Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Ein abgestelltes Fahrzeug hat in der Nacht auf Samstag in Wels-Innenstadt im Bereich des Motorraumes zu brennen begonnen. Die Feuerwehr stand im Einsatz.

Feuerwehr bei Brand eines abgestellten Autos in Wels-Innenstadt im Einsatz

Der Nachlass der im Vorjahr verstorbenen Schauspielerin Elfriede Ott wird Ende der Woche versteigert. Insgesamt sind es mehr als 300 private Objekte, von Möbelstücken über Schmuck und Gemälden bis zu Auszeichnungen der Mimin, die durch die Wohnungsauflösung bei der Online-Auktion auf www.aurena.at unter den Hammer kommen, hieß es am Dienstag. Der Nachlass der im Vorjahr verstorbenen Schauspielerin Elfriede Ott wird Ende der Woche versteigert. Insgesamt sind es mehr als 300 private Objekte, von Möbelstücken über Schmuck und Gemälden bis zu Auszeichnungen der Mimin, die durch die Wohnungsauflösung bei der Online-Auktion auf unter den Hammer kommen, hieß es am Dienstag. Auftraggeber der Auktion ist Otts Sohn Goran David Ott, der einen Teil des Erlöses an Wohltätigkeitsorganisationen spenden möchte. Zu besichtigen sind die einzelnen Stücke am Freitag, bevor die Online-Auktion am Sonntag ab 9.00 Uhr über die Bühne geht. Elfriede Ott, Doyenne und Ehrenmitglied des Theaters in der Josefstadt, war im Vorjahr einen Tag nach ihrem 94. Geburtstag verstorben. Die Künstlerin gehörte an “ihrem” Theater zu den Publikumslieblingen und landete auch in Film wie Fernsehen etliche Erfolge. 30 Jahre lang leitete Ott zudem die Maria Enzersdorfer Festspiele, die sie 1983 gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Hans Weigel gegründet hatte. Auch die Schauspielabteilung des Wiener Konservatoriums ging auf ihr Engagement zurück.

Nachlass von Elfriede Ott wird versteigert

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat sich am Mittwoch im Hinblick auf die UNO-Nachhaltigkeitsziele für eine Stärkung der “sozialen Sicherungssysteme” ausgesprochen. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, “wie wichtig es ist, auf internationaler Ebene zusammenzuarbeiten”, und im Zuge der Bekämpfung des Virus sei “die enge Verzahnung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele deutlich” geworden. So könne “ein gesundes Leben und Wohlergehen nicht getrennt zur Bekämpfung des Hungers in der Welt betrachtet werden”, so der Minister in einer der APA übermittelten Stellungnahme. “Um dem Leitprinzip der Agenda 2030 ‘Leave no one behind’ gerecht zu werden und schutzbedürftigen Menschen zu helfen, müssen wir auch die sozialen Sicherungssysteme stärken: Denn aus der globalen Gesundheitskrise darf keine soziale Krise werden.” Österreich präsentiert am Mittwoch offiziell seinen ersten Fortschrittsbericht zur Umsetzung der UNO-Nachhaltigkeitsziele (SDGs), die 2015 von den Vereinten Nationen beschlossen worden sind. Österreich bekenne sich “weiter zu Nachhaltigkeit und arbeitet engagiert am Erreichen der Ziele. Dies ist in der globalen Covid-19 Krise eine besondere Herausforderung, bei deren Bewältigung die SDGs als Maßstab dienen”, erklärte Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) im Vorfeld. Sie wird den ersten “Freiwilligen Nationalen Umsetzungsbericht” (FNU) im Rahmen des Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung in New York, das in diesem Jahr virtuell stattfindet, vorstellen. Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, stellte am Mittwoch in einer Aussendung die Frage, ob die Bundesregierung die Agenda 2030 denn ernst nehme. “Während manche Länder heuer schon zum zweiten Mal berichten, legt Österreich heute seinen ersten Freiwilligen Nationalen Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele vor. Österreich ist neben Bulgarien damit das letzte EU-Land. Alle anderen haben sich über die Umsetzung und Berichterstattung schon mehr und früher Gedanken gemacht”, so Bayr. Fünf Jahre nach Beschluss der Agenda 2030 und zwei Jahre, nachdem der Rechnungshof seinen Bericht zur Umsetzung veröffentlicht habe, nehme ein Regierungsmitglied öffentlich Stellung. “Der FNU spiegelt die Untätigkeit der Regierung während der letzten fünf Jahre zur Umsetzung der Agenda 2030 wider. Einzige Lichtblicke sind die präsentierten zivilgesellschaftlichen Initiativen.” UNICEF Österreich betonte am Mittwoch, Kinder und Jugendliche müssten bei der Umsetzung der Agenda 2030 im Zentrum stehen. “Die Covid-19-Pandemie hat uns alle daran erinnert, wie wichtig lebenswichtige Systeme sind, die das Leben der Menschen unterstützen. Gesundheit, Wasser, Bildung, sanitäre Einrichtungen, Ernährung, Impfungen, Schutz. Dies sind nicht nur Grundbedürfnisse für jeden Menschen und jede Gemeinschaft. Sie stellen auch einen Weg zu einer besseren Welt dar, von der uns die SDGs eine Vision vorgeben”, sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore laut einer Pressemitteilung. Die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus müssten zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele beitragen und dabei das Hauptaugenmerk auf Kinder richten, so das UNO-Kinderhilfswerk. Bisherige UNICEF-Analysen zeigten, dass in Österreich in Bezug auf die kinderspezifische Datenerfassung der SDG-Fortschritte noch Lücken bestünden – insbesondere im Bereich Schutz vor Gewalt und Ausbeutung (SDGs 5.3 und 16.2) – und im internationalen Vergleich u.a. im Bereich Bildung noch Aufholbedarf bestehe. Kinder müssten in die Implementierung und die Umsetzung von Maßnahmen mit einbezogen werden, “denn schließlich wird hier die Welt gestaltet, in der sie künftig leben werden”.

Anschober will soziale Sicherungssysteme stärken

In Abwesenheit von Titelverteidiger Marc Marquez hat sich Fabio Quartararo am Sonntag in der MotoGP-WM zum Doppelsieger von Jerez gekürt. Eine Woche nach seinem Premierensieg in der “Königsklasse” im Grand Prix von Spanien schlug der 21-Jährige auch beim Grand Prix von Andalusien zu. Er kürte sich damit zum zweit-jüngsten Zweifachsieger nach Marquez. Der Spanier hat erstmals seit 2011 ein WM-Rennen verpasst, nachdem er wegen seines eine Woche davor erlittenen Bruches im rechten Oberarm am Samstag vier Tage nach der Operation wegen Schmerzen passen musste. Der Weltmeister hat nun vor, erstmals in zwei Wochen in Brünn anzuschreiben, wobei es in der verkürzten Saison dann schon 50 Punkte auf den souveränen WM-Leader aufzuholen gilt. Am 16. und 23. August gastiert die Serie für die Grands Prix von Österreich und der Steiermark in Spielberg. Speziell auf diese Heimrennen hofft KTM. Zwar holte der Spanier Pol Espargaro nach Platz sechs beim Saison-Auftakt diesmal immerhin Rang sieben, doch verunmöglichte ein KTM-Crash in der ersten Kurve ein viel besseres Ergebnis des oberösterreichischen Teams. Brad Binder hatte schon kurz nach dem Start die KTM Tech3 des von Startplatz fünf losgefahrenen Portugiesen Miguel Oliveira abgeschossen, womit der Südafrikaner selbst ans Ende des Feldes zurückrutschte. Später fiel Binder nach Aufholjagd und Sturz aus. “Sehr schade für uns heute, es hätte ein Riesenrennen für beide werden können”, sagte Mike Leitner auf SeruvsTV. Der Team-Manager von KTM war trotz des Ausfalls von Iker Lecuona (Tech3/ESP) aber bemüht, das Positive zu sehen. So kommt der wegen der Hitze fast kollabierte Espargaro als WM-Fünfter aus Jerez weg. Und auch die Haltbarkeit der Motorräder bei extremer Hitze von rund 61 Grad auf der Strecke stimmt zuversichtlich. “Es sind wieder Motorräder stehengeblieben”, wusste Leitner von der Konkurrenz. Das Rennen wurde von den Yamahas beherrscht. Denn hinter dem ungefährdeten Privatfahrer Quartararo komplettierten Maverick Vinales und Valentino Rossi einen Dreifachsieg des Teams, wobei Vinales nur aufgrund eines kleinen Fehlers des 41-jährigen Rossi noch auf Rang zwei vorkam. Dennoch war es für den drittplatzierten “Il dottore” ein großer Erfolg, seinen davor letzten seiner nun insgesamt 235 WM-Podestplätze hatte der Italiener im April 2019 in Austin geholt. “Ich bin sehr glücklich”, ließ Rossi wissen, dessen bisher letzter Sieg aus 2017 datiert. “Wir haben anders gearbeitet dieses Wochenende. Zurück auf dem Podest zu sein, ist nicht wie ein Sieg, aber ähnlich.” Teamkollege Vinales hatte hart zu kämpfen. “Ich habe mich stark gefühlt, aber ich konnte kein Überholmanöver machen. Ich war komplett am Ende. Es war so heiß.” Ähnlich Sieger Quartararo: “Das war wirklich hart. Als ich zwei Sekunden rausgefahren bin, hat der Rhythmus gepasst, aber es war immer noch schwierig.” In der Moto3-Klasse erreichte Maximilian Kofler auf seiner KTM als 18. sein bisher bestes WM-Ergebnis. Davor waren zwei 20. Plätze das Maximum gewesen. Der 19-Jährige freute sich über en recht geringen Rückstand von nur knapp 21 Sekunden auf den japanischen Honda-Sieger Tatsuki Suzuki. Der Oberösterreicher strebt freilich an, bald die Top 15 zu erreichen: “Es muss weiter in Richtung der nächsten Gruppe und damit in die Punkteränge gehen.” Das Moto2-Rennen ging an den Italiener Enea Bastianini (Kalex).

Quartararo gewinnt auch zweites Jerez-Rennen in MotoGP-WM

Die seit einigen Tagen in ganz Österreich durchgeführten Corona-Screening-Tests haben erste Fälle zutage geführt. Von 2.744 Testungen waren zehn positiv, informierte das Gesundheitsministerium am Freitag. Zudem kamen in Österreich binnen 24 Stunden (Stand 9.30 Uhr) erneut Neuinfektionen knapp unter der dreistelligen Grenze hinzu – nämlich 94. Coronavirus-Hotspots sind erneut Oberösterreich mit 45 und Wien mit 34 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. In Niederösterreich gab es sechs neu registrierte Fälle, im Burgenland und in Tirol je drei. In Kärnten, Salzburg und Vorarlberg sind je ein Fall hinzugekommen, in der Steiermark gar keiner. 16.808 Menschen haben sich von einer Infektion mit SARS-CoV-2 wieder erholt. Am Freitag befanden sich 71 Erkrankte in Spitalsbehandlung, davon lagen neun auf Intensivstationen. 706 Menschen erlagen bisher dem Virus. Das Screening-Programm wurde zusätzlich zu den herkömmlichen Testungen, von denen bereits 675.000 durchgeführt wurden, verwirklicht. Dabei sollen Menschen in Risikobereichen, die keine Symptome haben, getestet werden. Die gute Nachricht: In Alters- und Pflegeheimen wurden dabei bisher keine Fälle entdeckt. Die meisten Infektionen mit SARS-CoV-2 – acht Fälle – wurden in prekären Wohnverhältnissen, zwei in Schlachthöfen entdeckt. Einen Teil der Fälle betrifft das Bundesland Oberösterreich. Bisher sind 706 Menschen in Österreich an Covid-19 verstorben. Das Screening-Programm soll jetzt laut Gesundheitsministerium schrittweise ausgebaut werden. Als nächstes werden Mitarbeiter in Gesundheitsberufen, die Bewohner von Alters- und Pflegeheimen, 24-Stunden-Betreuern, Erntehelfer, Mitarbeiter von einzelnen Leihfirmen sowie von Speditionen freiwillig getestet werden. Die Finanzierung übernimmt der Bund. “Die Screening-Testungen sind eine der wichtigsten Vorbereitungen auf die Herausforderungen des Herbsts. Durch diese zweite Schiene können die Tests massiv ausgebaut werden – und damit asymptomatische Erkrankte entdeckt werden”, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).

Von 2.744 Screening-Tests bisher zehn positiv

Ungeachtet der Corona-Krise hat US-Präsident Donald Trump bei einer Zeremonie zum Unabhängigkeitstag am Mount Rushmore die Überlegenheit seines Landes betont. Die USA seien “das gerechteste und außerordentlichste Land, das jemals auf der Erde existiert hat”, sagte Trump am Freitagabend (Ortszeit) vor tausenden Menschen in Mount Rushmore. In die Felsen im Bundesstaat South Dakota sind die Konterfeis der vier bedeutenden früheren US-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln gehauen. Zu Trumps Rede und einem Feuerwerk hatten sich dort zahlreiche Menschen versammelt, die wenigsten von ihnen trugen Masken. Das Ereignis am Vorabend des Unabhängigkeitstages stand unter Eindruck der US-Präsidentschaftswahlen am 3. November. “Noch vier Jahre”, riefen zahlreiche Anhänger Trumps mit Blick auf seine mögliche Wiederwahl. In landesweiten Umfragen schneidet er allerdings schlecht ab – nicht zuletzt wegen der Corona-Krise. Das neuartige Coronavirus breitet sich in den USA immer stärker aus. Für Kontroversen sorgt in den USA derzeit auch der Umgang mit Rassismus und dem Erbe der Sklaverei. Mit Blick auf die Zerstörung von Statuen von Persönlichkeiten, die wegen ihrer Unterstützung der Sklaverei umstritten sind, kritisierte Trump am Mount Rushmore “eine Kampagne, die darauf abzielt, unsere Geschichte auszulöschen, unsere Helden zu diffamieren, unsere Werte zu unterdrücken und unsere Kinder zu indoktrinieren”. Die US-Bürger seien aber “stark und stolz”.

Trump beschwört zum Unabhängigkeitstag Überlegenheit der USA