Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Das Risiko neuer Corona-Infektionen steigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wenn die Urlaubszeit zu Ende geht und es kühler wird. Das liege daran, dass sich dann wieder mehr Menschen in geschlossenen Räumen statt draußen aufhalten, sagte eine Sprecherin. Ob und wann es in welchen Ländern zum neuen Anstieg von Infektionen oder einer zweiten Welle komme, sei nicht vorherzusagen. “Wir wissen, dass das Virus sich draußen weniger effektiv verbreitet als in geschlossenen Räumen, dass gut gelüftete Räume weniger Risiko bergen als schlecht gelüftete und dass das Abstandhalten ebenfalls eine Rolle spielt”, sagte die Sprecherin. “Umweltbedingungen wie Luftfeuchtigkeit, Temperaturen und UV-Strahlung dürften auch eine begrenzte Rolle spielen.” Es liege am Verhalten der Menschen Die tatsächlichen Übertragungsraten hingen aber vom Verhalten der Menschen und den geltenden Schutzmaßnahmen ab, um das Risiko von Covid-19 und anderen Atemwegserkrankungen, die sich in kälteren Monaten ausbreiteten, einzudämmen. Es könne nötig sein, bereits aufgehobene Maßnahmen vorübergehend erneut zu verhängen. “Wir können keine Vorhersagen machen, wann die Pandemie weltweit oder in einem bestimmten Land ihren Höhepunkt erreicht, oder wo und wann wir mit neuen Höhepunkten oder Wellen von Fällen rechnen müssen”, sagte die Sprecherin. Das Risiko eines Wiederaufflammens der Krankheit bestehe in jedem Land. “Mit der Pandemie umzugehen ist ein Marathon, kein Sprint.” 

WHO: Risiko für Infektionen steigt, wenn es kühler wird

In Wels-Vogelweide wurde Freitagmittag eine Person bei einem Verkehrsunfall mit einem Kleintransporter verletzt.

Person in Wels-Vogelweide von Kleintransporter niedergestoßen

Die EU setzt im Streit um Erdgas im östlichen Mittelmeer vorerst auf diplomatische Initiativen und nicht auf neue Sanktionen gegen die Türkei. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell forderte Ankara am Freitagabend nach Beratungen der EU-Außenminister noch einmal zu sofortiger Deeskalation und zur Wiederaufnahme des Dialogs mit den EU-Staaten Griechenland und Zypern auf. Demnach sollen nur dann weitere Strafmaßnahmen verhängt werden, wenn die Spannungen nicht nachlassen. Bereits in knapp zwei Wochen sind bei einem EU-Außenministertreffen in Berlin wieder Beratungen zu den Beziehungen zur Türkei geplant. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte vor dem Beginn der Videokonferenz der EU-Außenminister bestätigt, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel habe bei einem Telefonat am Donnerstag für Gespräche zwischen den Konfliktparteien nach Abschluss der türkischen Erkundungen am 23. August geworben. Die Türkei habe dem zugestimmt. “Wir setzen uns dafür ein, dass es zwischen den Beteiligten einen direkten Dialog gibt, der dazu beiträgt, dass wir für dieses Thema eine Lösung finden”, sagte der deutsche Außenminister Heiko Maas zur deutschen Position. “Die Provokationen, die es dort gibt, können nicht weiter andauern – auch die türkischen Bohrungen nicht.” Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) erklärte, die einseitigen Aktionen der Türkei würden gegen internationale Gesetze verstoßen. Die EU müsse “volle Solidarität mit Griechenland und Zypern” zeigen, betonte er via Twitter nach einem Gespräch mit dem griechischen Außenminister Nikos Dendias in Wien. Dendias seinerseits betonte nach einem Gespräch mit US-Außenminister Mike Pompeo, dass er hoffe, “dass es keinen Konflikt geben wird, wenn jeder mit Bedacht und nach dem Völkerrecht, dem internationalen Seerecht, handelt”. Die Türkei weist die Vorwürfe illegaler Bohrungen zurück. Sie vertritt den Standpunkt, dass die Gewässer, in denen sie probeweise nach Erdgas bohrt, zu ihrem Festlandsockel gehören. Derzeit ist das Forschungsschiff “Oruc Reis” begleitet von der Marine südlich der griechischen Inseln Rhodos und Kastelorizo unterwegs. Zuvor hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zur symbolischen Unterstützung Griechenlands die französische Militärpräsenz im östlichen Mittelmeer verstärkt. Bereits am Mittwoch soll es eine Kollision zwischen einer griechischen und einer türkischen Fregatte gegeben haben. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte dazu: “Wenn es also ein Land gibt, das schuld ist, dann Griechenland.” Griechenland habe das Forschungsschiff “bedrängt”. Theoretisch hätte die EU bereits an diesem Freitag neue Sanktionen gegen die Türkei in die Wege leiten können. Borrell hatte bereits nach einem Ministerrat im Juli Vorbereitungen für weitere Strafmaßnahmen angekündigt und gesagt, diese könnten beschlossen werden, wenn Ankara seine als illegal erachteten Erdgas-Erkundungen noch einmal ausweite. Letzteres ist mittlerweile der Fall. In Deutschland und anderen Staaten gibt es allerdings die Befürchtung, dass sich eine weitere Eskalation auch negativ auf die Zusammenarbeit mit der Türkei in der Flüchtlingspolitik auswirken könnte. Zum Ärger der EU nutzt die türkische Regierung dieses Thema immer wieder für Drohgebärden. Die EU-Staaten hatten bereits im Februar Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen Personen verhängt, die an als illegal erachteten Erdgasbohrungen vor Zypern beteiligt gewesen sein sollen. Bereits 2019 hatte die EU zudem beschlossen, die Vergabe von EU-Mitteln einzuschränken, und Verhandlungen über ein Luftverkehrsabkommen ausgesetzt.

EU gibt Türkei im Erdgaskonflikt noch eine Chance für Dialog

Österreichs Treibhausgas-Emissionen (THG) im Kontext mit Kunststoffen betragen laut einer aktuellen Analyse von Greenpeace rund vier Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Somit verursachen Produktion und Verbrennung Tausender Tonnen Plastik klimaschädigende Abgase die jene des Flugverkehrs um das Eineinhalbfache übersteigen: Für die NGO auch ein weiteres Argument gegen Wegwerf-Plastik. Denn ein Viertel der Emissionen entsteht durch Plastikverpackungen, die meist nur wenige Tage oder Wochen in Verwendung sind, schrieb die NGO am Donnerstag in einer Aussendung. Greenpeace warnte, dass sich die plastikbedingten Emissionen laut wissenschaftlicher Prognosen in den kommenden dreißig Jahren weltweit etwa verdreifachen könnten. Die Umweltschutzorganisation fordert für Österreich eine gesetzliche Beschränkung von Einweg-Plastikverpackungen und einen massiven Ausbau von Mehrwegsystemen zum Beispiel bei Getränken. Beides solle im neuen Abfallwirtschaftsgesetz verankert werden, das die Regierung bis Ende des Jahres beschließen will, so Greenpeace. Großer Klimakiller “Dass die Plastikverschmutzung unsere Ozeane bedroht, ist weitläufig bekannt. Aber Plastik ist auch ein riesiger Klimakiller und CO2-Treiber – das wird in der Öffentlichkeit allerdings noch wenig wahrgenommen“, sagt Lisa Panhuber, Konsumexpertin von Greenpeace in Österreich. Die Produktion von einer Tonne Kunststoff erzeugt im Durchschnitt rund 1,3 Tonnen CO2 , in der Verbrennung entstehen fast drei Tonnen CO2 . Umgelegt auf Österreich – wo jährlich rund 1,6 Millionen Tonnen Kunststoff produziert und 700.000 Tonnen verbrannt werden – entstehen so hierzulande plastikbedingt rund vier Millionen Tonnen Kohlendioxid, so die Bilanz von Greenpeace. Der Flugverkehr verursacht in Österreich jährlich rund 2,6 Millionen Tonnen CO2. Zum Vergleich: Die gesamten Treibhausgas-Emissionen werden 2019 ein wenig mehr als 80 Millionen Tonnen CO2 ausgemacht haben, wie aus den aktuellen Berechnungen hervorgeht. Wegwerf-Wahnsinn Ein Umstieg von Einweg-Plastik auf andere Materialien wie Einweg-Papier, Einweg-Biokunststoff oder Einweg-Metall ist hingegen keine umweltfreundliche Lösung. Denn die Erzeugung dieser Materialien ist ebenfalls sehr energieintensiv. Politik und Unternehmen müssten “den Wegwerf-Wahnsinn bei Verpackungen stoppen und Alternativen schaffen – denn aktuell haben die Konsumentinnen und Konsumenten beim Einkauf meist gar keine andere Wahl, als jede Menge klimaschädliche Einweg-Verpackungen einzukaufen”, warf Panhuber den verantwortlichen Akteuren vor.

Kunststoffe sorgen für mehr CO2-Emissionen als Flugverkehr

Im Bundeskanzleramt fand sich auch heute – an Tag 1 der Lockerungen – die Regierung ein, um über Aktuelles zur Corona-Krise zu informieren. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wolle nach Ostern mit einer positiven Nachricht beginnen: “Wir sind auf Kurs.” Die aktuellen Zahlen der Erkrankten und jener, die im Krankenhaus sind, entwickeln sich gut, was den Österreicherinnen und Österreichern zu verdanken sei. Diese Entwicklung mache es auch möglich, dass heute erste Lockerungen in Kraft treten können. Der Kanzler kündigte zudem an, Ende April eine Entscheidungen darüber zu treffen, wann und wie die Schulen wieder geöffnet werden. Dann könne man die Entwicklung besser abschätzen, aktuell sei das noch zu früh. Morgen werde er neue Maßnahmen für die Sportstätten präsentieren, vor allem Outdoor-Aktivitäten mit ausreichend Abstand werden “wohl wieder schneller dran kommen” als jene in geschlossenen Räumen. Details werden morgen verkündet.

Bald Lockerungen für Sport, Anschober rechnet mit mehr Infektionen

Er sieht eine steigende Gefahr künftiger Angriffe durch Bioterroristen mit dem Ziel einer Pandemie wie der gegenwärtigen. “Die Schwächen und mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurde, geben Einblicke darin, wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte – und erhöhen möglicherweise das Risiko dafür.”

UN-Chef Guterres: Gefahr von Pandemien durch Terroristen