Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Der brasilianische Vizepräsident Hamilton Mourão hat den US-Schauspieler und Umweltaktivisten Leonardo DiCaprio zu einem gemeinsamen Besuch im Amazonasgebiet eingeladen. “Wir könnten einen achtstündigen Marsch durch den Regenwald unternehmen. Er würde dann besser verstehen, wie die Dinge in diesem riesigen Gebiet funktionieren”, sagte Mourão am Mittwoch. DiCaprio engagiert sich für den Erhalt des Regenwaldes im Amazonasgebiet und kritisiert immer wieder die Umweltpolitik des rechten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro. Zuletzt warf er dem Staatschef in den sozialen Netzwerken vor, die jüngste Welle der Brandrodungen in der Region herunterzuspielen. Im vergangenen Jahr hatten die massiven Feuer im Amazonasgebiet international für Empörung gesorgt. Vor rund einem Monat untersagte die brasilianische Regierung das Abbrennen von Flächen zur Schaffung von Weiden und Äckern im Amazonasgebiet für 120 Tage. Allerdings gehen die Feuer fast unvermindert weiter. Das Nationale Institut für Weltraumforschung, das Satelliten-Daten über die Umweltzerstörung auswertet, registrierte vom 16. Juli bis zum 15. August über 20.000 Brände. Allein in den ersten zwei Wochen im August waren es mehr als 15.000 Feuer. Dies war nur ein minimaler Rückgang um acht Prozent zum Vergleichszeitraum 2019.

Brasiliens Vizepräsident lud DiCaprio ins Amazonasgebiet ein

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging von April bis Juni um 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurück, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Der Einbruch der Wirtschaftsleistung war damit noch deutlich stärker als während der Finanzkrise. Wirtschaftsforscher rechnen nun aber mit einem ebenfalls historischen Anstieg des BIP. Der Absturz der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal fiel nach Angaben des Statistischen Bundesamts historisch aus. Es war demnach der stärkste Rückgang seit Beginn der BIP-Berechnungen für Deutschland im Jahr 1970. Zum Vergleich: Während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise war das BIP im ersten Quartal 2009 um 4,7 Prozent geschrumpft. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hatte schon im April von der schwersten wirtschaftlichen Delle seit dem Zweiten Weltkrieg gesprochen. Die Statistiker verzeichneten auch im Vorjahresvergleich einen dramatischen Absturz: Das BIP war im zweiten Quartal dieses Jahres preisbereinigt um 11,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im zweiten Quartal massiv zurück. Auch die privaten Konsumausgaben und die Investitionen in Ausrüstungen brachen laut Statistik ein. Der Staat erhöhte dagegen seine Konsumausgaben während der Krise. Die Zahlen zeigen laut dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, wie sehr die Corona-Krise die deutsche Wirtschaft getroffen habe. Der Weg zur wirtschaftlichen Erholung sei noch lang. Laut der jüngsten DIHK-Blitzumfrage rechne die Hälfte der Unternehmen für ihre Geschäfte frühestens im nächsten Jahr mit einer Rückkehr zur Normalität. Auch der deutsche Export sei nach wie vor stark betroffen, weshalb der DIHK für das gesamte laufende Jahr mit einem Rückgang des BIP um zehn Prozent rechnet. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sieht trotz des Rückgangs “keinen Anlass zu Panik”. Allerdings seien die Einschnitt der Coronarezession “mehr als eine einfache Konjunkturkrise”, erklärte ZEW-Forscher Friedrich Heinemann. Die Pandemie werde den Strukturwandel in Richtung der digitalen Ökonomie nun rasch beschleunigen. Angesichts dessen dürfe die deutsche Politik keine “chancenlose Konservierungspolitik mit Subventionierung der Vor-Corona-Welt” betreiben. Vorsichtig optimistisch zeigte sich das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. IMK-Direktor Sebastian Dullien rechnet nach eigenen Angaben bereits im laufenden dritten Quartal mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts, wie ihn die deutsche Wirtschaft seit den 70er Jahren nicht erlebt habe. “Allerdings darf die absehbare Erholung nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch länger dauern wird, bis sich die deutsche Wirtschaft von dem Corona-Schock erholt.” Die Chefvolkswirtin der staatlichen Förderbank KfW, Fritzi Köhler-Geib, warnte vor übertriebenen Erwartungen an einen Aufschwung. “Nach der zunächst fast mechanischen Erholung durch die Angebotsseite dürfte das Aufholtempo dann aber bald wieder nachlassen”, erklärte sie. “Insbesondere die exportorientierte Industrie muss angesichts der global weiterhin hohen Infektionsdynamik mit viel Gegenwind rechnen.” Eine gemischte Bilanz zog auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW). “Die gute Nachricht: Der Tiefpunkt der Krise liegt hinter uns, es geht seit Mai wieder aufwärts”, erklärte Konjunkturchef Stefan Kooths. “Die schlechte Nachricht: Die Krise ist längst nicht ausgestanden, und die Folgen wird Deutschland noch lange spüren.”

Deutschland erlebt dramatischste Rezession seit Weltkrieg

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat in Verhandlungen mit der Regierung Nachjustierungen im Corona-Härtefallfonds für Klein- und Kleinstunternehmen erreicht. Seit 20. April läuft die zweite Phase des Härtefallfonds. Der bisherige Beobachtungszeitraum wird um weitere drei Monate verlängert und Jungunternehmer können auch bei Gründung zwischen 2018 und 2020 Hilfe beantragen. Als weitere Adaptierungen gilt ab sofort eine Mindestförderhöhe von 500 Euro pro Monat, womit individuelle Härtefälle und etwaige Investitionen aufgefangen werden sollen.

Härtefallfonds: Flexiblerer Betrachtungszeitraum in Phase 2

Nur mehr zum Kopfschütteln: Nach der Sperre des Tierparks aufgrund der Verordnung des Ministers Rudi Anschober wurde jetzt auch beim Wochenmarkt eine Zugangsbeschränkungen eingeführt und im Freigelände müssen Masken getragen werden. Das führt zur Verärgerung der Kunden!

Mundschutz am Wochenmarkt

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Pandemie in den USA hat Präsident Donald Trump den Stopp legaler Einwanderung bis zum Jahresende ausgeweitet. Trump verlängerte am Montag eine Regelung, die im wesentlichen Ausländer betrifft, die sich um eine Green Card für den dauerhaften Aufenthalt in den USA bemühen. Außerdem werden verschiedene Arbeitsvisa ausgesetzt. Die US-Regierung begründete die Maßnahmen mit der weiterhin dramatischen Lage auf dem Arbeitsmarkt infolge der weitgehenden Stilllegung der Wirtschaft zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wegen der Vorkehrungen haben seit Mitte März mehr als 40 Millionen Menschen wenigstens zeitweise ihren Arbeitsplatz verloren. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stagnierte zwar zuletzt. Eine wirkliche Entspannung ist allerdings trotz der langsamen Öffnung der Wirtschaft noch nicht erkennbar. Trump bewirbt sich bei der Präsidentschaftswahl im November um eine zweite Amtszeit und ist bemüht, Tatendrang zu zeigen. Er verlängere und erweitere die Aussetzung bestimmter Visa, um sicherzustellen, “dass amerikanische Arbeitnehmer Vorrang haben, wenn wir uns von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus erholen”, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. “Abgesehen von einigen Ausnahmen sollten wir nicht zulassen, dass eine große Anzahl ausländischer Arbeitnehmer zu einer Zeit in die Vereinigten Staaten kommen, in der so viele Amerikaner arbeitslos sind.” Nach Schätzungen der Regierungszentrale sollen von den nun in Kraft tretenden Maßnahmen rund 525.000 amerikanische Arbeitskräfte profitieren, wie ein hoher Regierungsbeamter am Montag erklärte. Im Umkehrschluss heißt das, dass mehr als eine halbe Million Arbeitskräfte aus dem Ausland betroffen sind. H-1B-Visa, von denen pro Jahr bis zu 85.000 vergeben werden, sind für hoch spezialisierte Fachkräfte wie Ingenieure und Wissenschafter vorgesehen, die eine begrenzte Zeit in den USA arbeiten. Die US-Regierung kündigte an, an einer langfristigen Reform des H-1B-Programms zu arbeiten. Das Visum L-1 ist für die firmeninterne Versetzung eines Mitarbeiters vorgesehen, mit dem Visum der Kategorie J kommen gewöhnlich etwa Praktikanten oder Teilnehmer an Austauschprogrammen ins Land. Die Verfügung gilt nur für Ausländer, die sich aktuell außerhalb der Vereinigten Staaten befinden und noch keine Einreiseerlaubnis haben. Wer bereits über eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis verfügt, ist nicht betroffen. Ausnahmen gibt es auch für Ehepartner und Kinder von US-Bürgern sowie für Arbeitskräfte in der Lebensmittelversorgung. Das Arbeits-, Heimatschutz- und Außenministerium sollen regelmäßig überprüfen, ob Änderungen der Maßnahmen notwendig sind.

Trump weitet vorübergehenden Einwanderungsstopp aus

Der Künstler Christo ist am Sonntag in New York verstorben. Dies geht aus seinem offiziellen Twitter-Account hervor. Am 13. Juni wäre der gebürtige Bulgare 85 Jahre alt geworden. Mit seiner Ehefrau bildete Christo das Duo Christo und Jeanne-Claude. Nach Jeanne-Claudes Tod im November 2009 blieb er künstlerisch aktiv. Bekannt wurde das Künstlerpaar u.a. durch die Verhüllung des Reichstagsgebäudes in Berlin im Jahr 1995. Stets war es ein Spiel aus Form und Farbe, wenn der am 13. Juni 1935 als Christo Vladimiroff Javacheff im bulgarischen Gabrovo geborene Künstler wieder ein Stück Welt mit Kunststoffbahnen überzog.

Der Mann, der den Reichstag verhüllte: "Verpackungskünstler" Christo ist tot