Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Aufgrund der steigenden Coronazahlen setzt Belgien nach Wien und Tirol nun auch Ober- und Niederösterreich, das Burgenland, Salzburg sowie – erneut – Vorarlberg auf die Rote Liste. Ab Freitag 16.00 Uhr sind damit bei Aufenthalt in diesen Gebieten innerhalb der letzten 14 Tage direkt nach der Einreise nach Belgien ein belgischer PCR-Test und eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend, hieß es am Mittwochnachmittag auf der Website des belgischen Außenministeriums. Bereits Ende September hatte Belgien nach Wien auch Tirol und Vorarlberg auf die Rote Liste gesetzt, die Warnung für Vorarlberg dann aber vor einer Woche wieder aufgehoben. Mit Inkrafttreten der neuen Regeln ist ab Freitagnachmittag ein Großteil Österreichs – nur die Steiermark und Kärnten sind noch “orange” – auf der Roten Liste. Bei einem Aufenthalt in den “roten” Gebieten innerhalb der letzten 14 Tage ist ein belgischer PCR-Test und eine 14-tägige Quarantäne direkt nach der Einreise nach Belgien verpflichtend. Personen aus Regionen auf der Roten Liste können sich entweder nach Voranmeldung auf dem Brüsseler Flughafen Zaventem testen lassen, oder in einem der staatlich zertifizierten Labors des Landes, deren Liste auf der Homepage des Außenministeriums verlinkt ist. Ein negativer Test beendet nicht vorzeitig die Quarantäne, diese muss auf jeden Fall absolviert werden.

Belgien setzt fast ganz Österreich auf Rote Liste

Das Filmfestival Cannes hat die Filme vorgestellt, die dieses Jahr mit dem Gütesiegel “Cannes 2020” in die Kinos und Festivals kommen sollen. Mit der Auswahl von insgesamt mehr als 50 Filmen, die der künstlerische Leiter Thierry Frémaux auf Dailymotion und Youtube am Mittwoch vorstellte, will das Festival die Werke fördern. Mit der Liste wolle man bekannt geben, welche Filme das Festival gesehen und gemocht hat, um so deren Veröffentlichung in Kinos und bei Festivals zu erleichtern, erklärte Frémaux im Vorfeld. Cannes ist weltweit eines der wichtigsten Branchenereignisse und konnte wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr nicht wie üblich im Mai stattfinden. Unter den empfohlenen Filmen ist das Drama “Enfant Terrible” des deutschen Regisseurs Oskar Roehler. Der Film erzählt episodenhaft aus dem Leben des 1982 verstorbenen deutschen Filmemachers Rainer Werner Fassbinder mit Oliver Masucci in der Hauptrolle. Der Film soll in Deutschland im Oktober 2020 in die Kinos kommen. In die offizielle Auswahl sind neben vielen neuen Namen wieder Regisseure gekommen, die zu den Stammgästen in Cannes gehören, darunter Wes Anderson mit “The French Dispatch”. Der Film soll von einer fiktiven Stadt in Frankreich handeln. In den Hauptrollen sind unter anderem Bill Murray, Tilda Swinton und Timothée Chalamet zu sehen. Von den französischen Regisseuren ist François Ozon mit “Ete 1985” vertreten, der von der Liebe zweier homosexueller Jugendlicher erzählt. Der britische Regisseur und Künstler Steve McQueen, der für “12 Years a Slave” 2014 den Oscar für den besten Film erhielt, ist gleich mit zwei Produktionen präsent. “Lovers Rock” handelt von der dunkelhäutigen Londoner Gemeinde und spielt in den 70er Jahren, “Mangrove” thematisiert Polizeigewalt gegenüber der schwarzen Bevölkerung. Mit einem Drama über die Krise mit Fünfzig hat es der Däne Thomas Vinterberg in die Auswahl geschafft. In dem Film “Druk” spielt Mads Mikkelsen die Hauptrolle. Es seien 2.067 Spielfilme eingereicht worden, sagte Frémaux. Das sei ein Rekord. Deshalb sei die Form der 73. Ausgabe in Form einer Empfehlungsliste auch das Mindeste, was das Festival habe tun können.

Auch ohne Filmfest: Cannes vergibt Gütesiegel statt Trophäen

Hunderte Urlauber aus Deutschland sollen am Ballermann auf Mallorca Party gemacht haben, ohne sich um die derzeit in Spanien geltenden Corona-Regeln zu scheren. Auf einem am Samstag veröffentlichten Video der “Mallorca Zeitung” (MZ) ist zu sehen, wie die Menschen am Freitagabend auf der berühmten “Bierstraße” im dichten Gedränge feiern, trinken und tanzen – “als gäb’s kein Corona”, so die “MZ”. Praktisch niemand trägt dabei Maske, obwohl der von der spanischen Regierung für die Zeit der “neuen Normalität” vorgeschriebene Mindestabstand von eineinhalb Metern weder auf der Straße noch in den Lokalen einzuhalten ist. Die Bilder schockierten die Insel. Die Szenen zeigten, so die “Mallorca Zeitung”, “wie groß die Gefahr einer zweiten Corona-Welle auf Mallorca sein könnte”. Viele der angetrunkenen Gäste hätten mit fremden Urlauberinnen und Urlaubern geflirtet, in größeren Gruppen getanzt und Straßenhändler umarmt. Die wenigen Menschen, die Maske trugen, seien zum Teil ausgelacht worden, berichteten Medien. Obwohl nach dem Ende des Lockdowns einige Partys von größeren Gruppen in Gasthäusern und in Parks schon erste Sorgen ausgelöst hatten, hatte man eine solch große Ansammlung feiernder und trinkender Menschen auf den Balearen seit der Öffnung der Grenzen für ausländische Touristen Mitte Juni bisher nicht gesehen. Angesichts der Nachlässigkeit einiger Bürger bei der Beachtung der Corona-Schutzregeln hatte die Regionalregierung in Palma erst am Freitag illegalen Partys den Kampf angesagt. Es wurde ein Strafenkatalog mit Bußgeldern von bis zu 600.000 Euro beschlossen; außerdem wurden verstärkte Kontrollen angekündigt. Am Freitagabend habe sich die Polizei am “Ballermann” aber nicht blicken lassen, so die “MZ”. Obwohl Spanien eines der von der Pandemie am stärksten betroffenen Länder war, sind die Zahlen seit Mitte Mai stark gesunken. Auf den Balearen gab es am Freitag nach amtlichen Angaben 134 Infizierte, 87 davon auf Mallorca. Um Neuausbrüche zu verhindern, wollen die Balearen eine sehr strenge Maskenpflicht einführen. Ab Montag sollen Menschen selbst dann Mund- und Nasenschutz im Freien tragen müssen, wenn der Sicherheitsabstand gewahrt werden kann.

Party ohne Masken und ohne Abstand schockiert Mallorca

Eine ungewöhnliche Hitzewelle hat in Sibirien für einen Temperaturrekord gesorgt. In der Stadt Werchojansk in Jakutien, die als einer der kältesten bewohnten Orte der Welt gilt, seien am 20. Juni 38 Grad gemessen worden,ein Rekord für die Messstation, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf. In den Monaten Jänner bis Juni seien die Temperaturen fünf Grad Celsius über dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 gelegen, im Juni allein seien es zehn Grad über dem Durchschnitt gewesen. Schuld ist der Klimawandel Auch wenn das Wetter in der Region unter anderem durch eine Nordverlagerung des Jetstreams – eines Starkwind-Bandes in der Troposphäre – beeinflusst werde, wäre eine solche Hitzewelle nach einer Analyse von WMO-Experten ohne den Klimawandel praktisch unmöglich gewesen. “Die Arktis erwärmt sich doppelt so schnell wie die ganze Welt im Durchschnitt”, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Die Entwicklung habe weitreichende Folgen. “Die Pole beeinflussen Wetter und Klima in niedrigeren Breitengraden, wo Hunderte Millionen Menschen leben.” Das zweite Jahr in Folge tobten wegen der Hitze innerhalb des Polarkreises verheerende Brände. Das nördlichste zur Zeit aktive Feuer befinde sich weniger als acht Kilometer vom Arktischen Ozean entfernt, so die WMO. Auf russischen Satellitenaufnahmen seien am 22. Juli 188 wahrscheinliche Brandherde zu sehen gewesen. “Der Sommer 2019 war insgesamt in Bezug auf die Brände in hohen Breitengraden ungewöhnlich, und 2020 scheint sich ähnlich zu entwickeln”, zitierte die WMO den Wissenschaftler Mark Parrington vom europäischen Kopernikus-Atmosphärenüberwachungsdienst (CAMS). Die sibirische Hitzewelle habe den Eisrückgang an den arktischen Küsten beschleunigt, besonders seit Ende Juni, berichtete die WMO.

Temperaturrekord in Sibirien und Brände in der Arktis

Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Wie die Gesundheitskommission am Samstag mitteilte, wurden in der Hauptstadt 21 weitere Ansteckungen nachgewiesen. Landesweit wurden insgesamt 27 Infizierte gemeldet. Seit der neue Ausbruch auf einem Pekinger Großmarkt bekannt wurde, ist die Zahl der Infizierten auf über 299 gewachsen. Als Reaktion auf den neuen Ausbruch, der vergangene Woche auf dem Xinfadi-Großmarkt der Stadt begann, riefen die Behörden am Dienstag die zweithöchste Sicherheitsstufe aus, womit Peking teilweise abgeriegelt wurde. Flüge aus und in die Hauptstadt wurden drastisch reduziert. Auch der Busverkehr in andere Provinzen wurde inzwischen eingestellt. Menschen sollen die Stadt nicht mehr verlassen. Wenn doch Reisen notwendig sind, muss ein negativer Coronatest vorliegen. Mehrere lateinamerikanische Länder gehören derzeit zu den Brennpunkten der globalen Pandemie – fast vier Monate, nachdem die ersten Fälle in der Region erfasst wurden. In Brasilien breitet sich das Virus weiter rasant aus. Das Gesundheitsministerium meldete am Freitag 54.771 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 1,032 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 1.206 auf 48.954 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle aus. Mexiko überschritt die Marke von 20.000 Todesopfern infolge der Corona-Krise. Nach Angaben der Regierung vom Freitag (Ortszeit) stieg die Anzahl registrierter Todesopfer nach Covid-19-Erkrankung im Vergleich zum Vortag um 647 auf 20.394. Mehr als 170.000 Infektionen inzwischen festgestellt.

Zahl der Coronavirus-Infizierten in Peking steigt weiter

Die Präsentation des neuen iPhones ist üblicherweise ein Fixpunkt im September. Dieses Jahr dürfte sich das allerdings nicht ausgehen. Die Hinweise auf einen späteren Start der heurigen iPhone-Modelle verdichten sich. Den deutlichsten Anhaltspunkt lieferte jetzt der Chipanbieter Broadcom. Firmenchef Hock Tan sagte, dass sich in diesem Jahr der Umsatzschub durch die Produkterneuerung “bei einem großen nordamerikanischen Kunden aus der Mobiltelefon-Branche” um ein Quartal verzögern werde. Das ist seine übliche Umschreibung für Apple und Broadcom ist als iPhone-Zulieferer bekannt. Der Finanzdienst Bloomberg hatte bereits im April berichtet, zumindest einige der neuen iPhone-Modelle könnten wegen Verzögerungen durch die Corona-Mobilitätsbeschränkungen in China und im globalen Geschäftsreiseverkehr später als gewohnt auf den Markt kommen.

Neues iPhone kommt wohl mit Verzögerung