Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will gemeinsam mit über 30 weiteren Firmen und Forschungseinrichtungen die Suche nach einem Medikament gegen die von dem neuen Coronavirus verursachte Krankheit Covid-19 beschleunigen. Das Unternehmen leitet nach eigenen Angaben vom Dienstag die Arbeiten zur Entwicklung sogenannter virusneutralisierender Antikörper. Insgesamt gehören dem auf fünf Jahre angelegten Konsortium CARE (Corona Accelerated R&D in Europe) 37 Mitglieder aus der EU, China, Großbritannien, der Schweiz und den USA an. Ein Schwerpunkt der Forschung soll auf der Entwicklung von Antikörpern liegen, die das Virus neutralisieren, sowie auf kleinen Molekülen, die direkt gegen die Erreger wirken sollen. Bei den Antikörpern würde es sich um eine Art passive Impfung handeln. Erforscht werden soll auch, ob sich bereits vorhandene Produkte und Medikamentenkandidaten gegen Covid-19 umfunktionieren lassen. Das Forschungsnetzwerk wird den Angaben zufolge mit 77,7 Millionen Euro aus Mitteln der EU sowie mit Geld- und Sachbeiträgen aus der Pharmabranche unterstützt.

Forscher wollen Suche nach Corona-Medikament bündeln

Die “Soko Ibiza” hat im Zuge ihrer Ermittlungen Mobiltelefone von 14 Personen sichergestellt. Das gab Justizministerin Alma Zadic (Grüne) in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ bekannt. Beschlagnahmt wurden nur Handys von als Beschuldigten geführten Personen. Auf den Geräten hätten sich auch Nachrichten von Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) befunden, bestätigte Zadic. Die Datenauswertung sei derzeit noch im Gange, antwortete Zadic auf die Frage des freiheitlichen Fraktionsführers im Ibiza-Untersuchungsausschuss, Christian Hafenecker. Zum Akt genommen werden dürften nur Nachrichten, die für den Gegenstand des Ermittlungsverfahrens von Relevanz sind, merkte sie außerdem an, denn: “Die Vorlage von noch nicht ausgewerteten Daten könnte die Ermittlungen gefährden und wäre zudem gesetzwidrig.” Gegen Bundeskanzler Kurz werde kein Ermittlungsverfahren geführt, so Justizministerin. “Zur Anordnung der Sicherstellung seines Mobiltelefons bestand und besteht kein Anlass”, antwortete sie auf die Frage, warum dessen Nachrichten nicht dem U-Ausschuss übermittelt worden seien. Die Auswertung der sichergestellten Geräte sei aber noch nicht abgeschlossen, so Zadic. Die Möglichkeit “allfälliger Zufallsfunde” werde daher von den Ermittlern “laufend im Auge behalten”. Dass auf den Mobiltelefonen auch Nachrichten von Kurz gewesen seien, ist wenig überraschend. Immerhin dürfte sich der Bundeskanzler zur Zeit der türkis-blauen Regierung etwa regelmäßig mit seinem Vize Heinz-Christian Strache ausgetauscht haben, dessen Handy sichergestellt wurde. Straches Daten wurden laut Zadic am 26. August 2019 der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft übergeben. Einige davon habe man erst einmal entschlüsseln müssen. “Wir haben jetzt endlich die offizielle Bestätigung, dass Nachrichten von Kanzler Kurz sichergestellt wurden, und umso mehr stellt sich die Frage, warum diese noch nicht im Akt sind”, kommentierte Hafenecker die Anfragebeantwortung durch die Justizministerin gegenüber der APA. Kurz selbst habe ja gesagt, dass er Nachrichten von Strache erhalten habe. “Da wird er hin und wieder auch geantwortet haben.” “Lebensfremd” findet es Hafenecker auch, dass Strache über mögliche Personalentscheidungen in der CASAG zwar mit Finanzminister Hartiwg Löger (ÖVP) kommuniziert habe, aber nicht mit Kurz. Der FPÖ-Fraktionsführer wies auch darauf hin, dass es im U-Ausschuss um die Klärung von politischer Verantwortung gehe und nicht um die juristische Aufarbeitung. “Da können also auch Nachrichten wesentlich sein, die strafrechtlich irrelevant sind.”

Soko Ibiza stellt Handys mit Nachrichten von Kurz sicher

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 30 Proben von konventionell hergestelltem Obst und Gemüse aus heimischen Supermärkten und Diskontern auf Pestizide und andere Chemikalien untersucht. Zehn Erzeugnisse waren unbelastet. “In einzelnen Produkten stießen wir auf nicht unerhebliche Mengen an Pestiziden bzw. Chlorverbindungen, beim Obst etwas mehr als beim Gemüse”, berichteten die Tester. Allerdings waren sämtliche Produkte verkehrsfähig, da die gesetzlichen Grenzwerte in keinem Fall überschritten wurden, ist im aktuellen “Konsument”-Magazin (August-Ausgabe) nachzulesen. Die Ergebnisse im Detail: Vier Obst und sechs Gemüseproben waren frei von Pestizidrückständen. Zwei weitere Obst- und drei Gemüseproben waren so gering belastet, dass dafür ebenfalls ein “sehr gut” vergeben wurde. In zwei Proben (Heidelbeeren und Kirschen) fanden sich hingegen so hohe Mengen, dass die Tester mit “nicht zufriedenstellend” bewerteten. Rückschlüsse, inwieweit bestimmte Obst- oder Gemüsesorten belastet sind, lasse der Test nicht zu, ebenso wenig die Herkunft: “In Nektarinen, Zucchini und Brokkoli aus Spanien waren keine Pestizidrückstände nachweisbar, spanische Heidelbeeren und Kirschen hingegen wiesen erhöhte Belastungen auf”. “Ein Nebenergebnis unserer Recherche war, dass Obst und Gemüse aus Ländern anderer Kontinente mittlerweile zum Standardrepertoire in heimischen Supermärkten gehört”, so das Fazit der Konsumentenschützer. Diese Stoffe wurden nachgewiesen Unter den laut VKI problematischen Pestiziden, die nachgewiesen wurden, waren das bienentoxische Lambda-Cyhalothrin und das für Säugetiere und Vögel hochgiftige Thiacloprid, etwa in Birnen aus Südafrika. Grapefruits aus Zypern wiesen u.a. Chlorpyrifos auf, der Stoff sei hochgiftig für Säugetiere, Vögel, Fische, andere Wasserorganismen und Bienen. Auch Formetanat, das u.a. gegen Spinnmilben eingesetzt wird, fand sich. In der EU ist der Wirkstoff grundsätzlich zugelassen, in Österreich in der Landwirtschaft verboten. Eine auf Obst und Gemüse basierte Ernährung sei für die Gesundheit trotzdem alternativlos, wurde betont. Abwaschen hilft nicht gegen Pestizide. Bei Blattsalaten lässt sich die Belastung unter Umständen verringern, indem man die äußeren Blätter entfernt. Auch das Schälen von Obst und Gemüse wird gelegentlich empfohlen. Damit werden aber auch viele Nährstoffe entfernt. “Zumindest etwas reduzieren lässt sich die Pestizidbelastung dadurch, dass man bei der Auswahl der Obst- und Gemüsesorten variiert”, raten die Konsumentenschützer. “Denn wie unser Test zeigt, sind nicht alle Produkte gleichermaßen belastet.” Am sichersten sei man mit Bio-Produkten. Diese seien, von seltenen Ausreißern abgesehen, in der Regel völlig frei von Pestiziden.

Pestizide in Obst und Gemüse: 6 von 30 Proben "auffällig"

Eine Kollision im Kreuzungsbereich der Wiener- beziehungsweise Hans-Sachs-Straße mit der Innviertler Straße und dem Weiglweg in Wels-Pernau hat Donnerstagnachmittag für Verkehrsbehinderungen gesorgt.

Kreuzungscrash in Wels-Pernau sorgt für erhebliche Verkehrsbehinderungen

An die 13.000 Coronatests werden derzeit täglich in Österreich durchgeführt. Das stark erhöhte Testaufkommen ist auf die Teststraße für Kroatien-Rückkehrer zurückzuführen, denn bisher haben sich bereits 7000 Urlauber angemeldet. Doch liegt es an den verstärkten Tests oder an den zurückgekehrten Urlaubern? Denn die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden hat einen neuen Höchstwert seit dem Lockdown Anfang April erreicht. Laut Statistik der Ages gibt es 347 neue Infektionen in Österreich. 187 neue Corona-Fälle wurden allein in Wien verzeichnet, 67 in Oberösterreich, 21 in Niederösterreich und je 20 in Tirol und in Salzburg. In der Steiermark sind es 11 Fälle, in Kärnten 9.Viele der Neuinfizierten dürften von Urlauben am Westbalkan oder Kroatien zurückgekehrt sein. Bisher gab es in Österreich 24.431 positive Testergebnisse, so die Aussendung des Gesundheitsministeriums. Mit heutigem Stand (20. August 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 729 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 21.093 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 116 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 21 der Erkrankten auf Intensivstationen. Doppelt so hoher Wert pro 100.000 Einwohner Die Statistik der Ages zeigt die erschreckende Entwicklung in Wien: In den vergangenen sieben Tagen wurden österreichweit 19,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner verzeichnet – in der Bundeshauptstadt liegt dieser Wert derzeit bei 39,5. Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober gehen derzeit 30 Prozent der Neuinfektionen auf Ansteckungen im Ausland zurück.

Neuer Corona-Höchstwert seit dem Lockdown

Die Vereinten Nationen warnen wegen der Schulschließungen im Kampf gegen das Coronavirus vor einer “Katastrophe für eine ganze Generation”. Oberste Priorität müsse die sichere Rückkehr der Schüler in den Unterricht haben, sagte UNO-Generalsekretär Antonio Guterres am Dienstag bei der Eröffnung der UNO-Kampagne “Save our Future”. “Jetzt stehen wir vor einer Katastrophe für eine ganze Generation, durch die unermessliches menschliches Potenzial verschwendet, jahrzehntelanger Fortschritt untergraben und tief verwurzelte Ungleichheiten verschärft werden könnten”, sagte Guterres bei der Eröffnung von “Save our Future”. Sobald die erste Übertragung des Coronavirus vor Ort unter Kontrolle sei, müsse es höchste Priorität haben, die Schüler so sicher wie irgend möglich wieder in den Unterricht zu bringen, mahnte der UNO-Generalsekretär. Die Beratung von Eltern, Betreuern, Lehrern und Jugendlichen sei dabei von grundlegender Bedeutung.

UNO warnt wegen Schulschließungen vor "Katastrophe"