Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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  1. GIUSEPPE PALERMO sagt:

    stabile

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Im Burgenland gibt es den ersten bestätigten Todesfall durch eine Covid-19-Erkrankung. Im Krankenhaus Oberpullendorf ist ein 73-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberpullendorf verstorben. Das teilte der Koordinationsstab Coronavirus des Landes Burgenland am Freitag mit. Der Mann habe auch an Vorerkrankungen gelitten, sagte ein Sprecher. Im Burgenland gab es bis Freitagnachmittag insgesamt 31 bestätigte Krankheitsfälle.

Erster Todesfall durch Covid-19-Virus im Burgenland

Zum ersten Mal seit knapp 20 Jahren könnte heuer eine Saison der deutschen Fußball-Bundesliga ohne den amtierenden Meister eröffnet werden. Der Auftakt ist für 18. September geplant. Wegen der Final-Turniere im Europacup im August – Bayern München ist ab 12.8. in der Champions League in Portugal engagiert – sucht die Deutsche Fußball Liga einen Weg, um die Spieler nicht zu überlasten. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert schloss in einem Interview der “Welt” einen Saisonstart ohne die Bayern nicht aus. “In diesen Zeiten ist eine gewisse Flexibilität erforderlich, das gilt für Verbände genauso wie für Clubs”, sagte Seifert. Die Bundesliga-Saison wird seit 2002 traditionell im Stadion des Meisters der Vorsaison eröffnet. Der Dachverband DFL hat verschiedene Planungsvarianten für den Terminkalender erstellt und holt derzeit die Meinungen von 36 Vereinen ein. Danach soll definitiv entschieden werden. Ob mit oder ohne den Meister – dass zeitnah wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, bleibe das Ziel, sagte Seifert. Bis zum 31. Oktober sind in Deutschland allerdings noch Großveranstaltungen verboten, für die kein Hygienekonzept vorliegt und bei denen eine adressenseitige Nachverfolgung der Besucher nicht möglich ist. “Es liegt also im Aufgabenbereich der DFL, einen Rahmen zu entwickeln, wie ein übergeordnetes Hygienekonzept aussehen kann”, erklärte Seifert. “Am Ende entscheiden aber die Politik und die Behörden vor Ort.”

Deutsche Bundesliga startet am 18. September

Der Flughafen Salzburg schraubt im Sog der Coronavirus-Pandemie seinen Betrieb gegen Null. Ab kommendem Montag fährt der zweitgrößte Airport Österreichs nur mehr im Ein-Schicht-Betrieb, das heißt mit einer täglichen Betriebszeit von sechs Stunden. Am ersten April-Wochenende wird dann wahrscheinlich überhaupt auf Stand-by umgestellt, teilte der Flughafen am Donnerstagnachmittag mit.

Flughafen Salzburg fährt Betrieb auf Stand-by runter

4.500 Tonnen Abfall werden jährlich in Österreich im öffentlichen Raum achtlos weggeworfen, der Großteil (4.000 Tonnen) entlang von Straßen. Das Umweltbundesamt machte am Dienstag auf das Problem “Littering” aufmerksam. Der Kompost und Biogasverband berichtete unterdessen, dass der Anteil von biogenen Abfällen im Restmüll hoch sei. Littering sei vor allem auf öffentlichen Plätzen, an Verkehrsumschlagplätzen, entlang von Straßen, in der Nähe von Take-Away-Restaurants, Tankstellen, Einkaufszentren und in Naturerholungsbereichen vorzufinden, so das Umweltbundesamt. 2018 wurden bei 2.774 Flurreinigungsaktionen rund 1.000 Tonnen an Abfall mit der Hilfe von mehr als 163.000 Freiwilligen eingesammelt. Im Burgenland, Niederösterreich und der Steiermark wurden die größten Abfallmengen mit jeweils über 200 Tonnen zusammengetragen. Müll bleibt auch im Zuge von Großveranstaltungen am und im Nahbereich des Veranstaltungsgeländes zurück. Zigarettenstummel sind die am häufigsten achtlos weggeworfenen Gegenstände, österreichweit rund 2,9 Milliarden Stück bzw. fast 500 Tonnen pro Jahr. Gefüllte Hundekotsackerl werden mit steigender Tendenz weggeworfen, insbesondere im ländlichen Bereich, wo keine geeigneten Abfallbehältnisse zur Stelle sind. Wie eine Sortieranalyse im Burgenland ergab, bestehen rund zwei Drittel der entlang von Straßen eingesammelten Abfälle aus Verpackungen (Kunststoff, Metall und Glas), wobei die Kunststoffverpackungen (überwiegend PET-Flaschen) mit fast 23 Prozent den höchsten Anteil ausmachen. Auf ein anderes Problem wies der Kompost- und Biogasverband hin: Anstatt über die Biotonne als Kompost in die Böden zu gelangen, landet viel “wertvolle” Organik im Restmüll – der Anteil beträgt rund 27,5, bis 38,8 Prozent, ergab eine im Herbst 2018 und im heurigen Frühjahr durchgeführte Analyse. Dabei wurde auch deutlich, dass rund die Hälfte der in der Restmülltonne befindlichen Organik zu den “vermeidbaren Lebensmitteln” zählt, umgerechnet mindestens 200.000 Hektar Weizen. “Wie kann es sein, dass rund 15 Prozent der österreichischen Ackerfläche verwendet wird, um Lebensmittel mit hohem Engagement und Aufwand zu produzieren, die dann im Restmüll landen?”, fragte Verbandsobmann Hubert Seiringer.

4.500 Tonnen Abfall werden jährlich achtlos weggeworfen

Die Feuerwehr wurde Donnerstagmittag zu einer Personenrettung nach Wels-Neustadt alarmiert. Die etwas kuriose Notlage zeigte sich erst beim Eintreffen am Einsatzort.

Personenrettung: Rollstuhl steckte in einer Wohnung in Wels-Neustadt verkantet im Türstock fest

18 Filme rittern von 2. bis zum 12. September um den Goldenen Löwen der 77. Filmfestspiele von Venedig. Österreich ist in diesem Reigen mit der Koproduktion “Quo Vadis, Aida?” der bosnischen Regisseurin Jasmila Zbanic und der Schauspielerin Edita Malovcic präsent. Die Zahl der Filme, die beim Festivals gezeigt werden, wurden wegen der Coronakrise von circa 80 auf 62 reduziert. 19 Filme, darunter elf Dokumentarfilme, werden außerhalb des Wettbewerbs gezeigt. Weitere 19 Filme sind Teil der Orizzonti-Sektion, in der Arbeiten gezeigt werden, die neue Tendenzen des Weltkinos präsentieren, berichtete Festivaldirektor Alberto Barbera bei der Präsentation des Programms am Dienstag. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurde die Liste der Filme nicht wie in den vergangenen Jahren bei einer Pressekonferenz in Rom, sondern per Streaming in Venedig vorgestellt. Wegen der Coronakrise muss Venedig auf ein Festival mit Stars und Glamour verzichten. Der Film “Lacci” des italienischen Regisseurs Daniele Luchetti wird das Filmfestival eröffnen. Der Streifen mit den Schauspielern Alba Rohrwacher, Luigi Lo Cascio und Laura Morante in den Hauptrollen wird außerhalb des Wettbewerbs am 2. September gezeigt. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des italienischen Schriftstellers Domenico Starnone. Der russische Regisseur Andrei Kontschalowski zeigt seinen letzten Film “Dorogie Tovarischi” (Liebe Genossen) über die Sowjetunion in der Ära des Staats- und Parteichefs Leonid Breschnew. Die polnische Regisseurin Malgorzata Szumowska geht mit Michał Englert ins Rennen mit dem Film “Sniegu Juz Nigdy nie Bedzie” (Der Schnee wird nicht mehr fallen). Der israelische Filmregisseur und Drehbuchautor Amos Gitai präsentiert den Film “Laila in Haifa”. Die deutsche Regisseurin Julia von Heinz geht mit ihrem Film “Und morgen die ganze Welt” ins Rennen um den Goldenen Löwen. Der italienische Regisseur Gianfranco Rosi, 2016 erster Doku-Gewinner des Goldenen Bären in Berlin mit “Seefeuer” über das Flüchtlingsdrama auf Lampedusa, widmet sich in seinem neuen Dokumentarfilm dem Krieg in Syrien. “Notturno” heißt Rosis Dokumentarfilm, eine Koproduktion aus Italien, Frankreich und Deutschland, der in der Hauptschiene im Wettbewerb ist. Die italienische Filmindustrie ist bei der diesjährigen Festivalausgabe stark präsent. Gleich vier Filme schickt Italien ins Rennen um den Goldenen Löwen – neben Rosis Dokumentarfilm auch “Le sorelle Macaluso” (Die Macaluso-Schwestern) der sizilianischen Opern- und Theaterregisseurin Emma Dante. Der Film basiert auf ein Theaterstück der Regisseurin, das um die Themen Familie und Gewalt in familiären Beziehungen kreist. Der italienische Regisseur Luca Guadagnino, der unter anderem den Romy-Schneider-Klassiker “Der Swimmingpool” neu interpretiert hat, zeigt außerhalb des Wettbewerbs den Film “The Shoemaker of Dreams” über das Leben Salvatore Ferragamos (1898-1960), der vom Migranten zu einem der weltweit renommiertesten Schuhproduzenten aufrückte, zu dessen Kunden Hollywood-Stars und Könige zählten. Der schwedischen Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg ist das Biopic “Greta” des Regisseurs Nathan Grosmann gewidmet. Mit dem italienischen Chanconnier Paolo Conte befasst sich der Dokumentarfilm des Italieners Giorgio Verdelli mit dem Titel “Paolo Conte, via con me”. Den Gewinner des Festivals wird eine internationale Jury unter der Leitung der australischen Schauspielerin und Filmproduzenten Cate Blanchett bestimmen, zu der auch die österreichische Regisseurin und Drehbuchautorin Veronika Franz (“Hundstage”, “Ich seh Ich seh”) gehört. Ebenfalls in der Jury ist der deutsche Regisseur Christian Petzold. “Wir sind stolz über die Arbeit, die wir in dieser schwierigen Situation geleistet haben”, sagte der Präsident der Biennale, Roberto Cicutto. Das Festival werde trotz der Coronavirus-Epidemie nicht online, sondern mit Zuschauern bei Einhaltung von Abstandsregeln stattfinden.

Österreichische Koproduktion in Venedig im Wettbewerb