Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Der 60 Jahre alte Morales lebt derzeit im Exil in Argentinien, nachdem er im November 2019 unter dem Druck des Militärs zurückgetreten war. Das bolivianische Justizministerium hat den früheren Staatschef Evo Morales wegen der Beziehung zu einer Jugendlichen angezeigt. Der Ex-Präsident soll ein Verhältnis mit einer heute 19-Jährigen gehabt haben, als diese noch minderjährig war, teilte das Ministerium mit. Ihm werde Verführung Minderjähriger und Menschenhandel vorgeworfen. Medienberichten zufolge bestätigte die junge Frau das Verhältnis mit Morales. Sie habe ihn im Alter von 16 Jahren kennengelernt. Allerdings seien sie erst ein Liebespaar geworden, als sie bereits volljährig war. Der 60 Jahre alte Morales lebt derzeit im Exil in Argentinien, nachdem er im November 2019 unter dem Druck des Militärs zurückgetreten war. Die Opposition und internationale Wahlbeobachter warfen dem ersten indigenen Staatschef des südamerikanischen Landes Betrug bei der Präsidentenwahl vor. Derzeit führt eine Interimsregierung in Bolivien die Amtsgeschäfte. Morales wurde bereits wegen Terrorismus und Finanzierung terroristischer Aktivitäten angeklagt.

Evo Morales wegen Beziehung zu Jugendlicher angezeigt

Jetzt wird es für Dominic Thiem erstmals seit sechs Monaten wieder so richtig ernst. Zwar hat der 26-jährige Niederösterreicher wie auch seine Gegner zahlreiche Tennis-Schauturniere in der Coronakrise ernster genommen als sonst, doch die Rückkehr auf die ATP-Tour ist ein ganz anderes Kaliber. Am Samstag reist Thiem mit Coach Nicolas Massu und Physio Alex Stober nach New York. Dort bereitet sich der Weltranglisten-Dritte, dessen Jahr mit dem Finaleinzug bei den Australian Open so gut begonnen hatte, gleich auf zwei Turniere vor. Ungewöhnliche Zeiten erforderten auch für Turnier-Organisatoren ungewöhnliche Maßnahmen: Das Masters-1000-Turnier von Cincinnati wurde aus Ohio nach Flushing Meadows verlegt. Dort wird eine “Bubble”, wie man sie aus NHL oder NBA kennt geschaffen, in der die Spieler und deren dezimierter Tross nur zwischen einem Hotel auf Long Island und dem Turnerschauplatz pendeln. Nach dem 1000er-Event gehen dann am selben Schauplatz wie gewohnt die US Open in Szene. Ab 22. August, exakt sechs Monate nach Thiems bisher letztem Match (Viertelfinal-Aus in Rio de Janeiro), beginnt das 1000er-Event. Doch zwecks Akklimatisierung reist Thiem schon am 15. August an. Und mit ihm auch sein Hauptcoach, der Thiem vier Monate nur aus der Ferne gesehen hatte. Nicolas Massu arbeitet seit Dienstag wieder intensiv mit dem dreifachen Major-Finalisten. Der Chilene, einst Olympiasieger im Einzel und Doppel, weiß um die Außergewöhnlichkeit der Situation in Corona-Zeiten. “Natürlich werden die Dinge dort nicht normal sein. Andererseits müssen die Turniere irgendwann wieder starten”, so Massu bei einem Medientermin Mittwochabend bei einem Heurigen in Wien. Es werde bei den Turnieren ohne Zuschauer sehr strenge Regeln geben. “Wenn du die Regeln nicht befolgst, wirst du disqualifiziert. Man muss das aber auch respektieren, weil sie sehr große Anstrengungen unternehmen, das Turnier auszutragen. Ich glaube, es wird klappen”, zeigte sich Massu optimistisch. Die hohen Coronavirus-Fallzahlen in den USA sollen durch die rigorose Schaffung einer Blase, in der sich ein stark verkleinerter Turniertross bewegt, keine Rolle spielen. Dass ein Rafael Nadal als Titelverteidiger vielleicht auch nicht nach New York reist, weil ihm dank einer Sonder-Weltranglistenregelung die Punkte aus 2019 erhalten bleiben, ist eher nachvollziehbar. Thiem hingegen hat nichts zu verlieren: Cincinnati musste er im Vorjahr erkrankt auslassen und auch bei den US Open stoppte ihn ein viraler Infekt schon in Runde eins. Er kann also voll punkten. “Die eine Sache ist das Ranking und die Punkte, die andere ist, dass die Spieler spielen wollen. Dominic liebt es, Turniere zu spielen, sie haben alle jetzt viele Monate gewartet”, erläuterte Massu. Der Südamerikaner sieht einen Vorteil darin, dass Thiem von den Topstars dank vieler Schauturniere, die auch von allen Spielern sehr ernst genommen wurden, die meiste Matchpraxis hat. Thiem, der sich in der Zeit des Lockdowns bzw. der Turnierpause zwei bis drei Kilo Muskelmasse am Oberkörper erarbeitet hat, hat Massu bei den Schauturnieren in Kitzbühel und Berlin beeindruckt. “Dort habe ich ihn wirklich stark gesehen. Er schaut körperlich sehr gut aus, hat eine gute Energie. Entscheidend wird auch sein, wie man es vom Kopf her schafft. Und es wird interessant zu sehen, wie man in einem großen Stadion ohne Fans spielt.” Massu bemüht sich erneut, dass man nicht schon von einem Finale oder gar dem ersten Titel reden dürfe. “Djokovic und Dominic und vielleicht einer mehr sind die Favoriten. Er war bei den Australian Open näher am ersten Grand-Slam-Sieg als bei den French Open – bei einem Hartplatzturnier im Jänner. Also man weiß nie, was passiert”, erinnerte Massu an den Fünfsatz-Thriller gegen Djokovic. Sein Schützling reise mit dem Selbstvertrauen, dass er beim bis dato letzten Slam nahe am Sieg dran war, in die USA. Eine Entwertung durch die Absage von Nadal und das Fehlen von Roger Federer sieht Massu nicht. “85 bis 90 Prozent der Spieler haben genannt. Die Spieler wollen immer gegen die Besten der Welt gewinnen, aber wenn man sich die Liste anschaut… Nur weil Federer und Nadal nicht fahren, wird es keine leichte Auslosung sein.” Ob es große Überraschungen geben könnte nach einer so langen Pause? “Das könnte schon sein. Es ist nicht leicht, wenn man sechs Monate nicht spielt. Aber die Spieler, die vor der Pause den Unterschied ausgemacht haben, werden es wieder tun, deswegen sind sie so gut.”

Dominic Thiem reist am Samstag nach New York

Der Herbst kommt und stellt das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen: Bereits in den vergangenen Wochen ist die Zahl der Covid-19-Infizierten gestiegen. Die Österreichische Gesundheitskasse reagiert daher schnell und verlängert die telefonische Krankmeldung für Verdachtsfälle bis Ende des Jahres 2020, um Ordinationen und die Gesundheitshotline 1450 zu entlasten. Damit soll die Absonderung für Covid-19-Verdachtsfälle österreichweit sichergestellt werden. Um Ärztinnen und Ärzte besser zu unterstützen und das Risiko einer Ansteckung bei derartigen Fällen möglichst gering zu halten, legt die ÖGK eine österreichweite Vorgehensweise für Covid-19-Verdachtsfälle. Wie funktioniert das? Personen, die als Verdachtsfall gelten, sollen jedenfalls die Gesundheitshotline 1450 kontaktieren, um weiterhin eine österreichweite Übersicht über Verdachtsfälle zu gewährleisten. In den meisten Bundesländern wird auch über 1450 eine Testung und behördliche Absonderung veranlasst. Bis zur behördlichen Absonderung bzw. bis zum Vorliegen eines Testergebnisses können die Betroffenen in einer Ordination anrufen und nach einer telemedizinischen Abklärung telefonisch krankgeschrieben werden. Voraussetzung ist, dass die Person auch entsprechende Symptome aufweist. Bei einem positiven Testergebnis, greift die behördliche Absonderung jedenfalls rückwirkend: Die Absonderung nach dem Epidemiegesetz ersetzt die Arbeitsunfähigkeitsmeldung. Bei einem negativen Testergebnis erlischt die Krankschreibung spätestens nach fünf Arbeitstagen. Ist die betroffene Person aber weiterhin krank, so ist für die Verlängerung der Krankmeldung ein persönlicher Arztbesuch notwendig. Unbürokratisch und risikolos Mit diesem Vorgehen will die ÖGK sicherstellen, dass Patientinnen und Patienten, die Covid-19-Symptome zeigen, möglichst unbürokratisch und risikolos eine Krankmeldung erhalten und dafür nicht extra eine Ordination aufsuchen müssen. Für alle anderen Erkrankten gilt dies nicht, sie können weiterhin von einem Arzt oder einer Ärztin persönlich untersucht und krankgeschrieben werden. Die Verlängerung der telefonischen Krankmeldung bei Covid-19-Verdachtsfällen soll die Arbeit der Vertragspartnerinnen und Vertragspartner der ÖGK erleichtern. Sie spielen während der Pandemie eine entscheidende Rolle bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Telefonische Krankmeldung für Covid-19-Verdachtsfälle wird verlängert

In der Fußball-Bundesliga werden im Herbst keine Gästefans bei den Spielen zugelassen. Diese Entscheidung gab die Liga nach ihrer außerordentlichen Hauptversammlung am Donnerstag bekannt. Die in den Spielbetriebsrichtlinien verankerte Regelung, wonach zehn Prozent der verfügbaren Stadionkapazität den Fans des Gastclubs zur Verfügung gestellt wird, wird demnach bis 31. Dezember ausgesetzt. “Fußball lebt von Emotion, nicht nur am Platz, sondern auch auf den Tribünen. Insofern ist die Entscheidung, während der Covid-19-Beschränkungen möglichst viele Heimfans in die Stadien zu lassen und auf Gästefans zu verzichten, den Clubs nicht leichtgefallen”, sagte der Bundesliga-Vorstandsvorsitzende Christian Ebenbauer in einer Aussendung.

Keine Gästefans in der Bundesliga im Herbst zugelassen

18 Filme rittern von 2. bis zum 12. September um den Goldenen Löwen der 77. Filmfestspiele von Venedig. Österreich ist in diesem Reigen mit der Koproduktion “Quo Vadis, Aida?” der bosnischen Regisseurin Jasmila Zbanic und der Schauspielerin Edita Malovcic präsent. Die Zahl der Filme, die beim Festivals gezeigt werden, wurden wegen der Coronakrise von circa 80 auf 62 reduziert. 19 Filme, darunter elf Dokumentarfilme, werden außerhalb des Wettbewerbs gezeigt. Weitere 19 Filme sind Teil der Orizzonti-Sektion, in der Arbeiten gezeigt werden, die neue Tendenzen des Weltkinos präsentieren, berichtete Festivaldirektor Alberto Barbera bei der Präsentation des Programms am Dienstag. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurde die Liste der Filme nicht wie in den vergangenen Jahren bei einer Pressekonferenz in Rom, sondern per Streaming in Venedig vorgestellt. Wegen der Coronakrise muss Venedig auf ein Festival mit Stars und Glamour verzichten. Der Film “Lacci” des italienischen Regisseurs Daniele Luchetti wird das Filmfestival eröffnen. Der Streifen mit den Schauspielern Alba Rohrwacher, Luigi Lo Cascio und Laura Morante in den Hauptrollen wird außerhalb des Wettbewerbs am 2. September gezeigt. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des italienischen Schriftstellers Domenico Starnone. Der russische Regisseur Andrei Kontschalowski zeigt seinen letzten Film “Dorogie Tovarischi” (Liebe Genossen) über die Sowjetunion in der Ära des Staats- und Parteichefs Leonid Breschnew. Die polnische Regisseurin Malgorzata Szumowska geht mit Michał Englert ins Rennen mit dem Film “Sniegu Juz Nigdy nie Bedzie” (Der Schnee wird nicht mehr fallen). Der israelische Filmregisseur und Drehbuchautor Amos Gitai präsentiert den Film “Laila in Haifa”. Die deutsche Regisseurin Julia von Heinz geht mit ihrem Film “Und morgen die ganze Welt” ins Rennen um den Goldenen Löwen. Der italienische Regisseur Gianfranco Rosi, 2016 erster Doku-Gewinner des Goldenen Bären in Berlin mit “Seefeuer” über das Flüchtlingsdrama auf Lampedusa, widmet sich in seinem neuen Dokumentarfilm dem Krieg in Syrien. “Notturno” heißt Rosis Dokumentarfilm, eine Koproduktion aus Italien, Frankreich und Deutschland, der in der Hauptschiene im Wettbewerb ist. Die italienische Filmindustrie ist bei der diesjährigen Festivalausgabe stark präsent. Gleich vier Filme schickt Italien ins Rennen um den Goldenen Löwen – neben Rosis Dokumentarfilm auch “Le sorelle Macaluso” (Die Macaluso-Schwestern) der sizilianischen Opern- und Theaterregisseurin Emma Dante. Der Film basiert auf ein Theaterstück der Regisseurin, das um die Themen Familie und Gewalt in familiären Beziehungen kreist. Der italienische Regisseur Luca Guadagnino, der unter anderem den Romy-Schneider-Klassiker “Der Swimmingpool” neu interpretiert hat, zeigt außerhalb des Wettbewerbs den Film “The Shoemaker of Dreams” über das Leben Salvatore Ferragamos (1898-1960), der vom Migranten zu einem der weltweit renommiertesten Schuhproduzenten aufrückte, zu dessen Kunden Hollywood-Stars und Könige zählten. Der schwedischen Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg ist das Biopic “Greta” des Regisseurs Nathan Grosmann gewidmet. Mit dem italienischen Chanconnier Paolo Conte befasst sich der Dokumentarfilm des Italieners Giorgio Verdelli mit dem Titel “Paolo Conte, via con me”. Den Gewinner des Festivals wird eine internationale Jury unter der Leitung der australischen Schauspielerin und Filmproduzenten Cate Blanchett bestimmen, zu der auch die österreichische Regisseurin und Drehbuchautorin Veronika Franz (“Hundstage”, “Ich seh Ich seh”) gehört. Ebenfalls in der Jury ist der deutsche Regisseur Christian Petzold. “Wir sind stolz über die Arbeit, die wir in dieser schwierigen Situation geleistet haben”, sagte der Präsident der Biennale, Roberto Cicutto. Das Festival werde trotz der Coronavirus-Epidemie nicht online, sondern mit Zuschauern bei Einhaltung von Abstandsregeln stattfinden.

Österreichische Koproduktion in Venedig im Wettbewerb