Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Die politische Aufregung rund um den Chef der Staatsholding ÖBAG, Thomas Schmid, dürfte  nochmals hochkochen. Als der ÖVP-nahe Manager noch Generalsekretär im Finanzministerium war, soll er den Ausschreibungstext für den ÖBAG-Chefposten, den er nun einnimmt, selbst mitformuliert haben. Das legen neu aufgetauchte Chatprotokolle nahe, aus denen “Kurier” und “Presse” (Montag) zitieren. Zum Jahresende 2018 wurde die Ausschreibung für den wichtigen staatlichen Posten vorbereitet. Zu diesem Zeitpunkt war Schmid Kabinettschef und Generalsekretär im Finanzministerium (BMF) von Hartwig Löger (ÖVP). Eine Kabinettsmitarbeiterin schrieb Schmid am 26.12.2018 laut “Presse”: “Telefoniere mit Frau W. wegen dem Ausschreibungstextes (sic!) – haben den Text jetzt ein wenig verändert. Ziehen dann am Ende über euch die Feedback-Schleife.” Frau W. ist laut Zeitung eine Personalberaterin, die den Text für die Ausschreibung verfasst hat. Schmid schrieb seiner Mitarbeiterin zurück: “Super! Danke dir.” Fast wortgleich im Ausschreibungstext Dann wird laut den Zeitungsberichten an weiteren Details und Formulierungen gefeilt. Und am Ende findet sich Einiges davon tatsächlich beinahe wortgleich im Ausschreibungstext. Angefordert wurde laut “Kurier” etwa “Erfahrung in der Verhandlungsführung mit politischen Stakeholdern”. Oder Erfahrung in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen. Nicht angefordert wurde hingegen Erfahrung in Unternehmen – die fehlt Schmid schließlich. Er war lange Jahre Sprecher verschiedener ÖVP-Politiker, machte Karriere in Kabinetten. Die Headhunterin Gabriele W. (AltoPartners) sagte laut “Kurier” heuer am 17. Juni bei der Staatsanwaltschaft aus, Schmid habe ihr gesagt, er überlege die Bewerbung. W. arbeitete fürs Ministerium bzw. die ÖBAG-Vorgängerin ÖBIB. Schmid habe sie dann gebeten, seinen Lebenslauf anzusehen, “und ich habe ihm gesagt, dass das so gar nicht geht”. Das CV war in Prosa gehalten. Ihr für die Ausschreibung entworfener Inseratentext sei aber “nicht auf ihn zugeschnitten” gewesen, heißt es im Bericht. Überlegt wurde laut den Chats auch, wer das Motivationsschreiben abfasse, das man für das Hearing ebenso benötige wie einen gut aufbereiteten Lebenslauf. Man suche mal ein Muster, “dann werden wir das schon hinbekommen”. Laut “Kurier” wurde auch an die Betriebsräte bei der konstituierenden Aufsichtsratssitzung gedacht, “Achtung, leaken gerne nach draußen. Nicht, dass da was vom internen Hearing nach draußen geht – sollten sehr vorsichtig sein”, so da gechattet worden sein. Setzte sich gegen acht Gegenkandidaten durch Schmid hat sich gegen insgesamt acht Gegenkandidaten durchgesetzt. Das Komitee, das für die Chefsuche zuständig war, sei mit Amrop Jenewein nochmals den Ausschreibungsentwurf des BMF für die ÖBAG durchgegangen und habe 80 bis 90 Prozent des alten Textes übernommen, sagt Aufsichtsratschef Helmut Kern. Gegenüber beiden Zeitungen betont er, dass ordentlich vorgegangen worden und Schmid der beste Kandidat gewesen sei. “Der Prozess ist so gelaufen, als ob es diese Chats nicht gäbe”, versichert Kern im “Kurier”. Politische Erfahrung sei “sehr wichtig”. Die Anfrage der “Presse” an Schmid beantwortete dessen Anwalt Thomas Kralik. Dieser sagt, dass Schmid seinerzeit als Kabinettschef und Generalsekretär im Finanzministerium “gemeinsam mit der zuständigen Fachabteilung” in die Neuaufstellung der Staatsholding involviert gewesen sei. “Im Zuge dessen war er neben zahlreichen nationalen und internationalen ExpertInnen in inhaltliche, legistische sowie operative Vorbereitungshandlungen der Gesellschaft eingebunden”, so Kralik. Schmid habe bloß Vorbereitungsarbeiten übernommen, bis Helmut Kern den Aufsichtsratsvorsitz überantwortet bekommen habe. Die Chats würden sich also “auf vorbereitende Entwürfe” der Ausschreibung beziehen. In weiterer Folge habe sie Kern finalisiert und verantwortet. Rücktrittsforderung der Opposition Die Opposition fordert schon länger geschlossen den Rücktritt Schmids. Die ÖBAG verwaltet die Staatsanteile an Unternehmen wie der OMV, Telekom, Post oder den Casinos. Schmid ist als ÖBAG-Chef Aufsichtsratspräsident beim Verbund und Vizepräsident des OMV-Aufsichtsrats.

ÖBAG-Chef Schmid soll Ausschreibung für Chefposten mitformuliert haben

Karl-Heinz Rummenigge hat sich zuversichtlich gezeigt, dass David Alaba seinen in einem Jahr auslaufenden Vertrag beim FC Bayern München verlängern könnte. “Bei Alaba bin ich durchaus vorsichtig optimistisch, dass wir eine Lösung finden werden”, sagte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Dienstag in München. Alabas Vertrag ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. Bisher konnten sich Club und die Berater des 28-jährigen ÖFB-Stars nicht auf eine Verlängerung einigen. Beim ebenfalls noch ein Jahr an den Verein gebundenen Thiago stehen die Zeichen dagegen weiter auf Abschied. “Wenn ein Verein auf uns zukommt und eine dementsprechende seriöse und faire Ablösesumme bereit ist zu zahlen, werden wir uns mit dem Fall befassen”, sagte Rummenigge. Er bekräftigte auch, dass es für den vom FC Barcelona ausgeliehenen Philippe Coutinho aller Voraussicht nach keine Zukunft beim FC Bayern gibt. Man stehe in der Corona-Zeit vor “finanziellen Herausforderungen” und werde “keine weiteren Investments mehr machen”, sagte Rummenigge. Auch die leihweisen Engagements von Ivan Perisic (von Inter Mailand) und Alvaro Odriozola (von Real Madrid) enden nach dem Champions-League-Turnier in Lissabon. “Ich finde gut, dass alle drei Spieler jetzt noch da sind und die Saison zu Ende spielen”, sagte Rummenigge.

Rummenigge für neuen Alaba-Vertrag "vorsichtig optimistisch"

In Österreich haben sich seit Freitag 74 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Der größten Anteil mit 36 Betroffenen wurde dabei in Oberösterreich registriert, wie das Gesundheitsministerium berichtete. Bisher gab es in Österreich 18.783 positive Testergebnisse. Mit Stand Samstagvormittag (9:30 Uhr) sind österreichweit 706 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben und 16.864 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 77 Personen in krankenhäuslicher Behandlung und davon neun auf Intensivstationen. Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf: Burgenland: 0, Kärnten: 6, Niederösterreich: 5, Oberösterreich: 36, Salzburg: 3, Steiermark: 4, Tirol: 3, Vorarlberg: 0, Wien: 17.

Österreichweit 74 Neu-Infizierte mit Coronavirus

Der frühere Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger (72), hat in einem Video mit vier seiner Amtsvorgänger und -nachfolger zum Tragen einer Maske in der Coronakrise aufgerufen. “Eine Maske zu tragen, schützt die Leute in Ihrem Umfeld. Es ist nicht politisch. Es ist nicht schwach”, schrieb der frühere Bodybuilder und Schauspieler am Montag auf Twitter. Darunter postete er das Video, in dem neben ihm auch der amtierende Gouverneur, der Demokrat Gavin Newsom, sowie drei weitere ehemalige Amtsinhaber auftreten und teils humoristisch für die Masken werben. “Das ist noch nicht vorbei”, warnte Schwarzeneggers republikanischer Vorgänger Pete Wilson in dem knapp eine Minute langen Clip. Schwarzenegger selbst betonte, das Coronavirus sei nicht weg, nur weil die Einkaufszentren mit 50-prozentiger Auslastung wieder öffnen dürfen. Der Steirer war für die Republikaner von 2003 bis 2011 der 38. Gouverneur Kaliforniens gewesen. Der US-Staat an der Westküste verzeichnet weiter steigende Infektionszahlen. Bis Sonntag (Ortszeit) gab es Behörden zufolge mehr als 178.000 Corona-Fälle – ein Anstieg von 4.230 Fällen im Vergleich zum Vortag. 5.515 Menschen sind demnach mit dem Virus gestorben. Die USA sind von der Corona-Pandemie schwer getroffen. Laut der Johns-Hopkins-Universität waren über 2,3 Millionen US-Amerikaner infiziert, über 120.000 starben nach einer Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2.

Schwarzenegger wirbt fürs Maskentragen

Eine Rauchentwicklung in einer Seniorenwohneinrichtung in Wels-Vogelweide hat Montagnachmittag zu einem Einsatz der Feuerwehr geführt.

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Streit in Wels-Neustadt eskaliert - Großeinsatz der Polizei und mehrere Verletzte