Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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In Bulgarien breitet sich das Coronavirus in einer zweiten Welle aus. Das zunächst kaum von der Pandemie getroffene Balkanland verzeichnete am Donnerstag mit 104 Covid-19-Neuerkrankungen binnen 24 Stunden einen Rekordwert seit Beginn der Corona-Krise. Eine ursprünglich bis 14. Juni verhängte “epidemische Ausnahmesituation” soll bis Ende des Monats verlängert werden.   Der bisherige Rekord mit 90 Coronavirus-Neuinfektionen an einem Tag war am 24. April gemessen worden. Bulgarien befinde sich wohl in einer zweiten Welle der Krankheit, sagte der Oberste Inspektor für Gesundheit und Mitglied des Krisenstabs in Sofia, Angel Kuntschew, am Donnerstag im privaten Fernsehsender bTV. Das Virus breite sich jetzt aber vor allem lokal in Netzwerken, sogenannten Clustern, aus. Die Situation könne unter Kontrolle gebracht werden, meinte er.

Bulgarien erlebt zweite Welle

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Das Bundesheer hat mit heute, Samstag, seine Unterstützung für Pharmafirmen beendet. 80 Soldaten standen im Einsatz, um Medikamente und medizinisches Produkte für den Transport zu sortieren, womit eine schnellere Versorgung der Apotheken möglich war, teilte das Verteidigungsministerium in einer Aussendung mit. Insgesamt helfen aktuell rund 1.400 Soldaten im Inland, um die Auswirkungen des Coronavirus zu bewältigen, etwa bei Gesundheitschecks wie Fiebermessen, Unterstützung beim Reisemanagement, Organisation von Transporten, Botschaftsbewachung oder stehen an den Grenzen Österreichs im Einsatz. Rund 70 Soldaten helfen weiterhin bei den Hotlines (AGES, BMEIA; Land Vorarlberg) in Wien und Vorarlberg mit.

Bundesheer-Unterstützung für Pharmafirmen endete

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Auto kippt bei Unfall auf die Seite - Längerer Stau auf der Welser Autobahn

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt europäische Regierungen davor, im Kampf gegen das Coronavirus vor allem auf die Einschränkung des gesellschaftlichen Lebens zu setzen. “Worauf wir uns wirklich konzentrieren müssen, ist die Kranken mit Infektionen zu finden und sie zu isolieren”, sagte der WHO-Experte Mike Ryan am Sonntag in der BBC. “Die Gefahr mit den Ausgangsbeschränkungen ist: Wenn wir keine starken Gesundheitsmaßnahmen beschließen, droht sich der Virus wieder zu verbreiten, wenn die Bewegungseinschränkungen wieder aufgehoben werden”, warnte Ryan. Er riet vor allem dazu, wie in China, Singapur und Südkorea die Zahl der Tests massiv in die Höhe zu fahren. Dies sei in Verbindung mit Ausgangsbeschränkungen ein Modell für Europa, das Asien als Epizentrum der Pandemie abgelöst habe. Ryan forderte bei der Entwicklung eines Impfstoffes realistisch zu bleiben. Die Entwicklung und die nötigen Tests würden “mindestens ein Jahr” dauern.

WHO fordert mehr Tests, rascher Impfstoff unrealistisch

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