Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Die von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) angekündigte Stichprobenuntersuchung von 2.000 Österreichern auf eine Infektion mit dem Coronavirus soll bereits morgen, Dienstag, starten. Das kündigte Forschungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) gegenüber der APA an. Die Feldarbeit mit den Testungen soll am Freitag abgeschlossen sein, die Auswertung bis Anfang nächster Woche vorliegen. Durchgeführt wird die Studie vom Sozialforschungsinstitut SORA, das die Auswahl der Stichprobe sowie die Auswertung vornimmt, in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Medizinischen Universität Wien.

Stichprobenstudie soll schon Dienstag starten

Ein Rennradfahrer, der am Samstag im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich am Donauradweg unterwegs war, ist beim Überqueren der Gleise der Mühlkreisbahn von einem Zug erfasst worden. Den Einsatzkräften zufolge hatte der 38-jährige Linzer großes Glück. Das Fahrrad wurde in zwei Teile gerissen, der Lenker wurde aber nur leicht verletzt. Der Linzer darf heute “seinen zweiten Geburtstag feiern”, wies die Polizei in einer Aussendung auf den glücklichen Umstand hin, dass der Oberösterreicher nur Schürfwunden erlitten hatte. Er wurde ins UKH Linz gebracht. Wie die Ermittlungen ergaben, dürfte der Mann den von hinten herannahenden Zug in Ottensheim übersehen und überhört haben. Der Lokführer gab an, dass ein im vorderen Bereich des Zuges montiertes Trittbrett das Fahrrad im Bereich der Sattelstütze erfasst hatte. Dadurch wurde der 38-Jährige vom Rad geschleudert. Der Zug sei zum Unfallzeitpunkt um 12.50 Uhr mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 km/h unterwegs gewesen, berichtete der Lokführer. Die Bahnstrecke wurde wegen des Unfalls eine halbe Stunde lang gesperrt.

Linzer Radfahrer nach Unfall mit Zug nur leicht verletzt

Australien verzeichnet derzeit die höchsten Ansteckungsraten mit dem neuartigen Coronavirus seit Beginn der Pandemie. Am Montag meldeten die Behörden mindestens 549 neue Infizierte, fast ausschließlich im Bundesstaat Victoria mit der Millionenmetropole Melbourne. Am Sonntag waren mit zehn Todesfällen die meisten Corona-Toten an einem Tag gemeldet worden. In Victoria allein lagen die Neuansteckungen am Sonntag bereits bei 459, am Tag davor bei 357. Die Behörden gestanden ein, dass die Eindämmung der Ansteckungswelle in Melbourne länger dauere als erhofft. Der gesamte Bundesstaat ist weitgehend vom Rest des Landes abgeriegelt, in Melbourne wurden Ausgangsbeschränkungen und eine Maskenpflicht verhängt. Der oberste Gesundheitsbeamte des Bundesstaates, Brett Sutton, äußerte sich dennoch optimistisch: Zwar könnten die Ansteckungszahlen weiter schwanken und vereinzelt neue Höchstwerte erreichen, den Modellberechnungen zufolge müsste der Höhepunkt aber überschritten sein. Australien hatte die Ausbreitung des Coronavirus zunächst erfolgreich eingedämmt. Bereits im April gab die Regierung Entwarnung, im ganzen Land wurden die Corona-Regeln wieder gelockert. In der vergangenen Woche lag die Zahl der täglichen Neuansteckungen aber mehrmals über dem Höchstwert der ersten Welle im März. Die Gesamtzahl der verzeichneten Coronavirus-Infektionen in Australien liegt inzwischen bei rund 15.000, 161 Menschen starben. Damit ist der Verlauf der Pandemie in dem Land weiter verhältnismäßig mild.

Australien meldet Rekordzahl an Corona-Ansteckungen

Mit dem heutigen Freitag erwacht das Kulturgeschehen in Österreich aus seinem coronabedingten Dornröschenschlaf – zumindest in gewissen Branchen. Denn während Theater, Kinos und Museen unter entsprechenden Auflagen ihre Betriebe wieder hochfahren können, vermissen Veranstalter von Pop- und Rockkonzerten weiterhin Lösungen. Diese seien “nicht vorhanden”, so Nova-Rock-Chef Ewald Tatar.

Popveranstalter fühlen sich beim Kultur-Neustart übergangen

Der unter Heavy-Metal-Fans als legendärgeltende amerikanische Schlagzeuger Frankie Banali ist tot. Er starb am Donnerstag in Los Angeles im Alter von 68 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie der “Rolling Stone” am Wochenende unter Berufung auf Banalis Agenten berichtete. Das Mitglied der Band “Quiet Riot” habe 16 Monate “tapfer und mutig” gegen die Krankheit gekämpft und so lange es ging live vor Publikum gespielt, schrieb Banalis Frau Regina demnach in einer Stellungnahme. Banali hat eine jahrzehntelange Karriere als Musiker hinter sich. Er trat seit 1982 mit “Quiet Riot” auf und wurde vor allem durch sein schwungvolles Spiel in den Hits “Cum On Feel the Noize” und “Metal Health” bekannt.

Quiet-Riot-Drummer Frankie Banali 68-jährig gestorben

US-Präsident Donald Trump macht bei der Entwicklung und Zulassung eines Corona-Impfstoffs Druck auf die zuständige Bundesbehörde – mit Beschuldigungen: Bei der Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) erschwerten ihm feindlich gesinnte Beamte die Entwicklung von Corona-Medikamenten und Impfstoffen, damit es vor der Wahl am 3. November keine Erfolgsmeldung geben könne, behauptete Trump auf Twitter. Die Vertreter des “tiefen Staates, oder wer auch immer”, machten es den Pharmaunternehmen schwer, Probanden für Medikamente und Impfstoffe zu bekommen, schrieb Trump weiter. An den Behördenchef Stephen Hahn gerichtet schrieb er: “Wir müssen uns auf Geschwindigkeit und das Retten von Leben konzentrieren.” Trump hatte bereits zuvor gesagt, er hoffe, dass es etwa zur Zeit der Wahl einen Impfstoff geben werde. Experten haben allerdings gewarnt, dass jegliche politische Einmischung in den Prozess der Erprobung und Zulassung eines Impfstoffs dessen Legitimität und Sicherheit infrage stellen könnte. Sollte es bezüglich des Impfstoffs Zweifel geben, könnten viele Menschen auf eine Impfung verzichten, womit die Pandemie letztlich schwerer einzudämmen wäre. FDA-Chef Hahn hat wiederholt erklärt, dass sich die Behörde bei der Zulassung eines Corona-Impfstoff an ihre bekannten und streng wissenschaftlichen Abläufe halten werde. Es gebe keinen Druck auf die FDA, ihre bewährten Kriterien aufzuweichen, sagte er weiter. Derzeit befinden sich mehrere Impfstoffkandidaten in großen klinischen Studien mit bis zu 30.000 Probanden. Sollten diese im Herbst erfolgreich abgeschlossen sein, könnten die Aufsichtsbehörden mit dem – normalerweise aufwendigen und langwierigen – Prozess der Zulassung beginnen. Experten der US-Regierung, darunter der renommierte Immunologe Anthony Fauci, haben sich zuversichtlich gezeigt, dass es Anfang 2021 einen Impfstoff geben könnte.

Trump ortet Verschwörung bei Impfstoff-Zulassungsbehörde