Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Ohne Corona hätte die heimische Kultband Wanda am kommenden Samstag (9. Mai) den Auftakt ihrer neuen “Ciao!”-Tournee in der Innsbrucker Olympiahalle gefeiert, bevor man nach Wien, Linz, Graz und Klagenfurt weitergezogen wäre. Dass dieser Plan wegen des Veranstaltungsverbots nicht haltbar ist, steht schon länger fest. Nun sind jedoch die ersten Ausweichtermine für 2021 fixiert. Auch dann wird der Tourauftakt in der Tiroler Landeshauptstadt gefeiert, und zwar am 4. Juni 2021. Am 18. und 19. Juni folgt die Wiener Stadthalle, während das Freigelände des Wörthersee Stadions von Klagenfurt am 27. August 2021 beschallt werden soll. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit für den Ersatztermin. Die Nachholtermine für Linz und Graz stehen indes noch nicht fest.

Kultur-Stillstand - Wanda-Tour auf 2021 verlegt

Für eine Maske der Marke Eigenbau bietet das eigene Putzarsenal die besten Zutaten. Zu dem Schluss kommen jedenfalls Ingenieure der Luft- und Raumfahrttechnik der Bundeswehruniversität München, nachdem sie die Wirksamkeit von Behelfsmasken und diversen Materialien untersucht haben. “Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass Staubsaugerbeutel mit Feinstaubfilter sehr gute Filtereigenschaften haben”, teilte die Universität in Neubiberg bei München mit. Masken könnten daraus leicht selbst hergestellt werden, die Fertigung dauere mit etwas Übung fünf Minuten. Materialkosten pro Maske: rund 50 Cent.

Staubsaugerbeutel am besten für Maskenbau geeignet

Die Feuerwehr stand Montagabend bei einem gemeldeten Flurbrand in der Au in Wels-Lichtenegg im Einsatz. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.

Nicht abgelöschtes Lagerfeuer sorgt für Einsatz der Feuerwehr in Wels-Lichtenegg

Das Risiko neuer Corona-Infektionen steigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wenn die Urlaubszeit zu Ende geht und es kühler wird. Das liege daran, dass sich dann wieder mehr Menschen in geschlossenen Räumen statt draußen aufhalten, sagte eine Sprecherin. Ob und wann es in welchen Ländern zum neuen Anstieg von Infektionen oder einer zweiten Welle komme, sei nicht vorherzusagen. “Wir wissen, dass das Virus sich draußen weniger effektiv verbreitet als in geschlossenen Räumen, dass gut gelüftete Räume weniger Risiko bergen als schlecht gelüftete und dass das Abstandhalten ebenfalls eine Rolle spielt”, sagte die Sprecherin. “Umweltbedingungen wie Luftfeuchtigkeit, Temperaturen und UV-Strahlung dürften auch eine begrenzte Rolle spielen.” Es liege am Verhalten der Menschen Die tatsächlichen Übertragungsraten hingen aber vom Verhalten der Menschen und den geltenden Schutzmaßnahmen ab, um das Risiko von Covid-19 und anderen Atemwegserkrankungen, die sich in kälteren Monaten ausbreiteten, einzudämmen. Es könne nötig sein, bereits aufgehobene Maßnahmen vorübergehend erneut zu verhängen. “Wir können keine Vorhersagen machen, wann die Pandemie weltweit oder in einem bestimmten Land ihren Höhepunkt erreicht, oder wo und wann wir mit neuen Höhepunkten oder Wellen von Fällen rechnen müssen”, sagte die Sprecherin. Das Risiko eines Wiederaufflammens der Krankheit bestehe in jedem Land. “Mit der Pandemie umzugehen ist ein Marathon, kein Sprint.” 

WHO: Risiko für Infektionen steigt, wenn es kühler wird

Die Erfahrungen, die der unfreiwillige Verzicht etwa auf Flugreisen oder Shopping-Touren im Rahmen der Coronakrise mit sich brachte, könnten laut einer Erhebung von Wiener Forschern ein Türöffner für Konsumverzicht werden. Nach dem Lockdown konnte sich mehr als die Hälfte der Befragten vorstellen, im Sinne des Klimaschutzes etwa Besorgungen nicht zu tätigen, die nicht unbedingt notwendig sind. “Verzicht und Mäßigung sind in unserer Gesellschaft generell keine populären Werte. Verzicht ist häufig negativ besetzt und mit der Einschränkung der persönlichen Freiheit gleichgesetzt”, so Petra Riefler vom Institut für Marketing und Innovation an der Universität für Bodenkultur (Boku), die die Studie u.a. in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität Duisburg-Essen durchgeführt hat. In einer ähnlichen Untersuchung im vergangenen Jahr habe sich gezeigt, dass bewusster Verzicht eher nur dann geübt wird, wenn Ich-bezogene Gründe vorlagen, heißt es am Mittwoch. Nach den Corona-bedingten Erfahrungen sehe das Bild etwas anders aus, wie die ersten Auswertungen einer Erhebung im Mai unter 278 Haushalten ergaben. So konnten etwa 80 Prozent der Teilnehmer dem Lockdown auch Positives abgewinnen. Viele hätten über “ein Gefühl von persönlicher Freiheit und geistigem Wohlbefinden, gefolgt von finanzieller Entlastung durch weniger Konsum” berichtet oder eine stärkeren Verbindung mit der Natur verspürt, heißt es. Immerhin 52 Prozent der Teilnehmer an der noch nicht in einer Fachpublikation vorgestellten Studie gaben überdies an, sich nun vorstellen zu können, auch für den Klimaschutz den Konsum zurückzufahren. Rund ein Drittel erklärte, dass Verzicht nach dem Lockdown leichter falle. Dieser Befund ziehe sich durch alle Altersgruppen und Bildungsschichten, auch Geschlechterunterschiede fanden die Forscher keine. “Während Appelle etwa für weniger Flugreisen, Fleischkonsum oder billige Mode häufig auf Gegenargumente und Widerstand stoßen, stellt sich die Frage, ob positive Erfahrungen der Konsumreduktion auf persönlicher Ebene auch den Weg für die Zukunft bereiten können. Wer das Gefühl hat, selbst davon etwas zu haben, ist vielleicht auch bereit, freiwillig zu reduzieren”, so Riefler.

Studie: Coronkrise könnte Türöffner für Konsumverzicht sein