Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Oscar-Preisträger Ben Affleck (47) plant seine fünfte Regiearbeit nach “Gone Baby Gone”, “The Town”, “Argo” und dem Kriminalfilm “Live by Night”, der 2017 in den deutschen Kinos war. Der Schauspieler, Autor und Regisseur soll für das Studio Paramount “The Big Goodbye” verfilmen, wie die US-Branchenblätter “Variety” und “Hollywood Reporter” am Freitag berichteten. Vorlage ist das gleichnamige Buch von Autor Sam Wasson, der darin der Entstehung des ikonischen Spielfilms “Chinatown” von 1974 nachgeht. An dem Dreh des Kriminalfilms wirkten schillernde Hollywoodgrößen mit: Roman Polanski führte Regie, Jack Nicholson und Faye Dunaway spielten ein Liebespaar, “Bonnie und Clyde”-Autor Robert Towne schrieb das brillante Skript, Filmmogul Robert Evans (“Der Pate”, “Love Story”) war der Produzent. “Chinatown” im Los Angeles der 1930er Jahre, mit Nicholson als Privatdetektiv, drehte sich um Macht, Korruption und Affären. Wasson blickt in seinem Buch hinter die Kulissen Hollywoods, auf die Träume und Ticks der Talente, die den Film auf die Leinwand brachten. Affleck und sein Freund Matt Damon hatten 1998 für das gemeinsame Drehbuch zu “Good Will Hunting” einen Oscar gewonnen. Sein Regie-Werk “Argo” brachte Affleck als “Bester Film” 2013 einen weiteren Oscar als Produzent ein. Zuletzt war er als Schauspieler in dem Sportdrama “Out of Play – Der Weg zurück” zu sehen. Über einen möglichen Drehbeginn und die Rollenbesetzung von “The Big Goodbye” wurde zunächst nichts bekannt.

Ben Affleck plant Spielfilm über "Chinatown"-Dreh

Statement zur Corona-Krise.

Ein enger Mitarbeiter des Kanzlers ist heute positiv getestet worden. Zur Sicherheit müssen sich nicht nur Kurz und sein Kabinett, sondern alle Minister und Journalisten, die am Mittwoch beim Ministerrat waren, einem Test unterziehen. Ein sehr enger Mitarbeiter von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ist am Montag positiv auf SARS-CoV2 getestet worden. Wie die Kleinen Zeitung in Erfahrung bringen konnte, zeigte der Mitarbeiter am Sonntag erste Symptome, zuletzt hatte er sich am Dienstag testen lassen. Umgehend nach Bekanntwerden des positiven Ergebnisses wurde im Kanzleramt die Informationskette gestartet. So wurden nicht nur der Kanzler sowie seine Kabinettsmitarbeiter umgehend zum Test gebeten.  Zur Vorsicht wurden auch Personen, die in den letzten Tagen mit dem Kurz-Vertrauten in Kontakt kamen, informiert bzw. gebeten, sich einem Test zu unterziehen. Das betrifft vor allem all jene, die am Mittwoch beim Ministerrat im Kanzleramt waren, also die gesamte Bundesregierung – mit Ausnahme von Margarete Schramböck und Leonore Gewessler, die an diesem Tag verhindert waren – sowie alle Journalisten, die dem Pressefoyer beiwohnten. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses haben Kurz und  Vizekanzler Werner Kogler alle Termine abgesagt.

Gesamte Bundesregierung muss sich testen lassen

Kinder erkranken viel seltener als Erwachsene an Covid-19. Noch seltener gibt es schwere Verläufe. Wegen oft unspezifischer Symptome sollte die Erkrankung aber nicht übersehen werden, stellten Experten der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) gegenüber der APA fest. Die Zahl der bisher wegen Covid-19 in Österreich hospitalisierten Kinder dürfte nur einstellig sein. Ein Experte betonte aber, dass man das Problem nicht verharmlosen dürfe: “Man darf nicht sagen, Kinder trifft’s sowieso nicht.” Aus einer Pariser Klinik sei von rund einem Dutzend Kindern berichtet worden, die in Intensivstationen aufgenommen werden mussten, einige davon auch ohne schwere chronische Grunderkrankung.

Kinder selten von Coronavirus betroffen aber nicht "gefeit"

Den deutsche Konzertveranstalter und Ticketvermarkter CTS Eventim – Mutter von oeticket und Barracuda in Österreich – hat die Coronakrise im zweiten Quartal voll getroffen. Zwischen April und Ende Juni sackte der Umsatz wegen ausgefallener Festivals, Konzerte und anderen Veranstaltungen um fast 97 Prozent auf 13,9 Millionen Euro ab, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 16,2 Millionen Euro nach einem operativen Gewinn von 54,7 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Auch unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 40,9 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch 21,8 Millionen Euro verdient. Barracuda leidet unter der Commerzialbank Kosten- und Effizienzmaßnahmen hätten Entlastungen in zweistelliger Millionenhöhe gebracht, hieß es. Investitionen wurden auf ein Mindestmaß gekappt. Konzernchef Klaus-Peter Schulenberg sprach von der schwierigsten Phase der Unternehmensgeschichte. Der Konzern gibt wegen der Covid-19-Pandemie weiter keine Prognose für heuer ab, sieht seine Wettbewerbsposition nach Ende der Beschränkungen aber nach eigenen Angaben als sehr gut. In Österreich gehören das Eintrittskartenunternehmen oeticket und der Konzertveranstalter Barracuda zu CTS Eventim. Barracuda hatte beim Bilanzskandal der Mattersburger Commerzbank 34 Millionen Euro verloren, dank eines umfassenden Finanzierungsplans sei der Geschäftsbetrieb der Barracuda Gruppe gewährleistet und damit insbesondere auch der beiden Festival-Flaggschiffe Nova Rock und Frequency, hatte es Ende Juli geheißen.

oeticket-Mutter macht kaum noch Geschäft

Seit vergangenem Donnerstag ist ein Abbruch der Fußball-Bundesliga-Saison wahrscheinlicher geworden. Die Vorgabe des Gesundheitsministeriums, bei einem positiven Corona-Test die Mannschaft des Infizierten und wohl auch jene des Gegners in Quarantäne zu stellen, dürfte eine Fortsetzung unmöglich machen. Dies würde wiederum zahlreiche Clubs in massive finanzielle Schwierigkeiten bringen. Daher plädierte Sport-Austria-Präsident Hans Niessl an alle Beteiligten, doch noch eine Lösung zu finden. Das ursprüngliche “Geisterspiel-Konzept” der Liga, das bei einem positiven Test nur die Isolierung der betroffenen Person vorsah, bezeichnete der Burgenländer als “sehr guten Vorschlag. Jetzt sollte die Liga mit dem Gesundheitsministerium noch in einigen Videokonferenzen darüber diskutieren”. Niessl schlug vor, in die Gespräche die Erkenntnisse einer wissenschaftlichen Studie der dänischen Universität Aarhus einfließen zu lassen, wonach die Ansteckungsgefahr beim Fußball unter freiem Himmel gering sei.

Sport-Austria-Chef Niessl hofft auf Liga-Fortsetzung