Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten Donnerstagnachmittag in Wels eine mindestens rund vier Kilometer lange Speiseölspur binden.

LKW verlor Speiseöl: Kilometerlange und äußerst rutschige Ölspur durch Wels

Brasilien hat nach jüngsten Angaben die zweithöchste Zahl von Infizierungen mit dem neuartigen Coronavirus weltweit und liegt damit nun vor Russland – nur die USA haben noch mehr Fälle. Das Gesundheitsministerium in Brasilia meldete am Freitag 20.803 Infizierte mehr als am Donnerstag. Damit stieg die Zahl der Infizierten in dem mit 210 Millionen Einwohnern größten Land Lateinamerikas auf 330.890. Russland kam nach Aufzeichnungen der Johns-Hopkins-Universität in den USA zuletzt auf 326 448 Fälle. Die USA überstiegen am Freitagabend (Ortszeit) die Marke von 1,6 Millionen nachgewiesenen Infizierungen. Mindestens 21.048 Menschen sind in Brasilien im Zusammenhang mit dem Virus bisher gestorben. Bei der Zahl der Todesopfer liegt das Land damit weltweit weiter auf Platz sechs. Die tatsächlichen Zahl der Infizierten und der Todesfälle ist jedoch wahrscheinlich noch höher. Die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas konnte seine Tests bisher nur langsam steigern.

Brasilien auf Platz zwei bei Corona-Infektionen

Peter Lehner (Wirtschaftsstadtrat) im Talk.

Die Folgen der Corona-Pandemie könnten die Fortschritte der vergangenen 20 Jahre bei der Reduzierung von Kinderarbeit zerstören. Davor warnen die Vereinten Nationen zum Internationalen Tag gegen die Kinderarbeit am Freitag. Eigentlich sollte die Kinderarbeit bis 2025 völlig eliminiert werden. Stattdessen liefen Millionen junge Menschen nun Gefahr, wieder in die Kinderarbeit gestoßen zu werden. Konkrete Zahlen haben das Kinderhilfswerk UNICEF und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) noch nicht. Es gebe aber bereits Anzeichen, das die Kinderarbeit steigt, während weltweit Schulen zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus geschlossen sind, wurde mitgeteilt. Nach den jüngsten Schätzungen arbeiteten im Jahr 2016 weltweit etwa 152 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren. Mehr als 90 Prozent aller Lernenden seien von vorübergehenden Schulschließungen betroffen, weltweit seien das 1,6 Milliarden junge Menschen. Schulen schützten Kinder auch vor Ausbeutung, diese Kontrolle sei nun weggefallen. Wenn die Klassen wieder starten, dürften es sich manche Eltern nicht mehr leisten können, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

UNO befürchtet rasanten Anstieg der Kinderarbeit

Ab Mittwoch werden die Corona-Sicherheitsmaßnahmen in Österreich weiter hinuntergefahren. So ist etwa wieder jeder Sport – auch Kontakt- und Mannschaftssport – erlaubt. Die Maskenpflicht für Kellner fällt ebenso wie die Sperrstunde für Veranstaltungen bis 100 Personen. Lokale dürfen künftig um 5.00 statt wie bisher um 6.00 Uhr aufsperren. Buffets mit Selbstbedienung werden prinzipiell wieder möglich. Die Sperrstunde für geschlossene Veranstaltungen bis zu 100 Personen – also beispielsweise für Geburtstagsfeiern – fällt. Lockerungen gibt es ebenfalls für Zuschauer von Sportevents und Kulturveranstaltungen. Hier sind mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen bis zu 250 Personen in geschlossenen Räumen und 500 im Freiluftbereich erlaubt. Die Ärztekammer empfiehlt den Österreichern indes trotz der weitgehenden Aufhebung der Maskenpflicht in Innenräumen weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz zu benutzen. Im Freien sei man eher sicher, wenn man den Sicherheitsabstand einhält, im Inneren sei aber die Übertragung leichter, wie aktuelle Fälle zeigen, erklärte Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres Dienstagabend im ORF-“Report”. Er selber trage beim Einkaufen weiterhin eine Maske. Szekeres appellierte an die Verantwortung des einzelnen. “Bitte auch weiter die Hände waschen. Das Virus gibt es noch.” Die Gefahr, dass die Zahlen steigen, sei gegeben, Österreich sei aber ein Vorbildland und er hoffe, “dass wir das bleiben.”

Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen treten in Kraft

In der kommenden Woche will Frankreich den Plan der Regierung zur Lockerung der Corona-Auflagen vorstellen. 17 Prioritäten sind festgelegt worden, nach denen das Land schrittweise ab 11. Mai aus der Abriegelung geführt werden soll. Dazu gehören unter anderem: Die Wiedereröffnung von Schulen, die Rückkehr Beschäftigten an ihren Arbeitsplatz, die Wiederaufnahme des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und die Bereitstelung von Masken und Desinfektionsmitel. Insgesamt starben seit Beginn der Corona-Krise in Frankreich Anfang März bereits mehr als 22.600 Menschen. Damit gehört Frankreich neben den USA, Italien und Spanien zu den Ländern mit den meisten Corona-Todesfällen. Seit dem 17. März gilt eine strikte Ausgangssperre.

Frankreich: Lockerungspläne angekündigt