Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

Merken
Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

819 Filmschaffende wurden ausgewählt, um künftig bei der Vergabe der Oscars mit abzustimmen. 45 Prozent der Einladungen seien an Frauen gegangen, gut ein Drittel der potenziellen Neuzugänge sind unterrepräsentierte ethnische Gruppen, knapp die Hälfte internationale Filmschaffende. Der über 9.000 Mitglieder starke Verband bemüht sich seit Jahren um mehr Diversität.Die Debatte um die mangelnde Vielfalt und Anerkennung nicht-weißer Talente kocht in Hollywood immer wieder hoch – auch unter dem Hashtag #OscarsSoWhite. Nun stehen 15 Oscar-Preisträger und Vertreter aus 68 Ländern auf der neuen Akademie-Liste, wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am Dienstag in Beverly Hills mitteilte. Von Yalitza Aparicio bis Udo Kier Zu den Dutzenden ausgewählten Darstellerinnen und Darstellern gehören die Mexikanerin Yalitza Aparicio (“Roma”), die Französin Adèle Haenel (“Porträt einer jungen Frau in Flammen”) und fünf Stars des südkoreanischen Oscar-Gewinners “Parasite”. Die US-Rapperin und Schauspielerin Awkwafina, die mit dem in China spielenden Drama “The Farewell” Erfolge feierte, ist ebenfalls dabei. In den über ein Dutzend Sparten, darunter Regie, Kamera, Kostüme und Kurzfilm, sind auch zahlreiche deutsche Filmschaffende aufgelistet. So wurde der Schauspieler Udo Kier (75) in diesem Jahr als neues Akademie-Mitglied eingeladen. Der gebürtige Kölner wohnt im kalifornischen Palm Springs und drehte im Laufe seiner langen Karriere mit so bedeutenden Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder, Lars von Trier (“Melancholia”) und Gus Van Sant (“My Private Idaho”). Auch der Kameramann Jörg Widmer (“Ein verborgenes Leben”) ist als Mitglied eingeladen, ebenso Casting-Expertin Anja Dihrberg (“Die Wolken von Sils Maria”), Kostümdesignerin Lisy Christl (“Anonymus”), Editor Konstantin Bock (“Capernaum”), Filmausstatter Markus Bensch (“V wie Vendetta”) und die Animatoren Fabian Erlinghäuser und Saschka Unseld. Man kann sich keine Mitgliedschaft erkaufen, sondern wird berufen. Der Weg in die Akademie führt über eine Oscar-Nominierung oder über andere besondere Verdienste um den Film. Unter den vielen Berufszweigen stellen Schauspieler die größte Gruppe dar.

Oscar-Akademie setzt auf Frauen und Minderheiten

Gegen Englands Rekordmeister Manchester United gut verkauft und nur knapp mit 1:2 verloren: LASK-Trainer Dominik Thalhammer hat nach seinem Pflichtspiel-Debüt als LASK-Trainer im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League im Old-Trafford-Stadion durchaus zufrieden Bilanz ziehen können. Die Chancen auf den Aufstieg hatte man schon vor der Corona-Pause mit dem Hinspiel-0:5 am 12. März vergeben. “Ich bin mit der Leistung durchaus zufrieden. Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt. Wir wollten als starke Einheit auftreten und den Gegner unter Druck setzen – das ist uns gelungen”, erläuterte Thalhammer. Dank dem sehenswerten Führungstreffer von Philipp Wiesinger (55.) durften die mutig und aggressiv agierenden Athletiker kurzzeitig gar von einem prestigeträchtigen Auswärtssieg beim Premier-League-Dritten spekulieren. Mit Fortdauer der zweiten Hälfte schwanden allerdings bei den Gästen die Kräfte und den Hausherren gelang dank des postwendenden Ausgleichs von Jesse Lingard (57.) und einem Treffer von “Joker” Anthony Martial (88.) die Wende. “Ab Mitte der zweiten Halbzeit haben wir das hohe Tempo nicht mehr halten können und die Spielkontrolle verloren”, wusste der LASK-Coach. Das kam im ersten LASK-Pflichtspiel auf englischen Boden wenig überraschend. Die “Red Devils” schlossen erst am Sonntag vor einer Woche ihre Ligasaison ab, die Linzer pausieren seit 28. Juni und befinden sich seit rund eineinhalb Wochen in der Vorbereitung auf die im September startende neue Saison. “Man muss einfach den aktuellen Stand bedenken. Nach 10,12 Tagen war es nicht zu erwarten, dass die Mannschaft das Tempo und die Intensität über 90 Minuten gehen kann”, sagte der Wahl-Oberösterreicher. Unter diesen Voraussetzungen muss man die Vorstellung des Bundesliga-Vierten – Thalhammer sah sein Team vom Leistungsniveau bei “60 Prozent oder etwas mehr” – noch höher einordnen. Zumindest ein Punkt lag in Griffweite. “Das tut natürlich sehr gut, weil die Situation für uns sehr schwierig war. Das Teilziel, als Team gut aufzutreten, haben wir erreicht und fast wäre uns ein sensationelles Ergebnis gelungen”, resümierte der 49-jährige Ex-ÖFB-Frauen-Teamchef. Dafür fehlte auch das nötige Glück wie bei einem frühen Kopfball von Andres Andrade an die Latte (10.) oder einem vom starken United-Goalie Sergio Romero parierten Abschluss von Marko Raguz mit der Ferse in der Nachspielzeit. Deshalb war bei Thalhammer schon auch ein bisschen Wehmut dabei: “Die Niederlage ist sehr ärgerlich, weil wir sehr viel investiert haben und uns vielleicht sogar einen Punkt verdient hätten.” Nach der Rückkehr aus England haben Goalie Alexander Schlager und Co. bis Montag frei, dann startet der zweite Block der Vorbereitung. Da sind im Gegensatz zum United-Trip auch die vier Sommer-Zugänge wieder dabei. “Ich hoffe, dass der Kader zusammenbleibt, die Neuerwerbungen gut integriert werden können, und wir eine starke Mannschaft aufbauen, um im September bereit zu sein”, sagte der LASK-Coach. Da startet für die Linzer nicht nur die Meisterschaft, sondern findet auch die 3. Europa-League-Quali-Runde statt, die in einem Spiel (24. September) entschieden wird. Im laufenden Bewerb sind die Athletiker nur noch Zuschauer. Im Gegensatz zu United. Die Engländer hatten für den LASK auch lobende Worte parat. “Sie hatten nichts zu verlieren, haben uns das Leben in der ersten Hälfte sehr schwer gemacht”, analysierte Torschütze Lingard. Seine Truppe hätte auf die freien Räume gewartet, geduldig, aber auch mit dem nötigen Nachdruck, um das Spiel zu gewinnen, agiert. “Das war sehr wichtig für uns”, so Lingard. United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer hatte im Hinblick auf das anstehende Finalturnier in Deutschland viele Stammspieler geschont. “Job erledigt”, betonte der Norweger. Spieler aus der zweiten Reihe hätten wichtige Einsatzminuten bekommen und auch Selbstvertrauen getankt. “Wir reisen jetzt nach Deutschland um so weit als möglich zu kommen und hoffentlich die Trophäe zu gewinnen”, gab Solskjaer die Marschroute vor. Nicht mehr zur Verfügung steht ihm Stürmer Alexis Sanchez, der nach seinem Leih-Engagement in Italien von Inter Mailand fix für drei Jahre verpflichtet wurde. Am Montag wartet in Köln im Viertelfinale ein Duell mit seinem Freund Staale Solbakken, der den FC Kopenhagen coacht. Ins Halbfinale würde es am 17. August gehen, das Endspiel ist am 21. August angesetzt. Das Siegergefühl kennt ManUnited, 2017 hatte man die Trophäe in die Höhe stemmen dürfen.

Thalhammer mit LASK-Leistung in England zufrieden

Der neue Trainer des deutschen Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim soll Sebastian Hoeneß heißen. Die Kraichgauer hätten sich mit dem Ligarivalen Bayern München über eine Freigabe für den Trainer der zweiten Mannschaft geeinigt, berichtete die “Bild”-Zeitung am Sonntag. Auch laut “Sky”-Angaben stehe der 38-jährige Sohn des deutschen Ex-Teamspielers Dieter und Neffe von Bayern-Patron Uli Hoeneß unmittelbar vor einer Vertragsunterzeichnung. Eine Bestätigung aus Hoffenheim gab es vorerst nicht. Der Vollzug soll laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa aber Anfang der Woche vermeldet werden. Hoeneß hatte mit der zweiten Mannschaft der Bayern zuletzt den Titel in der 3. Liga geholt und galt als Topkandidat auf den vakanten Posten in Hoffenheim. Der Club der ÖFB-Legionäre Stefan Posch, Florian Grillitsch und Christoph Baumgartner hatte sich im Juni wegen Differenzen bei der Zukunftsplanung vom Niederländer Alfred Schreuder getrennt.

Hoeneß-Neffe wird laut Medien neuer Hoffenheim-Trainer

Einer neuen sportlichen Herausforderung stellten sich jetzt Stephan Rabitsch und Manuel Bosch vom Team Felbermayr Simplon Wels: Das Duo war beim Race Around Austria 2020 – dem längsten und härtesten Ultraradrennen Europas – in der Team Challenge im Einsatz. Insgesamt 563,4 Kilometer und 6.500 Höhenmeter waren entlang der oberösterreichischen Landesgrenzen zu absolvieren. Der Bewerb war gleichzeitig auch die Österreichische Meisterschaft Ultra 2020 im Team, unter 38 teilnehmenden Mannschaft konnten sich die Welser Radprofis mit einer Endzeit von 14 Stunden 44 Minuten (Schnitt 37,53 km/h) den Vizemeistertitel sichern. „Das Rennen war absolutes Neuland für uns. Andere Teams bereiten sich darauf das ganze Jahr über vor, wir hatten 36 Stunden Zeit zur Vorbereitung. Trotzdem war es eine spannende neue Erfahrung“, so Rennsportleiter Andreas Grossek, der die beiden Fahrer im Begleitfahrzeug eskortierte.   Die Welser Radprofis haben das Rennen mit nur eineinhalb Tagen Vorbereitung in Angriff genommen, nachdem Stephan Rabitsch am Sonntag noch bei der Czech Tour im Einsatz war. Das Rennen stellte die Fahrer vor große Herausforderungen: Das Fahren die ganze Nacht hindurch und die Streckenlänge waren neue Erfahrungen, vor allem aber machte dem Team ein Defekt auf dem wichtigsten Streckenabschnitt von Ulrichsberg zum Hengstpass zu schaffen, wodurch Manuel Bosch die halbe Nacht statt mit einem Zeitfahrrad mit dem normalen Rennrad fahren musste. Jetzt freut sich das Welser Team bereits auf die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren und Straße, die nationalen Titelkämpfe werden –  natürlich wieder bei Tageslicht – am 22. und 23. August 2020 im Burgenland ausgetragen.

Vizemeistertitel für Welser Team

Der britische Premierminister Boris Johnson hat nach Angaben der Regierung in London auch am Samstag “gute Fortschritte” bei der Genesung von seiner Covid-19-Erkrankung gemacht. Er habe zudem einen Tablet-Computer, mit dem er sich Filme wie “Kevin – Allein zu Haus” und “Herr der Ringe” anschauen könne. Außerdem vertreibe er sich die Zeit mit Sudoku-Rätseln. Am Freitag hatte der Regierungssitz Downing Street mitgeteilt, Johnson könne mit Unterbrechungen schon wieder kleinere Strecken gehen. Der 55 Jahre alte Politiker hatte drei Tage auf der Intensivstation des St. Thomas’ Hospital in London verbracht, nachdem sich sein Gesundheitszustand verschlechtert hatte. Am Donnerstag wurde er wieder auf eine normale Station verlegt. Johnson wird derzeit von Außenminister Dominic Raab vertreten. Dem Land steht in der Coronavirus-Pandemie das Schlimmste allerdings wohl noch bevor. Bis Donnerstagabend wurden der Regierung zufolge 980 neue Todesfälle verzeichnet. Insgesamt stieg die Zahl der Toten damit auf knapp 9.000. Nicht eingerechnet sind dabei bisher die Sterbefälle in Pflegeheimen. Die Zahl der positiv getesteten Personen in Großbritannien stieg auf 73.750.

Boris Johnson vertreibt sich Zeit mit "Herr der Ringe" und Sudoku

Die Coronavirus-Pandemie, der andauernde Rassismus und die Amtsführung von US-Präsident Donald Trump schlagen der früheren First Lady Michelle Obama schwer aufs Gemüt. Sie leide unter einer “Form der leichten Depression”, sagte die 56-Jährige in der am Mittwoch veröffentlichten neuesten Folge ihres Podcasts. “Ich wache manchmal mitten in der Nacht auf, weil ich mir Sorgen über etwas mache oder eine Schwere da ist.” Sie erlebe wie jeder andere Mensch auch “emotionale Höhen und Tiefen” und fühle sich manchmal nicht wie sie selbst, sagte die Ehefrau des ersten schwarzen US-Präsidenten Barack Obama. Die jetzigen Zeiten seien wenig erbaulich. “Nicht nur wegen der Quarantäne, sondern wegen des Rassismus, und einfach nur diese Regierung zu sehen, ihre Scheinheiligkeit, Tag für Tag, das ist deprimierend.” Es sei zudem “erschöpfend”, immer wieder mitzubekommen, wie ein Schwarzer “entmenschlicht, verletzt, getötet oder fälschlicherweise beschuldigt wird”, sagte Michelle Obama weiter. “Das hat zu einer Schwere geführt, die ich in meinem Leben seit Langem nicht mehr gespürt habe.” Die frühere First Lady, die zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern zwischen 2009 und 2017 im Weißen Haus lebte, erinnerte aber daran, dass die USA schon “schwere Zeiten” überstanden hätten. “Wir befinden uns in einem beispiellosen Moment in der Geschichte”, sagte Obama. “Wir durchleben eine Phase, wie sie noch niemand zu unseren Lebzeiten durchlebt hat.”

Michelle Obama leidet an "leichter Depression"