Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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“Die Europäische Union ist eine der größten Errungenschaften des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig das erfolgreichste Friedensprojekt unseres Kontinents”, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Samstag. Um ihre Errungenschaften “und unser einzigartiges europäisches Lebensmodell für die Zukunft zu wahren und weiterzuentwickeln“, sei Veränderung nötig. “Viele große Zukunftsfragen werden sich nicht mehr von den Mitgliedsstaaten alleine lösen lassen, sondern nur von einer starken europäischen Union, wie uns die Coronakrise aktuell beispielhaft vor Augen führt”, bekräftigt Kurz seine Forderung nach einem “Umdenken” auf europäischer Ebene.

Kurz spricht sich für neuen EU-Vertrag aus

Seit sechseinhalb Monaten prägt die Coronakrise die Lage am Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer lag Ende September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22 Prozent höher. 408.853 Personen waren arbeitslos gemeldet oder in Schulung, das sind um 74.389 mehr als vor einem Jahr. Der coronabedingte Höchststand war Mitte April mit 588.000 Jobsuchenden erreicht worden. Die Arbeitslosenquote belief sich in Österreich auf 8,4 Prozent, das war um 1,7 Prozentpunkte höher als im September 2019, wie das Arbeitsmarktservice (AMS) am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten ging im Vergleich zum Vorjahresmonat laut vorläufiger Prognose um 0,9 Prozent auf 3,806 Millionen zurück. Die Anzahl der sofort verfügbaren Stellen schrumpfte um 18,6 Prozent auf 67.119. “Obgleich die Lage am Arbeitsmarkt damit weiter höchst angespannt bleibt, verkleinert sich der Abstand zum Vorjahr wie schon in den Vormonaten (Ende August:. +92.000) weiter”, kommentierte AMS-Vorstand Johannes Kopf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. “Die leider neuerlich notwendig gewordenen gesundheitspolitischen Maßnahmen zeigen sich bisher erfreulicherweise nicht in einer ‘zweiten Welle’ beim Anstieg der Arbeitslosigkeit.” Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) ortet einen positiven Trend am heimischen Arbeitsmarkt, nach dem coronabedingten Tiefpunkt im Frühjahr. “Die Monatszahlen im September zeigen, dass sich der Arbeitsmarkt im Sommer solide entwickelt hat”, so Aschbacher am Donnerstag in einer Aussendung. Im Vergleich zum Vormonat habe es “einen weiteren Rückgang der krisenbedingten Arbeitslosigkeit” gegeben. Die Kurzarbeitszahlen sind im Vergleich zum August sehr stark zurückgegangen, weil in den Unternehmen mehr gearbeitet wurde. Die geplanten Teilnahmen in den aktuell laufenden Kurzarbeitsprojekten beliefen sich laut Ministerium Ende September auf 295.200 Mitarbeiter, um rund 157.300 Personen weniger als noch Ende August. Insgesamt hat das Arbeitsmarktservice (AMS) bisher rund 4,8 Mrd. Euro an Kurzarbeitsbeihilfen an die Betriebe ausgezahlt. Ab morgen, Freitag, können Unternehmen die dritte Phase der Corona-Kurzarbeit beim AMS beantragen. “Es ist jetzt unser Ziel im Herbst und Winter weiterhin Arbeitsplätze mit der Corona-Kurzarbeit Phase Drei zu sichern und mit der Corona-Joboffensive Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen, so die Arbeitsministerin.

Arbeitslosenzahlen um ein Fünftel höher als im Vorjahr

Bei Whatsapp funktioniert es seit 2019, nun erhält auch die Schwester-Anwendung Facebook Messenger wichtige biometrische Sicherheitsfeatures. Der Facebook Messenger lässt sich auf iPhones und iPads ab sofort auch mit Hilfe des Fingerabdrucksensors oder eines Gesicht-Scans absichern. Mit den Touch ID und Face ID genannten Funktionen kann man verhindern, dass jemand Zugriff auf Chats erhält, auch wenn das Gerät entsperrt herumliegt oder aus der Hand gegeben wurde – Facebook nennt als Beispiel neugierige Familienmitglieder. Wird das neue, App Lock genannte Feature aktiviert, so ist der Zugang zum Messenger nur möglich, wenn man sich mit seinem Fingerabdruck oder Gesicht authentifiziert. App Lock findet sich in den Einstellungen der App im Privatsphäre-Bereich. Facebook hat angekündigt, App Lock auch für Android-Geräte einführen zu wollen. Allerdings müssten sich Nutzerinnen und Nutzer noch einige Monate gedulden.

Facebook Messenger biometrisch absichern

Ein heftiger Kreuzungscrash zwischen einem Auto und einem LKW ereignet sich am späten Mittwochnachmittag in Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land).

Familie bei Kreuzungscrash zwischen Auto und LKW in Steinerkirchen an der Traun verletzt

Dass die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) vom Bund einen dreistelligen Millionenbetrag an Coronahilfe erhalten soll, stößt bei den NEOS auf Unverständnis. Gesundheitssprecher Gerald Loacker pocht stattdessen auf einen Risikoausgleich unter den Kassen. Drei Milliarden Euro an Rücklagen wären vorhanden. Er forderte allerdings Solidarität unter den Kassen. “Die ÖGK ist am Stärksten von allen Kassen mit massiven krisenbedingten Beitragsausfällen konfrontiert. Dass hier etwas getan werden muss, steht außer Frage”, so Loacker in einer schriftlichen Stellungnahme. Es sei “überhaupt nicht notwendig, hier weiter Steuergeld hineinzupumpen”. Die ÖGK dürfe nicht von der Beamten- und Bauernkasse BAVEB, der Selbstständigen-Kasse SVS und den 15 Krankenfürsorgeanstalten im Stich gelassen werden, appellierte er. Das Problem sei, dass die Rücklagen nicht fair zwischen den Trägern verteilt seien, weil alle schweren Versichertenrisiken in der ÖGK zusammengefasst seien. Diesen finanziellen Nachteil könne sie auch mit ihrer relativ vorteilhaften Verwaltungskostenstruktur nicht kompensieren. “Daher muss schnellstmöglich ein Risikostrukturausgleich eingeführt werden. Dieser würde sicherstellen, dass zunächst die finanzstarken ÖVP-nahen Träger Solidarität mit der ÖGK zeigen müssen, bevor der Staat einspringt”, meinte Loacker. Die türkis-grüne Bundesregierung müsse die Blockade dagegen aufgeben.

NEOS bei ÖGK für Risikoausgleich statt Finanzspritze

Im Gegensatz zu anderen Ländern sind in Österreich viele Daten etwa zum Alter oder Vorerkrankungen der Covid-19-Erkrankten in Krankenhäusern, auf Intensivstationen oder auch der Verstobenen nicht öffentlich zugänglich. Wissenschafter fordern nun in einem Offenen Brief an Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) Zugang zu diesen “erforderlichen Daten”, sonst drohe ein “Blindflug”.

"Blindflug" - Forscher fordern Zugang zu mehr Daten