturm auf Bau- und Gartenmärkte. Das würde aber zu einem erheblichen Covid-19-Ansteckungs-Risiko führen. Viele Senioren seien begeisterte Hobby-Gärtner und Heimwerker, so Wohlmuth, der daher die Pensionisten aufrief: “Denken Sie an die vielen Professionisten und an die ,Häuselbauer’, die dringend Material brauchen, um weiterarbeiten zu können. Sie werden am Dienstag nach Ostern in großer Zahl in die Baumärkte kommen.”

Pensionistenverband: Nicht Bau- und Gartenmärkte stürmen

Politisch höchstrangigen Besuch erwartet der Ibiza-Untersuchungsausschuss in der kommenden Woche: Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Vorrangig geht es um mögliche FPÖ-Postenschacher in der Glücksspielindustrie während der Zeit der türkis-blauen Regierung. Aus diesem Grund sollen auch weitere Vertreter der Casinos Austria AG aussagen. Bereits vor zwei Wochen wurde der Glücksspiel-Komplex im U-Ausschuss angerissen. In der Casinos-Personalaffäre geht die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) dem Verdacht nach, ob es um die Bestellung des Wiener FPÖ-Bezirksrats Peter Sidlo zum Finanzvorstand der Casinos Austria Absprachen zwischen der ÖVP-FPÖ-Regierung und dem damaligen Casinos-Miteigentümer Novomatic gab. Bundeskanzler war auch während der türkis-blauen Regierung Kurz, weswegen er nun für den Mittwoch vor den Ausschuss geladen wurde. Zuletzt war der Name des Kanzlers auf einem Scan der SoKo Ibiza (eine handschriftliche Notiz von Casinos-Aufsichtsratschef Walter Rothensteiner) an die Staatsanwälte aufgetaucht. Er will “selbstverständlich in allen Bereichen, wo ich einen Beitrag leisten kann, Auskunft erteilen”, sagte er im Vorfeld. Dies betreffe auch Personalentscheidungen. Fragen an den Kanzler dürfte es aber auch zum Ibiza-Video geben. Für den gleichen Tag bestellt wurde der damalige Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP). Ihm werden sichergestellte WhatsApp-Nachrichten unter anderem mit dem einstigen Vizekanzler und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache zu vermuteten Postenschachern zur Last gelegt. Der nunmehrige Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist als damaliger Regierungskoordinator am Donnerstag geladen. Auch ihn sehen manche Oppositionspolitiker als möglichen Mitwisser. Aber auch prominente Vertreter der Casinos Austria selbst sollen Auskunft geben. So etwa der in der Causa beschuldigte Aufsichtsratschef Walter Rothensteiner. Ihm folgt Casinos-Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner. Tags zuvor ist außerdem der Aufsichtsrat der Staatsholding ÖBAG, Thomas Schmid, im Zeugenstand. Auch er ist Beschuldigter in der Causa.

Kanzler Kurz steht bei Ibiza-U-Ausschuss Rede und Antwort

In der Stadt Salzburg hat sich rund um eine an Covid-19 erkrankte Mitarbeiterin eines Seniorenwohnheims des Roten Kreuzes im Stadtteil Gneis ein neuer Cluster gebildet. Bis Mittwochnachmittag haben sich vier weitere Mitarbeiter und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Auch in der Familie der positiv getesteten Frau traten zwei Fälle auf. Die Pflegerin selbst hatte nie Krankheitssymptome gezeigt, war aber positiv auf das Coronavirus getestet worden, nachdem eine Person in ihrem Umfeld erkrankt war. Und offenbar dürfte auch ein Zusammenhang zu dem erkrankten Mitarbeiter in einem zweiten Seniorenheim in Salzburg-Aigen bestehen. Mehr als 100 Testergebnisse offen Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, werde das Epidemie-Geschehen in den beiden Häusern von den Behörden mittlerweile als “Cluster B” bezeichnet, weil sich immer deutlicher eine einzelne Person als Ursache für alle weiteren Infektionen herauskristallisiere. Die Zahl der erkrankten Personen dürfte sich in den nächsten Tagen weiter erhöhen. “Denn im Cluster B stehen derzeit noch über 100 Testergebnisse aus”, sagte ein Sprecher der Stadt. In beiden Heimen wurden mittlerweile einzelne Wohntrakte von den Gesundheitsbehörden unter Quarantäne gestellt. Die Bewohner der betroffenen Bereiche dürfen die Räumlichkeiten bis zum 16. bzw. 19. Juli nicht verlassen. Es gibt auch keine Besuchsmöglichkeit. Alle Personen müssen jeden Tag in der Früh und am Abend Fieber messen und ein Fiebertagebuch führen. Zuletzt fünf weitere Infektionen Vom neuen Cluster unabhängig traten in der Landeshauptstadt zuletzt fünf weitere Infektionen auf. Drei betreffen die Mitglieder einer türkischen Familie, eine weitere eine Frau, die von einer Bosnien-Reise nach Salzburg zurückgekehrt ist. Zuletzt erkrankte auch eine Frau aus Deutschland.Insgesamt waren in der Stadt damit zuletzt 24 Personen aktuell mit dem Virus infiziert. Das Land meldete am Mittwoch in Summe 46 aktive positive Fälle, mehr als die Hälfte davon in der Stadt Salzburg. Für morgen, Donnerstag, sind zudem die Anfang der Woche angekündigten Testungen der rund 300 Mitarbeiter des Salzburger Schlachthofs in Bergheim (Flachgau) geplant.

Zwei Seniorenheime bilden neuen Cluster

Diese Woche startet die Energiesparmesse Wels! Weitere Highlights der Woche sind u.a. Schubert Pur – geHÖRT dazu, Sophie und das Drei Federn Rätsel oder die Eröffnung von 2 Künstlerinnen, 4 Räume!   

Die Highlights der Woche in Wels

“Wir können und wollen aufsperren – und dies sollte rasch passieren, denn viele Handelsunternehmerinnen und -unternehmer stehen bereits mit dem Rücken zur Wand”, so der Obmann der Bundessparte Handel, Rainer Trefelik, am Donnerstag in einer Aussendung. Die Betriebe bräuchten dingend diese Perspektive. Die Sicherheit für eine Öffnung sei dabei gegeben: “Unsere Betriebe haben bereits unter Beweis gestellt, dass sie unter Einhaltung aller vorgegebenen Maßnahmen sicheres Einkaufen ermöglichen können”, so der Obmann. Zudem sollte auch für die Gastronomie, die vor allem in großen Einkaufsstraßen und Innenstadtlagen in enger Verbindung zum Handel steht, “zumindest für die Tagesgastronomie” möglichst bald eine Möglichkeit gefunden werden, dass diese wieder öffnen kann. Sollte der Lockdown weiter verlängert werden, fordert der Handelsobmann Kompensationen für die betroffenen Betriebe – egal ob mittelbar oder unmittelbar betroffen. “Auch für die mittelbar betroffenen Zulieferer warten wir noch dringend auf Umsatzersatz für das durch den Lockdown weggebrochene Geschäft. Dafür braucht es noch die entsprechende dringend notwendige Richtlinie”, sagte Trefelik. Handelsverband startete Petition Nun beginne die Insolvenz-Lawine zu rollen, warnt der Handelsverband. “Unzählige Betriebe stehen vor dem Ende ihrer wirtschaftlichen Existenz, Hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr”, sagte der Chef der Interessenvertretung, Rainer Will. Der Verband hat daher auf www.arbeitsplaetzeretten.at eine Online-Petition gestartet, auf der bis dato rund 600 Personen unterschrieben haben. Gefordert wird unter anderem ein ehestmögliches Ende des Corona-Lockdowns. Die Hilfen für Unternehmen sollten von 800.000 Euro bzw. drei Millionen Euro auf zumindest fünf Millionen Euro erweitert werden. “Nur so können wir Arbeitsplätze, das Einkommen der Mitarbeiter und das Überleben der Unternehmen sichern”, heißt es auf der Website zur Petition.

"Stehen mit Rücken zur Wand": Handel will rasch aufsperren

Die Slowakei setzt außer Tschechien auch Österreich, Ungarn und Polen auf die Liste der “roten” Corona-Risikoländer. Das entschied der Krisenstab (UKS) am Montag, wie Innenminister Roman Mikulec laut Nachrichtenagentur TASR mitteilte. Bisher hatten die slowakischen Behörden Wien, Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich und Niederösterreich als Risikoregionen eingestuft. Für diese Bundesländer gab es die Empfehlung, vermeidbare Reisen dorthin zu unterlassen. Demnächst ist geplant, Antigen-Schnelltests an ausgewählten Grenzübergängen durchzuführen. Laut Ministerpräsident Igor Matovic soll an zehn bis zwölf Übergängen bei der Einreise in die Slowakei verpflichtend getestet und nächste Woche damit begonnen werden. Pendler müssten sich dagegen nur alle zwei Wochen einem Antigentest unterziehen. Private Anbieter würden die Tests zur Verfügung stellen. Um zu wissen, wie viele Test nötig sind, werde es eine Beobachtung der Grenzüberquerungen geben. In der Zwischenzeit würden in anderen EU-Mitgliedstaaten zertifizierte PCR- und Antigen-Tests von der Slowakei akzeptiert. Die Slowakei versucht mit Tests der Pandemie Herr zu werden. Matovic hatte die vergangenen Wochenenden Massentests in dem 5,5-Millionen-Einwohnerland durchführen lassen, an dem zwei Drittel der Bevölkerung zwischen zehn und 65 Jahren teilnahmen. 0,63 Prozent der Tests seien an diesem Wochenende positiv ausgefallen, berichtete der für die Durchführung der Aktion zuständige Verteidigungsminister Jaroslav Nad. Wer einen negativen Test vorweisen kann, wird von den geltenden Ausgangsbeschränkungen ausgenommen.

Slowakei setzt Österreich, Ungarn, Polen auf Rote Liste