Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

Merken
Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der frühere James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan (“GoldenEye”) ist dankbar, dass er den berühmten Geheimagenten 007 in vier Filmen spielen durfte. “Bond ist ein Geschenk für die Ewigkeit, denn das hat mir eine wunderbare Karriere ermöglicht”, sagte der 67-Jährige der Zeitung “Guardian”. “Wenn man einmal Bond ist, bleibt man das für immer, dessen sollte man sich bewusst sein und seinen Frieden damit schließen, wenn man durch diese Türen geht und sich das James-Bond-Jackett anzieht.” Brosnan, der die irische und US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, spielte den britischen Spion zuletzt 2002 in “Stirb an einem anderen Tag”. Gern hätte er noch einen fünften 007-Film gedreht, doch die Produzenten wollten eine Neuausrichtung und verpflichteten schließlich Daniel Craig als seinen Nachfolger. “Es gibt kein Bedauern”, stellte Brosnan nun klar. “In meiner Welt ist kein Platz für Bedauern. Das führt nur zu Kummer und noch mehr Bedauern.” Neben Bond ist der Schauspieler, der aktuell in der Netflix-Komödie “Eurovision Song Contest” zu sehen ist, besonders stolz auf den Film “Mrs. Doubtfire” (1993), in dem er neben Robin Williams und Sally Field spielte. “Am Ende des Tages schaust du dich um und hoffst, dass du eine Handvoll Filme gemacht hast, auf die du stolz sein kannst”, so Brosnan. “Und das ist definitiv einer dieser Filme für mich.” Wenn es nach ihm geht, sollen aber noch einige dazukommen. “Ich habe keine Absichten mich zur Ruhe zu setzen”, betonte Brosnan. “Ich bin jetzt 67 Jahre alt, und die Rollen, die ich jetzt bekomme, sind die der älteren Männer und in Komödien. (…) Ich werde weiter mein Bestes geben, mit dem kleinen bisschen goldenen Talent, das ich habe.”

Pierce Brosnan spricht von einem "Geschenk für die Ewigkeit"

Im Schweizer Dorf Charmey hat am Samstag ein Drive-In-Musikfestival auf einem Bergbahn-Parkplatz begonnen. Das Publikum kann dabei durchs offene Autofenster in mehreren Konzerten verschiedenste Stile hören, vom barocken Lied über Streichquartette und Volkslieder bis zu Liedern von Ella Fitzgerald und Nina Simone. Das Festival dauert bis kommenden Freitag (31. Juli). Die Idee für die “Auto-Konzerte” stammt von der Freiburger Sängerin Marie-Claude Chappuis, der Gründerin des “Festival du Lied”. Zu hören sein werden Künstlerinnen und Künstler von Weltruf, etwa der Blockflötist Maurice Steger und das Stradivari-Quartett. Die Musikerinnen und Musiker treten im Freien auf einer Bühne auf. Das Publikum kann sie auf einer Großleinwand sehen – und durch das offene Autofenster hören. Wenn es regnet, wird die Musik via Radio übertragen. In jedem Auto dürfen bis zu vier Personen sitzen. Jedem Fahrzeug wird entsprechend der Größe ein Standplatz zugewiesen. Damit sollen die wegen des Coronavirus geltenden Distanzregeln eingehalten werden können. Bei der Eröffnung am Samstagabend standen rund 40 im allgemeinen gut besetzte Autos auf dem Parkplatz, und etwa 70 Personen wohnten dem Konzert auf Stühlen bei.

Kultur-Neustart: Drive-In-Musikfestival in der Schweiz

Peter Lehner (Wirtschaftsstadtrat / Obmann SVS) im Talk

Christa Raggl-Mühlberger (Vizebürgermeisterin) im Talk.

Das Außenministerium hat der Bitte Kroatiens, statt der Reisewarnung für ganz Kroatien nur eine partielle auszusprechen, eine Absage erteilt. Diese Option sei natürlich auch überlegt worden, aber es sei dann in Rücksprache mit den Experten aus dem Gesundheitsministerium, Bundeskanzleramt und Außenministerium für ganz Kroatien entschieden worden, sagte eine Sprecherin am Dienstag auf APA-Anfrage. Hintergrund der Entscheidung sei, dass die Österreicher mobil seien. Die Menschen würden großteils mit dem Auto in Kroatien sein und nicht nur an einem Ort bleiben. Andere sind auch mit dem Boot unterwegs. Seit Montag 00.00 Uhr gilt eine Reisewarnung für Kroatien. Rund 3.000 österreichische Urlauber waren Ende der vergangenen Woche in Kroatien registriert. Das Außenministerium ging aber davon aus, dass sich ein Vielfaches der offiziell Registrierten im Land aufhielt. Offizielle Zahlen gibt es nicht. Schätzungen gingen von knapp 40.000 österreichischen Urlaubern aus. Viele von ihnen kehrten am Wochenende zurück. Der kroatische Botschafter in Wien, Daniel Glunčić, hatte sich im Gespräch mit der APA für eine partielle Reisewarnung ausgesprochen. Diese wäre einfacher zu meistern gewesen, sagte er. Auch Innenminister Davor Bozinovic betonte: “Insbesondere in Regionen, wo die meisten österreichischen Touristen hinreisen, ist die Lage sehr günstig.” Von kroatischer Seite wird etwa Istrien und der Distrikt Primorje-Gorski Kotar als epidemiologisch sicher genannt. Eine große Zahl von Corona-Erkrankungen wurde dagegen in der Gespanschaft Split-Dalmatien, auf der Markarska Riviera und der Insel Pag registriert.

Außenamt erteilt partieller Reisewarnung für Kroatien Absage

Die kurz vor der Nationalratswahl beschlossene Wiedereinführung der abschlagsfreien Frühpension hat, wie von Kritikern befürchtet, zu einem massiven Anstieg der Pensionsantritte geführt. Wurden im ersten Halbjahr 2019 von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) insgesamt 55.634 Pensionen zuerkannt, waren es heuer zwischen Anfang Jänner und Ende Juni 61.637, berichten die “Salzburger Nachrichten”. Bei sämtlichen Pensionstypen – von der “echten” Alterspension (Männer 65/Frauen 60) über die Korridorpension bis zur Invaliditätspension – gab es Zuwächse, den mit Abstand größten erwartungsgemäß bei der umgangssprachlich Hacklerregelung genannten Langzeitversichertenpension. Hier schnellten die Zuerkennungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um mehr als 54 Prozent auf 7.320 Neuantritte in die Höhe. Das heißt zugleich, dass es sich bei fast zwölf Prozent aller neu zuerkannten Pensionen um Hacklerpensionen handelte (Anteil im ersten Halbjahr 2019: 8,5 Prozent), heißt es in dem “SN”-Bericht vom Samstag. Wer 2019 eine Hacklerpension antrat, musste noch lebenslange Abschläge hinnehmen. Mit 1. Jänner 2020 wurden diese für neue Pensionen abgeschafft. Für jene, die das Glück einer etwas späteren Geburt hatten und erst heuer die Kriterien für die Hacklerpension erreichten, bedeutet das deutlich höhere Pensionsbezüge. Nach Angaben der PVA sind die abschlagsfrei zuerkannten Hacklerpensionen im Schnitt um 305 Euro brutto monatlich höher als jene, die im vergangenen Jahr zuerkannt wurden. Da sich das im Lauf der Jahre für den Einzelnen auf einen nennenswerten Betrag summiert – bei einem angenommenen 20-jährigen Pensionsbezug auf mehr als 85.000 Euro -, haben 800 Personen, die im Oktober, November oder Dezember in Hacklerpension hätten gehen können, ihren Pensionsantritt auf heuer verschoben. Für die Pensionsversicherungsanstalt ist die Neuregelung Monat für Monat mit steigenden Mehrkosten verbunden. Für Juni werden sie mit knapp zwei Millionen Euro beziffert, für Juli mit 2,3 Millionen. Dabei ist die Hacklerpension de facto nur für Männer erreichbar – und in den seltensten Fällen für jene, die landläufig mit dem Begriff Hackler gemeint sind: Arbeiter kommen kaum auf die vorgeschriebenen 45 Beitragsjahre, da Ersatzzeiten wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit nicht anerkannt werden. Und für Frauen ergibt sich der Ausschluss von der Hacklerregelung dadurch, dass als Mindestalter 62 gilt. Das Frauenpensionsalter liegt derzeit noch bei 60 Jahren.

Deutlicher Anstieg an Pensionsantritten 2020