Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Nicht für alle Firmen ist die Coronavirus-Pandemie – zumindest geschäftlich gesehen – nur schlecht. So brummt das Geschäft des Westschweizer Logitech-Konzerns. Seine Produkte für Videokonferenzen etwa verkauften sich im Schlussquartal 2019/20 ausgezeichnet. Konkret kletterte der Umsatz des Herstellers von Computerzubehör im vierten Quartal (per Ende März) um 13,6 Prozent auf 709,2 Mio. US-Dollar (655,2 Mio. Euro). In Lokalwährungen betrug das Plus mit rund 15 Prozent noch etwas mehr, wie die Firma aus der Westschweiz am Dienstag in einer Aussendung bekannt gab. Im Gesamtjahr 2019/20 erzielte Logitech noch einen um rund 7 Prozent höheren Umsatz von 2,98 Mrd. Dollar. Es ist dies immer noch der höchste Wert der Firmengeschichte, wie das Unternehmen schrieb.

Geschäft mit Webcams boomt

Trotz erster Erfolge im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus halten Australien und Neuseeland an den verhängten Ausgangs- und Reisebeschränkungen fest. Das Land sei noch “viele Wochen” davon entfernt, Auflagen wie etwa Abstandsregeln aufheben zu können, sagte Australiens Premierminister Scott Morrison am Dienstag. Geduld sei das Gebot der Stunde. Morrison verwies auf Länder wie Singapur und Südkorea, die nach ersten Erfolgen im Kampf gegen das Virus Reise- und andere Beschränkungen aufgehoben und dann eine zweite Infektionswelle erlebt hatten. In Australien ist die Zahl neuer Fälle deutlich zurückgegangen. Von Sonntag bis Montag wurden lediglich 63 Neuinfektionen registriert, der niedrigste Zuwachs seit einem Monat. Die Gesamtzahl der Fälle liegt bei rund 6.400 bei einer Bevölkerung von 25 Millionen. Neuseeland verzeichnete am Dienstag acht neue Fälle des Coronavirus, das ist der niedrigste Anstieg seit mehr als drei Wochen.

Australien und Neuseeland halten an Maßnahmen fest

Das Lieferdatum für die Corona-Imfpung in Österreich steht laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) noch nicht fest. Die Zulassung könnte am 21. Dezember erfolgen, er rechnet mit einer ersten Impfung jedenfalls noch in diesem Jahr. Die ersten Impfungen gegen das Coronavirus könnten in Österreich bereits am 24. Dezemberverabreicht werden, ließ die Bundesregierung am Donnerstag wissen. Anschober erklärte dazu am Rande einer Pressekonferenz, es gebe ein Zeitfenster ab dem 23. Dezember und er gehe noch vom heurigen Jahr aus: “Aber wir haben noch keine definitive Entscheidung über den Lieferzeitraum.” Alle seien um einen raschen Start bemüht. Zu Beginn gehe es um die Lieferung von rund 10.000 Impfdosen, die große Lieferung werde für Jänner erwartet. Wer kommt zuerst dran? Der Gesundheitsminister ließ auch noch offen, wer als erster geimpft wird und in welchem Bundesland dies passiert. Er appellierte jedenfalls, sich impfen zu lassen, denn die Impfung könne der “Game Changer” in der Pandemie sein. Man werde die Wirkung der Impfung breit diskutieren und darüber informieren: “Dann hoffe ich auf eine sehr starke Beteiligung.” Der Ressortchef räumte ein, dass es über die Übertragung der Viren trotz Impfung noch zu wenig Informationen gebe, das erste Ziel, sich selbst vor einer Infektion zu schützen werde aber mit diesen ersten Impfstoffen erreicht. Was die Finanzierung betrifft, habe Österreich in den Budgets 2020 und 2021 80 bzw. 120 Mio. Euro reserviert. “Das ist eine ausreichende Dotierung”, so Anschober. Auch die EU habe viel Geld in die Hand genommen.

Lieferdatum von Impfstoff laut Anschober noch offen

Der US-Kurznachrichtendienst Twitter hat am Freitag eine Reihe von Accounts der rechtsextremen “Identitären” gesperrt. Darunter sind u.a. die Profile der “Identitären Bewegung” in Österreich und Deutschland sowie ihres österreichischen Sprachrohrs Martin Sellner. Seinem Account folgten zuletzt etwa 40.000 Twitter-Nutzer. Warum die Sperre erfolgte, war vorerst unklar. Sellners Frau behauptete – via Twitter – dass keine Begründung genannt worden sei. Auf den gesperrten Nutzerprofilen prangte der allgemeine Hinweis: “Twitter sperrt Accounts, die gegen die Twitter-Regeln verstoßen.”

Zahlreiche Twitter-Accounts der "Identitären" gesperrt