Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Die fünfte Jahreszeit hat Wels fest im Griff. Höhepunkt ist dabei das große Faschings-Revue Ende Februar. Wofür die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen.

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Regierungssitz in London am Sonntagabend mit. Demnach dient der Spitalsaufenthalt für Tests, nachdem die Corona-Symptome bei dem Regierungschef bisher nicht abgeklungen sind.

Boris Johnson für Tests ins Krankenhaus eingeliefert

Italien verschärft die Polizeikontrollen gegen Verstöße gegen die Ausgangssperre während der Osterfeierlichkeiten. In einem Schreiben rief das Innenministerium die Polizei am Donnerstag zu rigorosen Kontrollen auf. Diese seien besonders wichtig angesichts der Tatsache, dass die Ausgangssperre Resultate zeige und die Epidemiekurve sinke. Die Polizei solle insbesondere kontrollieren, dass Personen nicht mit dem Privatauto ihre Ferienwohnungen erreichen, hieß es im Schreiben. Die Zeit sei noch nicht gekommen, um die Kontrollen aufzulockern. Allein am Mittwoch wurden 286.912 Personen kontrolliert. 10.193 müssen eine Geldstrafe von 400 bis 3.000 Euro zahlen, weil sie gegen die Ausgangssperre verstoßen haben. 14 Personen wurden bestraft, weil sie außer Haus erwischt wurden, obwohl sie unter Quarantäne stehen, da sie positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die Regierung in Rom entscheidet am Freitag über eine mögliche Verlängerung des Lockdows bis Anfang Mai. Lediglich einige produktive Tätigkeiten sollten in der kommenden Woche wieder aufgenommen werden.

Italien verschärft Kontrollen über Osterfeierlichkeiten

Während eine Covid-19-Erkrankung bei manchen Menschen zu Atemversagen bis hin zum Tod führt, spüren andere kaum Symptome. Die Ursachen für die unterschiedlichen Verläufe sind noch weitgehend unklar, doch ein wichtiger Faktor könnte die Blutgruppe sein, wie ein internationales Forscherteam im “New England Journal of Medicine” berichtet. Demnach haben Menschen mit der in Deutschland häufigsten Blutgruppe A ein um knapp 50 Prozent höheres Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf als solche mit anderen Blutgruppen. Menschen mit Blutgruppe 0 haben der Studie zufolge eine um etwa 50 Prozent geringere Gefahr. Die Forscher hatten Blutproben von 1.610 an Covid-19 erkrankten Intensivpatienten aus sieben Kliniken in Italien und Spanien analysiert. Alle Patienten wurden mit Sauerstoff behandelt oder waren an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Zusätzlich untersuchten die Wissenschafter Blutproben von 2.205 zufällig ausgewählten Menschen aus denselben Ländern als Kontrollgruppe. Dabei analysierten sie das Erbgut der Menschen. “Mithilfe dieser großen Datenmenge haben wir wirklich interessante Regionen im Genom identifiziert, die das Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 erhöhen beziehungsweise verringern”, wird Erstautor David Ellinghaus aus Kiel in einer Mitteilung der Uniklinik zitiert.

Blutgruppe beeinflusst offenbar Schwere von Covid-19-Verlauf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht noch erheblichen Aufklärungsbedarf bei den Fragen nach Herkunft und erster Verbreitung des Virus Sars-CoV-2. Es komme in China nicht nur Wuhan als erster Verbreitungsort infrage, sagte WHO-Experte Michael Ryan am Montag in Genf. “Es gibt Lücken in der epidemiologischen Landschaft”, erklärte der WHO-Experte. Es seien noch viel umfassendere Untersuchungen nötig, um festzustellen, wo das Virus – in Wuhan oder anderswo – vom Tier auf den Menschen übergesprungen sei. Zwar sei in der chinesischen Stadt wegen der neuartigen Lungenentzündung zuerst Alarm geschlagen worden, das bedeute aber nicht notwendigerweise auch, dass es auch der Ort der ursprünglichen Verbreitung gewesen sei. Erst wenn die ersten Patienten ausfindig gemacht worden seien, könne man daran gehen, nach der tierischen Quelle zu suchen. “Sonst ist es die Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen”, sagte Ryan. Entsprechende Studien seien von einem Zwei-Mann-Team der WHO zusammen mit chinesischen Experten nun vorbereitet worden. Sie dienten als Grundlage für das von der WHO angeführte internationale Team, das dann in China alle Fragen gründlich untersuchen solle. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warb erneut für das Tragen einer Schutzmaske. Sie sei neben dem Schutz auch ein Zeichen der Solidarität. Er selbst habe einen Mund-Nasen-Schutz immer dabei und trage ihn immer, wenn mehr Menschen zusammenkämen. Nach jüngsten WHO-Angaben sind bisher weltweit 17,7 Millionen Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert worden, 681.000 Patienten sind nach offizieller Erfassung mit oder an Covid-19 gestorben. Experten schätzen die Dunkelziffer nicht erfasster Infektionen und Todesfälle allerdings als hoch ein.

WHO: Noch viele offene Fragen zur Herkunft von Sars-CoV-2

Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) hat Bedenken gegen den AstraZeneca-Covid19-Impfstoff, der am Sonntagabend Gegenstand von Beratungen des Nationalen Impfgremiums ist. “Wie bekannt, gibt es keine belastbaren Daten bezüglich Wirkung und Verträglichkeit des AstraZeneca-Impfstoffs für Personen ab 65 Jahren”, hielt PVÖ-Präsident Peter Kostelka in einer Presseaussendung fest. In diesem Zusammenhang verwies Kostelka auf die Entscheidung der “Ständigen Impfkommission” in Deutschland, die sich lediglich auf eine Teilzulassung des AstraZeneca-Impfstoffes für Personen unter 65 Jahren verständigt hatte. In Italien liege die Altersgrenze für den AstraZeneca-Impfstoff sogar bei 55 Jahren, gab Kostzelka zu bedenken: “Ich appelliere an die Verantwortlichen in Österreich sorgsam zu prüfen, ob man die älteren Menschen in Österreich Risiken aussetzt, die in Deutschland und Italien der Generation 55- bzw. 65-plus bewusst nicht aufgebürdet werden.” Alternative Impfstrategie gefordert Die eingeschränkte Einsetzbarkeit des AstraZeneca-Impfstoffes und die Lieferschwierigkeiten auch bei den beiden anderen Impfstoffen mache ein Einhalten des Zeitplans der ursprünglichen Impfstrategie unmöglich, bedauerte Kostelka. Er forderte daher von der Regierung die rasche Ausarbeitung einer alternativen Impfstrategie. Unumgänglich sei auch volle Transparenz, was den Impfplan betrifft: “Die älteren Menschen wollen sich und andere schützen. Aber sie wollen genau wissen wer, wann, wie, wo und geimpft werden kann.” In der “Kronen Zeitung” (Sonntag-Ausgabe) plädierte Ingrid Korosec, Chefin des ÖVP-Seniorenbundes, die im Februar zu erwartenden Ergebnisse einer großen US-Studie zu AstraZeneca abzuwarten und bis dahin Menschen über 80 Jahren nur mit den anderen zur Verfügung stehenden Stoffen zu impfen. Inwieweit der am Freitag für die EU zugelassene Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca in Österreich verabreicht wird, hängt von der Bewertung des Nationalen Impfgremiums ab. Die Kommission tritt am Sonntag um 17.00 Uhr zusammen, die Bundesregierung will auf Basis ihrer Einschätzung am Montag mit den Landeshauptleuten diskutieren, ob und ab welcher Altersgrenze das Vakzin für Seniorinnen und Senioren infrage kommt oder nicht. Danach wird das weitere Vorgehen bei der Impfplanung festgelegt. Gegen das AstraZenica-Vakzin – den mittlerweile dritten in der EU zugelassenen Covid-19-Impfstoff – gibt es insofern Vorbehalte, als zur Beurteilung der Impfeffektivität bei Personen ab 65 Jahren bisher keine ausreichenden Daten vorliegen. Bei Studien im Rahmen des Zulassungsverfahrens waren nur acht Prozent aus dieser Personengruppe als Probanden eingebunden. Das Nationale Impfgremium soll nun beurteilen, ob vor einer Verwendung des Impfstoffs für diese Altersgruppe die Vorlage ergänzender Studien – diese sind im Februar geplant – abgewartet werden soll.

Pensionistenverband hat Bedenken gegen AstraZeneca