Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Genau wie beim Wandern ist auch in der Wintersaison ein gewisses Maß an Vorbereitung wichtig: Abgesehen vom Wachsen der Ski und der richtigen Bindungseinstellung ist auch gezieltes körperliches Training von Vorteil, um das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Die Klinikum-Experten für das Bewegungssystem geben Tipps, wie man sich am besten für die Wintersportsaison vorbereitet.

Bestens vorbereitet in die Wintersportsaison

Es war nicht nur hinter vorgehaltener Hand ein Testlauf für die gesamte Branche: Die Durchführung der (reduzierten) Salzburger Festspiele in Coronazeiten könnte als Modell für künftige Festivals dienen. Nach dem erfolgreichen Abschluss kommt nun Lob aus der Bundespolitik: Gesundheitsminister Rudi Anschober und Kultur-Staatssekretärin Andrea Mayer (beide Grüne) stellen ein positives Zeugnis aus. So seien die Salzburger Festspiele “nicht nur kulturpolitisch ein großer Erfolg” gewesen, sie hätten auch “gezeigt, dass auch in Zeiten der Corona-Krise große Kultur-Festivals möglich sind, wenn sie durch ein professionelles Präventionskonzept begleitet werden”, heißt es in einer Aussendung des Sozialministeriums am Montag. “Salzburg ist der Beweis dafür, dass auch während der weltweit schwersten Pandemie seit 100 Jahren große Kulturveranstaltungen erfolgreich umgesetzt werden können”, so Gesundheitsminister Anschober, der den Festspielen für den “Beleg” dankte, “dass die Balance zwischen Kunst und Gesundheitsschutz möglich ist”. Dieses erfolgreiche Beispiel solle viele Kulturveranstalter “ermutigen und ist auch international ein wichtiges Modell für Kultur-Events”. Auch Kunst- und Kulturstaatssekretärin Mayer zeigte sich erfreut: Die Festspiele hätten gezeigt, “dass ein durchdachtes Präventionskonzept und eine gute Umsetzung das Risiko für alle minimiert”. Für den Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) war die Ausrichtung der Festspiele “eine Entscheidung von nicht zu unterschätzender Tragweite”. Salzburg habe “nicht nur eine Vorreiterrolle für alle Kulturveranstaltungen eingenommen, sondern auch ein starkes Lebenszeichen für die Kultur und letztlich für die gesamte Gesellschaft gesetzt”.

Politik lobt Salzburger Festspiele als Modell

Nach dem Fund einer im Bataclan-Club in Paris gestohlenen Tür mit einem Banksy zugeschriebenen Bild haben Ermittler sechs Verdächtige in Frankreich festgenommen. Sie kamen alle in Untersuchungshaft, wie Justizkreise am Samstag in Paris bestätigten. Die berühmte Tür war vor gut zwei Wochen in einem Landhaus in der italienischen Region Abruzzen gefunden worden. Auf der Tür ist ein Frauenbild zu sehen, das von dem britischen Streetart-Künstler stammen soll. Die Ausgangstür der Konzerthalle war im Jänner 2019 in Paris gestohlen worden. Der Ort ist für die französische Hauptstadt äußerst symbolträchtig: Im Bataclan waren im November 2015 bei einem Terroranschlag 90 Menschen getötet worden. Die Justiz eröffnete den Kreisen zufolge Ermittlungsverfahren. Zwei Verdächtigen wird bandenmäßiger Diebstahl vorgeworfen, den übrigen vier Beihilfe dazu. Die Verdächtigen wurden in den vergangenen Tagen in den südostfranzösischen Departements Isere und Haute-Savoie festgenommen.

Festnahmen nach Fund von gestohlener Banksy-Tür

Eiskunstläuferin Jekaterina Alexandrowskaja, Junioren-Weltmeisterin 2017, ist 20-jährig in Moskau gestorben. Die Sportwelt verliere eine unglaubliche Athletin, teilte das Australische Olympische Komitee am Sonntag mit. Für Australien war Alexandrowskaja bei Olympia in Südkorea angetreten. Erst am 8. Juli war mit Snowboarder Alex Pullin ein anderer aktiver australischer Wintersportler verstorben. “Die ISU ist über die Nachricht geschockt”, erklärte Jan Dijkema, Präsident des Weltverbandes, in einer Stellungnahme. “Sie war eine talentierte Paarläuferin und die Eiskunstlauf-Gemeinschaft wird sie vermissen.” Zusammen mit ihrem australischen Partner Harley Windsor war Alexandrowskaja 2017 in Taipeh Junioren-Weltmeisterin geworden. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang erreichte das Duo für Australien den 18. Platz. “Worte können nicht beschreiben, wie ich mich gerade fühle. Ich bin zutiefst am Boden zerstört und krank über den traurigen und plötzlichen Tod von Katia”, schrieb Harley auf Instagram. Heuer im Februar hatte das Eiskunstlauf-Paar seine gemeinsame Karriere beendet. Die Nachricht vom Tod der gebürtigen Russin Alexandrowskaja in ihrer Geburtsstadt sei “zutiefst traurig”, teilte das Nationale Olympische Komitee Australiens am Sonntag mit. Sie sei “eine lebendige und talentierte Person und eine unglaubliche Athletin” gewesen. “Das Leben seit den Winterspielen 2018 war für sie nicht einfach”, meinte Ian Chesterman, Chef de Mission des australischen Teams in Pyeongchang. “Dies ist eine weitere rechtzeitige Erinnerung daran, wie zerbrechlich das Leben ist.”

Eiskunstläuferin Alexandrowskaja mit 20 Jahren gestorben

In Großbritannien sind mittlerweile mehr als 5.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Nach Angaben der britischen Gesundheitsbehörden wurden bis Montag 5.373 Todesfälle registriert. In den vergangenen 24 Stunden seien 439 Patienten gestorben. Damit verzeichnete Großbritannien den zweiten Tag in Folge einen Rückgang bei der Zahl der neuen Corona-Todesfälle. Landesweit haben sich nach Behördenangaben mehr als 51.600 Menschen mit dem Erreger angesteckt. Zu den Infizierten zählt auch der britische Premierminister Boris Johnson.

Mehr als 5.000 Tote in Großbritannien

Covid-19 hat laut der Ärztekammer für Niederösterreich das erste Todesopfer unter Medizinern im Bundesland gefordert. Es handelte sich einer Aussendung zufolge um einen Hausarzt, “der sich bis zuletzt in seiner Ordination um seine Patientinnen und Patienten gekümmert hat“. Der Erkrankte sei auf der Intensivstation eines Krankenhauses gestorben, teilte eine Sprecherin der Kammer auf APA-Anfrage mit. Der Mediziner habe über das gesetzliche Pensionsalter hinaus gearbeitet.

Ärztekammer über Tod eines Hausarztes erschüttert