Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Der belgische Rad-Jungstar Remco Evenepoel hat am Samstag bei einem Horrorsturz im Zuge der Lombardei-Rundfahrt einen Beckenbruch und eine Prellung des rechten Lungenflügels erlitten. Diese Ergebnisse einer Röntgenuntersuchung in Como teilte sein Team Deceuninck-Quick-Step am Samstagabend mit. Bereits am Sonntag soll Evenepoel per Flug in seine belgische Heimat überstellt werden. Der 20-Jährige hatte am Samstagnachmittag auf den letzten 50 Kilometern des Radklassikers bei der Abfahrt von Sormano mit vollem Tempo eine Mauer touchiert, sich überschlagen und war in der Folge in eine Schlucht gestürzt. Erst vor zehn Tagen war Evenepoels Teamkollege Fabio Jakobsen bei der Polen-Rundfahrt schwer gestürzt. Der 23-jährige Däne musste aufgrund von schweren Kopfverletzungen sogar für zwei Tage in ein künstliches Koma versetzt werden. Der Sturz von Evenepoel blieb nicht der einzige Schreckmoment. Kurz vor dem Ziel fuhr plötzlich ein Auto auf die Straße, der Deutsche Maximilian Schachmann konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte dagegen. Er fuhr das Rennen noch zu Ende, bei ihm wurde anschließend aber ein Schlüsselbeinbruch diagnostiziert. Der Weltverband UCI kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an. Zur Nebensache wurde dabei der Ausgang des Rad-Klassikers. Sieger der Lombardei-Rundfahrt wurde nach 231 Kilometer der Däne Jakob Fuglsang (Astana) in 5:23:54 Stunden vor dem Neuseeländer George Bennett (Jumbo/+31 Sek.) und dem Russen Aleksander Wlasow (Astana/+51).

Evenepoel erlitt bei Lombardei-Rundfahrt Beckenbruch

Großbritannien hat erstmals mehr Todesfälle an einem einzigen Tag durch das Coronavirus verzeichnet als Italien. Die Zahl der Toten stieg bis Donnerstagabend um 980, wie der britische Gesundheitsminister Matt Hancock mitteilte. Italien hatte an seinem bisher schlimmsten Tag am 27. März 969 Tote erfasst. In Großbritannien sind derzeit fast 66.000 Infizierte gemeldet.

Großbritannien hat schlimmere Bilanz als Italien

Jahresrückschau und Ausblick auf das Jahr 2021 – das ist der Titel der Bilanzpressekonferenz des Gesundheitsministers. Es war ein Jahr, das völlig anders verlief als Rudolf Anschober (Grüne) es wohl erwartet hatte. Ein Jahr, in dem ein Krisenszenario das andere jagte und all das, was Anschober vorausschauend im Bereich Gesundheit und Soziales geplant hatte, über den Haufen warf. Am Tag zuvor hatte Anschober die Impfkampagne präsentiert und Hoffnung gegeben. Hoffnung darauf, dass ab Mai wieder ansatzweise ein normales Leben möglich sein könnte und wir uns nicht vor dem nächsten Winter fürchten müssen. “Das Jahr war ein sehr schwieriges Jahr, für uns alle, in Österreich, in Europa und darüber hinaus”, begann Anschober. “Es war ein Jahr der Veränderung, der Sorgen, des Verzichts, der Ängste, aber auch des Zusammenhalts und der Solidarität, das hat uns stark gemacht.” Herausfordernder hätte dieses Jahr für einen Gesundheits- und Sozialminister nicht sein können. Das Gesundheitsministerium sei das Steuerungszentrum der Bekämpfung der Pandemie, die Mitarbeiter hätten im zu Ende gehenden Jahr enormes geleistet: 149 Verordnungen, die meisten zu Covid-19. “Ja, 3 bis 4 sind vor dem Verfassungsgerichtshof gelandet, eine ist wirklich nicht gelungen, aber es waren 149!” 12 Bundesgesetze und unzählige Erlässe 676 schriftliche Anfragen, die man beantwortet habe, die meisten davon bestehend aus 10 – 15 Einzelfragen 132.434 Anfragen, die die Bürgerservicestelle im Haus beantwortet habe, davon 49.000 mit konkreten Telefongesprächen Die Ziele für die kommenden Wochen: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem harten Lockdown noch einmal erheblich zu reduzieren Das Kontakt-Personen-Management umfassend zu digitalisieren und jetzt, in Zeiten niedrigerer Zahlen, auch zu beschleunigen Den Mund-Nasen-Schutz auszubauen: Am Arbeitsplatz ist er ja bereits Pflicht, an der Verordnung für die Vorschreibung im Freien werde gearbeitet Die Testungen zu intensivieren und damit Patienten ohne Symptome aus dem Infektionszyklus herauszuholen Die Covid-Schutzimpfung auszurollen und ab April damit in die Breite zu gehen. Ein zweiter Impfstoff sei kurz vor der Zulassung, “der 6. Jänner wäre ein gutes Datum”. Mit dem Impfstoff von AstraZeneca sei im Februar zu rechnen. Folgende Schwerpunkte nimmt sich Anschober für das Arbeitsjahr 2021 vor: Weitere Bekämpfung der Pandemie Intensivierung der Zusammenarbeit mit der EU, “die EU wird gestärkt aus der Krise hervorgehen”: Es gebe viele Kooperationsprojekte im Sozial- und Gesundheitsbereich, ebenso im Tier- und Konsumentenschutz – hier nannte Anschober Sammelklagen als Beispiel Fortführung der Organisationsreform im Ministerium Ausbau der psychosozialen Versorung Novelle des Mutter-Kind-Passes Ausrollung des elektronischen Impfpasses innerhalb der ersten drei Monate des Jahres – viel schneller als geplant Umfassende Pflegereform mit Ausbildung, Umschulung und Zurückholung von Pflegekräften Bekämpfung von Kinder- und Altersarmut Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung Stärkung des Konsumentenschutzes mit Absicherung des VKI Verschärfung der Vorschriften für Tiertransporte und Ausbau tierfreundlicher Haltungsformen vor allem im Bereich der Schweinezucht Zwischenbilanz über Corona-Hotline Auch das Bundesministerium für Finanzen zog eine Zwischenbilanz über die Corona-Hotline, die im April 2020 eingerichtet wurde, um heimische Unternehmen zu beraten und zu unterstützen. Mehr als 150.000 Anfragen per E-Mail und Telefon habe man verzeichnet. 99 Prozent der Fälle hätten schon beim Erstkontakt gelöst werden können. Die durchschnittliche Wartezeit für Anrufer habe nur 30 Sekunden betragend. Die Fragen würden im Schnitt binnen zwei Minuten beantwortet, wobei der Großteil der Anrufe aktuell den Umsatzersatz und den Fixkostenzuschuss betreffe. Zu Beginn der Krise wurden vor allem Fragen zum Härtefallfonds, dann zu den Hilfskrediten und Garantien sowie zur Kurzarbeit gestellt. Die Hotline (Tel.: 050 233 770) ist von Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 15:30 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 12:00 Uhr erreichbar, zusätzlich können auch schriftliche Anfragen via Kontaktformular auf der Website des BMF oder unter der E-Mail-Adresse corona.hotline@bmf.gv.at gestellt werden.

Anschobers Ausblick: Mehr Testungen, Maske im Freien, dann der Impfschutz

Für ihre Chansons “mit Senf” wurde sie zum Publikumsliebling, für den satirischen Ö1-“Guglhupf”, der jeden Sonntag serviert wurde, war sie über drei Jahrzehnte die prägende “Rosine”: Die Sängerin und Komponistin LoreKrainer, Grande Dame in der Männerdomäne des Wiener Kabaretts und legendär für ihre gewitzten Lieder, ist heute, Freitag, 89-jährig in ihrem Haus in Oberwaltersdorf gestorben. Lore Krainer wurde am 4. November 1930 in Graz geboren und studierte am Konservatorium Klavier. Nach dem Krieg war sie am Grazer Theater Neuber engagiert, danach stellte sie ein Studentenkabarett mit anschließender Tournee zusammen. Von 1950 bis 1965 arbeitete sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Buffo-Tenor Günther Krainer, als Pianistin und Entertainerin in der Schweiz. 1968 kehrten die beiden nach Graz zurück und führten den “Girardi-Keller”, ein Spezialitätenrestaurant im Geburtshaus von Alexander Girardi. Zwischendurch setzte die Krainer sich ans Klavier und sang für die Gäste. Mehr als 3.000 Lieder Zu Beginn der 70er-Jahre begann sie dann, eigene Chansons zu schreiben. Gerhard Bronner“entdeckte” sie und produzierte mit ihr die Schallplatte “Menschen, Mäuse und Lipizzaner”. Neben weiteren Plattenaufnahmen folgten Chansonabende wie “Krainer mit Senf” oder “So wahr ich Krainer heiß”. 1974 übersiedelte sie nach Wien, und 1975 nach Oberwaltersdorf bei Baden. Von 1988 bis 2009 leitete sie mit Kurt Sobotkaden Ö1-“Guglhupf”, den sie seit 1978 mitgestaltete. Außerdem bearbeitete sie Theaterstücke und musikalische Bühnenwerke und hat einige Bücher geschrieben, u.a. “Im Guglhupf – 16 Jahre Zeit im Ton”. Als Kommentatorin des Zeitgeschehens ist Krainer allerdings nicht nur aus dem Sonntagsradio bekannt: Mehr als 3.000 Lieder hat sie im Laufe ihrer Karriere für Kleinkunstbühnen komponiert und geschrieben.Krainer war aber nicht nur die Grande Dame des Wiener Kabaretts, sondern auch die Doyenne des österreichischen Tarock. Die leidenschaftliche Königruferin gewann so manches Turnier und ließ es sich auch nicht nehmen, ihrer Leidenschaft immer wieder öffentlich Ausdruck zu verleihen. Zu ihren zahlreichen Ehrungen zählten u.a. 1984 der Nestroy-Ring der Stadt Wien, 1985 das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark und 2003 das Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich. Im März 2005 wurde sie mit dem Berufstitel “Professor” ausgezeichnet, dem 2011 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien folgte.

"Guglhupf"-Kabarettistin Lore Krainer gestorben

Laut Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko könne nur eine zweite Infektionswelle die beiden Formel-1-Rennen in Spielberg noch verhindern. “Zwei Rennen werden stattfinden, jeweils am Sonntag, den 5. und den 12. Juli”, sagte Marko dem Radiosender Ö3.

Formel 1 in der Steiermark so gut wie fix

Am 1. Jänner 2020 hat es in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) 447,7 Millionen Einwohner gegeben. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von knapp 13 Prozent – der ist hauptsächlich auf den EU-Austritt von Großbritannien zurückzuführen. Insgesamt gab es mehr Sterbefälle als Geburten, berichtete Eurostat am Freitag. Am 1. Jänner 2019 gab es bei 28 Mitgliedsstaaten noch 513,5 Millionen Einwohner. Wird das Jahr 2019 mit 27 EU-Mitgliedsstaaten berechnet, gab es hier aufgrund von Zuwanderung ein Plus von 0,9 Millionen Einwohner. Die natürliche Bevölkerungsveränderung war in der EU mit mehr registrierten Todesfällen als Geburten seit 2012 negativ (4,7 Millionen Todesfälle und 4,2 Millionen Geburten im Jahr 2019). Heuer war zu Jahresbeginn Deutschland der bevölkerungsreichste Mitgliedsstaat der EU – mit 83,2 Millionen Einwohnern bzw. 18,6 Prozent. Dahinter folgten Frankreich (67,1 Millionen bzw. 15, Prozent), Italien (60,2 Millionen bzw. 13,5 Prozent), Spanien (47,3 Millionen bzw. 10,6 Prozent) und Polen (38,0 Millionen bzw. 8,5 Prozent). Von den übrigen Mitgliedstaaten haben vierzehn – darunter Österreich – einen Anteil von zwischen einem und fünf Prozent an der EU-Bevölkerung, während acht einen Anteil von unter einem Prozent verzeichnen.

EU-Bevölkerung im Jahr 2020 bei fast 448 Millionen