Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Grünen-Chef und Vizekanzler Werner Kogler dementierte gestern in der ZIB2, dass die Regierung noch im Oktober, aufgrund der gestiegenen Corona-Neuinfektionen, einen neuen bundesweiten Lockdown plane: “Das stimmt nicht”, stellte der Vizekanzler klar. “Ich habe auch von diesem Gerücht gelesen, das von Herrn Norbert Hofer ausgeht. Die ganze blaue Truppe ist ein Fall für den Sektenbeauftragten. Das ist völlig an den Haaren herbeigezogen”. “Haben aus Frühjahr gelernt” Richtig sei stattdessen, dass man einen zweiten Lockdown in Österreich mit allen Mitteln und Behörden verhindern wolle: “Wir haben viel aus dem Frühjahr und dem ersten Lockdown gelernt. Auch von den Maßnahmen und den Folgen”, so Kogler. Der Vizekanzler sei demnach “sehr zuversichtlich”, dass ein weiterer Lockdown verhindern werden könne. “Wir gehen nicht davon aus, dass es dazu kommt.”

Kogler: "Kein zweiter Lockdown geplant"

Die Lebensqualität armutsbetroffener Familien hat sich in Zeiten der Corona-Pandemie eklatant verschlechtert, wie die Volkshilfe aus einer Umfrage folgert. Die Hälfte der Befragten bewertete ihre aktuelle Lebensqualität demnach mit den Schulnoten 4 oder 5. Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger warnt vor einer Ausbreitung von Kinderarmut – Einmalzahlungen könnten dies nicht stoppen. Die Umfrage wurde im Juni telefonisch unter 100 armutsbetroffenen Personen mit Kindern durchgeführt – sie ist nur bedingt repräsentativ, biete jedoch einen guten Indikator für die Problem- und Stimmungslage, meint man bei der Volkshilfe. Wie schlecht die Familien ihre eigene Lebenssituation seit Corona einstufen, “hat selbst uns erschüttert”, erklärte Fenninger. 38 Prozent der Befragten beurteilten ihre aktuelle Lebensqualität in Corona-Zeiten mit der Schulnote 4 (Genügend), zwölf Prozent mit 5 (Nicht Genügend) – geht es um die Lebensqualität vor der Pandemie, gaben nur sieben Prozent einen Vierer und niemand einen Fünfer. Mehr als Dreiviertel aller Befragten (79 Prozent) gaben an, sich jetzt noch mehr Sorgen über die Zukunft zu machen, 62 Prozent fühlen sich “oft überfordert”. Auf die Hälfte der befragten Familien (51 Prozent) hat sich die Coronakrise finanziell negativ ausgewirkt. Über die Hälfte (55 Prozent) sorgt sich auch, dass ihre Kinder in der Schule nicht gut abschließen werden. Auf die Frage, wie sich die Emotionalität ihrer Kinder in der Coronakrise verändert hat, gab jeweils mehr als die Hälfte der Eltern an, dass ihre Kinder trauriger (74 Prozent), einsamer (57 Prozent) oder aggressiver (53 Prozent) waren als zuvor. Laut Volkshilfe haben armutsgefährdete Kinder auch häufig Probleme in der Schule, der Umfrage zufolge war denn auch fast ein Viertel der Kinder (23 Prozent) erleichtert, dass sie nicht in die Schule mussten. Ein Fünftel soll fröhlicher gewesen sein, weil schwierige Situationen wie Mobbing wegfielen. Die Eltern fühlten sich durch das Homeschooling wenig überraschend stark belastet. Neben den bekannten Herausforderungen wie fehlenden Laptops oder schlechtem Internetzugang nannten die meisten (58 Prozent), dass ihnen das Wissen fehle, um ihren Kindern bei den Aufgaben helfen zu können. Kinder mit besonderen Bedürfnissen wie Lernschwächen seien in Corona-Zeiten von der Politik vergessen worden, bemängelt die Volkshilfe außerdem. “Kurzarbeit, Rekordarbeitslosigkeit und neue Sozialhilfe stellen einen gefährlichen Brandbeschleuniger für die Ausbreitung von Kinderarmut in Österreich dar”, befürchtet Fenninger. Die von der Bundesregierung gebotenen Einmalzahlungen “können diesen Brand nicht stoppen”, glaubt er. Vielmehr brauche es nachhaltige Unterstützung wie zum Beispiel eine Erhöhung der Nettoersatzrate des Arbeitslosengeldes auf mindestens 70 Prozent.

Lebensqualität armer Familien hat sich verschlechtert

Österreich und Deutschland befinden sich derzeit in Sachen SARS-Cov-2 bzw. Covid-19 in einer guten Situation. Doch die Pandemie sei nicht vorbei. Jetzt gehe es darum, ein neuerliches größeres Aufflackern der Erkrankungen zu verhindern. Dies erklärten Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Experten, unter ihnen der Berliner Virologe Christan Drosten, Mittwoch in Wien. “Die Zahlen sind sehr gut. Es ist aber absolut nicht vorbei. Wir hatten in den letzten 24 Stunden 14 Neuinfektionen zu verzeichnen. Wir haben 417 aktuell Erkrankte. 71 befinden sich in Spitälern, nur mehr elf in intensivmedizinischer Behandlung”, fasste Anschober die Situation in Österreich bei der Pressekonferenz zusammen. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung seien die frühen und schnellen Maßnahmen in Ländern wie Österreich und Deutschland gewesen, betonten der Minister und der per Video zugeschaltete Berliner Virologe. “Wir haben den Lockdown mit 16. März beschlossen. Das war die richtige Maßnahme zur richten Zeit. Nur eine Woche später hätte es eine Vervierfachung der Erkrankungen gegeben”, sagte der Ressortchef. Drosten fügte hinzu: “Wichtig war die Kompetenz, dass schnell reagiert wurde. Wir waren in der Lage, die Situation schnell zu erfassen. (…) Wir haben gemerkt, was los ist.” Jetzt sei man in der Lage, “dass uns das Virus nicht mehr auffällt”. Allerdings müsse man die Lage rund um das Coronavirus jetzt längerfristig unter Kontrolle halten. Anschober: “Wir stehen vor großen Herausforderungen. (…) Wir müssen vermeiden, dass aus einer Sinuskurve wieder eine exponentielle Kurve wird.” Wenn die Situation aus dem Ruder laufe, werde es rasch sehr schwer, die Erkrankungsraten wieder zu senken.

Coronapandemie laut Minister Anschober "nicht vorbei"

Die Europäische Union will weltweit Geld für die Entwicklung und Herstellung eines Covid-19-Impfstoffs einsammeln. Europa sei bereit, im Internet eine internationale Geberkonferenz für die nötige Finanzierung zu organisieren, erklärten EU-Ratschef Charles Michel und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag nach einer Videokonferenz der G20-Staaten. Sie begrüßten, dass die G20 die Weltgesundheitsorganisation WHO um eine globale Initiative zur Reaktion auf Pandemien gebeten habe. In diesem Zusammenhang würde die EU die Geberkonferenz ausrichten. Michel und von der Leyen dankten den G20-Partnern für ihre Solidarität mit den am stärksten betroffenen EU-Ländern. Sie erklärten ihrerseits die Bereitschaft der EU, armen Ländern speziell in Afrika bei der Bekämpfung von Covid-19 zu helfen. Die beiden EU-Vertreter betonten, Handelsströme und Lieferketten müssten aufrechterhalten werden. Nur so könnten die wirtschaftlichen Folgen begrenzt und die Herstellung wichtiger medizinischer Ausrüstung aufrechterhalten werden. Die EU rief die G20-Staaten auf, sich bei der Rückkehr im Ausland gestrandeter Bürger gegenseitig zu helfen.

EU schlägt Geberkonferenz für Impfstoff vor

SpOC wie Spock: Die neuen US-Weltraumstreitkräfte haben mit dem Namen ihrer Einsatzkommandozentrale für Belustigung gesorgt. Die Space-Force gab am Dienstag ihre künftige Organisationsstruktur bekannt. Das Einsatzführungskommando heißt offiziell Space Operations Command – und wird SpOC abgekürzt. Internetnutzer fühlten sich an die Filmfigur Spock aus der Science-Fiction-Serie “Star Trek” erinnert. Der Vulkanier mit den spitzen Ohren ist einer der beliebtesten Charaktere der Serie. In Online-Netzwerken machten sofort Fotos und Video-Clips des vom Schauspieler Leonard Nimoy verkörperten Offizier des Raumschiffs Enterprise die Runde. Schon mit ihrem Logo hatten die US-Weltraumstreitkräfte – ein umstrittenes Prestigeprojekt von Präsident Donald Trump – viele an “Star Trek” erinnert. Das Logo hat große Ähnlichkeit mit dem Emblem der fiktiven Sternenflotte aus der Kultserie. Trump hatte die Weltraumstreitkräfte Ende vergangenen Jahres gegründet. Die United States Space Force wurde zur sechsten Teilstreitkraft neben dem Heer, der Marine, dem Marinekorps, der Luftwaffe und der Küstenwache. Allerdings sind die Weltraumstreitkräfte gleichzeitig an die Luftwaffe angeschlossen. Sie sollen mögliche Bedrohungen für die USA im All und aus dem All abwenden, etwa feindliche Angriffe auf US-Satelliten. Das Einsatzführungskommando SpOC wird seinen Sitz am Luftwaffenstützpunkt Peterson im US-Bundesstaat Colorado haben.

SpOC: Belustigung über Name von Space-Force-Kommandozentrale

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei standen Montagvormittag bei einem Brandverdacht in einem Mehrparteienwohnhaus in Wels-Pernau im Einsatz.

Brandverdacht in einem Mehrparteienwohnhaus in Wels-Pernau