Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

Merken
Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die 127 wegen der Maßnahmen gegen das Coronavirus geschlossenen niederösterreichischen Musikschulen werden ab 18. Mai den Präsenzunterricht wieder aufnehmen. In einer ersten Phase wird laut Aussendung des Landes vom Samstag zunächst der Einzelunterricht in den meisten Hauptfächern im halben Ausmaß gestartet. Einzig Blasinstrument- und Gesangsausbildung sowie Kleingruppenunterricht für bis zu vier Personen sollen erst ab dem 3. Juni wieder stattfinden. Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) steht der Schutz der 60.000 Schüler und des Lehrpersonals im Vordergrund, die Schulen sollen darum eine Mindestraumgröße, Mindestabstände und Möglichkeiten zum Händewaschen und zur Desinfektion gewährleisten. Auf Wunsch der Eltern könne man auch mit dem Distance Learningfortfahren. “95 Prozent unserer Musikschüler wurden seit Wochen mittels Videounterricht und E-Learning bestens betreut”, so NÖ GVV Präsident Rupert Dworak.

Präsenzunterricht in Musikschulen ab 18. Mai

FTSE-100 gewinnt 1,40 Prozent – Bank of England senkte Leitizins um 15 Basispunkte auf 0,1 Prozent und kündigte Anleihenkäufe an

Börse London schließt nach Zinssenkung im Plus

Sollten die jüngsten Restriktionen nicht die erwünschten Wirkungen zeigen, deutete Gesundheitsminister Anschober eine mögliche Vorverlegung der Sperrstunde in der Gastronomie und ein weiteres Nachschärfen beim Mund-Nasen-Schutz an. SPÖ-Vorsitzende Rendi-Wagner will “neue Schnellteststrategie für Österreich”. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat sich in der Nacht auf Montag im Zusammenhang mit den jüngsten, seit Mitternacht geltenden Maßnahmen gegen SARS-CoV-2 zuversichtlich gezeigt, “dass wir nicht in eine zweite Welle hineinkippen”. Einige der gesetzten Maßnahmen habe man aufgrund der steigenden Infektionszahlen “vorgezogen”, räumte Anschober in der ORF-Sendung “Im Zentrum” ein. Die Regierung habe sich im Bewusstsein, “dass der Herbst eine schwierige Phase wird”, seit Juli darauf “sehr professionell vorbereitet”, wies Anschober den Vorwurf der SPÖ-Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner zurück, die Bundesregierung habe den mit dem Lockdown erarbeiteten Vorsprung in der Pandemie-Bekämpfung “in den letzten Monaten fahrlässig verspielt”. Der Regierung seien nach den Lockerungen “große Fehler” unterlaufen, es habe “keinen klaren Plan” für den Sommertourismus oder den Schulstart im Herbst gegeben. Es sollte “sinnvoll” getestet werden Rendi-Wagner verlangte eine “neue Schnellteststrategie für Österreich”. Die PCR-Testverfahren nähmen zu viel Zeit und Personal in Anspruch. Antigen-Schnelltests würden schnellere und mittlerweile mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch richtige Ergebnisse liefern. Die leitende Epidemiologin der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES), Daniela Schmid, pflichtete der SPÖ-Chefin in diesem Punkt bei: “Antigen-Schnelltests sind der Schlüssel für Beschleunigung.” Es gehe darum, den Zeitraum zu verkürzen, der vom Identifizieren einer Infektion und der Isolation der Betroffenen bis zum Contact Tracing verstreicht. Grundsätzlich sollte aber “sinnvoll” getestet werden, “um Ressourcen für Gruppen zu sparen, in denen testen Sinn macht”, gab Schmid zu bedenken. Die Teststrategie würde oft “nicht richtig kommuniziert”, Fallzahlen allein würden “nicht alles” über das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus aussagen, betonte Schmid. Grundsätzlich hielt die Expertin fest: “Wir werden mit SARS-CoV-2 leben. Es wird sich etablieren wie Influenza.” Der Gesundheitsminister verfolgt weiterhin “eine umfassende Teststrategie”, wie Anschober betonte. Tests bei auf SARS-CoV-2 hindeutenden Symptomen und das Screening von Risikogruppen wären nötig und wichtig, wobei die Ergebnisse schneller vorliegen müssten. Einige Bundesländer hätten sich dahin gehend “hervorragend vorbereitet”, Vorarlberg brauche 20 Stunden vom Testen bis zum Resultat. Dagegen müsse man in Wien diesbezüglich “nachjustieren”, meinte der Gesundheitsminister. Hinsichtlich eines Impfstoffes versprühte Anschober Optimismus. Er sei “absolut sicher, dass es in der ersten Jahreshälfte (2021, Anm.) mehrere Angebote geben wird.” Auf sein Verhältnis zu Bundeskanzler Sebastian Kurz(ÖVP angesprochen, meinte Anschober, es hätte “unterschiedliche Einschätzungen über den Zeitpunkt der Maßnahmen” gegeben. Man sei dann “in guten Gesprächen mit guten Beratern zu vernünftigen Einschätzungen” gekommen. Nachschärfungen möglich Sollten die jüngsten Restriktionen bei privaten Veranstaltungen und Feiern sowie die neuerliche Ausweitung der Maskenpflicht nicht die erwünschten Wirkungen zeigen, deutete Anschober eine mögliche Vorverlegung der Sperrstunde in der Gastronomie – diese liegt derzeit bei 1 Uhr – und ein weiteres Nachschärfen beim Mund-Nasen-Schutz an. Auch ein “Eingreifen bei Clustern” wäre für den Gesundheitsminister in diesem Fall vorstellbar.

Anschober zuversichtlich, dass "zweite Welle" ausbleibt

Während tausende neuer Frühpensionisten von der in der koalitionsfreien Zeit beschlossenen abschlagsfreien “Hacklerpension” profitieren, will die Koalition erst eine Evaluierung abwarten, bevor sie über eine Reparatur oder Rücknahme verhandelt. Während die Abschaffung der Abschläge für “Hacklerpensionen” bereits reiche Früchte für jene trägt, die die benötigten 540 Beitragsmonate seit 1. Jänner dieses Jahres erreicht haben, wird eine Korrektur der im September im koalitionsfreien Raum beschlossenen Reform noch länger dauern. Derzeit gebe es dazu keine Verhandlungen, heißt es aus der türkis-grünen Koalition – “Wir evaluieren das Thema, warten aber diesbezüglich den Bericht über die langfristige Entwicklung und Finanzierbarkeit der gesetzlichen Pensionsversicherung ab”, schreibt eine Sprecherin von Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) der Kleinen Zeitung. Und das kann dauern: Wegen der schwer vorherzusagenden Wirtschaftsentwicklung hat die Koalition der Pensionsexperten-Kommission, die diesen Bericht liefern muss, im Zuge der Covid-Reformen mehr Zeit gegeben, diesen abzuliefern. Bis März kommenden Jahres läuft jetzt die Frist, die Grundlagen für die Reform zu liefern – allerdings will die Kommission noch heuer einen Zwischenbericht vorlegen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Walter Pöltner, Kurzzeitminister und Chef der Kommission, die Beschlüsse als “unverantwortlich und arbeitnehmerfeindlich” gegeißelt. Solange der Bericht der Kommission nicht vorliegt, wird also wohl nichts passieren – obwohl sich sowohl ÖVP als auch Grüne im Jänner zu einer Reparatur der Regelung bekannt haben. Gnade der späten Geburt Am Wochenende war bekanntgeworden, dasss sämtliche Pensionstypen im ersten Halbjahr 2020 starke Zuwächse gegenüber dem Vorjahrverzeichneten, den mit Abstand größten die “Hacklerregelung” genannte Langzeitversichertenpension. Hier schnellten die Zuerkennungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um mehr als 54 Prozent auf 7.320 Neuantritte in die Höhe. Das heißt zugleich, dass es sich bei fast zwölf Prozent aller neu zuerkannten Pensionen um Hacklerpensionen handelte (Anteil im ersten Halbjahr 2019: 8,5 Prozent). Nach Angaben der PVA sind die abschlagsfrei zuerkannten Hacklerpensionen im Schnitt um 305 Euro brutto monatlich höher als jene, die im vergangenen Jahr zuerkannt wurden. Die Bezeichnung “Hacklerpension” ist übrigens irreführend: in den seltensten Fällen erreicht sie jene, die landläufig mit dem Begriff Hackler gemeint sind: Arbeiter kommen kaum auf die vorgeschriebenen 45 Beitragsjahre, da Ersatzzeiten wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit nicht anerkannt werden. Für die ÖVP, die der von SPÖ und FPÖ betriebenen Reform nur zugestimmt hatte, weil sie in dasselbe Gesetz wie die Pensionserhöhung und Teile der Steuerreform geschrieben worden war, ist das (ebenso wie für die Neos, die komplett gegen die Neuregelung waren) ein Konterpunkt gegen das Ziel, das effektive Pensionsalter an das gesetzliche heranzuführen. Die Grünen stoßen sich dagegen an dem Punkt, dass gerade die “Hacklerpension” de facto nur für Männer erreichbar ist. Frauen sind ausgeschlossen, weil das Mindestalter 62 gilt. Das Frauenpensionsalter liegt derzeit noch bei 60 Jahren.

Pensionsgeschenke: Schnell gemacht, lange bis zur Korrektur

In Weißkirchen an der Traun (bezirk Wels-Land) ist am späten Donnerstagabend ein LKW von der Traunuferstraße abgekommen und über die Böschung gestürzt. Der Lenker wurde leicht verletzt.

LKW-Sattelzug in Weißkirchen an der Traun über Böschung gestürzt - Lenker leicht verletzt

Gerade erst hat David Alaba mit dem FC Bayern München seinen neunten Meistertitel gefeiert – damit ist der Österreicher gemeinsam mit Franck Ribery Rekord-Titeträger bei den Münchnern. Und die Chance auf das Triple lebt auch noch: Kommenden Samstag geht es in Berlin gegen Leverkusen um Alabas sechsten Pokal-Titel und auch in der Champions League sind die Bayern noch im Rennen. Kein Wunder also, dass die Deutschen den Wiener unbedingt halten wollen. Dafür müssten die Münchner aber tief in die Tasche greifen. Gehört er mit den bisherigen elf Millionen Euro pro Jahr schon jetzt zu den Topverdienern beim Rekordmeister, so fordert der 28-Jährige nun 20 Millionen. Alaba gibt’s nicht umsonst Ob die Münchner bereits sind, diese Summe zu bezahlen, ist sehr fraglich. Stattdessen haben sie dem Österreicher nun ein Preisschild umgehängt: Galt Alaba vor kurzem noch als unverkäuflich, so müssten Interessenten jetzt zwischen 60 und 80 Millionen Euro für den Österreicher hinblättern. Und Interessenten gibt es genug. So bestätigte Alabas Agent Pini Zahavibestätigt gegenüber “Rai Sport”, dass neben Paris SG, Real Madrid und Chelsea auch Juventus Turin Alaba haben will. Österreichs Vorzeige-Fußballer an der Seite von Cristiano Ronaldo – das hätte was!

Preisschild für Alaba: 60 bis 80 Millionen Euro