Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Arzneimittel sind auch in der derzeitigen Situation weiterhin verfügbar. „Wir sehen im Moment keine Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Verfügbarkeit von Arzneimitteln“, betont Alexander Herzog, Generalsekretär der Pharmig. Sowohl die Hersteller als auch der Großhandel sind lieferfähig und es wird alles getan, um gemeinsam mit den Partnern der Vertriebskette sowie den österreichischen Behörden den Arzneimittelfluss aufrecht zu erhalten.

Produzenten beruhigen: Arzneimittel bleiben verfügbar

Die Ölpreise haben am Mittwoch weiter zugelegt. Als wichtigster Preistreiber gilt die Aussicht auf einen wirksamen Corona-Impfstoff mit der Hoffnung auf eine stärkere konjunkturelle Belebung und eine damit verbundene höhere Nachfrage nach Rohöl. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 44,12 US-Dollar (37,36 Euro). Das waren 51 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 52 Cent auf 41,88 Dollar. Seit Anfang November hat sich Rohöl aus den USA um mittlerweile etwa 24 Prozent und Rohöl aus der Nordsee um rund 23 Prozent verteuert. Aktuell liegen beide Preise nur noch knapp unter ihrem August-Hoch nach dem Corona-Crash im Frühjahr, aber dennoch weiter deutlich unter dem Stand von Ende 2019. Den stärksten Preisschub gab es in diesem Monat zum Wochenauftakt, als bekannt wurde, dass der vom Mainzer Unternehmen Biontech und vom US-Konzern Pfizer gemeinsam entwickelte Corona-Impfstoff über eine hohe Wirksamkeit verfügen soll. Gestützt werden die Ölpreise aber auch durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Dienstagabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in den USA um 5,15 Millionen Barrel verzeichnet hat. Sinkende Ölreserven haben in der Regel steigende Ölpreise zur Folge. Am Donnerstag werden die offiziellen Daten der US-Regierung zur Entwicklung der Ölreserven erwartet.

Ölpreise legen weiter zu und liegen nur mehr knapp unter August-Hoch

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 30 Proben von konventionell hergestelltem Obst und Gemüse aus heimischen Supermärkten und Diskontern auf Pestizide und andere Chemikalien untersucht. Zehn Erzeugnisse waren unbelastet. “In einzelnen Produkten stießen wir auf nicht unerhebliche Mengen an Pestiziden bzw. Chlorverbindungen, beim Obst etwas mehr als beim Gemüse”, berichteten die Tester. Allerdings waren sämtliche Produkte verkehrsfähig, da die gesetzlichen Grenzwerte in keinem Fall überschritten wurden, ist im aktuellen “Konsument”-Magazin (August-Ausgabe) nachzulesen. Die Ergebnisse im Detail: Vier Obst und sechs Gemüseproben waren frei von Pestizidrückständen. Zwei weitere Obst- und drei Gemüseproben waren so gering belastet, dass dafür ebenfalls ein “sehr gut” vergeben wurde. In zwei Proben (Heidelbeeren und Kirschen) fanden sich hingegen so hohe Mengen, dass die Tester mit “nicht zufriedenstellend” bewerteten. Rückschlüsse, inwieweit bestimmte Obst- oder Gemüsesorten belastet sind, lasse der Test nicht zu, ebenso wenig die Herkunft: “In Nektarinen, Zucchini und Brokkoli aus Spanien waren keine Pestizidrückstände nachweisbar, spanische Heidelbeeren und Kirschen hingegen wiesen erhöhte Belastungen auf”. “Ein Nebenergebnis unserer Recherche war, dass Obst und Gemüse aus Ländern anderer Kontinente mittlerweile zum Standardrepertoire in heimischen Supermärkten gehört”, so das Fazit der Konsumentenschützer. Diese Stoffe wurden nachgewiesen Unter den laut VKI problematischen Pestiziden, die nachgewiesen wurden, waren das bienentoxische Lambda-Cyhalothrin und das für Säugetiere und Vögel hochgiftige Thiacloprid, etwa in Birnen aus Südafrika. Grapefruits aus Zypern wiesen u.a. Chlorpyrifos auf, der Stoff sei hochgiftig für Säugetiere, Vögel, Fische, andere Wasserorganismen und Bienen. Auch Formetanat, das u.a. gegen Spinnmilben eingesetzt wird, fand sich. In der EU ist der Wirkstoff grundsätzlich zugelassen, in Österreich in der Landwirtschaft verboten. Eine auf Obst und Gemüse basierte Ernährung sei für die Gesundheit trotzdem alternativlos, wurde betont. Abwaschen hilft nicht gegen Pestizide. Bei Blattsalaten lässt sich die Belastung unter Umständen verringern, indem man die äußeren Blätter entfernt. Auch das Schälen von Obst und Gemüse wird gelegentlich empfohlen. Damit werden aber auch viele Nährstoffe entfernt. “Zumindest etwas reduzieren lässt sich die Pestizidbelastung dadurch, dass man bei der Auswahl der Obst- und Gemüsesorten variiert”, raten die Konsumentenschützer. “Denn wie unser Test zeigt, sind nicht alle Produkte gleichermaßen belastet.” Am sichersten sei man mit Bio-Produkten. Diese seien, von seltenen Ausreißern abgesehen, in der Regel völlig frei von Pestiziden.

Pestizide in Obst und Gemüse: 6 von 30 Proben "auffällig"

Im Europaparlament hat sich die Zahl der Corona-Infizierten mit Stand Mittwochabend von zuletzt sechs auf zehn erhöht. Das sagte der Vizepräsident und ÖVP-Europaabgeordnete Othmar Karas am Donnerstagnachmittag in einer Videoschaltung vor Journalisten. Demnach seien ein Abgeordneter, ein Assistent eines Abgeordneten, drei Mitarbeiter des Europaparlaments und fünf externe Mitarbeiter infiziert. 85 Prozent aller Mitarbeiter des Europaparlaments würden derzeit Telearbeit verrichten, großteils im Home Office. Es kämen nur jene ins Parlament, die “für den täglichen legistischen Ablauf dringend notwendig sind”, zum Beispiel weil sie in der Übersetzungsarbeit oder bei der technischen Abwicklung der Plenartagung tätig sind. Bis auf Weiteres würden derartige Plenartagungen monatlich abgehalten werden, derzeit sei das geplant für April, Mai und Juni.

Zehn Fälle im Europaparlament

Jetzt wird es für Dominic Thiem erstmals seit sechs Monaten wieder so richtig ernst. Zwar hat der 26-jährige Niederösterreicher wie auch seine Gegner zahlreiche Tennis-Schauturniere in der Coronakrise ernster genommen als sonst, doch die Rückkehr auf die ATP-Tour ist ein ganz anderes Kaliber. Am Samstag reist Thiem mit Coach Nicolas Massu und Physio Alex Stober nach New York. Dort bereitet sich der Weltranglisten-Dritte, dessen Jahr mit dem Finaleinzug bei den Australian Open so gut begonnen hatte, gleich auf zwei Turniere vor. Ungewöhnliche Zeiten erforderten auch für Turnier-Organisatoren ungewöhnliche Maßnahmen: Das Masters-1000-Turnier von Cincinnati wurde aus Ohio nach Flushing Meadows verlegt. Dort wird eine “Bubble”, wie man sie aus NHL oder NBA kennt geschaffen, in der die Spieler und deren dezimierter Tross nur zwischen einem Hotel auf Long Island und dem Turnerschauplatz pendeln. Nach dem 1000er-Event gehen dann am selben Schauplatz wie gewohnt die US Open in Szene. Ab 22. August, exakt sechs Monate nach Thiems bisher letztem Match (Viertelfinal-Aus in Rio de Janeiro), beginnt das 1000er-Event. Doch zwecks Akklimatisierung reist Thiem schon am 15. August an. Und mit ihm auch sein Hauptcoach, der Thiem vier Monate nur aus der Ferne gesehen hatte. Nicolas Massu arbeitet seit Dienstag wieder intensiv mit dem dreifachen Major-Finalisten. Der Chilene, einst Olympiasieger im Einzel und Doppel, weiß um die Außergewöhnlichkeit der Situation in Corona-Zeiten. “Natürlich werden die Dinge dort nicht normal sein. Andererseits müssen die Turniere irgendwann wieder starten”, so Massu bei einem Medientermin Mittwochabend bei einem Heurigen in Wien. Es werde bei den Turnieren ohne Zuschauer sehr strenge Regeln geben. “Wenn du die Regeln nicht befolgst, wirst du disqualifiziert. Man muss das aber auch respektieren, weil sie sehr große Anstrengungen unternehmen, das Turnier auszutragen. Ich glaube, es wird klappen”, zeigte sich Massu optimistisch. Die hohen Coronavirus-Fallzahlen in den USA sollen durch die rigorose Schaffung einer Blase, in der sich ein stark verkleinerter Turniertross bewegt, keine Rolle spielen. Dass ein Rafael Nadal als Titelverteidiger vielleicht auch nicht nach New York reist, weil ihm dank einer Sonder-Weltranglistenregelung die Punkte aus 2019 erhalten bleiben, ist eher nachvollziehbar. Thiem hingegen hat nichts zu verlieren: Cincinnati musste er im Vorjahr erkrankt auslassen und auch bei den US Open stoppte ihn ein viraler Infekt schon in Runde eins. Er kann also voll punkten. “Die eine Sache ist das Ranking und die Punkte, die andere ist, dass die Spieler spielen wollen. Dominic liebt es, Turniere zu spielen, sie haben alle jetzt viele Monate gewartet”, erläuterte Massu. Der Südamerikaner sieht einen Vorteil darin, dass Thiem von den Topstars dank vieler Schauturniere, die auch von allen Spielern sehr ernst genommen wurden, die meiste Matchpraxis hat. Thiem, der sich in der Zeit des Lockdowns bzw. der Turnierpause zwei bis drei Kilo Muskelmasse am Oberkörper erarbeitet hat, hat Massu bei den Schauturnieren in Kitzbühel und Berlin beeindruckt. “Dort habe ich ihn wirklich stark gesehen. Er schaut körperlich sehr gut aus, hat eine gute Energie. Entscheidend wird auch sein, wie man es vom Kopf her schafft. Und es wird interessant zu sehen, wie man in einem großen Stadion ohne Fans spielt.” Massu bemüht sich erneut, dass man nicht schon von einem Finale oder gar dem ersten Titel reden dürfe. “Djokovic und Dominic und vielleicht einer mehr sind die Favoriten. Er war bei den Australian Open näher am ersten Grand-Slam-Sieg als bei den French Open – bei einem Hartplatzturnier im Jänner. Also man weiß nie, was passiert”, erinnerte Massu an den Fünfsatz-Thriller gegen Djokovic. Sein Schützling reise mit dem Selbstvertrauen, dass er beim bis dato letzten Slam nahe am Sieg dran war, in die USA. Eine Entwertung durch die Absage von Nadal und das Fehlen von Roger Federer sieht Massu nicht. “85 bis 90 Prozent der Spieler haben genannt. Die Spieler wollen immer gegen die Besten der Welt gewinnen, aber wenn man sich die Liste anschaut… Nur weil Federer und Nadal nicht fahren, wird es keine leichte Auslosung sein.” Ob es große Überraschungen geben könnte nach einer so langen Pause? “Das könnte schon sein. Es ist nicht leicht, wenn man sechs Monate nicht spielt. Aber die Spieler, die vor der Pause den Unterschied ausgemacht haben, werden es wieder tun, deswegen sind sie so gut.”

Dominic Thiem reist am Samstag nach New York