Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Aus der Betonwüste im Herzen der Welser Innenstadt soll eine Grünoase mit Wasserelementen werden. Die Rede ist vom Kaiserjosefplatz. Wo kein Stein auf dem anderen bleiben soll. Im Frühjahr sollen die Bagger anrollen – im Herbst 2021 soll der neue KJ fertig sein. Wir waren bei der Präsentation dabei.

Die Leiterin der Impfabteilung im Gesundheitsministerium Maria Paulke-Korinekhofft, dass sich viele Menschen in Österreich impfen lassen werden, sobald ein Mittel auf dem Markt ist. „Jeder einzelne zählt“, sagt Paulke-Korinek im Ö1-Morgenjournal. Man könne davon ausgehen, dass die Corona-Impfstoffe sicher und effektiv sind, wenn sie eine Zulassung erhalten haben. Derzeit würden in den sogenannten „rolling-review“ Verfahren, also beschleunigten Zulassungsverfahren, viele Studien gleichzeitig mit hohen Probandenzahlen von 30.000 bis 40.000 Teilnehmern laufen.Die Regierung hat ja immer wieder betont, dass niemand gezwungen werden soll, sich impfen zu lassen. Auch Paulke-Korinek betonte im Morgenjournal, dass für sie das wichtigste Mittel zur Steigerung der Impfrate Aufklärung sei. Wer die Notwendigkeit verstehe, würde sich eher impfen lassen. Das gelte im übrigen auch für Mitarbeiter von Pflegeheimen oder Krankenhäusern.Die ersten Corona-Impfungen sollen in Österreich im Jänner 2021 stattfinden. Zuerst würden Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen und deren Betreuerinnen und Betreuer geimpft. Ab April soll der Impfstoff dann für die Masse der Bevölkerung einsetzbar sein.

Gesundheitministerium hofft auf hohe Beteiligung bei Impfung

Papst Franziskus ist laut Informationen der Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera” negativ auf das Coronavirus getestet worden. Er sei den Kontrollen unterzogen worden, nachdem ein hoher italienischer Prälat, der in demselben Gebäude wie Papst Franziskus lebt, positiv auf das COVID-19 getestet wurde.

Medien: Papst negativ auf COVID-19 getestet

Die Corona-Neuinfektionszahlen in Österreich bleiben weiter hoch. So kamen in den vergangenen 24 Stunden 1486 neue Fälle hinzu. Im Schnitt der vergangenen Woche waren es somit täglich 1.799 Neuinfektionen. Die Zahl der Covid-19-Toten stieg um 77 auf bereits 7199 Menschen, die an oder mit SARS-CoV-2 gestorben sind. Mehr als 2000 Covid-19-Patienten müssen weiterhin im Krankenhaus behandelt werden, so die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium. Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug am Dienstag 141,5. Das heißt, dass binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 141,5 Neuinfektionen hinzukamen. Am Wochenende wurde die Verlängerung des Lockdowns in Österreich verkündet, dabei kamen auch Wissenschafter zu Wort. Laut den Experten sollte man vor ersten Öffnungsschritten einen Zielwert von einer Sieben-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnernerreichen, das würde knapp 700 Neuinfektionen pro Tag entsprechen. Davon ist Österreich auch Mitte Jänner noch sehr weit entfernt. Am Montag mussten österreichweit 2.061 SARS-CoV-2-Erkrankte stationär behandelt werden. Im Vergleich zum Montag lagen somit 54 Patienten mehr in Krankenhäusern. Innerhalb einer Woche war die Zahl der Covid-19-Patienten um 240 zurückgegangen. Auf Intensivstationen lagen am Dienstag 332 Menschen und somit zwei weniger als am Vortag. Innerhalb der vergangenen Woche gab es hier einen Rückgang von 46 Covid-19-Erkrankten. Die Behörden meldeten bereits 7199 Todesopfer seit Ausbruch der Pandemie.Innerhalb einer Woche kamen 375 an oder mit Covid-19 Gestorbene hinzu. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 80 SARS-CoV-2-Tote verzeichnet. Im Schnitt waren es in den vergangenen sieben Tagen täglich mehr als 53 Menschen, die an den Folgen oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind. Die Sieben-Tages-Inzidenz bei den Toten beträgt 4,2 – das heißt, dass in der vergangenen Woche pro 100.000 Einwohner vier Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind. 16.136 Menschen galten am Dienstag als bestätigt aktiv infiziert – 816 weniger als am Montag. Den 1486 Neuinfektionen standen 2225 neu Genesene gegenüber. Seit Beginn der Pandemie wurden in Österreich 396.425 Menschen positiv getestet. 373.090 sind wieder genesen.

Zahlen bleiben gefährlich hoch: 1486 Neuinfektionen

In der Nacht auf Sonntag haben unbekannte Täter in Wels-Pernau zwei Polizeiautos mit Ziegelsteinen und Flaschen schwer beschädigt.

Polizeiautos vor Polizeiposten in Wels-Pernau mit Ziegelsteinen und Flaschen schwer beschädigt

Eine Taufe in Tirol oder ein Almabtrieb in Kärnten: Zwei anschauliche Fallbeispiele von Ansteckung mit dem Coronavirus in der Kalenderwoche 40, vorgestellt hat sie der Vorsitzende der Corona-Kommission, Ulrich Herzog, am Freitag bei der Ampel-Pressekonferenz. Sie stammen aus der neuen Cluster-Analyse der AGES, die wesentlich zur Bewertung der Kommission beiträgt und die weiterhin den Haushalt als Ansteckungsherd Nummer eins mit fast 60 Prozent der Fälle aufzeigt. “Die Schule als Ansteckungsort stimmt nicht”, stellte Herzog fest. Bildungscluster würden zwar zunehmen, so Herzog, jedoch wären es Lehrer, Pädagogen oder Betreuer, die das SARS-CoV-2-Virus mitbringen. Die Zahlen der Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) für die Kalenderwoche 40 – (28. September bis 4. Oktober) – zeigen 430 Cluster mit 1.573 identifizierten Fällen, jedoch nur 14 Cluster mit 71 Fällen (4,5 Prozent) findet man unter dem Setting Bildung. Mit 252 Clustern sind hingegen fast 60 Prozent dem Haushalt zugeordnet, mit 709 liegt der Anteil der Fälle bei rund 45 Prozent. In den Bereich Freizeit fielen 87 Cluster, sie machten 20,2 Prozent der Cluster aus mit insgesamt 374 Fälle. Auf dem dritten Platz landete in der aktuellen Analyse der Bereich Arbeit. 29 Cluster wurden hier identifiziert (6,7 Prozent aller Cluster), insgesamt gab es 155 SARS-CoV-2-Fälle mit Bezug zur Arbeit. Die Sinnhaftigkeit der Clusterfindung ergibt sich in der dadurch erleichterten Eindämmung der Virusausbreitung und zur Einschätzung der epidemiologischen Entwicklung der SARS-CoV2-Infektion. Die Clusteranalysen wirken sich nicht nur auf die Corona-Ampel, sondern auch auf die Maßnahmen im regionalen Bereich aus, wie Herzog weiter ausführte. So sind gibt bei den aktuellen Beispielen etwa ein freundschaftliches Fußballmatch im Burgenland mit einem slowakischen Verein als Gast, einer davon war infiziert, aber noch ohne Anzeichen einer Erkrankung (präsymptomatische Phase). Die Ansteckung erfolgte nach dem Spiel: Beim geselligen Beisammensein infizierten sich fünf der Gastgeber – einer der Spieler steckte in Folge drei Familienmitglieder an. Dieses und andere Beispiele würden der Bevölkerung auch zeigen, wo und wie Ansteckungen passieren. Klare Sicherheitskonzepte wichtig “Bei großen, organisierten Veranstaltungen kommt es kaum zu Infektionen, da hier klare Sicherheitskonzepte vorliegen”, erläuterte Herzog. Der Fall hatte jedenfalls folgen, auf der Webseite der Corona-Ampel findet sich unter “zusätzliche Maßnahmen” eine Ergänzung für den Bezirk Neusiedl am See, der seit diesem Mittwoch gilt: “Bei Sportveranstaltungen dürfen Sportplatzkantinen Speisen und Getränke nur ins Freie abgeben, Kantinenfremde dürfen Sportplatzkantinen bei Sportveranstaltungen nicht betreten. Die Kantine ist mit Ende des Spiels zu schließen”. Die Clusteranalyse ist ein maßgebliches Tool für die Corona-Kommission, definiert ist ein Cluster laut WHO durch eine Häufung an Fällen nach Zeit oder Ort beziehungsweise eine Häufung von Fällen, die sich durch eine gemeinsame Exposition auszeichnen, beispielsweise eine gemeinsame Reise – die bekannten Reisecluster des Sommers, oder der Besuch einer Freizeitveranstaltung, wie der genannte Almabtrieb. Je nach seiner Herkunft wirkt sich ein Cluster in seiner Gewichtung auf die Empfehlung der Corona-Kommission zur Schaltung der Ampel aus, so ist die Gewichtung eines Falles mit Reiseassoziation geringer, da die Herkunft nicht lokal ist. Im Manual zur Ampel finden sich jeweils Korrekturfaktoren, die bei der Beurteilung der Regionen von den rohen 7-Tages-Fall-Zahlen zu den ausschlaggebenden “risikoadjustierten” Fallzahlen führen. So wurden aus den 62 pro 100.000 aus Kalenderwoche 40 aufgrund diverser “Risikoabschläge” schließlich 42, wie aus dem aktuellen Arbeitsdokument hervorgeht. Ebenfalls in die Bewertung fließt ein, ob ein Fall asymptomatisch ist, oder nicht, ersteres bedeutet einen Korrekturfaktor von 0,5. Die Frage “wie gehen wir damit um?”, wird in Zukunft noch zu stellen sein, sagte der Kommissionsvorsitzende, denn noch fehle die wissenschaftliche Evidenz zur Feststellung, ob ein solcher Fall tatsächlich nicht infektiös ist. Das sei etwa laut einer aktuellen Kohortenstudie bei Kindern unter 15 Jahren oft der Fall ist, so Herzog. Ebenfalls kann sich aber ein asymptomatischer Fall auch in einer präsymptomatischen Phase befinden, als einem Zeitpunkt, bevor der Patient ansteckend für andere wird. Asymptotische Fälle gab es in Kalenderwoche 40 mit einem Anteil von 26 Prozent in Österreich – in den einzelnen Bundesländer reichen die Werte von zwölf in Vorarlberg bis 44 im Burgenland. Das liege auch im Zusammenhang mit der Testintensität vor allem bei der Nachverfolgung von Kategorie 1-Kontaktperson, also jenen, die einen engen Kontakt mit Infizierten hatten. So sei etwa bei größeren Clustern, etwa in Unternehmen, der Anteil der asymptomatischen wesentlich höher, erläuterte Herzog.

Clusteranalysen: Haushalte bleiben Hauptansteckungsherd