Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Ein vollbesetzter PKW ist am Montag in den frühen Morgenstunden an der Gabelung der Innkreisautobahn und Welser Autobahn im dichten Nebel gegen den Anpralldämpfer geprallt und in Flammen aufgegangen.

Vollbesetztes Auto kracht auf Autobahn in Wels-Oberthan gegen Anpralldämpfer und geht in Flammen auf

In der ersten Woche erwarte ihn ein intensiver Kurs unter anderem mit Aspekten wie Löschen, Atemschutz, spezielle Chemie und Hilfe bei Unfällen, schrieb der Sänger und frühere “Deutschland sucht den Superstar”-Teilnehmer in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram.  Es gebe nichts Schöneres, als Menschen helfen zu können – “egal in welcher Situation sie stecken”, so Heindle. Dazu postete er ein Foto von sich in Feuerwehrmontur. Der gebürtige Münchner Heindle ist der Liebe wegen in die Schweiz gezogen. Zuvor hatten mehrere Medien über die neue Karriere des Sängers berichtet.

Sänger Joey Heindle wird Feuerwehrmann in der Schweiz

Nach einem Schiffsunglück vor Mauritius versuchen Helfer, eine Umweltkatastrophe zu vermeiden. Denn der auf Grund gelaufene japanische Frachter “Wakashio” verliert seit Donnerstag Kraftstoff aus einem seiner Tanks. Bisher seien 1.000 Tonnen ausgetreten, teilte das japanische Unternehmen Nagashiki Shipping, der Besitzer des Schiffes, am Sonntag mit. Es könne zu weiteren Rissen und größeren Ölaustritten kommen, warnte Vikash Tatayah von der Mauritian Wildlife Foundation (MWF). “Ich befürchte, dass es schlimmer wird.” Der Umweltminister des Inselstaats im Indischen Ozean, Kavy Ramano, warnte: “Wir befinden uns in einer Umweltkrise.” Die “Wakashio” war vor zwei Wochen rund zwei Kilometer vor der Südostküste von Mauritius havariert. Wie es dazu kam, ist bisher unklar. Zunächst sei versucht worden, das 300 Meter lange Schiff wieder flott zu bekommen, doch wegen der schlechten Wetterbedingungen habe man wenige Fortschritte machen können, erklärte Nagashiki Shipping. Das Schiff hatte demnach rund 3.800 Tonnen Kraftstoff an Bord – am Donnerstag begann es auszutreten. Derzeit bemühen sich Behörden und Helfer, das bereits ausgelaufene Öl einzudämmen oder zu entfernen – und das restliche Öl im Frachter abzupumpen. Die Regierung hat nach eigenen Angaben unter anderem rund 400 Ölsperren installiert. Schlechtes Wetter erschwerte laut UN die Arbeiten – die Wetterbedingungen könnten sich weiter verschlechtern. Mauritius fehlt es an Expertise und Ausrüstung, um den Ölaustritt alleine zu bewältigen. Regierungschef Pravind Jugnauth rief einen Umwelt-Notstand aus und bat um Hilfe aus dem Ausland. Unter anderem Frankreich sicherte Unterstützung zu: “Wenn die biologische Vielfalt gefährdet ist, besteht dringender Handlungsbedarf”, schrieb Präsident Emmanuel Macron auf Twitter. Das Land schickte ein Flugzeug und ein Marineschiff mit Experten und Material aus der nahe gelegenen französischen Insel La Réunion, wie der Präfekt der Insel erklärte. Auch Japan schickt dem Außenministerium zufolge ein Team an Helfern, die Vereinten Nationen unterstützen die Regierung von Mauritius. Zusammen mit dem UN-Umweltprogramm (Unep) und dem UN-Nothilfebüro (Ocha) stellt der UN-Vertreter in dem Inselstaat Expertise und Koordinationskapazitäten zur Verfügung, wie es hieß. Umweltschützer warnten vor verheerenden Auswirkungen des Desasters. Es sei womöglich “eine der schlimmsten ökologischen Krisen, die dieser kleine Inselstaat jemals erlebt hat”, teilte Greenpeace mit. Der Frachter liegt auf einem Riff inmitten einer Lagune. In der Nähe befinden sich mehrere Schutzgebiete, darunter ein Marinepark und eine kleine Insel. Die Lagune sei in den vergangenen Jahren mit viel Arbeit wiederhergestellt worden, nun mache die Katastrophe “20 Jahre der Restauration zunichte”, sagte Tatayah. Noch muss untersucht werden, wie es zu dem Unfall kam und warum der Frachter so nah an das Festland herangekommen war. Außerdem ist noch offen, warum der Treibstoff nicht schon früher aus dem Schiff gepumpt wurde. Tatayah zufolge – der nach eigenen Angaben seit dem Schiffsunglück bei vielen Krisensitzungen dabei war – wurde stets gesagt, dass das Risiko eines Ölaustritts extrem gering war. Der Inselstaat Mauritius mit rund 1,3 Millionen Einwohnern liegt vor der Küste Madagaskars im Indischen Ozean.

Ölkatastrophe vor Mauritius - Urlaubsparadies im Krisenmodus

Der frühere SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel ist tot. Der ehemalige deutsche Justizminister starb am Sonntag im Alter von 94 Jahren in München, wo er lange Oberbürgermeister war. Dies bestätigte seine Ehefrau Liselotte Vogel auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Vogel gehörte zu den prägenden Figuren der deutschen Politik. Sein Ansehen reichte weit über die Parteigrenzen hinweg. Die letzten Jahre litt er an Parkinson. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte ihn als “lebhaften Demokraten, dessen Stimme schmerzlich fehlen wird”. Geboren wurde Vogel 1926 in Göttingen (Niedersachsen). Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem er noch als Soldat gekämpft hatte, studierte er Rechtswissenschaften. Mit 24 Jahren trat er in die SPD ein. Zehn Jahre später wurde er Oberbürgermeister in München – als jüngstes Oberhaupt einer deutschen Großstadt. Die 4.444 Amtstage an der Isar prägten ihn stärker als spätere Stationen. Vogel trug auch dazu bei, die Olympischen Spiele 1972 nach München zu holen. Wegen heftiger Auseinandersetzungen mit der SPD-Linken warf der damalige Vertreter der Parteirechten das Handtuch und ging in die Bundespolitik. In Bonn brachte er es schnell zum Minister. Parallel machte sein jüngerer Bruder Bernhard Vogel bei der CDU Karriere, bis hin zum Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Thüringen. Sein politischer Werdegang war gezeichnet von vielen Glanzpunkten, aber auch Niederlagen: Bau- und Justizminister, für knapp vier Monate auch Regierender Bürgermeister in Berlin. Nach dem Ende der sozialliberalen Koalition 1982 machten ihn die Sozialdemokraten zu ihrem Kanzlerkandidaten. Vogel unterlag jedoch deutlich gegen den CDU-Kanzler Helmut Kohl. Nach dem Fall der Mauer 1989 war er erster Vorsitzender der wiedervereinigten SPD. In der eigenen Partei galt Vogel zeitlebens als eine Art sozialdemokratisches Gewissen mit unerschütterlichen moralischen Grundsätzen. Abgesehen vom Thema “Soziale Gerechtigkeit” trieb Vogel bis ins hohe Alter ein anderes Problem um: der drohende Zerfall Europas. Als der Austritt Großbritanniens aus der EU sich erstmals abzeichnete, sagte Vogel, 70 Jahre Frieden in Europa seien nur durch die Überwindung des Nationalismus möglich geworden. Die Erkrankung an Parkinson hatte er selbst schon vor Jahren öffentlich gemacht. Bis zuletzt lebte er mit seiner Frau in einer Seniorenresidenz in München. Die Nachricht von seinem Tod löste über die Parteigrenzen hinweg Trauer aus. Bundespräsident Steinmeier kondolierte der Witwe mit den Worten: “Wir haben einen Mann verloren, der die deutsche Sozialdemokratie und die Politik unseres Landes maßgeblich geprägt hat. Seine Disziplin und Geradlinigkeit, sein Pflichtbewusstsein und sein christliches Menschenbild haben ihm über alle Parteigrenzen hinweg größten Respekt eingebracht.” Die SPD würdigte ihren ehemaligen Partei- und Fraktionschef als “großen Sozialdemokraten”. Der Parteivorstand erklärte: “Er war ein großer Sozialdemokrat, ein Vorbild, ein Freund. Hans-Jochen Vogel kämpfte sein Leben lang für sozialdemokratische Werte, eine gerechte Welt und für ein einiges Europa. Er wird fehlen.” Ko-Parteichefin Saskia Esken schrieb auf Twitter: “Deutschland und die SPD haben Hans-Jochen Vogel viel zu verdanken.” Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schrieb, Deutschland verliere eine “herausragende Persönlichkeit”. “Über Parteigrenzen hinweg genoss er durch seine glaubwürdige Politik und authentische Art höchstes Ansehen.” Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter nannten Vogel einen “Sozialdemokraten mit festen Werten und klarem Kompass”. “Persönlichkeiten wie er haben unsere Demokratie geprägt.” Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) erklärte: “Wir verlieren mit Hans-Jochen Vogel eine für unser Land prägende Persönlichkeit. Ich habe ihn als leidenschaftlichen Sozialdemokraten kennengelernt, der Politik stets aus tiefer Überzeugung und aus innerer Verpflichtung gestaltet hat.” FDP-Chef Christian Lindner sagte: “Mit Hans-Jochen Vogel ist eine große Persönlichkeit gestorben. Er war ein echter Sozialdemokrat mit über jeden Zweifel erhabener Integrität.” Die FDP werde besonders sein progressives Wirken als Justizminister der sozialliberalen Koalition nicht vergessen.

Ehemaliger SPD-Chef Hans-Jochen Vogel ist tot

Papst Franziskus erhebt am Samstag 13 Männer, unter ihnen die Erzbischöfe von Washington, Kigali und Santiago de Chile, im Petersdom in denKardinalsstand. Sie findet erstmals auf Abstand, ohne Umarmung, mit wenigen Gästen und teils per Video-Schaltung statt. Zwei der neuen Purpurträger können Pandemie-bedingt nicht nach Rom reisen. Bischof Cornelius Sim in Brunei und der philippinische Erzbischof Jose Advincula werden die Kardinalserhebung digital mitfeiern, so der Vatikan. Erstmals ein Afroamerikaner Mit Wilton Gregory, dem Erzbischof von Washington, wird erstmals ein Afroamerikaner Kardinal. Insgesamt sind zu dem Konsistorium am Samstagnachmittag aufgrund der Corona-Pandemie nur insgesamt 100 Gäste und Angehörige im Petersdom zugelassen. Viele Kardinäle aus aller Welt, unter ihnen auch der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, verzichteten vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Lage auf eine Reise nach Rom. Die neuen Kardinalsnominierungen waren fällig: Der Kreis jener Kardinäle, die jünger als 80 Jahre sind und damit an einer Papstwahl teilnehmen dürfen, ist mittlerweile unter die Richtzahl von 120 gesunken. Nach dem Konsistorium werden 73 der dann wieder 128 zur Papstwahl berechtigten Kardinäle von Franziskus ernannt sein.  

Erstmals ein Afroamerikaner als Kardinal

Die FIFA-Ethikkommission wird sich nicht zu möglichen internen Ermittlungen gegen Präsident Gianni Infantino äußern. Das teilte der Fußball-Weltverband am Sonntag mit. Die Ethikhüter könnten Infantino angesichts der juristischen Ermittlungen gegen ihn für 90 Tage suspendieren. “Die Ethikkommission ist ein unabhängiges Organ der FIFA. Bitte beachten Sie, dass sich die Ethikkommission grundsätzlich weder zu möglichen laufenden Verfahren noch dazu äußert, ob Untersuchungen zu angeblichen Fällen laufen oder nicht”, hieß es. In der als Fragen & Antworten formulierten Mitteilung wies die FIFA erneut alle Vorwürfe gegen ihren Vorsitzenden zurück. Die umstrittenen Treffen mit dem Leiter der Bundesanwaltschaft, Michael Lauber, seien weder geheim gewesen, noch habe Infantino gegen Schweizer Recht oder FIFA-Regularien verstoßen. Dass man sich zu den Meetings in Hotels und Restaurants getroffen habe, sei ein Wunsch der Bundesanwaltschaft gewesen. “Das Ziel war ausnahmslos die vollumfängliche Kooperation mit den Behörden. Die FIFA versuchte damals grundsätzlich, das Vertrauen in ihre Institution wiederherzustellen. Der FIFA-Präsident war zum Zeitpunkt des ersten Treffens gerade einmal 24 Tage im Amt, die FIFA befand sich in einer desaströsen Situation und es bestand zudem die Gefahr, von den US-Behörden als kriminelle Organisation eingestuft zu werden”, hieß es von der FIFA. Die Staatsanwaltschaft hatte am Donnerstag ein Strafverfahren gegen Infantino eröffnet. Dabei geht es um Treffen mit Lauber. Der Vorwurf lautet unter anderem auf Anstiftung zum Amtsmissbrauch. Laut FIFA habe der ermittelnde Staatsanwalt “weder hinreichende Anhaltspunkte, noch eine klare und nachvollziehbare Rechtsgrundlage zur Eröffnung des Verfahrens dargelegt”.

FIFA-Ethikkommission äußert sich nicht zu Infantino-Fall